{Designerin des Monats}

Beim Vereinigten Königreich denkt man an vieles: die königliche Familie natürlich, Tea Time – und Regen sicherlich auch. Nicht allzu oft ist Stricken eine Assoziation. Zu dominant sind da die skandinavischen Länder mit ihren Designerinnen und diesem typischen nordischen Lebensstil. Dabei lohnt sich auch ein Blick über den Ärmelkanal. Ganz abgesehen davon, dass auch in Großbritannien oder Schottland Wolle produziert wird und gerade das mehrfädige Stricken dort eine jahrhundertealte Tradition ist – auch Strickdesignerinnen leben auf der (großen) Insel in der Nordsee. Eine von ihnen ist Cheryl Mokhtari – und um sie soll es in diesem Text gehen. 

Cheryl Mokhtari - Salcombe Sweater
Zeigt sich nicht so gern mit Gesicht: die Designerin Cheryl Mokhtari aus London.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari

In den E-Mails, die unserem Videotelefonat vorangehen, betont Cheryl gleich zu Beginn, dass sie furchtbar kamerascheu sei. Es sei doch am Ende ein Text, kein Videopodcast? Vielleicht ist es typisch britisch, dieses Understatement (wobei Cheryl ursprünglich aus Schottland kommt), aber vor allem ist dieser Satz erst einmal eines: sehr sympathisch. Er passt zudem zu den Fotos, die die Designerin von ihren Modellen macht. Sie trägt sie zwar selbst, aber ihr Gesicht sieht man so gut wie nie

In der Pandemie wieder angefangen zu stricken 

Das Stricken hat die 40-Jährige einst von ihrer Mutter gelernt. “Wobei sie den Maschenanschlag und das Abketten übernommen hat”, erinnert sich Cheryl lachend. Aber immerhin: Ein Anfang war gemacht. Und auch wenn das Hobby im Laufe der Zeit erst einmal wieder in den Hintergrund trat, weil andere Dinge Priorität hatten – ganz weg war es offensichtlich nie. Während der Coronapandemie griff Cheryl wieder zu den Nadeln. “Ich wollte mir eine eigene Garderobe stricken”, sagt sie. Zudem waren die Kinder klein – passende Projekte standen also ganz oben auf der Strickliste. 

So kam dann eines zum anderen. Strickte sie am Anfang noch nach bestehenden Anleitungen und hatte keine Pläne, das Ganze unternehmerisch anzugehen, begann Cheryl bald selbst herumzutüfteln. Eines der ersten offiziellen Ergebnisse: der Mia Sweater, den sie im Sommer 2022 veröffentlichte. Kurz danach folgte schon der Mia Sweater Mini. Seitdem kommen stetig neue Designs dazu. Nicht jede Woche eines und auch nicht zwingend jeden Monat, aber bis heute sind es knapp 30 Modelle – vom Top bis zum Kuschelpullover – die sich, so finden wir es bei Maschenfein, allesamt lohnen, nachzustricken. 

Dass die Frequenz unterschiedlich ist, liegt auch daran, dass das Stricken nicht Cheryls einziges Standbein ist. Noch länger, als dass sie Strickmode entwirft, ist sie Yogalehrerin und unterrichtet in verschiedenen Londoner Yogastudios. Das klingt beim ersten Hören oder Lesen wahnsinnig schick (und ist es vielleicht auch) – aber dass sie in einer Metropole Yoga unterrichtet und das Ganze fast wie ein Filmklischee anmutet, merkt man der Lehrerin und Designerin, die während des Videotelefonats in einer schlichten Ecke ihres Hauses sitzt, überhaupt nicht an. Im Gegenteil: Hätte eine entspannte Atmosphäre einen Namen, hieße sie womöglich Cheryl Mokhtari. 

Mia Sweater
Das erste veröffentlichte Design: Mia Sweater.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari

Das Garn inspiriert 

Tobermory top
Auch hier wird zweifädig gearbeitet: Tobermory Top. Der Effekt gefällt der Designerin einfach zu gut.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari

Ihre Ideen bekommt die Londonerin von Netzwerken wie Pinterest oder Instagram – “und vom Garn”, ergänzt Cheryl. Am liebsten verstrickt die Designerin Merino, Kaschmir und Alpaka, gerne mehrfädig für einen “schönen Effekt”. Mittlerweile landen nur noch eigene Modelle auf den Nadeln und das auch weitestgehend nacheinander. “Ich habe mir selbst die Regel auferlegt, eines nach dem anderen anzuschlagen”, erzählt sie lachend – wohlwissend, wie schwer das oft durchzuhalten ist.

Das passt auch zu ihrer eigenen Analyse, dass die Yogalehrerin in ihr sehr organisiert ist (“Ich arbeite gerne nach einem Zeitplan”), die Designerin aber etwas weniger strukturiert. Beides geht bei Cheryl zusammen – weshalb sie bei der Frage, was sie sich für die Zukunft wünscht, spontan antworten kann: “Mehr von dem zu machen, was ich gerade tue.” Yoga fürs Stricken aufzugeben? Nein. “Ich würde es zu sehr vermissen.” Gleichzeitig gibt ihr die Strickgemeinschaft so viel, was ihr wiederum beim Yoga fehlt. Die Balance und die Mischung sind es also, die bei Cheryl so gut funktionieren. Und am Ende hat auch Stricken eine meditative Komponente – wie Yoga. “Das Gefühl ist gleich.” Es sei ihr Zufluchtsort, ein kleines Heiligtum quasi. Was sie sich vorstellen könnte, wäre sogenannte Yoga- und Strickretreats anzubieten – Auszeiten für die Seele also und bestimmt eine wunderbare Kombination.

Viele Ideen, zu wenig Zeit 

Aktuell arbeitet die Designerin und Yogalehrerin an verschiedenen Projekten; viel Raum nimmt da ein Modell für ein Magazin ein, das im kommenden Frühling erscheinen soll. Mehr will Cheryl noch nicht verraten – die Vorfreude ist ihr aber auch über den Bildschirm anzusehen. Parallel entsteht ein gestreiftes Shirt, das im Übrigen ein schönes Beispiel für Cheryls Spontanität ist und der Versuch, sich vom äußerlichen Druck zu lösen. So schrieb sie vor wenigen Wochen noch auf ihrem Profil, dieses Jahr keine Sommerdesigns zu entwerfen, weil sie eben zeitig veröffentlicht werden müssen, damit die Strickwelt sie passend zur warmen Jahreszeit nacharbeiten kann.  

Eine Garninspiration später liegen nun die Anfänge eines neuen Designs vor ihr: Idee und Wunsch waren einfach zu groß. Dazu kommen noch ein paar weitere Teststricks, so ganz scheint der Ansatz “Ein Projekt nach dem anderen” also nicht zu funktionieren – aber auch hier gilt: wie wohltuend. Es geht vielen Strickerinnen und Designerinnen eben doch sehr ähnlich. 

Aufregung und Vorfreude 

Ein Problem, das vermutlich alle verbindet, ist die fehlende Zeit. Weshalb ihre Kinder öfter fragen, ob das neue Projekt denn für sie sei. “In den Ferien stricke ich für die Kinder”, sagt Cheryl und muss lachen. Ob die Strickstücke dann wirklich alle pink sind wie zuvor gewünscht, sei erst einmal dahingestellt – eine Mini-Version des bekannten Montrose Cardigans ist aber tatsächlich in Planung, erzählt sie.

Doch egal, was als nächstes auf Cheryls Nadeln wandert, the first part – also der Beginn eines Projekts – gefällt ihr stets am besten. Beim Gradieren der Größen hat sie mittlerweile Unterstützung von einer sogenannten Tech Editorin, da dieser Aspekt viel Zeit einnimmt. Die Aufregung und die pure Vorfreude auf ein neues Design – die bleiben aber ganz bei der Urheberin. Und dann, zu gegebener Zeit, kommen sie auch bei der Strickcommunity an. So schwappt etwas von Cheryls entspannter und unprätentiöser Art auch zurück aufs europäische Festland. 

Montrose Cardigan
Soll es auch einmal in Kindergröße geben: Montrose Cardigan.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari

Pünktlich zur Veröffentlichung dieses Porträts erscheint an diesem Wochenende auch Cheryls neuestes Design: der Amesbury Cardigan ist ein tolles, außergewöhnlich konstruiertes Strickstück, das keine Langeweile aufkommen lässt. Das passende Strickset findet ihr hier – ihr könnt zwischen einer einfädigen und einer zweifädigen Variante wählen. Die Anleitung könnt ihr dann via Ravelry kaufen. Und hier geht es zu Cheryls anderen Designs, zu denen wir Stricksets im Maschenfein-Shop haben.

