Archiv für den Monat: Oktober 2019

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein und mit einem riesig dicken Anstoß, mit der Produktion von Weihnachtsgeschenken zu beginnen. Sagt bitte nicht, dass Ihr schon mittendrin seid, dann bekomm ich gleich ein schlechtes Gewissen, denn auf meinem eigenen Strickliste ist Weihnachten noch gar nicht vorgesehen, das muss sich ganz schnell ändern! Am besten gleich heute. Listen schreiben, Ideen sammeln… legt Ihr auch los?

Wir haben diese Woche ein super Schnäppchen für all diejenigen unter Euch, die unsere letztjährige Stulpenwoche verpasst haben und läuten auch dieses Jahr wieder einen maschenfeinen Stulpenherbst ein. Wir beginnen mit unserem Spezialprodukt, der letztjährigen Stulpenkollektion „Herbst“ (PDF) für Eure Sammlung zum super Angebotspreis bis zum 3.11.2019. Alle sechs Anleitungen in einem.

Ihr könntet diese Kollektion vielleicht direkt schon einmal als Ansporn nehmen, mit kleinen, feinen, halbwegs schnellen Weihnachtsgeschenken zu beginnen (nein, nein, Ihr habt bestimmt auch noch nicht begonnen). Von schlicht bis verspielt, einfarbig oder gestreift ist Abwechslung garantiert. Ihr findet in der Kollektion also sechs Anleitungen, die jeweils drei Größen umfassen. Alle Stulpen werden mit Nadelstärken zwischen 2,5 und 4,0 mm gestrickt. Natürlich haben wir zu allen Anleitungen auch die passende Wolle im Shop und Ihr findet der Einfachheit halber alle Kits zu den Anleitungen HIER. Und weil die Stulpen allesamt so viel Spaß machen und so unterschiedlich gestrickt werden, stellen wir sie Euch hier genauer vor:

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Die Handstulpen „Outono“ (= Portugiesisch Herbst), links im Bild, werden am Handgelenk begonnen, von wo aus das Bündchen in einem einfachen Rippmuster bis zur gewünschten Länge gestrickt wird. Nach einigen glatt rechts gestrickten Runden wird durch Zunahmen aus dem Querfaden die Maschenzahl verdoppelt, um mit dem Muster aus verkreuzten Maschen den entsprechenden Handumfang zu erreichen. Durch die Festigkeit des Musters wird dieser Teil der Stulpen im Verhältnis zum verwendeten Garn ungewöhnlich dick, sodass die Stulpen später angenehm wärmen. Mit Musterbeginn wird der Keil für den Daumen gearbeitet, bevor die Daumenmaschen stillgelegt werden und über die Handfläche bis zur gewünschten Länge im Muster gestrickt wird. Hand und Daumen werden mit einigen Reihen Rippmuster abgeschlossen.

Rechts oben im Bild seht Ihr die Handstulpen „Tardor“ (= Katalanisch Herbst). Sie werden am Handgelenk begonnen, von wo aus das schmale Bündchen im Rippmuster gestrickt wird. Glatt rechts geht es in breiten Blockstreifen mit wechselnden Farben weiter bis auf entsprechender Höhe ein Hilfsfaden für den Daumen eingearbeitet wird. Bis zum Abschlussbündchen auf gewünschter Höhe geht es in Blockstreifen weiter.
Für den Daumen wird abschließend der Hilfsfaden aus der Arbeit gelöst, die Maschen aufgenommen und ein Stück glatt rechts gestrickt. Einige Runden im Bündchenmuster schließen den Daumen ab.

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Wunderschön zart sind die zwei Armstulpen Syksy (links im Bild) und rechts Ruduo. Die Handstulpen „Syksy“ (= Finnisch Herbst) werden am Unterarm zweifädig mit Milano im Perlmuster begonnen. Nach diesem schmalen Bündchen geht es glatt rechts, durchbrochen von kraus rechts gestrickten Runden aus Premia (ebenfalls zweifädig), weiter bis zum Daumen, wo für die Daumenöffnung die Arbeit ein Stück in Reihen fortgesetzt wird. Wieder zur Runde geschlossen geht es weiter zum Abschlussbündchen, das ebenfalls im Perlmuster gestrickt wird. Die Breite der glatt rechts gestrickten Steifen verringert sich vom Unterarm zum Abschluss an den Fingern, während die Zahl der gleich breiten Streifen ansteigt. Abschließend werden für den Daumenabschluss Maschen aus der Kante des in Reihen gestrickten Stücks zweifädig aus Premia aufgenommen und ein I-Cord Abschluss gearbeitet.

Die Handstulpen „Ruduo“ (= Litauisch Herbst) werden am Unterarmbündchen begonnen, von wo aus mit je einem Faden Modena und einem Faden Premia im Rippmuster ein schmales Bündchen gestrickt wird. Auf der Handoberseite geht das Rippmuster in ein Rautenmuster aus verkreuzten Maschen über, der Rest der Stulpe wird glatt rechts gearbeitet. Das Rippbündchen des Anfangs schließt die kurze Stulpe am Handflächenende ab. Für den Daumen wird auf entsprechender Höhe ein Hilfsfaden eingearbeitet. Abschließend wird dieser aus der Arbeit gelöst, die Maschen aufgenommen und einige Runden glatt rechts gestrickt, bevor der Daumen, ebenfalls im Rippmuster, abgeschlossen wird.

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Und dann sind da noch links Aki und rechts Namar. Die Handstulpen „Aki“ (= Japanisch Herbst) werden am Unterarmbündchen begonnen, von wo aus mit je einem Faden Karei und einem Faden Sensai im Rippmuster bis zur gewünschten Bündchenlänge gestrickt wird. Ab jetzt wird jeweils mit beiden Garnqualitäten doppelt gearbeitet. Glatt rechts Reihen aus doppelt Karei werden von kleinen Noppen, gestrickt aus zwei Fäden Sensai in der Kontrastfarbe, durchbrochen. Für den Daumen wird auf entsprechender Höhe ein Hilfsfaden eingearbeitet, bevor es im Glatt-rechts-Noppenmuster weiter geht bis zum Handabschluss. Hierfür wird aus zwei Fäden
Sensai ein I-Cord gearbeitet. Für den Daumen wird abschließend der Hilfsfaden aus der Arbeit gelöst, die Maschen aufgenommen und einige Runden glatt rechts mit zwei Fäden Karei gestrickt, bevor ebenfalls mit einem I-Cord aus zwei Fänden Sensai abgekettet wird.

Die Handstulpen „Namar“ (= Mongogisch Herbst) werden am Unterarm mit einem schmalen Bündchen im Rippmuster begonnen, bevor an der Handoberseite das Muster beginnt. Die Seiten und die Handunterseite werden glatt links gestrickt. Auf gewünschter Höhe wird durch Zunahmen der Keil für den Daumen gearbeitet. Nach Stilllegen der Daumenmaschen geht es im Muster und glatt links weiter bis zur gewünschten Gesamtlänge. Analog zum Beginn schließt ein schmales Rippbündchen die Stulpe ab. Für den Daumen werden einige Runden glatt rechts gearbeitet, bevor auch er mit einem schmalen Rippbündchen abgeschlossen wird.

Alle sechs Stulpenanleitungen gibt es also in ab sofort und bis zum 3.11. als Bündel zum Sonderpreis, das lohnt sich sehr für alle Stulpen-Fans unter euch!

Beim Stöbern in der Strickwelt haben wir in der vergangenen Woche wieder einiges entdeckt:

Fotos: © Elizabeth Smith

Drei Anleitungen von ein und derselben Designerin zeigen wir Euch heute. Elizabeth Smith hat schon so einiges für Quince & Co gemacht. Der… mmhhh, ist es ein Pulli oder eher ein Poncho? Also Happy Harvest jedenfalls könntet Ihr auch LAMANA Puno. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry.