Wenn es ein Satz war, den ich in den vergangenen Tagen mit am häufigsten gehört habe, war es: “Es dürfte gerne etwas wärmer sein.” Und ja, er kam auch aus meinem Mund. Denn was, bitte, soll ich mit morgendlichen 8 Grad anfangen? Oder Hagelschauern? Also wirklich …

Natürlich bin ich – und ihr seid es auch – stricktechnisch für alles gewappnet. Man munkelt ja, die Schublade(n) mit den Strickstücken ließe(n) sich schon nicht mehr richtig schließen. Aber es bleibt trotzdem die Frage, was ich als nächstes stricke. Ideen müssen her und diese wollen dann sorgfältig abgewogen werden. Zusammen macht das bekanntlich mehr Spaß. In diesem Sinne: Einen wunderschönen guten Morgen zu einem Rundum-sorglos-stricken-Samstagskaffee!

Die Streifen machen mich ganz wuschig

Olga Sweater 1
Guckt euch die Schultern an. Wie schön! Olga Sweater von PetiteKnit.
Foto: ©️ PetiteKnit

Vor ein paar Wochen hatte ich mir selbst die Losung ausgesucht, dass für die kommenden Käffchen langärmelige Wollpullover nun wirklich nicht das richtige seien. Sommertops sind angesagt und maximal leichte Cardigans. Nun: Pläne sind dazu da, geändert zu werden.

Und da die Schafskälte uns im Griff hat und ich gleichzeitig keine Wetterprognosen für die kommenden Wochen abgeben kann, habe ich mich entschieden, hier gibt’s jetzt einfach alles, was wir bei Maschenfein schön finden. Und wenn es etwas aus reiner Schurwolle ist, dann ist das so. Olga Sweater, herzlich willkommen!

Das neue Modell von PetiteKnit (okay, eines der neuen Modelle von PetiteKnit) ist ein schöner Streifenpullover aus Peer Gynt von Sandnes. Das Garn gehörte in der vergangenen Herbst-/Wintersaison zu euren absoluten Lieblingen und PetiteKnit … da brauche ich ja nichts mehr zu sagen. Sie verkauft jetzt Waschmaschinen? Okay, ich kaufe meine nächste Waschmaschine in Dänemark.

Naheliegender bleibt natürlich die Strickmode und ich muss sagen, der Olga Sweater macht mich ganz hibbelig. Bekanntermaßen habe ich Streifen vor einiger Zeit abgeschworen, weshalb es auch höchste Zeit wird, diesen Glaubenssatz zu durchbrechen. Der Pullover ist definitiv was für mich.

Und euch! Gestrickt wird wie gewohnt von oben nach unten. Zuerst arbeitet ihr das Rückenteil in Reihen, wobei die Schulterschrägen mit verkürzten Reihen geformt werden. Dieses Detail mag ich sehr! Unterhalb der Arme geht es in Runden weiter. Auch die Ärmel strickt ihr in Runden bis zum Bündchen und ganz zum Schluss geht es an den Halsausschnitt. Sollte der Sommer so bleiben, wie er sich gerade anschickt zu sein – mit dem Olga Sweater sähe ich zumindest gut aus bei Wind und Regen!

Olga Sweater 2
In Kombi mit French Market Bag – ebenfalls sehr schön! Olga Sweater.
Foto: ©️ PetiteKnit

Wer weiterhin friert …

Anne Ventzel - Bella Blocking
Wann immer das Wetter es nötig macht: Mit dem Bella Blocking sehen wir trotz grauer Wolken super aus.
Foto: ©️ Anne Ventzel

Perfekt zum PetiteKnit-Modell passt auch folgendes von Anne Ventzel: Den Bella Blocking hatte ich aus bekannten Gründen fürs Käffchen noch nicht in Erwägung gezogen, aber angesichts des Wetters will ich wieder mehr Flexibilität an den Tag legen. Und seht ihr das Foto? Anne Ventzel steht am Strand! Na also. Das Design ist also bereits auf Wind- und Wettertauglichkeit getestet.

Schön ist es natürlich auch! Der obere Teil des Sweaters ist farblich abgesetzt, den restlichen Rumpf strickt ihr mit einer Kontrastfarbe. Hingucker sind wie schon bei der Robinia-Reihe die kleinen Halbkreise, die hier aber ganz anders inszeniert werden.

In unserem Strickset findet ihr die wunderbare Snefnug von CaMaRose. Auch hier kommt Schurwolle zum Einsatz, aber eben ganz anders als bei Peer Gynt. Die Fasern werden, gemischt mit Alpaka, in eine Art Baumwollschlauch gepustet. Heraus kommt ein weiches, wärmendes Garn. Wir mögen es bei Maschenfein sehr!

Auf der Suche nach Modellen für das Käffchen bin ich auch zufällig über das Augustins No 19 von Anne-Sophie Velling gestoßen. Ich dachte erst, es sei ein neues Design, weil ich die Fotos nicht kannte, aber nein – das Modell gibt es schon länger und es existiert auch schon lange ein passendes Set zum Nachstricken dazu bei uns.

Ich weiß, die Modelle der Dänin (der dritten in dieser Runde heute – war keine Absicht!) treffen nicht jedermanns Geschmack. Oft etwas verspielt, mitunter recht opulent sind es natürlich besondere Stücke, aber ich mag es.

Augustins No 19
Stelle ich mir toll an frischen Sommertagen vor: Augustins No 19.
Foto: ©️ Anne-Sophie Velling
Augustins No 19
Nicht zu verspielt: Augustins No 19.
foto: ©️ Anne-Sophie Velling

Das Augustins No 19 ist außerdem eines der schlichteren Designs. Gestrickt wird von oben nach unten, wobei der Rücken länger ist als das Vorderteil. Die Passe arbeitet ihr glatt rechts, der weich fallende Rumpf entsteht durch Zunahmen.

Beim Garn sind wir beim Original geblieben: Organic Cotton und Deluxe Silk Mohair von Krea Deluxe. Ein dänischer Hersteller und ich verspreche euch, gleich mache ich das Skandinavienglas für heute zu (also für euch, meines ist immer offen und versprüht ordentlich Hygge). Die Kombination ist weich und kuschelig, dank der Baumwolle aber nicht zu warm. Ein Teil für kühlere Sommertage eben!

Für noch mehr Sommergefühle

Natürlich möchte ich hier nicht als komplette Pessimistin durchgehen – verspricht die Wettervorhersage für kommende Woche doch wärmere Temperaturen (und Regen, aber gut – wann kann man schon alles haben). Das Glöckchen Tee von Sharon Maninger, die ihr als Kleinigkeitenliebe kennt, passt heute auf jeden Fall auch rein in diesen bunten Mix aus Herbst und Sommer.

Gestrickt wird hier von oben nach unten in der Runde. Halsausschnitt, Ärmel und Saum schließen mit einem I- Cord ab. Wer mag, strickt eine Lochrunde vor dem Abschluss, in die ihr eine Kordel oder ein Bändchen einfädeln könnt.

Beim Garn könnt ihr zu Line von Sandnes greifen. Die Qualität ist einer meiner Favoriten für warme Temperaturen und trägt sich wahnsinnig angenehm auf der Haut. Die Anleitung findet ihr bei Ravelry oder direkt auf Sharons Webseite – dort sind auch genaue Mengen für das Garn aufgelistet. Größe M benötigt beispielsweise sechs Knäuel Line.

Glöckchen Tee von Sharon Maninger alias Kleinigkeitenliebe.
Foto: ©️ Sharon Maninger

So klappt’s auch mit dem Wetter

Leela Top
Da muss der Sommer doch kommen: Leela Top von Caidree.
Foto: ©️ Caidree

Richtig sommerlich wird es dann mit dem Leela Top von Caidree. Das strickt ihr aus Nepal von Pascuali – hier wandern also Baumwolle und Leinen auf eure Nadeln und ähnlich wie Line ist auch diese Qualität bestens für warme Temperaturen geeignet.

Hingucker ist neben den Querrippen der quadratische Ausschnitt. Gestrickt wird von oben nach unten. Bisher ist die Anleitung nur auf Englisch verfügbar, nach allem, was ich von Caidree weiß, kann ich mir eine Übersetzung ins Deutsche aber gut vorstellen. Da hier zudem keine Ärmel zu stricken sind und Maschenaufnahmen entsprechend entfallen, wäre es vielleicht ein gutes Einstiegsprojekt für alle, die noch nicht nach englischen Anleitungen gestrickt haben. Ein Strickset findet ihr auf jeden Fall hier bei uns.

Um einen Kreis zum Anfang dieses Käffchens zu schließen, muss ich euch noch diesen coolen Sweater zeigen: Albina von Caitlin Hunter, die ihr vielleicht als boylandknitworks von Instagram kennt, ist mir auf Ravelry untergekommen und – oh boy – ich war sofort hin- und weg.

Streifen machen einfach etwas mit mir. Und das sage ich, während ich meinen Bobbie von Pam Allen trage, in dem ich einen Gutteil des Jahres wohne. Auch wenn ich beim Stricken manchmal fluche, weil ich vergessen habe, den Faden mitzuführen und am Ende (viel) Vernäharbeit auf mich wartet: Ich mag Streifen einfach zu gern.

Wie Bobbie auch strickt ihr Albina von unten nach oben. Bis zu den Armen geht es in der Runde, danach werden Vorder- und Rückenteil erst einmal einzeln gestrickt bevor sie an den Schultern wieder verbunden werden. Die Ärmel arbeitet ihr ebenfalls in der Runde. Passend zur Maschenprobe und zum sommerlichen Flair raten wir euch hier zu doppelt Organic Cotton von Krea Deluxe, eines der schönsten Baumwollgarne, das wir führen. Die Anleitung gibt es auf Englisch bei Ravelry. Und seht ihr das Strandfoto? Schicksal, sag’ ich euch!

Da bin ich natürlich nicht dran vorbeigekommen: Albina von Caitlin Hunter.
Foto: ©️ Caitlin Hunter

Wieder da

Merchant and Mills - Baumwollknöpfe
Frisch aufgefülltes Knopfregal: Diese roten Exemplare findet ihr bei den Baumwollknöpfen.
Foto: ©️ Merchant & Mills

Es ist ein Liebhaber*innen-Produkt, aber nichtsdestotrotz freuen wir uns sehr, dass unser Knopfregal wieder aufgefüllt ist. Marisa höchstselbst hat Knöpfe in Tütchen gepackt und ins Lager geschickt – ab sofort könnt ihr also wieder schön durch all die Knöpfe von Merchant & Mills stöbern.

Da gibt es verschiedene Sorten und Größen, zum Beispiel Baumwollknöpfe mit einem Durchmesser von 15 mm oder Hanfknöpfe mit einem Durchmesser von 20 mm. Verpackt sind sie jeweils in Sets von vier oder sechs Stück. Ich habe kürzlich die knallgelben Baumwollknöpfe angenäht – und bin einfach begeistert.

Neues aus der Designschmiede

Zum Schluss unseres Samstagskaffees nehme ich euch heute einmal mit durch unsere maschenfeine Designschmiede. Lisa und Katharina arbeiten fleißig an neuen Modellen, die zum Teil sogar schon im Test sind und auf die ihr gar nicht mehr lange warten müsst.

Hier entsteht ein maschenfeiner Sommercardigan.
Foto via Instagram: ©️ instagram.com/schnieslii

Bei Lisa ist ein maschenfeiner Sommercardigan auf den Nadeln – und auch schon beim Testteam! Gestrickt wird hier aus Perla von Lamana, einem schönen Mischgarn aus Baumwolle, Alpaka und Seide.

Dass Lisa ihr Foto ebenfalls am Strand gemacht hat – dafür kann ich nichts! Aber es fügt sich so schön ins heutige Käffchen ein, da kann man nichts machen. Und ich freue mich sehr auf dieses Modell. Ich glaube, diesen Sommer schadet es nicht, ab und zu einen Cardigan griffbereit zu haben. Und mit dem Fasermaterial ist er auch definitiv etwas für den Herbst.

Natürlich werkeln wir auch an ganz klassischen Sommerdesigns. Katharina kümmert sich um ein Top aus Pure Silk von Knitting for Olive. Auch hier ist der Teststrick bereits gestartet.

Mit den Streifen reiht sich auch dieses Modell ganz wunderbar in das Käffchen-Schema ein. Streifenliebe gibt’s halt nicht nur bei mir! Und die Pure Silk ist ein wahnsinnig schönes Seidengarn, das sich sehr angenehm auf der Haut tragen lässt. Das kann ich euch versprechen!

Katharina kümmert sich um ein Sommertop aus Pure Silk von Knitting for Olive.
Foto via Instagram: ©️ instagram.com/knittingforelse

Ihr seht also: Es ist wie immer mächtig was los hinter den Kulissen. So viel, dass es höchste Zeit wird für ein gemeinsames Treffen. Deswegen pausiert der Samstagskaffee nächste Woche auch, weil wir als Team gemeinsam für ein paar Tage in Mecklenburg-Vorpommern weilen. Da wird natürlich auch gearbeitet, aber die Zeit wird sich etwas anders als sonst gestalten. Im nächsten Samstagskaffee in der Woche darauf werde ich eine Menge zu erzählen haben. Seid gespannt!

Bis dahin wünsche ich euch aber erst einmal ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit und viel Spaß beim Stöbern auf unserer Maschenfein-Seite!

{Samstagskaffee und Netzgeflüster}

Mit den Elementen ist es derzeit leider so, dass oft keine richtige Ausgewogenheit besteht. Wasser zum Beispiel – wem sage ich das – gab es im Süden diese Woche mehr als reichlich. Ich hoffe also sehr, dass es euch allen gut geht, ihr weitestgehend trocken geblieben seid oder Schäden zumindest gut beseitigen könnt.

Blicken wir also lieber auf vermeintlich nicht so gängige Elemente – wie Wolle zum Beispiel. Oder Strick- und Häkelnadeln. Überhaupt: Sind wir beim Handarbeiten nicht ganz in unserem (Strick-)Element? Eben. Holt euch einen Kaffee und macht es euch gemütlich. Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee!

Elementares einfach neu denken

Cilla Sun
Ist hier hinten vorne? Ja! Cilla Sun von Anne Ventzel.
Foto: ©️ Anne Ventzel

Es gibt gewisse Grundregeln. Solche zum Beispiel: Hinten ist hinten, vorne ist vorne. Klar, logisch. Aber was, wenn man das einfach mal neu denkt? Hat Anne Ventzel mit ihrem aktuellen Modell so gemacht – und ich finde es richtig cool!

Der Designprozess beim Cilla Sun kam nämlich etwas ins Stocken. So ist das manchmal: Das geht mir mit Texten genauso und auch manche unserer Designs drehen noch ein oder zwei extra Schleifen, bis wir wirklich zufrieden sind.

Anne Ventzel hat den Shirtanfang einfach mal anprobiert. Das geht hier gut: Gestrickt wird nämlich von oben nach unten. Einzige Modifikation, die sie in dem Moment vornahm: Sie trug die Rückseite vorne. Und auf einmal – zack! – war das Feuer wieder da (um mal im Elementebild zu bleiben).

Neues Strickset mit neuem Garnhersteller

Seit dieser Woche gibt es also die Anleitung; Stand jetzt noch nicht auf Deutsch. Die soll aber folgen und nach allem, was ich weiß, wird es nicht lange dauern.

Im Strickset findet ihr die Garnkombi aus Cashmere Classic von Cardiff Cashmere und Tynn Line von Sandnes. Wie, was, Cardiff?! Richtig! Seit dieser Woche haben wir einen weiteren Hersteller an Bord. Ihr hattet so oft nach eben jener Kaschmirqualität gefragt, dass wir uns jetzt dazu entschieden haben, sie ins Portfolio aufzunehmen.

Die Fasern stammen aus der Inneren Mongolei und werden dort von ausgewählten Farmern und deren Tieren bezogen. Versponnen und gefärbt werden sie dann in Italien. Das Garn eignet sich für jede Art von DK-Projekten (also mit Maschenproben von ca. 22 Maschen auf 10 cm) und ergibt ein schönes Maschenbild. Und weich ist es natürlich auch – aber wie!

Cilla Sun
Ich finde die Naht vorne so schön: Cilla Sun.
Foto: ©️ Anne Ventzel

Basic-Elemente

Ein schlichtes Shirt gehört in jeden Kleiderschrank! Freestyle Shirt von Paula_m.
Foto: ©️ Susanne Müller

Wichtig für ein emotionales Gleichgewicht und das allgemeine Wohlbefinden sind auch sogenannte “Basic-Elemente” – eben Kleidungsstücke, die sich so nahtlos in eure Garderobe fügen, dass ihr sie jeden Tag anziehen wollt und sie perfekt kombinieren könnt.

Einfach zuverlässig in der Designschmiede ist da Susanne alias Paula_m. Schon als wir die Anfänge ihres Freestyle Shirts erblickt haben, war uns klar: Zu diesem Design wird es selbstverständlich ein Strickset bei uns geben.

Seit gestern Abend gibt es nun die Anleitung und das Set ist auch schon online bei uns: Wir schlagen euch darin Sole von Pascuali vor, ein Baumwoll-Kaschmirgarn, das ein wunderbares Maschenbild ergibt und sich auch sehr angenehm direkt auf der Haut tragen lässt.

Zeitlos in schwarz

Wenn wir ein Garn für euch aussuchen, bemühen wir uns auch immer, die Originalfarben zu treffen. In diesem Fall ist das neben einer gestreiften Variante auch: schlicht schwarz. Gibt es bei Sole ebenfalls und ich glaube, dass sich die zusätzliche Konzentration hier lohnt. Ja, es ist eine kleine Herausforderung, so eine dunkle Farbe zu verstricken, aber etwas so Zeitloses und gut zu Kombinierendes im Schrank zu haben – das lohnt sich.

Gestrickt wird das Freestyle Shirt von oben nach unten. Wie ihr es von Susanne gewohnt seid, erhaltet ihr eine ausführliche Anleitung, die ausgeklügelt, aber nicht verwirrend ist.