Fotos: © Elizabeth Smith

Besonders hübsch finde ich ihren Ramona Cardigan, in dickerem Garn gestrickt, zu dem Ihr die Anleitung hier bei Ravelry kaufen könnt. Unsere maschenfeine Garnempfehlung lautet: Rowan Felted Tweed Aran, das passt mega!!

Fotos: © Elizabeth Smith

Ein wenig Farbe in den Herbst bringt Flicker & Fade, der Schlauchschal von Elizabeth Smith, den Ihr aber natürlich auch völlig farblos stricken könnt, wenn Ihr mögt. Die Anleitung gibt es jedenfalls hier bei Ravelry und wir empfehlen auch hier LAMANA Puno, das es auch in schön kontrastreichen Farben gibt.

Fotos: © Blue Sky Fibers

Das Mützenwetter steht ebenfalls vor der Tür und auf Instagram fiel uns der Hanley Falls Hat von Sara Cookson direkt ins Auge, schon allein, weil das Original-Garn unser schönes Eco-Cashmere von Blue Sky Fibers ist. Wir haben alle Farben im Shop! Die Anleitung zu dieser schönen Mütze findet Ihr bei Blue Sky Fibers und eigentlich wollten wir ein Wollpaket schnüren, haben das aber noch nicht geschafft. Ihr benötigt vier Farben Eco-Cashmere, in jeder Farbe einfach einen Strang.

Fotos: © ReginaMoessmerDesign

Ich weiss nicht genau, ob ich ihn hier im Samstagskaffee schon einmal gezeigt habe, den maine von Regina Moessmer, ein Klassiker unter ihren Anleitungen, finde ich. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry und ihr könntet diesen Cardigan hervorragend aus Blue Sky Extra stricken!

Instagram “Maschenfein Strickrunde”

Auch in unserer #maschenfeinstrickrunde war wieder eine Menge los, als erstes zeige ich Euch hier mal eine Variante unsere Pico-Fino-Tuches von Lisa.

Fotos: © schnieslii
Fotos: © schnieslii

Lisa hatte Pico-Fino nämlich testgestrickt, in diesen zauberhaften Farben! Ihr findet natürlich übrigens auch die Anleitung allein im Shop. Wie bei uns üblich. Aber wer mag, kann auch sehr bequem über das Strick-Kit gleich das Garn mit bestellen.

Fotos: links © lieschenmuelli und rechts © ostseefisch

Lieschen strickt wie wild Tücher :). Hinata aus dem Buch “Tücher stricken”, Growing Lilies von Jen Peck (hier gibt es die Anleitung bei Ravelry) sowie ein Patent-Tuch aus Rowan Big Wool nach eigener Anleitung

Ostseefisch (rechts) strickt den Schal “Nellina” im Siebmuster aus dem “Tücher stricken”-Buch aus SANDNES Tynn Silk Mohair.

Fotos: links © _esdee_ und rechts © buecherwurm3

Sibel wird mir langsam etwas unheimlich, wie macht sie das nur? Viele geheime Geheimlichkeiten auf den Nadeln und trotzdem daneben noch so viel Output, wie z.B. den Cecilie Skog aus Sandes Kos (Garnpaket und Anleitung gibt es hier Maschenfein).

Juchhuuuuhhh, rechts der Sequence Sweater von Petite Knit gestrickt aus Lamana Milano und Premia, der ist so schön geworden, Ruth!

Fotos: links © emlule28 und rechts © knitting_pharmacist

Links von emlule28 der Avion Cardigan von Katrin Schneider (Anleitung bei Ravelry) aus Lamana Modena und Premia, traumhaft flauschig (und auch auf dem Bild das Cohana Rollmaßband).

Simone (im rechten Bild) hat auch ein Hinata aus dem Buch “Tücher stricken” gestrickt. Ein Hauch von Rosa! Das könnte hier auch einziehen!

Und Apropos “Rosa”:

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Habt Ihr schon das riesige rosa Tuch im neuen LAMANA-Magazin entdeckt!? Das ist das Tuch 01/09, gestrickt aus LAMANA Cusi, das passende Strick-Kit findet Ihr hier. Mit auf dem Bild die schöne Bladjakke von Sandnes Garn aus dem Magazin 1912, gestrickt aus Køs. Das Strick-Kit zur Jacke findet Ihr hier.

Habt ein tolles Wochenende!

Pico Fino {das neue Herbst-Tuch}

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Ja und selbst die beinahe hochsommerlichen Temperaturen gestern und heute in Berlin täuschen nicht darüber hinweg. Das Laub raschelt unter den Füssen und morgens wie abends ist es feucht kühl. Es ist schönstes Strickwetter und damit meine ich nicht nur das Klappern der Nadeln, sondern auch das Tragen schöner Kuscheltücher, selbstgestrickter Pullover und Strickjacken. Unser neues Maschenfeines Design “Pico Fino” kommt da gerade recht. Sandra hat sich etwas wunderschönes ausgedacht und auch, wenn ich es Euch bereits im Samstagskaffee gezeigt habe, so hat “Pico Fino” doch noch einen ganz eigenen Post verdient.

© Ines Grabner für Maschenfein

Als Sandra sich zu Beginn ihrer Entwurfsphase für den Herbst Farben von Pascualis Alpaca Fino zurechtlegte, war ich ehrlich gesagt schon ziemlich gespannt was daraus wohl werden würde. Ich konnte mir die Kombination nicht direkt vorstellen. Jetzt halte ich das Tuch selbst in den Händen und es ist wirklich und wahrhaftig um mich geschehen, obwohl ich selbst schon ein “Pico Fino” in zweifarbiger Variante (zeige ich Euch unten) besitze, das ich im Augenblick fast täglich trage. Es muss unbedingt noch eine dreifarbige Variante her.

© Ines Grabner für Maschenfein

Und zwar für mich unbedingt genau in diesen Originalfarben Naturweiß, Ocker und Schieferblau. Wobei ich mir das dunkle Blau (Marine oder Kobalt, eigentlich egal welches dunkle Blau) mit dem Curry (das bei Pascuali Sonnengelb heißt) auf Naturweiß ja auch gut vorstellen könnte. Oder auch Schwarz (bzw. Anthrazit) und Silbergrau auf Natur. Oder Lila mit Curry auf Natur! Oder….

© Maschenfein

Die Farbpalette von Alpaca Fino ist nicht riesig, aber die Farben, die es gibt sind wunderschön satt. Wer lieber weniger Farben trägen, kann auch sehr einfach eine zweifarbige Variante von “Pico Fino” tragen, wie meine hier in Altroa und Pinknude. Im Strick-Kit ist ganz genau erklärt wie Ihr wo welche Farben auswählen könnt.

© Ines Grabner für Maschenfein

Egal ob zwei- oder dreifarbig, das Tuch ist insgesamt sichelförmig und aus der Mitte der langen Seite heraus aufgebaut. Durch die seitlichen Zunahmen entsteht ein dekorativer Lochmusterrand. Abwechselnd schieben sich von beiden Seiten kontrastfarbige Spitzen in das Tuch, die mit Hilfe von verkürzten Reihen gearbeitet werden und ich schwöööööre: verkürzte Reihen sind ganz einfach! Ihr findet alles was Ihr dazu wissen müsst in meinem Grundlagenbuch, oder in unserem Stricklexikon oder ganz einfach hier im guten alten Netz gratis auf Youtube sogar in Bewegtbild (es gibt mehrere Varianten). Ha!

Das Tuch ist riesig groß mit einer Länge von 225cm. Man kann es entweder als Stola tragen wie ich es hier auf den Bildern tue, oder doppelt um den Hals wickeln. So trag ich es im Alltag.

© Maschenfein

Natürlich gibt es wie immer auch die Einzelanleitung bei uns, ohne Garn! Für all diejenigen, die das Garn entweder ganz ersetzen wollen, oder Alpaca Fino in ausreichender Menge im Stash haben. Soll ja vorkommen, dass man mal ein wenig Garn zu Hause rumliegen hat *hüstel*. Für alle anderen haben wir das Strick-Kit hier geschnürt.

Mein Garn liegt jetzt parat, ich stricke mir ein weiteres “Pico Fino” und zwar in Sandras Orignalfarben. Seid Ihr dabei? Welche Variante gefällt Euch am Besten?

Ach so: Den Pulli, den ich auf den Bildern oben trage findet Ihr im aktuellen Lamana-Magazin. Das Strick-Kit zu diesem Pullover #26/09 haben wir natürlich auch schon parat und da mir dieser Pulli nicht gehört (sondern LAMANA höchstselbst), muss ich den schrecklicherweise auch irgendwann noch schnell stricken….

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ganz viel Dies und Das rund um Maschenfein und ein wenig Stricknetzgeflüster. Am vergangenen Wochenende gab es endlich mal wieder ein richtig schön ausgiebiges Fotoshooting an einer meiner Lieblings-Locations in unserer Nachbarschaft. Mit sehr, sehr vielen Strickstücken. Mit dabei viele schöne Teile von ITO, Sandnes und aus dem neuen LAMANA Magazin und natürlich unser niegelnagelneues Maschenfein-Design aus der Feder von Sandra.

Dieses Geheimnis möchte ich gleich als erstes hier lüften, denn es brennt mir auf den Nadeln, weil ich es einfach wirklich so unglaublich schön finde. So schön, dass ich mir, obwohl ich schon eine tolle, zweifarbige Version (in rosa-rot) besitze, noch ein zweites Tuch stricken werde (und dieses muss ich selbst vernadeln). In den Original-Farben. Das Garn liegt schon bereit und Anfang der Woche werde ich es (vielleicht ganz feierlich auf Instagram, mal schauen) anstricken. Ja, sobald die letzten Maschen meines Sultano-Fine-Tuches abgekettet sind und ich bei meinem Lavia-Pullover das Bündchen fertig habe, juchhei.

Fotos: © sandragroll

Das neue Design heisst “Pico Fino”. Gestrickt wird mit einem unserer all-time favourites Alpaca Fino von Pascuali. Ha, Ihr seid schon dabei? Das Strick-Kit findet Ihr hier. Als wir uns am Anfang des Jahres zusammen gesetzt und das Maschenfeine Jahr grob durchgeplant haben, war zwar klar, dass jetzt im Herbst ein schönes Tuch-Design von Sandras Nadeln hüpfen würde, welches Garn oder gar welche Farben sie dafür verwenden würde, blieb aber natürlich offen. Denn auch wenn es sich ein wenig kitschig anhört: Ein Design ist nicht planbar, sondern es springt einen plötzlich an. Dennoch versuchen wir unsere Hersteller bei unseren Planungen und Aktionen immer möglichst alle gleich im Blick zu haben, so dass eine schöne Vielfalt entsteht. Pascuali hat wundervolle Garne im Programm und Alpaca Fino lieben wir für Tücher sehr. Insofern ist diese Wahl vermutlich auch dafür verantwortlich, dass ich nun selbst so aus dem Häuschen bin. Das tolle Händchen für Farben tut sein weiteres. Als ich das Original-Tuch bei unserem Shooting um den Hals gewickelt habe, wollte ich es gar nicht mehr ausziehen.

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Sieht man, oder? Darf ich also vorstellen? Das ist “Pico Fino” und hier findet ihr das ganze Strick-Kit im Shop. Ihr könnt das Tuch dreifarbig oder auch zweifarbig stricken. Die zweifarbige Variante findet Ihr auch bei den Produktbildern, die lieb ich auch sehr! Wenn es mal nicht ganz so “bunt” sein soll.
Das Tuch ist sichelförmig und baut sich aus der Mitte der langen Seite auf. Durch die seitlichen Zunahmen entsteht ein dekorativer Lochmusterrand. Super mega oberwichtig ist das richtige Spannen am Ende, nach dem Abketten und Waschen. Denn erst durch das Spannen erlangt das Tuch die richtige Form. Da muss man es ein wenig zu zwingen. In der Anleitung findet Ihr aber auch die genaue Zeichnung, nach der Ihr die Form dann spannen könnt, das klappt also problemlos, versprochen!
Abwechselnd schieben sich beim Stricken von beiden Seiten farbige Spitzen in das Tuch, die mit Hilfe von verkürzten Reihen gearbeitet werden. Das Farbgewicht innerhalb des Tuches verändert sich durch diese Spitzen nach und nach. Die Grundfarbe tritt so etwas in den Hintergrund, bevor sie am Ende das Tuch mit einem Lochmusterrand abschließt.

Ich finde das Tuch unglaublich schön, wundervoll weich und sage Euch voraus: es wird eines Eurer Lieblingswinterteile, wenn Ihr es mit mir anschlagt, maschenfeines Ehrenwort! Noch dazu strickt sich Alpaca Fino ja schnell wie Butter und das muss auch sein, denn das zweite Teil, in das ich mich beim Shooting schrecklich verliebt habe, ist der Pullover Lamana #26/09:

Fotos: links © LAMANA und rechts © Maschenfein Foto von Ines Grabner

Das ist er, gestrickt aus Bergamo von LAMANA, das Strick-Kit gibt es hier mit gratis Anleitungsheft. Die Fotos aus dem neuen LAMANA-Magazin finde ich alle richtig, richtig toll und sie machen auch Lust die Teile zu stricken, aber so ein Modell selbst zu tragen war für mein Strick-Herz dann doch zu viel. Dieser Pulli muss in meinen Kleiderschrank einziehen (fragt sich nur wann, hüstel). Da mein Diary Cardigan aus Bergamo leider letzten Winter unwiederbringlich einem Mottenbefall zum Opfer gefallen ist, muss ohnehin ein neues Bergamo-Teil her. Und diesmal werde ich mich ausreichend schützen vor Motten, so wie wir es hier gelernt haben.

Ich habe noch einige weitere schöne Teile aus dem Magazin für Euch Probe getragen und fotografiert, ich zeige sie Euch nach und nach auf Instagram und sicher auch hier, sobald ich dazu komme. Alle Strick-Kits zum neuen Magazin findet Ihr hier auf einen Blick.

Fotos: © ankestrick

Aus unserer Stöberrunde hier ein Teil, welches ich (strike!!) nicht stricken muss, weil ich es schon in meinen Lieblingsfarben besitze: der Long Shadows von Ankestrick, zu dem Ihr unser Wollpaket hier findet. Den musste ich Euch aber dann doch nochmal zeigen, weil ich diese Version rechts von Anke so großartig finde. Rosa und Gelb. Hammer, oder?

Fotos: links © ankestrick und rechts © Jonna Jolkin

Und als ich so bei Anke im Instagram-Profil ins Stöbern kam, fiel mir ihr True von Joji Locatelli ins Auge (links die Version von Anke und rechts das Original von Joji). Die Anleitung findet Ihr hier bei Ravelry und vielleicht seid Ihr ja schon länger auf der Suche nach einer passenden Anleitung für Organic Cotton von Blue Sky Fibre. Das könnt Ihr für diesen schönen Cardigan verwenden. Sollten wir nicht genug vorrätig haben von Eurer Wunschfarbe, mailt uns gern an!

Fotos: © trin_annelie

Ausserdem haben wir bei Ravelry noch ein tolles Teil aus der neuen amirisu entdeckt, die hatten wir Euch letzte Woche ja schon verlinkt, hier findet Ihr alle Modelle bei Ravelry. Für diese Woche haben wir noch den Winter’s Spell von Trin-Annelie für unbedingt zeigenswert empfunden. Details zur Anleitung gibt es hier bei Raverly und Ihr könntet diesen Loop super gut aus LAMANA Modena stricken.

FOTOS / Kooperation: Trin-Annelie

Die Handschrift dieser Designerin ist, finde ich, unverkennbar. Wir haben schon drei tolle Garnpakete von ihr im Shop: Links der Midwinter, das Wollpaket dazu findet Ihr hier. Rechts der Gentle-Moring, zu dem es hier zu unserem Wollpaket geht. Und dann findet Ihr bei uns auch noch das Wollpaket zu dem Pullover Ragna.