Der Kragen ist doppelt gelegt und hat eine schöne Quermaschenreihe, die ihn besonders betont. Mit verkürzten Reihen werden die Raglan-Schultern geformt. Anschließend strickt ihr das Shirt in der Runde nach unten fertig. Die unteren Bündchen sind ebenfalls glatt rechts doppelt gelegt und bilden einen schönen sauberen Abschluss. Solche kleinen Feinheiten sind in ihrer Wirkung einfach nicht zu unterschätzen.

Zugegeben: Schwarz verstricken ist eine kleine Herausforderung, aber es lohnt sich: Freestyle Shirt.
Foto: ©️ Susanne Müller

Mehr Farbe?

Base Camp Shrug
Bin ja so ziemlich von allem Fan, was Susanne Sommer macht. Auch vom Base Camp Shrug.
Foto: ©️ Susanne Sommer

Wer es nicht ganz so schlicht mag und mehr Farbe bevorzugt: Ich habe etwas Neues von Susanne Sommer entdeckt. Dass ich hier zweimal hintereinander eine Susanne habe, war keine Absicht, ist aber ein schöner Zufall.

Ihr wisst ja schon, dass ich die Österreicherin und ihre Designs sehr mag. Klar also, dass ich auch beim Base Camp Shrug genauer hinsehen musste. Mir gefällt, neben der Möglichkeit, hier mit Farben zu spielen, der weite Schnitt in Kombination mit eng zulaufenden Ärmelbündchen.

Perfekt aus einem Ganzjahresgarn

Was dieser “Shrug” nun eigentlich ist? Nun, eigentliche eine Art “Überwurf”. Aber eben mit Ärmeln. Also auch ein Cardigan. Zwei in einem quasi und klar ist: Frische Sommerabende übersteht ihr damit locker auf der Terrasse.

Gestrickt wird das Modell von oben nach unten im Patent. Als Garn empfehlen wir euch wieder etwas von Pascuali: Puno Winikunka. Die Qualität setzt sich aus Baumwolle und Alpaka zusammen – es ist also etwas für das ganze Jahr.

Nochmal Pascuali

Die bereits oben erwähnte Sole findet ihr nochmal beim Ria Shirt V-Neck von Caidree. Die Designerin ist ein Garant für schöne, schlichte Shirts und Tops. Das neue Modell reiht sich da nahtlos ein.

Gestrickt wird – haha – tatsächlich nahtlos von oben nach unten. Das Modell ist in glatt rechts gehalten, lediglich Saum und Bündchen sind im Rippmuster abgesetzt. Damit ähnelt es einem Pullunder, der aber eben nicht zu wollig ist, sondern sich bequem auf der Haut tragen lässt.

Ria Shirt V Neck
Ebenfalls so schön schlicht und einfach perfekt für den Alltag: Ria Shirt V-Neck.
Foto: ©️ Caidreee
Hør no 16
Ich hab’s live gesehen und sage euch: Toll! Hør no 16 von Lone Kjeldsen.
Foto: ©️ Lone Kjeldsen

Und dann habe ich noch einen Geheimtipp für euch – den wir euch die kommenden Wochen bestimmt noch öfter zeigen werden. Ich war die Tage für ein neues Projekt bei Marisa in Berlin (die Videokamera hat eine große Rolle gespielt – bald erzähle ich euch mehr dazu!) und da hat sie ein Päckchen unserer Auftragsstrickerin Marta ausgepackt. Darin: Das Hør no 16 nach einer Anleitung von Lone Kjeldsen.

Wir waren hin und weg. Wirklich. So toll! Marta hat, wie wir es im Strickset angelegt haben, mit der Lino von BC Garn gestrickt. Das reine Leinengarn ist beim Stricken sehr griffig und deswegen etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das fertige Strickstück – boah, so, so schön! Wirklich! Marisa hat sich für die Farben Naturbeige (33) und Mitternachtsblau (50) entschieden. Demnächst macht sie Fotos, dann geht’s rund mit Leinen, sag’ ich euch!

Weiterhin im Häkelfieber

Weiterhin Thema bei Maschenfein ist außerdem das Häkeln. Ja, wir können einfach nicht anders und sind so begeistert von den vielen tollen Designs dort draußen. Das Arbeiten mit “nur” einer Nadel ist eben auch einfach elementar. Schon allein, wenn man nicht wie ich im Zug einen provisorischen Maschenanschlag mit Stricknadeln zaubern möchte und dann die Finger zu Hilfe nehmen muss. Es muss für meine Mitreisenden etwas gequält ausgesehen haben (“Warum die wohl so verkrampft guckt?”). Es ist mir tatsächlich geglückt, aber – so ehrlich will ich sein – schön war’s nicht.

Machen einfach Lust aufs Stricken: Garne von Sandnes.
Foto via Instagram: ©️ instagram.com/sandnesgarn

Ums Häkeln geht es auch in unserer aktuellen Podcastfolge. Natürlich nicht nur – das Stricken ist und bleibt unsere große Leidenschaft! Doch egal, welche der beiden Handarbeiten man bevorzugt – gebraucht wird in jedem Fall Garn. Zum Beispiel von Sandnes aus Norwegen.

Und genau dort war Marisa auch vor wenigen Wochen und berichtet in der aktuellen Episode von ihren Eindrücken. Ob Besuch in der Garnfabrik oder der Grillabend auf einer Terrasse ohne untergehende Sonne – ich wage zu behaupten, euch wird die Reiselust packen. Hört gern mal rein!

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Weiterlesen könnt ihr außerdem direkt hier auf dem Blog – da ist nämlich gerade gestern erst “Auf den Nadeln {Juni}” online gegangen. Louisa hat das Maschenfein-Team abgeklopft und um Zwischenstände bei den aktuellen Projekten gebeten. Herausgekommen ist wieder eine bunte Mischung. Und wie immer freuen wir uns, wenn ihr uns ebenfalls erzählt, was ihr so strickt (oder häkelt …)!

Gleich weiterlesen: Auf den Nadeln im Juni.
Foto: ©️ Katja Schubert / Maschenfein

Maschenfein-Strickrunde und unser maschenfeines Schaufenster

Da bleibe ich doch gleich beim Thema und wir schauen, was in der maschenfeinen Strickrunde gerade entsteht. Ein Beitrag für unser virtuelles Schaufenster ist auch dabei. Guckt mal hier:

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/chill_n_strick / instagram.com/peggy.strickt

Gute-Laune-Sonnenstimmung gibt es bei Sandra. Sie strickt einen der Renner der Saison: das Sabai Top von Paula_m aus Line von Sandnes.

Eine wunderschöne Rundpasse seht ihr bei Peggy. Dort entsteht eine Cecilia Cirkle Blouse von Lene Holme Samsøe. Mit einfädig Pure Silk von Knitting for Olive eine kleine Fleißarbeit, die sich aber garantiert lohnt!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/die.strickliesel / instagram.com/elle.knits

Das süße Ellen’s Coming Home Set von PetiteKnit ist bei Jessica fertig. Goldig! Gestrickt wurde hier mit Duo von Sandnes und ich bin sicher, der neue Erdenbürger wird sich darin sehr wohlfühlen!

Für das maschenfeine Schaufenster entsteht bei Elisabeth gerade der Rossi Neck Cardigan von Lotilda aus Soft Silk Mohair von Knitting for Olive. Flauschig, kuschelig – es wird bestimmt ein Lieblingsteil bei Marisa werden!

Jetzt, wo ich all die schönen Strickstücke so sehe, ist meine Lust, die Füße hochzulegen und ein paar Runden am Strickstück zu drehen, gleich noch einmal gewachsen. Bei euch auch? Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Hören und natürlich ganz viel Strickzeit am Wochenende! Hauptsache ist doch, wie sind in unserem Element.

{Samstagskaffee und Netzgeflüster}

Beim Samstagskaffee möchte ich es ja auf jeden Fall vermeiden, dass der Text klingt wie aus einem alten Handarbeitsmagazin. Nichts gegen diese Magazine – auf Flohmärkten blättere ich immer gern darin herum – aber wir alle wissen, dass Stricken (und Häkeln) mittlerweile sowas von nicht angestaubt ist. Im Gegenteil: Die Lust, Kleidung selbst anzufertigen, kreativ zu sein, Gedanken fließen zu lassen – sie war wohl selten so groß wie jetzt.

Allein: Diese Woche habe ich wieder Strick- und Häkelprojekte für den Sommer in petto. Der Leitfaden “Sommerliche Strick- und Häkelprojekte” liegt also nahe und auch wenn sich dabei ganz typische, leicht trutschige Bilder in meinen Kopf auftun: Ich werde euch das Gegenteil beweisen. Macht es euch gemütlich und ganz viel Spaß beim Lesen!

Streifen, Flausch – es passt

Ich bin weiter voll im Sommerstrickmodus. Egal, ob Top oder Shirt – Hauptsache, es gibt wenig Ärmel zu stricken. Nun ist es aber auch so, dass ich als geübte Dänemarkurlauberin weiß, wie zart und zerbrechlich so ein sommerliches Wettergefüge sein kann (Hallo an den letzten Sommerurlaub, wir haben viele, viele Steine bemalt). Etwas Langärmeliges im Koffer oder im Schrank zu haben, ist also nie verkehrt!