Fotos: © Gale Zucker

Für unsere Rowan-Fans haben wir den Pullover City Limits von Samantha Guerin entdeckt. Ein Pulli im Oversize-Look mit einem schönen Muster am unteren Bund. Gestrickt wird in Runden von unten nach oben, die Arbeit wird dann oben für die Ärmeln getrennt in Vorder- und Rückenteil. Die Anleitung findet Ihr hier Ravelry und stricken könntet Ihr ihn hervorragend aus Rowan Cashmere Tweed.

Fotos: © Elizabeth Smith

Zuguterletzt noch Streifenliebe in Form des Coffee Bean Cardigan von Elizabeth Smith. Die Anleitung gibt es hier Ravelry und je nach Faserwunsch könnt Ihr ihn aus LAMANA Bergamo oder Blue Sky Extra stricken, das passt beides prima!

Instagram Maschenfeine Strickrunde

Auch in der Maschenfeinen Strickrunde gibt es viele, schöne Projekt zu bewundern! Nutzt unbedingt die Hashtags #maschenfeinshop #maschenfeinstrickrunde #maschenfein und #strickendaslexikon , damit wir Euch auf Instagram auch leicht finden. Wir verlinken Euch hier so gern!

Fotos: links © schnieslii und rechts © zerhusenanja

Besonders freuen wir uns natürlich über unser neustes Buch Stricken – Das Lexikon in Aktion (hier bei Lisa) oder sogar auf Reisen, wie hier bei Anja. Ich habe es auch dabei. Jetzt im Kurzurlaub und auch sonst oft unterwegs. Es ist so schön handlich, wie man es sich nur wünschen kann!

Fotos: links © mengel666 und rechts © knitting_pharmacist

Auf den Nadeln bei Manuela… na was könnte das sein. Ein Haufen – äh Hauch Osaka im Körbchen, das wird ein Osaka-Schal!
Simone strickt ein Hinata-Tuch aus Lamana Piura und Premia, das passende Strick-Kit findet Ihr hier. Ich wüsste zu gern wie viele tausende Hinatas mittlerweile durch Deutschland laufen. Durchs die Welt! Die Anleitung findet Ihr im Buch Tücher stricken.

Fotos: links © strickhase und rechts © baerbelmarie

Zwei haben wir noch für Euch: Strickhase hat den Nord Pullover aus SANDNES Smart gestrickt (links) und Bärbel hat gerade den Meeresbrise (Havbris) Pullover aus dem SANDNES Magazin 1908 aus SANDNES Tynn Line abgekettet. Bravooo!!!

Habt ein tolles Wochenende!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein. Auf meinem Schreibtisch häufen sich die Pröbchen, denn ich befinde mich in einer Inspirationswolke, die mich ständig neue kleine Test-Läppchen stricken lässt. Ich habe da eine Vorstellung für ein ganz bestimmtes Projekt im Kopf, die ich aber noch nicht richtig greifen kann. Bislang kam für dieses Vorhaben noch nicht das Richtige heraus.

Manchmal braucht es einige Anläufe, bis es richtig flutscht. Dafür flutscht das Sultano-Fine-Projekt nun von ganz allein. Einmal musste ich noch ribbeln, jetzt heisst es nur noch geduldig stricken bis zum Ende. Aber ist ja nicht so, dass es hier ruhig wird. Im Gegenteil! Für alle eingefleischten Maschenfein-Fans, gibt es hier in Kürze ein niegelnagelneues Design von Sandra (!), das morgen vor die Linse kommt. Zusammen mit einigen niegelnagelneuen Lamana-Designs, denn das Heft ist auf dem Weg zu uns! Ab 22. Oktober können wir es ausliefern und Ihr könnt es jetzt bereits vorbestellen, zusammen mit Eurem neuen Lamana-Lieblings-Kits gibt es das Magazin zur Einführung sogar gratis dazu.

Jetzt vorbestellen

Das Magazin enthält 29 Strickanleitungen, einige der Modelle zeige ich Euch die Tage noch etwas genauer in den Insta-Stories. Ich bin total begeistert. Die Modelle sind so schön, da finde ich auf Anhieb eine Handvoll neue Projekte für die Strickliste.

Aber auch das Magazin ist wunderwunderschön geworden. Die Farbwelt, die wunderschönen Models und wie die Modelle drapiert sind, einfach toll. Wer schon einmal selbst mit einem Strick-Modell vor der Kamera gestanden hat, weiß wie schwierig es ist, so Teile richtig in Szene zu setzen. Ich finde das ist wirklich gelungen.

Ihr findet das Heft ab sofort im Shop und die ersten (für mich schönsten) Strick-Kits könnt Ihr bereits vorbestellen, das Heft liegt den Strick-Kits dann gratis bei.

Aber auch sonst hat die Woche wieder viele schöne, neue Dinge mitgebracht.

Fotos: © Masahiro Shimazaki for amirisu

Zum Beispiel das neue Heft Amirisu – die Ausgabe Winter 2019. Ihr findet alle Modelle aus dem Heft gesammelt auf dieser Seite bei Ravelry. Oben rechts im Bild das Modell: Akazukin by Porcs-épics Tricoteur (Mikiko Gasnier) ポルケピック(ガスニエ実希子).

Fotos: © Masahiro Shimazaki for amirisu

Uns gefällt das Titel-Modell am Besten: Streaks von Keiko Kikuno, die genauen Details findet Ihr gesammelt hier auf Ravelry. Gestrickt wird dieser Pulli im Patentmuster von unten nach oben, wobei Vorder- und Rückenteil zunächst separat gearbeitet werden. Der obere Teil wird dann mit Raglan-Linien ein paar verkürzte Reihen für den Nacken/Hals-Bereich geformt.

Der Pulli ist einfach toll, aber Garnempfehlung fällt uns etwas schwer, da die Maschenprobe im Patentmuster angegeben ist. Cashmere Big von Lang Yarn wär denkbar.

Fotos: © Masahiro Shimazaki for amirisu

Super, super schön finden wir auch Escala von Alice Caetano, die Details zu diesem Cardigan findet Ihr hier bei Ravelry. Passend haben wir Lamana Puno für Euch heraus gesucht.

Der Cardigan ist auch spannend zu stricken, nämlich seitwärts in zwei Teilen, die sich dann in der Mitte hintem an Rücken treffen und mit ein paar verkürzten Reihen in Form gebracht werden.

Fotos: links © Junko Okamoto und rechts © Moeke yarns Ioana

Dann haben wir den Bright Sweater von Junko Okamoto entdeckt, zu dem Ihr die Anleitung bei Ravelry findet. Der passt hervorragend zu Rowan Cotton Cashmere bzw. umgekehrt. Gestrickt wird von oben nach unten mit Zopfmuster und die Anleitung enthält sogar links zu Videos, die einem helfen, schwierigere Techniken zu verstehen.

Fotos: © ChrisBerlin

Habt Ihr schon unser langes, langes Interview mit ChrisBerlin gelesen? Bis Ende des Monats gibt es 10% auf Ihre Wollpakete im Shop mit dem Code “ChrisBerlin”. Und da wir danach gefragt wurden, natürlich gibt es auch 10% auf Garn für Ihre schöne Stola namens KOLDING. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry und wir haben passend das GOTS zertifizierte BC Bio Balance oder SANDNES Alpakka Silke im Shop. Wenn Ihr dieses Garn für den Kolding bestellt, schreibt einfach in die Bemerkung “Rabatt ChrisBerlin bitte anwenden” und wir ziehen Euch 10% ab.

Fotos: © Jana Huck

Juchhuh! Endlich wieder etwas Neues von Jana Huck Janukke, das Tuch Coral. Wunderschön zart und wie wir es von Jana kennen wieder sehr ausgeklügelt und speziell. Wir haben das passende Wollpaket im Shop, gestrickt wird aus ITO Urugami und ITO Sensai in verschiedenen Farben.

Janukke war übrigens auch schon zu Gast bei uns im Blog, das Interview könnt Ihr hier nachlesen.

Fotos: © AbbyeKnits

Wer es gern bunt und knallig hat, den springt vielleicht der Moraine Shawl direkt an. Ein Design von AbbyeKnits zu dem Ihr die Anleitung hier bei Ravelry findet. Passend haben wir das tolle Rowan Valley Tweed im Shop.

Neu bei Maschenfein

Fotos: © ITO Yarn

Oh, ist Dein OSAKA schon fertig? wurde ich neulich auf meinem Stories hin schon vielfach gefragt. Nein… er zieht sich noch ein wenig, aber manchmal trage ich auch einfach Fertig-Strick. ITO erleichtert uns das Strickherz, indem es einfarbige Sensai-Schals jetzt fertig gestrickt (!) zu kaufen gibt. Besonders toll für Weihnachten, ohja! Also unsere Ambitionen, möglichst viel selbst zu stricken, soll das natürlich nicht mindern, aber Ihr wisst ja selbst, man kann einfach nicht alles stricken.

Hier findet Ihr also den “Ready to wear”-Schal aus Sensai von ITO Yarn in 14 schönen Farben.

Maschenfeine Strickrunde auf Instagram

Fotos: links © sabineplasse und rechts © lisbetle

Unser Stricken Das Lexikon – Strickwissen von A bis Z hat Euch erreicht und wir können schon viele schöne Bilder vom Stricklexikon unterwegs entdecken. Wenn Ihr es dabei habt, dann zeigt es uns auf Instagram mit dem Hashtag #strickendaslexikon und vielleicht habt Ihr sogar gerade etwas nachgeschlagen, dann erzählt es uns!

Fotos: © frau.ente

Lina strickt was kleines, sehr, sehr feines für uns Test ein #teststrickquickie aus Sultano Fine von Rowan, aber nein (!) es ist noch nicht das Sultano-Fine-Tuch. Lina hat jedenfalls Ihr eigenes Farbschema, ganz klar. Rechts ihr Svava aus dem Buch Hygge Wohlfühlkleidung stricken.

Fotos: links © klangzimmer und rechts © mrsfunnyvalentine

Tina hat ihren Winterfell Cardigan aus Sultano Fine von Rowan gestrickt, was für ein super, super edles, schönes Teil!

Miriam (hach, sie macht so unverwechselbare Fotos) hat die Blueberry Blouse aus Alpakka Ull von SANDNES gestrickt.

Fotos: links © klangzimmer und rechts © karos.knits

Es ist nie zu spät und so startet manch eine noch den #maschenfeincowgirlKAL bei dem wir alle etwas aus Cowgirl Merino Twist Solids stricken.

Fotos: links © sandragroll und rechts © wollkenfrollein

Hier auch zum Cowgirl Blues Knit Along der Blue Tunnel, der bei Sandra erstaunlicherweise nicht “Blue” sonder curry geworden ist und rechts Silvies Stage Diving Cardigan.

Fotos: links © schnieslii und rechts © dagmar_0908

Und hier einfach zwei schöne Flausch-Projekte, weil die Fotos so toll sind: Links: Lisa strickt einen Teststrick für Miriam aus ITO Rakuda und Sensai und rechts: Dagmar strickt eine Kumulus Bluse von Petite Knit aus Rowan Kidsilke Haze.

Habt ein schönes Wochenende!!!

Maschenfein {meets} ChrisBerlin

Christiane alias ChrisBerlin lernte ich vor etwa einem halben Jahrhundert bei einem Workshop der Strickdesignerin Rililie kennen. Damals war Maschenfein gerade geboren. Es gab noch keinen Shop, noch keine Bücher, nur viele, viele Leserinnen, die mir eifrig von meinem alten Blog in die berufliche Zukunft mit Maschenfein gefolgt waren und eine Vision. Und es gab die große Leidenschaft für’s Stricken. Auch bei Christiane war noch vieles anders. Es gab noch keine eigenen Anleitungen, aber dafür schon viiiiiele Projekte auf Ravelry und unzählige gestrickte Kilometer. Sie war schon damals eine echte Netzwerkerin und wo ich niemals so richtig warm wurde mit Ravelry, kannte sie glaube ich alle Damen in diesem Workshop über verschiedenste Ravelry-Treffen. Ravelry war damals ihr zweites Wohnzimmer (so kam es mir vor).

Mittlerweile hat sich Christiane mit dem Schreiben eigener Strickanleitungen – also mit dem Strickdesign – ein zweites Standbein aufgebaut. In ihrem eigentlich Job war sie sehr erfolgreich, doch wie das so ist, wenn man voller Leidenschaft für’s Stricken steckt und sich Wege/Türen öffnen… so hat sie das Strickdesign zumindest teilweise auch noch zum Beruf gemacht und lebt jetzt zwei berufliche Welten.

Ich freue mich riesig, ChrisBerlin heute hier zu haben und bedanke mich bei Dir, Chris, für deine unendliche Geduld bei der Veröffentlichung des Textes. Genau genommen war das Interview nämlich schon im Sommer geplant. Doch der Feinschliff mit Bildern und Co. dauert dann eben doch immer seine Zeit und so komme ich heute endlich dazu, Euch Chris und ihre Designs genauer vorzustellen und den Text schnell noch zu aktualisieren, weil natüüüürlich schon eine weitere Anleitung hinzu gekommen ist. Und hier findet Ihr passend dazu alle Kits von ChrisBerlin bei Maschenfein, mit dem Code “ChrisBerlin” gibt es bis Ende Oktober hier 10% Rabatt auf alle Chris-Berlin-Wollpakete.

Und nun: lasst Euch inspirieren, ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen!

Seit wann strickst Du und wie bist Du dazu gekommen?

In unserer Familie wurde schon immer gehandarbeitet und so habe ich schon sehr früh mit sticken und häkeln begonnen. Die Strickliesel war dann mein Start zum Stricken, da war ich etwa 9 Jahre alt. Sehr schnell sind dabei Oberteile zunächst für meine Barbie Puppe entstanden. An mein erstes Oberteil kann ich mich aber auch noch gut erinnern: ein rotes Sommertop, welches ich dann voller Stolz im Sommerurlaub in den Bergen angezogen habe. Da war ich vielleicht 12 Jahre alt. Passend dazu gab es den selbstgenähten Stufenrock. Burda Moden und Carina waren damals unsere Zeitschriften.

Als Teenager hatte ich dann die Möglichkeit mir in einem Wollladen mein Taschengeld aufzubessern und mir so schöne Wolle und Stoffe kaufen zu können. Anny Blatt war damals mit ihren Angora- und Lurexgarnen der Hit und es entstanden Pullover mit Fledermausärmeln und Paisleymustern.

Modedesign zu studieren, das war damals mein großer Traum, der aber, aus verschiedenen Gründen, nicht zu verwirklichen war und so habe ich beruflich eine völlig andere Richtung eingeschlagen. Handarbeiten wurde dann irgendwann auch ziemlich uncool.

Wie bist du dann wieder zum Stricken gekommen?

Vor ca. 7 Jahren ist mein Leben etwas zur Ruhe gekommen und damit gab es mehr Freiraum. Ich habe das Stricken wiederentdeckt und dank Ravelry hat sich mir eine völlig neue Welt eröffnet. Endlich konnte man sich austauschen, auf Fragen wie „Was kann ich tun damit meine Kanten schöner werden?“ bekam ich eine Antwort und so wurden meine gestrickten Sachen immer ansehnlicher. Bei Ravelry konnte ich auch sehen wer in meiner Wohngegend noch so strickt. Sich mit anderen zum Stricken zu treffen, ist etwas, was mir bis heute viel Spaß macht.

Die zweite Revolution war für mich, dass man von oben nach unten stricken kann – kein blödes Zusammennähen mehr und man kann früh anprobieren und die Größe anpassen. Seitdem sitzt alles wie angegossen!

Wie kam es überhaupt dazu, dass Du angefangen hast, eigene Anleitungen zu schreiben? Und seit wann tust Du das?

Zunächst habe ich angefangen Anleitungen ein wenig zu verändern. Ich habe Taschen eingefügt oder ein komplettes Tuch, weil es mir zu klein war, noch mal gegengleich angestrickt.