Wie wäre es also mit dem neuen Design von Rosa P.? Die Freiburgerin hat jüngst die Anleitung zur Roosi Blouse veröffentlicht, die ihr auch einzeln bei uns kaufen könnt. Wie im Original findet ihr auch in unserem Strickset Mohair Bliss von Pascuali, ein weiches, zartes Seide-Mohair Garn mit einer schönen, umfangreichen Farbpalette.

Gestrickt wird das Modell von oben nach unten. Zunächst arbeitet ihr das Rückenteil, die sogenannten europäischen Schultern werden durch Zunahmen in Hin- und Rückreihen geformt. Dann strickt ihr das rechte und das linke Vorderteil. Für den Rumpf werden die beiden Teile miteinander verbunden und in Runden gestrickt. Die Ärmel arbeitet ihr ebenfalls in Runden – ohne Abnahmen, weshalb sie zum Handgelenk weit auslaufen und luftig fallen.

Roosi Blouse
Auf der Suche nach langen Ärmeln? Ihr findet sie bei der Roosi Blouse von Rosa P.
Foto: ©️ Rosa P.

Für alle Fans des Halbpatents

ChrisBerlin - Cozy Sunset
Nochmal lange Ärmel: Cozy sunset Cardigan von ChrisBerlin.
Foto: ©️ ChrisBerlin

Noch einmal lange Ärmel, aber ein ganz, ganz anderes Modell, findet ihr bei ChrisBerlin mit ihrem Cozy sunset Cardigan. Hier ist das Halbpatent der Blickfang, ergänzt um feine Details an den Ärmeln.

Gestrickt wird auch hier nahtlos von oben nach unten. Dabei werden zuerst Maschen für die Blende im Nacken angeschlagen und die rechte und linke Schulter gearbeitet. Dann nehmt ihr Maschen für die Vorderteile auf und strickt diese einzeln bis zu den Achseln. Anschließend folgt die rückwärtige Passe, bevor alles auf eine Nadel wandert und es in Reihen weiter bis zum Saum geht. Die Ärmel strickt ihr in Runden, wobei die Abkettkanten hier wie auch am Rumpf farblich abgesetzt sind. Ihr arbeitet mit Kosho von Ito und Modena von Lamana.

Jubiläum bei ChrisBerlin

Lasst uns noch bei Chris bleiben: Zurecht ist die – ihr ahnt es ;-)) – Berlinerin sehr beliebt bei euch. Spätestens seit ihrem Kolding ist sie bestens in der Strickszene bekannt.

Wie bei allem, vergeht auch hier die Zeit rasend schnell und kurz nach dem Cozy sunset Cardigan ist das No100 erschienen, ein Sommertop, das zugleich Chris’ 100. Design ist. Herzlichen Glückwunsch!

Selbstverständlich haben wir euch auch dazu ein Strickset angelegt – und wie bei Rosa P. gibt es auch die Anleitungen von ChrisBerlin direkt bei uns zu kaufen.

Viele Möglichkeiten

Das Sommershirt ist unheimlich vielseitig. Die Anleitung ist eine Art Baukasten, der euch die Möglichkeit gibt, mit verschiedenen Weiten, Materialien oder auch Details wie Zöpfen, Streifen oder Musterteilen zu spielen und ein ganz individuelles Strickstück zu erstellen. Die Basis des Tops ist die quer gestrickte Blende im Nacken. Für das maschenfeine Strickset haben wir euch alles zur dritten Version angelegt – als Garn findet ihr entsprechend Cumbria von Pascuali im Kit.

Diese Version hat eine A-Linie und ist im Beispielmodell mit einer Mehrweit von 16 cm gestrickt worden. Es ist für alle etwas, die es gern schön luftig und locker haben. Meldet euch aber gern bei uns, wenn ihr Fragen zu einem der anderen vorgestellten Garne in Chris’ Ravelrybeschreibung habt. Am besten schreibt ihr dafür eine Mail an support@maschenfein.de.

No100
Herzlichen Glückwunsch, ChrisBerlin, zum 100. Design! No100.
Foto: ©️ ChrisBerlin

Entschuldigt, aber das müsst ihr euch anschauen

Sunny slipover
Kann das bitte jemand für mich häkeln? Am besten schnell? Sunny Slipover von Sandnes.
Foto: ©️ Sandnes

Vor ein paar Wochen hatte ich euch schon ein erstes Foto des Sunny Slipovers von Sandnes gezeigt und eventuell bereits meine Begeisterung anklingen lassen. Manchmal geht’s einfach mit mir durch.

Jetzt aber ist die Lieferung der Häkelanleitung (!) für den Sunny Slipover für unser Lager angekündigt und dem passenden Set steht nichts mehr im Wege! Ich stöbere bereits durch die Farben von Tykk Line von Sandnes (53 % Baumwolle, 33 % Viskose, 14 % Leinen) und habe große Lust auf Granny Squares! Die sind nämlich essentiell für das Design.

Ihr häkelt insgesamt neun Stück, die für das Vorderteil miteinander verbunden werden. Das Rückenteil ist ein großes Quadrat, Bänder verbinden die beiden Teile miteinander. Falls angesichts des Bildes “Stylingfragen” bei euch aufkommen: Ich würde “für drunter” zum Tank Top oder T-Shirt greifen. Man muss nicht alles mitmachen und soooo luftig mag ich es dann auch wieder nicht. 😉

So süß!

Bereits am Überlegen, wie ich Anpassungen für meine Größe vornehmen kann, bin ich bei diesem Design hier: der Julie Jacket von Sandnes. Die hat Marisa bei ihrem Besuch in Sandnes (ja, in Norwegen!) entdeckt und da war uns allen gleich klar: Hier brauchen wir natürlich auch ein passendes Häkelset!

Auch hier arbeitet ihr mit Tykk Line und ich finde die kleine Jacke einfach unfassbar goldig. Wer mag, kann die Ärmel sicherlich auch länger häkeln – beachtet dann nur, dass ihr ggf. mehr Garn einplanen müsst. Auch hier sind es vorne Granny Squares und hinten ein großes Quadrat, die dem Modell seine Form verleihen.

Julie Jacket
Bitte einmal in der Größe “36 Jahre” – danke! Julie Jacket von Sandnes.
Foto: ©️ Sandnes

Klein, fein, luftig leicht

Tuch Luisa
Je nach Größe braucht ihr ein oder zwei Knäuel: die Tücher Luise und Luisa.
Foto: ©️ Lamana

Unbedingt ans Herz legen möchte ich außerdem noch diese beiden Gratisanleitungen von Lamana: die Tüchlein Luise und Luisa strickt aus einem, bzw. zwei Knäuel Roma von Lamana. Und auch wenn meine Kollegin Louisa zurecht ein fehlendes “o” beklagt – zeigen muss ich euch die Modelle trotzdem!

Gestrickt wird jeweils von unterem linken Seitenrand aus. Hingucker ist bei beiden das Lacemuster am unteren Rand. Klein ist das fertige Tüchlein 123 cm lang und 25 cm tief, groß 165 cm bzw. 32 cm. Ich hatte Roma bereits auf der h+h in der Hand und sage euch: Verstrickt es. Wirklich. Ich weiß, es ist sehr preisintensiv, aber es lohnt sich – und vielleicht sind dann gerade kleine Projekte wie diese beiden Tücher ideal!

… es ist noch lange nicht Schluss!

Wer jetzt schon am Ende seines Kaffees angekommen ist, sollte vielleicht nochmal das Knöpfchen am Automaten drücken oder sich etwas nachschenken. Ich habe noch ein bisschen was für euch!

Wer Lust hat (und wer hat auf so etwas bitte keine Lust …), sollte unbedingt mal in unseren Sale gucken: Aktuell verkaufen wir die Cashmere Premium von Lang Yarns ab, weil wir an dieser Stelle Platz für einen weiteren Hersteller machen, den ihr euch schon ganz, ganz lange wünscht.

Seit gestern haben wir außerdem wieder unsere Franzi-Klee-Tore geöffnet! Noch bis morgen Abend könnt ihr eines der tollen, exklusiv bei uns erhältlichen Accessoires aus Naturleder kaufen.

Wie immer werden die Produkte erst nach Bestelleingang von Hand im Leipziger Atelier gefertigt. Beachtet also die etwas längere Lieferzeit. Ihr könnt gegen einen Aufpreis eure Tasche oder euer Etui zudem mit einer individuellen Prägung versehen lassen – hier habt ihr farbtechnisch die Wahl zwischen natur, silber oder gold. Einzig das süße Maschenmarkierer Etui Maki lässt sich nicht weiter prägen, dafür ist es schlicht zu klein. Stöbert also gern durch alle Produkte!