Die erste eigene Anleitung war vor etwa vier Jahren eine Tüftelei: Ich hatte einen Schal gesehen der mit sechs Fäden gleichzeitig gestrickt wurde und hab mir gedacht, das geht doch auch einfacher. „Flowing dots“ war geboren, aber noch ein absoluter Einzelfall.

Flowing Dots – Fotos: © ChrisBerlin

Anfang 2017 ist dann aus der Not und einem schönen Zufall, mein erstes Design entstanden. Ich hatte mir Garn gekauft und fand keine passende Anleitung. Wenn es keine gibt, muss ich mir wohl selbst etwas überlegen. So entstand der Cardigan “Sparkling Innovation“, bei dem im Zentrum eine Lochmusterbordüre steht.

Sparkling Innovation – Fotos: © ChrisBerlin

Du hast vor nicht allzu langer Zeit Dein berufliches Leben etwas umgestellt, um dem Strick-Design mehr Raum zu schaffen. Wie kam es dazu und wie fühlt sich das jetzt an? Arbeitest Du nach wie vor Teilzeit in Deinem „alten“ Beruf? Ist das Strick-Design mehr und mehr auch Dein Beruf?

Mit dem ersten Design war ich angefixt. Es entstanden auf einmal so viele Ideen in meinem Kopf. Ich finde übrigens deinen Begriff Kopfstricken super passend. Nach einem halben Jahr einer wirklichen Doppelbelastung und viel Toleranz von meiner Familie habe ich allen Mut zusammengenommen, um die Chance, die sich mir geboten hat, umzusetzen. Es hat geklappt und so habe ich heute zwei Jobs. Es ist Bereicherung und Last zugleich, insgesamt arbeite ich heute sicherlich mehr, habe aber doppelt so viel Spaß an der Arbeit. Es gibt heute so viele Designer und da ist es schwerer, sich zu etablieren. Bislang mache ich noch alles selbst. Ich habe noch keinen Editor oder Übersetzer und möchte mich an dieser Stelle einmal bei all meinen Teststrickerinnen bedanken. Vielen Dank, dass ihr mir seit 2 Jahren zur Seite steht und immer wieder Lust habt, euch mit mir gemeinsam auf neue Abenteuer einzulassen.

Was machst Du, wenn Du nicht strickst? 

Ich reise sehr gerne, es macht mir Spaß andere Menschen und Kulturen kennenzulernen. Dabei habe ich entdeckt, dass Kochen etwas ist, was uns weltweit verbindet und gleichzeitig die Eigenheiten einer Kultur widerspiegelt. Über das Essen und Trinken kommt man auf Reisen immer gut ins Gespräch. Die Art des Reisens kann sehr unterschiedlich sein – lange Jahre sind wir mit dem Motorrad gefahren. Die Gesichter der sizilianischen Männer vor der Bar, als ich von meiner BMW abstieg, werde ich nie vergessen.

Eine weitere Leidenschaft ist das Fotografieren – Stimmungen einfangen und festhalten.

Bist Du eher der Typ „eins nach dem anderen“ oder hast Du gern mehrere Projekte gleichzeitig auf den Nadeln?

Ich bin absolut monogam, stricke (fast) immer nur an einem Projekt, so kann ich mich voll fokussieren, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Woher nimmst Du Deine Inspirationen und wie ist Dein Weg zu einem neuen Design? Hat sich Dein Designprozess über die Zeit verändert?

Ich habe mich schon immer für Mode interessiert und die Techniken und Möglichkeiten des Strickens bieten eine solche Vielfalt sich auszudrücken. Designs entstehen meist in meinem Kopf, manchmal mache ich mir Skizzen, um sie nicht zu vergessen. Dann kommt der Prozess, wo die Vorstellung auf das richtige Garn trifft. Anhand von Maschenproben teste ich aus, ob das Garn die richtigen Eigenschaften für mein Design hat. Maschenproben sind für mich der Dreh- und Angelpunkt beim Stricken. Oftmals probiere ich unterschiedliche Nadelstärken aus und jede Probe wird gewaschen, denn man stellt sich nicht vor, wie Garn sich mit ein wenig Wasser verändern kann.

Dann fange ich an zu stricken und der Anfang ist meist der schwierigste, aber auch spannendste Part. Beim Stricken kann sich noch so manches ändern und so schreibe ich die Anleitung meistens erst, wenn alles fertig ist.

Eigentlich ist der Beruf “Strickdesigner” eine sehr einsame Angelegenheit, aber ich habe das große Glück, dass ich Anke von ANKESTRiCK kennenlernen durfte. Wir wohnen beide in Berlin, was vieles leichter macht. Zunächst habe ich für sie Test gestrickt und als ich mit meinen eigenen Designs begonnen habe, hat sie mich stets motiviert und unterstützt. Über die Zeit ist so eine tolle Zusammenarbeit und Freundschaft entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.

Da mir Ankes Designs immer wieder gut gefallen und ich zur Entspannung auch gerne mal nach Anleitung stricke, bin ich immer wieder mal bei dem ein oder anderen Teststrick dabei.

Gibt es aktuell ein neues Design in Arbeit?

Anfang des Sommers ist Else erschienen, ein leichtes Sommershirt, aus einem Leinen-Baumwoll-Gemisch. Genau das Richtige für die heißen Tage. Es ist ein Leichtgewicht und durch das Lacemuster und mit einer schönen Weite unten werden die Blicke auf das Dekolleté gezogen. Der kleine Ärmel wird gleich mit angestrickt und kann offen oder auch geschlossen gearbeitet werden. Die wunderschönen Bilder sind übrigens von Anke.

Else – Fotos: Anke © ChrisBerlin

Im vergangenen Monat kam der Boyfriend’s Cardigan dazu. Ein klassisches Design, ein wenig Oversize, nahtlos von oben nach unten gestrickt aus Bergamo von LAMANA.

Hast Du ein Lieblingsgarn? Eine Lieblingsfaser? Wenn ja: Welches und Warum?

Eines meiner Lieblingsgarne ist die Como von Lamana die es ja auch hier bei dir im Shop gibt. Vier Designs habe ich bislang daraus entworfen. Ich mag die Struktur (sie hat einen leichten Stand) und die Softness. Zudem ist sie völlig unkompliziert beim Stricken und später bei der Wäsche. Sozusagen mein „all times favorite“ Garn. Im Sommer stricke ich natürlich lieber mit kühlen Garnen, wie Leinenmischgarnen.

Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, an die Du Dich richtest?

Zielgruppe kann ich nicht sagen, Stricksachen sollten stylisch sein. Ein kleiner Tick von mir, ich überlege mir schon beim Stricken was ich dazu anziehen möchte. Es gibt immer kleine Details und Eyecatcher, wie z.B. die Quasten bei Betty – so bekommt eine normale Weste durch ein kleines Extra einen Hippie Touch.

Betty – Fotos: © ChrisBerlin

Gibt es ein Stück unter Deinen Designs, das Du als Dein “Lieblingsteil” bezeichnen würdest?

Zurzeit bin ich verliebt in meine Morphing Pattern. Das sind Anleitungen bei denen keine klassischen Zu- und Abnahmen gearbeitet werden, sondern das Strickstück durch einen sukzessiven Wechsel der Muster geformt wird. Es hat mit dem Hoar Cardigan begonnen und mittlerweile sind nun 5 Designs zu dem Thema entstanden.

Hoar Cardigan – Fotos: rechts © Anke © ChrisBerlin und links © ChrisBerlin

Jetzt im Herbst widme ich mich mit dem Boyfriend’s Cardigan einem schon begonnen Thema, dem Patentmuster. Zwei Pullover sind bereits im letzten Winter rausgekommen. Der Blossom Leaves und Half Fisherman’s.

Blossom Leaves – Fotos: Anke © ChrisBerlin
Half Fisherman – Fotos: Anke © ChrisBerlin

Strickst Du Deine eigenen Designs auch mehrfach? Oder „muss“ es immer etwas neues auf den Nadeln sein?