Einfach Amour für Coco Amour

Seaside Tee
Ein tolles Teil für den Sommer: Seaside Tee von Cheryl Mokhtari.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari

Neulich hatte ich außerdem eine virtuelle Verabredung mit Cheryl Mokhtari, die ihr auch als Coco Amour kennt. Ihre Designs treffen wahnsinnig gut unseren maschenfeinen Geschmack und noch viel toller als ihre Modelle ist Cheryl selbst – aber dazu lest ihr bald an anderer Stelle mehr.

Die Designerin ist gerade im Urlaub und um euch zumindest ein bisschen am Urlaubsgefühl teilhaben zu lassen, bekommt ihr von ihr noch bis heute Abend 30 % auf ihre Anleitungen – sowohl bei Ravelry als auch auf ihrer Webseite. Der Code ist SUMMER30 – alle Infos dazu findet ihr hier in ihrem Posting. Die passenden Stricksets gibt es – klar! – bei uns. Schaut dazu auf dieser Seite vorbei.

Maschenfein-Strickrunde

Wie immer gilt: kein Käffchen ohne die Maschenfein-Strickrunde. Es ist einfach zu schön, eure gestrickten Werke oder aktuellen Projekte zu durchstöbern und zu zeigen.

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/miss_kay_knits / instagram.com/inken_m88

Zwei maschenfeine Designs habe ich bei Miss K. und bei Inken gefunden. Links seht ihr den Paul Scarf aus Cashmere 6/28 von Pascuali, rechts das Mininata aus Como von Lamana. Ich habe beide Tüchlein, eines ist schöner als das andere. Und sie sind wahrlich schnell gestrickt!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/melpomene_13_ / instagram.com/knitly__

Bei Melpomene entdeckt ihr ein fertiges Feur Top von Nordstrick aus Sole von Pascuali. Das Design kannte ich noch gar nicht – zu schön!

Knitly hat ihren Smilla Sweater von Anne Ventzel aus Heavy Merino und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive fertig. Gut, sie muss noch die Fäden vernähen, aber das geht ja immer superschnell. Also bei anderen. Bei mir dauert’s dann gern mal zwei Wochen.

Das ist dann immer die Zeit, in der ich (allerallerspätestens) ein neues Projekt ordere. Bekanntermaßen soll da bei mir keine allzu lange Pause entstehen. Weshalb ich jetzt an meinem The Traveler Shell weiterstricke und einfach schon mal parallel das Warenkörbchen befülle. Besser nichts riskieren. Habt ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Nein, dies wird kein Text über sichere Vorsorgemöglichkeiten im (bisher) herkömmlichen Sinn. Nein, nein. Worum es mir in diesem Samstagskaffee geht: Punktgenaue Strickplanung mit dem nötigen Maß an Flexibilität, um Engpässen im Urlaub oder in der sonstigen Freizeit entgegenzuwirken.

Denn – ihr wisst es schließlich: Die kluge Strickerin sorgt nunmal vor! Weshalb es absolut sinnvoll ist, nicht nur an einem Projekt zu arbeiten oder – so handhabe ich es – ab einem Projektbearbeitungsstand (kurz PBS) von ca. 20 Prozent über das nächste Strickprojekt nachzudenken. Nicht, dass man am Ende ohne Garn dasteht. Wo kämen wir denn da hin!

Ich fühl’s. Sehr! Tide Loop Top von Other Loops.
Foto: ©️ Other Loops

Und auch wenn ich immer für Abwechslung sorgen möchte, was die vorgestellten Designs bzw. die Designerinnen dahinter angeht, muss ich diese Woche noch einmal mit Other Loops aufmachen. Am Tide Loop Top komme ich einfach nicht vorbei.

Es fiel mir im vergangenen Jahr schon schwer, das passende Shirt nicht sofort anzunadeln – allein noch sehr durchwachsene Nächte mit den Kindern hielten mich von Projekten mit “zu viel Nachdenken” ab.

Kleiner Trick

Jetzt sind die Nächte zwar nur minimal besser, aber so kompliziert ist dieses Muster auch wieder nicht. Denn: Maja hat darauf geachtet, die linken Maschen zu reduzieren, indem man das Top zwischenzeitlich auf links dreht, um eben rechts zu stricken. Einfach und doch raffiniert.

Gestrickt wird von oben nach unten. Ihr beginnt mit den Schultern und arbeitet dann die Vorderteile. Anschließend kommt der Rücken, bevor alles zur Runde geschlossen wird. Ab dann geht es weiter bis zum Saum. Wir empfehlen euch als Alternative zum Originalgarn Organic Cotton von Krea Deluxe. Passt wunderbar zu einem Sommertop!

Passendes Accessoire

Was wäre eine Designreihe ohne eine Tasche? Eben! Deswegen gibt es jetzt auch neu die Tide Loop Bag. Taschen (fast) aller Art machen wirklich was mit mir. Beim Ordern passenden Garns kann ich mir nämlich immer perfekt einreden, dass das ja jetzt wirklich kein neues Projekt sei. Ist schließlich nichts zum Anziehen. Und doch schnell gestrickt (wochenlanges Arbeiten an der kleinen Honey Washbag müssten mich eigentlich eines Besseren belehrt haben, aber was soll’s …).

In diesem Sinne: Die Tide Loop Bag strickt ihr von unten nach oben. Ihr könnt zwischen zwei Größen wählen: Je nachdem, wofür ihr euch entscheidet, ist eure Tasche am Ende ca. 36 cm bzw. ca. 46 cm breit. Und beherbergt vielleicht wieder ein neues Projekt! Es ist einfach ein ewiger Kreislauf … Ihr strickt mit Line und Tynn Line von Sandnes.

Perfekt für maritime Urlaube: Tide Loop Bag von Other Loops.
Foto: ©️ Other Loops

Kreislaufartig gestaltet sich auch das Stricken von gestreiften Designs. Wer kennt den magischen Satz nicht … “Ein Streifen geht noch!” Und wenn sie sich dann in der Breite noch abwechseln – wie schön!

Schaut euch also unbedingt das Amélie Tee von PetiteKnit an. Es ist ein schönes, maritimes Streifenshirt, das – wie ich finde – einen Hauch Retro versprüht. Die Inspiration zum Modell kam Mette übrigens tatsächlich in einem der vielen Flohmarktläden Dänemarks. Ich kann euch die nur wärmstens empfehlen. Wir fahren jedes Mal hin, wenn wir im Norden urlauben und werden immer fündig. Wirklich immer. Der Sohnemann hat seine Pokémon-Kuscheltierreihe in einen jener Läden gestartet!

Das Tee strickt ihr von oben nach unten mit einer Raglankonstruktion. Verkürzte Reihen formen den Nacken. Nach Fertigen des Halsausschnitts werden Vorder- und Rückenteil auf eine Nadel genommen und ihr strickt in der Runde weiter. Wie im Original findet ihr auch in unserem Kit Sunday von Sandnes. Und wer Lust auf den sogenannten Mini-Me-Look hat: Das Design gibt es auch in Kindergrößen.

PetiteKnit - Amélie Tee
Komme ich nicht dran vorbei: Amélie Tee von PetiteKnit.
Foto: ©️ PetiteKnit

Ärmel in Wohlfühllänge

Etwas für Dreiviertelarmliebhaberinnen: Shirt Lotti von Trin-Annelie.
Foto: ©️ Trin-Annelie

Wer wie ich auch gerne einmal Dreiviertelärmel trägt, sollte sich unbedingt Lotti von Trin-Annelie anschauen (wobei ihr – ihr werdet es gleich lesen – die Ärmellänge an eure Bedürfnisse anpassen könnt).

Auch hier strickt ihr von oben nach unten und formt den Nacken mit verkürzten Reihen. Die Passe ziert ein Blättermuster, das perfekt zu all den blühenden Gärten und Parks passt, die man derzeit sehen kann. Ärmelbündchen und Saum werden im Rippmuster beendet. Länge von Shirt und Ärmeln könnt ihr problemlos an eure Bedürfnisse anpassen. Achtet nur darauf, ggf. mehr Garn zu ordern.

Als Alternative zum Original empfehlen wir euch Cotton Merino von Knitting for Olive, ein Mischgarn aus 70 % Baumwolle und 30 % Schurwolle. Die Farbpalette hat der dänische Hersteller kürzlich erweitert – neben gedeckten Tönen findet ihr auch frische Farben wie Japanese Anemone, Blue Berry Ice Cream oder Lime Yellow bei uns im Shop.

Komfortzone oder Experimentierfreude?

Wie handhabt ihr das eigentlich bei der Farbwahl? Wir sind da im Team unterschiedlicher Meinung. Manch eine Kollegin bleibt ihrem Farbschema immer treu, manch andere greift immer wieder zu verschiedenen Farben. Ich selbst bin unschlüssig. Öffne ich meine Strickschublade(n), so würde ich sagen, dass schon alles zusammenpasst, aber es ist nicht nur Rosa oder Natur dabei. Gerade verstricke ich zum Beispiel Modena und Piura von Lamana in der Farbe Salbei.

So oder so: Dass sich die oben angezeigten Bücher bzw. das Magazin farblich so gut zusammenfügen, war wirklich nicht beabsichtigt. Es gibt eben einfach so etwas wie göttliche (Strick-)Fügung! Alle drei Exemplare sind neu in unseren Shop eingezogen. Von den Büchern sind aktuell nur wenige auf Lager, setzt euch also ggf. im Produkt auf die Warteliste. Wir bzw. unser Großhandel ordern dann nach und ihr kommt ruckzuck zu eurer neuen Feierabendlektüre!

So cool für sommerliche Accessoires: Ra-Ra-Raffia von Wool and the Gang.
Foto: ©️ Wool and the Gang

Frisch eingebucht im Lager ist außerdem Ra-Ra-Raffia von Wool and the Gang. Wer sich schon einmal mit sommerlichen Strick- und Häkelprojekten beschäftigt hat, kennt das Garn, das ausschließlich aus langfaserigem Holz besteht, bestimmt schon. Wir sind jetzt lange genug drumherum geschlichen und haben entschieden, es in den Maschenfein-Shop aufzunehmen. Mary-Anne aktualisiert gerade die entsprechend Kits um das Garn. Wie wäre es zum Beispiel mit der Riviera Bag von Paula_m? Oder die Hüte … Klickt euch durch!

Maschenfeines auf die Ohren

Wer fertig mit Lesen ist, aber beim Stöbern gern noch was auf die Ohren hätte: Unsere neue Podcastfolge ist da! Darin unterhalten Marisa und ich uns über aktuelle Strickprojekte und die maschenfeine Designschmiede genauso wie über unsere Idee für eine Neuauflage von “Wetten, dass …?”.

Außerdem beantworten wir auch einen Teil eurer Fragen. Wir haben nicht alle geschafft, aber sie direkt für die nächste Aufnahme notiert. Was das Bild des zartrosa Sweaters mit der Folge zu tun hat? Das ist ein Teststrick für Coco Amour alias Cheryl Mokhtari, von dem Marisa in der neuen Episode erzählt. Wir mögen die Designerin und ihre Ideen zu gerne – vielleicht gibt es ja bald mehr über sie zu lesen, wer weiß! 😉

Teststrick für Coco Amour. Von der Designerin werdet ihr bald auch mehr bei uns lesen!
Foto: ©️ Ines Grabner / Maschenfein

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Maschenfein-Strickrunde

In der Podcastfolge kommen wir auch auf Sandra zu sprechen. Die ist nämlich jüngst gleich zweimal schwach geworden, was neue Projekte angeht. Könnte man zumindest auf den ersten Blick so sehen. Stattdessen …

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/sandragroll / instagram.com/dagmar_0908

… kann ich jetzt sagen, dass sie schlicht gut vorsorgt! Immerhin steht bald ein Urlaub an und jetzt stellen wir uns bitte alle mal vor, wie das wäre, wenn man in Momenten der totalen Entspannung auf einmal ohne Garn dasteht. Furchtbar! Deswegen ist bei ihr (unter anderem) der Pullover aus der Tiril-18-Reihe auf den Nadeln. So ein schönes Teil und ich glaube, das könnte auch eines meiner nächsten Projekte sein! Schaut euch ihr Posting dazu hier an.

Jahreszeitentechnisch einen recht harten Kontrast bildet dazu Dagmar. Sie strickt den Holly Sweater von Knitting for Olive – also einen Weihnachtspullover! DAS ist wahre Vorsorge, ich kann’s nicht anders sagen. Mega!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/unkohnventionell / instagram.com/claudia_knits

Tolle Outfitideen bekommt ihr auf den Accounts von unKOHNventionell und Claudia. Links ist ein Soulmate Cardigan von Lisa zu sehen, rechts das Julie Topp von Sandnes. Man sieht es: Mit Strick kann man sich einfach für jedes Wetter ausstatten!

Wofür entscheidet ihr euch nun? Vorsorge soll man bekanntlich nicht aufschieben. 😉 Ich wünsche euch also viel Spaß beim Stöbern und natürlich ein Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

Ich nehme dieses Design. Ah, nee, doch dieses hier. Immer diese Modelle, die einen so verführen. Aber jetzt bin ich mir sicher. Welche Farbe? Hmm. Die hier! Ist ‘ne sichere Bank. Wobei … Die Sonne scheint so schön. Was Knalliges wäre toll! Oder ist das zu gewagt?

Hilfe! Willkommen in meiner (maschenfeinen) Gedankenwelt! Darin geht’s gerade drunter und drüber. Da ich von meinem aktuellen Strickprojekt schon ca. 25 % geschafft habe, wird es allerhöchste Zeit, sich über das (über-)nächste Gedanken zu machen. Ein Kindershirt kommt noch dazwischen, aber das zählt ja bekanntermaßen nicht. Euch geht’s auch so? Dann habe ich wieder viele Ideen für euch! Macht es euch gemütlich und ganz viel Spaß beim Lesen!

Was darf es sein?

“Es wird ein Top!” So viel stand bei mir fest. Und als ich mir zu 99 % sicher war, dass als nächstes das Montpellier Top von Novemberknits dran ist, kam das Direction Loop Tee von Other Loops um die Ecke. Dabei hatte ich mir doch geschworen, auf lange, lange Zeit keine Streifen mehr zu stricken!

Andererseits sind Streifen einfach so schön. Und man kann Fäden schließlich auch gut mitführen und muss dann gar nicht so viel vernähen … Also vielleicht doch mal einen Blick riskieren!

Zweifädig ins Strickglück

Das Shirt wird von oben nach unten gestrickt. Ihr beginnt mit dem querverlaufenden oberen Rückenteil, das aus der Mitte heraus in beide Richtungen gestrickt wird. Anschließend nehmt ihr daraus Maschen für Vorder- und Rückenteil auf und strickt in der Runde. Die Streifen verstärken die Optik und machen das Design wirklich zu etwas ganz Besonderem!

Im Kit findet ihr die Originalkombi aus Pure Silk und Compatible Cashmere von Knitting for Olive. Sehr edel also und für all diejenigen etwas, für die es zu jeder Jahreszeit schön weich auf der Haut sein darf. Wenn ihr Hilfe bei der Farbzusammenstellung braucht (es wird zweifädig gearbeitet), schreibt uns gern eine Mail an “support@maschenfein.de”.

Direction Loop Tee
Verlockende Streifen: Direction Loop Tee von Other Loops.
Foto: ©️ Other Loops

Elegant und trotzdem alltagstauglich

Adriata
Kann ich nicht daran vorbeigehen: Adriata von Joji Locatelli.
Foto: ©️ Joji Locatelli

Ebenfalls sehr verführerisch ist Adriata – ein Sommerdesign der Argentinierin Joji Locatelli. Sie beschreibt es als romatisch und elegant. Dem stimme ich zu – wobei ich es auch absolut alltagstauglich finde. Lange habe ich mir Kleidung gekauft, die nur zu ganz besonderen Anlässen gepasst hat. Sowas mag ich jetzt (zum Glück!) nicht mehr. Wenn ich etwas stricke, möchte ich es auch zu möglichst vielen Gelegenheiten tragen können!

Das Shirt Adriata passt also perfekt! Gestrickt wird von oben nach unten in Runden. Hingucker ist definitiv das Lacemuster an den Seiten, das ihr in der (englischen) Anleitung sowohl ausgeschrieben als auch als Chart findet. Wir haben das Design bei Stufe drei von fünf eingeteilt, was die Schwierigkeit angeht. Ihr arbeitet mit Line von Sandnes – eines meiner liebsten Garne überhaupt!

Verführungen für “Team Kurzarm”

In die Kategorie “edle Strickstücke” fällt auch das neue Design von PetiteKnit: Der Maggie Cardigan ist eine schlichte, zeitlose Strickjacke, die ihr vielseitig kombinieren könnt. Je nach Farbwahl ist sie entweder zurückhaltend oder eben der Hingucker bei eurem Outfit. Gestrickt wird hier von oben nach unten.

Wir sind bei kurzärmeligen Strickjacken immer hin- und hergerissen. Ist das jetzt zu viel oder zu wenig? Beim Kit könnt ihr zwischen einfädig Cashmere 6/28 von Pascuali oder zweifädig Sunday und Tynn Silk Mohair von Sandnes wählen. Wärmend sind beide Kombinationen. Für mich ist es auf jeden Fall ein tolles Teil für den Anwendungsfall “Es ist warm, aber nicht heiß, und vor allem ist es ziemlich windig”. Meine Kolleginnen aus dem Süden können das vielleicht nicht ganz nachvollziehen, aber wer den Wind der vergangenen Tage im Norden mitbekommen hat, weiß, wovon ich rede. Und wer gern am Meer urlaubt sowieso. Den Maggie Cardigan in einer dunklen Farbe, darunter ein helles Top – perfektes Nordlichter-Sommeroutfit!