Zu Beginn habe ich Designs auch schon mal doppelt gestrickt, da war das gewählte Garn beim ersten Versuch noch nicht 100% oder ein Detail konnte verbessert werden. Ich bin halt sehr detailverliebt. Da ich die ganzen Ideen aus meinem Kopf noch umsetzen möchte, stricke ich heut nur einmal (aber es wird auch ein paar Mal geribbelt). Kolding war eine Ausnahme, da ich den Schal 4 Stunden nachdem er fertig war in die USA geschickt habe. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kolding – Fotos: © Woolfolk yarn

Du machst mit anderen Strickerinnen gemeisam Urlaub. Kannst Du erzählen wie Ihr Euch kennen gelernt habt, wie oft Ihr solche Trips macht und was Ihr da sonst so plant?

Ich liebe es mich mit Strickerinnen auszutauschen und kann mich noch gut an das erste Treffen in Linstow 2013 erinnern, an dem ich teilnehmen durfte. Ein verlängertes Wochenende nichts anderes tun als stricken, Projekte anschauen, anprobieren, neue Garne kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Die Teilnehmerinnen stammten aus ganz Deutschland und es war sogar jemand aus der Schweiz dabei. So unterschiedlich alle waren, uns einte die Leidenschaft für Wolle und Stricken. Viele kannte ich zuvor von Ravelry und es war eine Freude alle persönlich kennenzulernen. Solche Wochenenden mache ich heute in unterschiedlichster Konstellation öfters.

Ende 2016 gab es eine Anleitung zum Girlfriends Cardigan. Kannst Du erzählen wie es dazu kam?

Girlfriends Cardigan – Fotos: © ChrisBerlin

Das ist eine schöne Geschichte, nach einem gemeinsamen Stricktreff sind wir noch ein wenig shoppen gegangen. Dabei hatte es Marianne (aka Wollweg) eine Strickjacke besonders angetan. Beim Anprobieren fiel uns die einfache Konstruktion direkt ins Auge und für uns Drei (Anke, Marianne und mich) war direkt klar, das müssen wir ausprobieren. Unabhängig voneinander haben wir noch am selben Abend angeschlagen.Jede von uns hat es ein wenig anders interpretiert und so ist der Girlfriends Cardigan entstanden. Das Besondere an der Konstruktion ist ihre Schlichtheit und gleichzeitig der perfekte Sitz. Eine Jacke bei der man nicht ständig zupfen muss, denn sie fällt nie von der Schulter.

Anke und ich waren davon so begeistert, dass wir den Gedanken weitergeführt haben. Es ist eine ganze Kollektion dazu entstanden, die V-Back-Collection.

V-Back-Collection
rechts – Cozy Lines (Foto: © ChrisBerlin) und links – Twice (Foto: Anke © ChrisBerlin )

Meine letzte Interpretation ist Betty (siehe oben), eine Weste bei der ich den V-Back mit dem Morphing Prinzip kombiniere.

Kannst Du uns drei Lieblings-Accounts auf Instagram oder Ravelry nennen, die unser Strickherz höher schlagen lassen?

  • woolfolk_yarn und brooklyntweed – Garne der besonderen Art gepaart mit stylischem Strickdesign
  • Laine Magazine – ich liebe diese Bilder.
  • Ankestrick – my all times favorite (wusstet ihr eigentlich, dass es „Anke’s Trick“ heißt?)
  • Liebwedd – die liebe Mimi beeindruckt mich immer wieder durch ihre herzliche und unprätentiöse Art.

Danke, Chris, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns eine kleinen Einblick in Dein Strickleben zu geben. Und danke, danke, danke für Deine unendliche Geduld bis zur Veröffentlichung Deines Interviews!

Ihr findet Chris…
… auf Instagram
… bei Ravelry
… und hier bei Maschenfein mit vielen Wollpaketen vertreten. Mit dem Code “ChrisBerlin” gibt es bis Ende Oktober hier 10% Rabatt auf alle Chris-Berlin-Wollpakete.

Viele schöne, weitere inspirierende Interviews findet Ihr in unserer Serie Maschenfein meets!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum supermegaoberpünktlichen Samstagskaffee mit ein wenig Netzgeflüster und Dies und Das rund um Maschenfein. Es ist verrückt. Kaum haben wir uns hier ein wenig “eingegrooved”, sind schon wieder Ferien in Berlin. Also nicht, dass Ihr mich falsch versteht. Mittlerweile gehöre ich schon irgendwie auch zu der Fraktion “endlich-Ferien”, weil das frühe Aufstehen zu Schulzeiten (wir haben sogar einmal pro Woche zur nullten (!) Stunde) schon wirklich schlaucht. Dennoch bringen die Ferien den Arbeitsrhythmus schon wieder gehörig aus der Ordnung. Das perfekte Modell habe ich hier zu Hause im Home Office noch nicht gefunden. Immer wieder liebäugle ich mit dem Gedanken, mir ein externes Büro zu mieten. Was dann aber natürlich auch wieder andere Nachteile nach sich zieht.

Wie dem auch sei. In der kommenden Woche steht große Zwischeninventur in unserem größten Hauptlager an, was anstrengend, aber auch immer sehr beflügelnd und motivierend ist. Pläne schmieden, Prozesse optimieren und mal so richtig Ordnung in die Regale bringen.

Fotos: © Maschenfein und © Sandra Groll

Dazwischen wird gestrickt, an meinem Sultano-Fine-Tuch, für das ich dringend noch nach einem Alternativgarn in günstig suche, bevor ich Euch das Original-Kit dann ankündigen kann, schwitz. Es wird also zwei Varianten geben. Passend zum Sultano-Fine-Tuch ist Sandra dann am Feiertag mal eben komplett frei gedreht und hat was feines, kleines einfach mal so eben an einem Tag aus dem Ärmel geschüttelt, das direkt in den Test ging. Ich liebe dieses Inspirationskarrussell und dass so viele von Euch immer sofort Feuer und Flamme sind. Teststrickerinnen und Zuschauerinnen auf Instagram, das ist immer so ein Fest. Man spürt: Der Winter beginnt und wir klappern alle wie wild mit den Nadeln, nicht mehr nur im Kopf. Falls Ihr noch etwas zum Weiterklappern sucht, haben wir auch diese Woche wieder wunderschöne Inspirationen für Euch.

Fotos: © The Fibre Co.

Seacross ist ein wunderschöner Faire-Isle-Pullover von Becky Baker. Die Anleitung findet Ihr bei Ravelry. Seacross wird nahtlos von oben nach unten mit einer fünffarbigen Passe gestrickt. Die Anleitung enthält offenbar sogar zwei Instruktionen. Einmal für geübte Strickerinnen, die auch mit mehreren Farben gleichzeitig arbeiten können und einmal die sogenannte “swiss darning” Methode, von der ich noch nie gehört habe. Wenn ich das richtig verstehe ist das aber nichts anderes als nachträglich aufgestickte Maschen, d.h. das Muster wird bei dieser Methode offenbar nachträglich eingearbeitet. Falls jemand die Anleitung schon besitzt, freue ich mich über ein Kommentar dazu. Als Garnempfehlung haben wir für den Seacross Pullover das schöne SANDNES Merinoull heraus gesucht. Das hat wunderbare Farben, auch ein so leuchtendes, schönes Blau wie auf dem Foto. Und es passt perfekt zur Maschenprobe, strickt sich wie Butter und trägt sich hervorragend.

Fotos: © Kerstin Bovensiepen

Kerstin war mal wieder fleißig und hat das AimeeundFridading entworfen. Ein kuscheliger Cardigan mit einem kleinem Zopfmuster in der Blende und den Raglanschrägen. Für die Blende wird zusätzlich ein Faden Mohair eingestrickt um den Kuschelfaktor zu verstärken. Die Anleitung findet Ihr bei Ravelry, Silvie hat den Cardigan testgestrickt und dafür Pascuali Bayak verwendet, das Ergebnis seht Ihr hier, steht Ihr suuuuper!