PetiteKnit - Maggie Cardigan
Ebenfalls zeitlos schön: Maggie Cardigan.
Foto: ©️ PetiteKnit

Verführungen für “Team Langarm”

Auch so toll zum Drüberwerfen: ppoppo jacket von aegyoknit.
Foto: ©️ aegyoknit

Wer es lieber eindeutig mag, für den wäre vielleicht dieser schöne Cardigan etwas: Die ppoppo jacket von aegyoknit ist eine kurze, kastig geschnittene Strickjacke im großen Perlmuster und somit die Ergänzung zum gleichnamigen Sweater.

Das Perlmuster hat ja mitunter einen leicht angestaubten Ruf. Vermutlich weil es die Mutter aller Muster im Handarbeitsunterricht war. Und der hat vermutlich bei vielen erst einmal nicht die Leidenschaft fürs Stricken geweckt. Ich finde, dass der Cardigan von Karoline (hier findet ihr ein Porträt über die Designerin) aber unbedingt einen Blick wert ist.

Gestrickt wird von oben nach unten, wobei ihr am oberen Rücken beginnt. Nachdem ihr Maschen für die Vorderteile aufgenommen habt, werden diese zunächst einzeln gearbeitet, bevor ihr alles auf eine Nadel nehmt und unterhalb der Armausschnitte in Reihen arbeitet. Aus den Armausschnitten nehmt ihr anschließend Maschen für die Ärmel auf, die – wie auch der Saum des Cardigans – mit einem Icord abschließen. Das ist auch einfach ein schöner Abschluss! Kommt für mich direkt nach “Italienisch abnähen”. Im Kit findet ihr Verona und Premia von Lamana.

Dam dam da da, dam dam da daaa …

Gerade ist auch die (klassische) Hochzeitssaison gestartet. Heiraten kann man natürlich das ganze Jahr über – Frühling und Sommer sind aber wohl am beliebtesten. Kein Wunder also, dass uns neulich eine Braut kontaktiert hat …

Sie hatte eine Frage zum Georges Sweater von kolibri by johanna und weil ich sowohl von der Strickidee an sich als auch von ihrem Enthusiasmus, das Stück innerhalb einer Woche fertig zu stricken, so begeistert war, habe ich Mary-Anne direkt um ein Kit gebeten. Liebe Braut, sollte alles geklappt haben, melde dich gern nochmal bei uns! (Und falls nicht, bin ich sicher, ihr habt heute trotzdem eine wunderschöne Feier!)

Hier spielt der Rücken die Hauptrolle

So oder so: Wer dieses Jahr heiratet (und vielleicht etwas mehr als eine Woche Zeit hat bis zum großen Tag) und noch etwas zum “Drüberziehen” sucht – der Georges Sweater ist ein romatisches, verspieltes Design, das dank der Schleife am unteren Rücken ein richtiger Blickfang ist. Gestrickt wird von oben nach unten. Je nachdem, wie der Sweater am Ende sitzen soll, knotet ihr die Schleife enger oder lockerer. Und schickt uns anschließend gern ein Foto von eurem Outfit!

Ins Kit haben wir euch als Alternative zum Originalgarn Manada von Pascuali gelegt, das ihr doppelt verstrickt. Und an dieser Stelle noch der sehr wichtige Hinweis, dass es bei Johanna, die hinter dem Label kolibri by johanna steckt, noch bis Mittwoch, 22. Mai, 25 % Rabatt auf alle eigenen Anleitungen auf Ravelry und ihrer Webseite gibt. Es ist kein Code nötig, alles zum Nachlesen findet ihr noch einmal hier.

Georges Sweater von kolibri by johanna.
Foto: ©️ Johanna Böhme

Neu aufgelegt

Dina Sweater
Neu aufgelegt: maschenfeiner Dina Sweater.
Foto: ©️ Ines Grabner / Maschenfein

Ganz frisch online ist außerdem ein neues Maschenfein-Modell: Vielleicht erinnern sich einige von euch noch an unseren Dineke Pullover. Das Originalgarn führen wir schon lange nicht mehr, zudem war es an der Zeit, das Design ins Heute zu holen. Da sich unser Tragegefühl geändert hat, haben wir die Bequemlichkeitszugabe überarbeitet, die Größen erweitert und uns überhaupt eine tolle, neue Garnkombi überlegt. Herausgekommen ist der Dina Sweater. Ein wunderbarer Streifenpullover, der euch das ganze Jahr über Freude macht. Ihr arbeitet zweifädig mit Kosho und Sensai von Ito.

Dina ist mit einer Rundpasse konstruiert und wird nahtlos von oben nach unten gestrickt. Das besondere Etwas erhält das Design durch die Streifen, die in einer anderen Farbe und mit Fallmaschen gearbeitet werden. Abwechslung beim Stricken ist also garantiert! Die Originalfarben haben wir direkt für euch nachgeordert, ihr könnt also fleißig bestellen. Ich stelle mir das Modell aber auch in einer blauen oder roten Kombi sehr schön vor. Es ist ein wirklich tolles Teil. Ich habe es diese Woche live an Marisa gesehen – mega, sag’ ich euch.

Und bevor es gleich ans Netzgeflüster geht, ist mir da noch das SABAI Top von Paula_m in den Feed gerutscht. Zum Glück! Das schlichte Sommershirt stammt unverkennbar aus Susannes Feder: Schlicht, schick, schön – muss man haben!

Ihr könnt mit Line von Sandnes, aber auch mit Perla von Lamana stricken. Mit ersterem erhaltet ihr ein leichtes, luftiges Sommershirt, mit der zweiten Variante wird das Gestrick einen Tick dicker, weil das Garn, das aus Baumwolle, Alpaka und Seide besteht, voluminöser ist. Das Kit findet ihr schon bei uns, die Anleitung gibt es hier auf Susannes Ravelry-Seite und ab Dienstag dann auch bei uns.

Mist, meine Strickliste stand doch gerade! Sabai Top von Paula_m.
Foto: ©️ Susanne Müller

Neuigkeiten, die uns verführen

Mit Marisa habe ich mich diese Woche auch für zwei tolle Sachen getroffen (siehe den Live-Dina-Sweater oben …). Eine davon war eine Podcastaufnahme, nächste Woche gibt es wieder eine neue Episode von “Nur noch eine Reihe”! Abonniert unseren Podcast gern auf der Plattform eurer Wahl, dann verpasst ihr nichts.

Bei der zweiten Sache will ich euch noch nicht zu viel verraten, außer, dass wir viele Ideen haben. 😉 Thema im Podcast, aber auch für das zweite Projekt, war auf jeden Fall Häkeln. Da kommt man gerade schwer vorbei – was auch überhaupt nicht schlimm ist! Im Gegenteil. Ganz abgesehen von der endlichen Zeit mag ich es gerade sehr, zwischen den unterschiedlichen Handarbeitsdisziplinen hin- und herzuwechseln.

Deswegen war ich auch sofort neugierig als Sandnes diese Woche in seinem Newsletter ein neues Häkeldesign vorgestellt hat. Der Sunny Slipover ist ein Top, das aus den berühmten Granny Squares besteht (Hallo noch einmal an die Vertreter*innen des Handarbeitsunterrichts). Gehäkelt wird mit Tykk Line. Darunter ein Tank Top und dem Sommerfest steht nichts mehr im Wege! Die Anleitung soll nächste Woche im Lager eintreffen – dann legen wir auch das passende Kit für euch an!

Den häkelt ihr: Sunny Slipover von Sandnes.
Foto: ©️ Sandnes

Maschenfein-Strickrunde

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/anjanogger / instagram.com/lucie.loves.knits

Sehr neidisch bin ich diese Woche auf Anja und Karolina. Bei der einen ist der Garden Cardigan von ANKESTRiCK fertig geworden, bei der anderen ein Tanne Top von Anne Ventzel. Verstrickt wurde im linken Bild Cumbria und Manada von Pascuali und im rechten Como und Premia von Lamana. Beide Kombinationen sind: 👌

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/strick_launen / instagram.com/tweed_and_twill

Unseren tollen Frühlingsbegleiter – das maschenfeine Mininata – seht ihr bei strick_launen. Ich trage meines auch rauf und runter, verbinde ich es doch mit schönen Erinnerungen an zwei Tage Berlin mit meinen Kolleginnen!

Das fertige Muttertagstuch Lotti könnt ihr auf den Account von Silke und Svenja entdecken. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr solche Bilder motivieren! Ich habe die Stränge ja schon zu Hause liegen. Allein das Anstricken hat zeitlich noch nicht geklappt …

Aber ich bin sicher, dieses Wochenende ist einiges möglich. Ist doch ein langes Wochenende und wir alle wissen, wie viel man immer schafft, wenn da ein zusätzlicher freier Tag auf einen wartet. In diesem Sinne: Habt ein schönes Pfingstwochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Lasst uns heute über (Garn-)Gefühle reden. Neulich, als hier alle gesund waren, die Kinder wieder in der Kita und ich einfach am Schreibtisch saß, hatte ich direkt das Gefühl, dass jetzt ein Spontankauf bei Maschenfein genau das Richtige wäre. Und was sagte Louisa dazu? “Immer her mit den Garngefühlen!”