Fotos: © Svetlana Volkova

Hübsch und ganz, ganz fein ist Cozy and lazy von Svetlana Volkova, ein Pullover mit zartem Lochmuster. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry, gestrickt wird nahtlos von oben nach unten. Wir empfehlen die Traumkombination Lamana Modena und Premia, damit werdet Ihr ganz sicher glücklich!

Fotos: © Fabel Knitwear

Kurz und mit speziellem Schulterdetail (Puff-Schultern) ist der Diagon Alley Jumper von Fabel Knitwear (hier geht es zur Anleitung bei Ravelry). Ein etwas dickerer Pullover, der von unten nach oben mit einfacher Raglan-Technik gstrickt wird. Passend zu diesem Pullover haben wir Blue Sky Extra im Shop.

Fotos: © Laura Aylor

Wer mal so richtig in den Muster-Flow kommen möchte, könnte Beremeal von Laura Aylor anschlagen. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry, wir haben passend Blue Sky Extra im Shop.

Fotos: © SANDNES

Mit den Heften und Anleitungen von Sandnes Garn ist das ja so: Man kommt kaum hinterher. Ehrlich! Kaum haben wir Strick-Kits neuer Hefte eingestellt, kommen schon die nächsten neuen Hefte. Und kaum haben wir die Farben aktualisiert, gibt es schon wieder weitere Farben. Wir sind ziemlich aktuell, da sind wir auch wirklich stolz drauf! Und natürlich haben wir auch den neuen „Skog Genser til Dame“ auf Deutsch als Strick-Kit hier bei Maschenfein im Shop. Und wer den toll findet, mag vielleicht auch…

Fotos: © SANDNES

…. den passenden Kinderpullover „Skog Genser til Barn“, zu dem Ihr das Strick-Kit hier findet. Diese zwei Pullover werden aus Køs gestrickt, das Garn, aus dem auch mein Lieblings-Bjarka ist. Super, super luftig. Das Garn hat aufgrund seiner Konstruktion einen Nylon-Anteil. Es besteht nämlich aus einem Nylon-Netz, in das die Woll- und Alpaka-Fasern “hineingepustet” werden. Dadurch ist es einfach unfassbar leicht und die Strickstücke sind entsprechend luftig, aber schön warm.

Tatsächlich hatte ich mich im letzten Jahr (weil einige von Euch den Nylon-Anteil bemängelt hatten) auf die Suche nach einem solchen super leichten Garn ohne Nylon-Anteil gemacht und bin auch fündig geworden. Das entdeckte Garn hat dieselbe Konstruktion, nur dass das Netz nicht aus Nylon, sondern Seide besteht. Bisher konnte ich mich noch nicht entscheiden, es für Euch zu besorgen, denn Ihr könnt Euch vorstellen, dass ein solches Garn mit hohem Seidenanteil auch einen entsprechenden Preis hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann Euch Køs sehr empfehlen, probiert es aus! Ich mag es total, trage meinen Bjarka super gern, Preis-Leistung stimmt und die Projekte werden echte Lieblingsteile.

Maschenfein Strickrunde auf Instagram

Fotos: © wollkenfrollein

Es geht hoch her auf Instagram, Silvies Teststrick von Kerstins Design aus Bayak hatte ich Euch oben ja schon verlinkt. Steht ihr wie gesagt hervorragend! Und Glückwunsch zur UFO-Bezwingung: Silvies Palettjakke ist endlich fertig! Bravo!

Fotos: links © knit.ding und rechts © munichstitches

Unser Cowgirl KAL ist in vollem Garne, wir haben auch wieder fehlende Farben nachgeordert, so dass Ihr aktuell alles im Shop findet. Gestrickt werden viele, viele verschiedene Designs aus dem Garn Cowgirl Merino Twist Solid. Vielleicht macht Ihr ja auch noch mit. Alle passenden Strick-Kits findet Ihr hier. Kerstin und Birgit stricken Noten von Anke Strick.

Fotos: links © stricki_und_kruemel und rechts © dagmar_0908

Und hier noch zwei, Kerstin strickt den Chauncey Swaeter von Isabell Krämer und Dagmar hat den Ankers Cardigan von Petite Knit angenadelt.

Fotos: links © fabulouisaslife und rechts © nilipa

Und natürlich sind auch noch weitere Winnie Tuch auf oder von den Nadeln, hier von Louisa und nilipa.

Fotos: links © berlin_purl und rechts © sandystrickt

Zu guter Letzt freuen wir uns riesig, dass unser Stricklexikon sososo gut bei Euch ankommt! Wir würden gern eine kleine Challenge mit Euch machen: Zeigt uns das Stricklexikon auf Instagram an Euren verrücktesten Strick-Orten. Können auch langweilige Orte wie Euer Sessel vor dem Kamin sein, haha. Egal wo ihr es dabei habt, zeigt es uns und nutzt den Hashtag #strickendaslexikon! Seid Ihr dabei?

Waaaas? Ihr habt noch nicht genug gestöbert? Am Mittwoch ging wieder einer unserer beliebten Newsletter heraus und falls Ihr den noch nicht gelesen habt, könnt Ihr da gleich weiter stöbern. Hier gibt es die Online Verison zum Nachlesen. Ganz am Ende erfahrt Ihr ein kleines Detail über Sandra! Und wer diesen tollen Newsletter geschrieben hat, erfahrt Ihr auf unserer “über Maschenfein”-Seite.

Habt ein tolles Wochenende!

Auf den Nadeln {Oktober}

Es ist kaum zu glauben, mit welcher Geschwindigkeit der September vorbeirauschte… schwups, schon ist er wieder weg und wird vom Oktober abgelöst.

Glaubten wir im September bereits, endlich richtig mit dem #maschenfeincowgirlKAL durchstarten zu können, ist es im Oktober nun tatsächlich soweit: Die Garnschätze aus Südafrika sind vergangene Woche nach langer Reise im Lager eingetroffen und mittlerweile bei den meisten von Euch gelandet. Diese Woche trifft nochmal eine Lierung ein, sodass auch die allerletzen noch offenen Bestellungen verschickt werden können!

Und auch wir haben das herrliche Merino Twist noch auf den Nadeln. In Berlin wächst Lavia nach einer Anleitung von Katrin Schneider und in Bayern ist nun das zweite Cowgirl Projekt – Stage Diving (ebenfalls von Katrin Schneider) – angenadelt, nachdem bei Blue Tunnel “nur” noch die Fäden vernäht werden müssen (gibt es jemanden, der das tatsächlich gerne macht…???).

Stage Diving aus Cowgirl Blues Merino Twist in der Farbe “Guinea Fowl”

Bist Du dabei beim #maschenfeincowgirlKAL? Für welches Projekt hast Du Dich entschieden? Du kannst natürlich auch immer noch einsteigen, denn es gibt bei uns keine starren Fristen. All unsere fertig gepackten Wollpakete mit dem tollen Garn Merino Twist von Cowgirlblues findest Du HIER.

Oder hast Du im Oktober etwas ganz anderes auf den Nadeln? Zeig es uns gerne!

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickst Du so im Oktober? Was ist aus Deinen letzten Projekten geworden? Verrätst Du es hier? Wir freuen uns drauf! Kommentiere einfach hier unter diesem Post oder verlinke Dich in der Linksammlung. Auf Instagram benutzen wir den Hashtag #aufdennadelnoktober (und ganz bewusst findest Du dort auch Projekte aus den letzten Jahren desselben Monats). Mach doch auch dort mit!

Verlinken kannst Du Dich den ganzen Monat lang! Achtung: Du musst in Deinem Post einen Backlink zu diesem Beitrag oder Blog setzen, sonst funktioniert das mit dem Link-Tool nicht. Ein Backlink ist nichts anderes, als ein Link zu diesem Blog :)!

Du schaust zum ersten Mal hier vorbei? Jeden Monat sammeln wir Strick-Projekte, die in den jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt werden. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findest Du in der Rubrik Auf den Nadeln.

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter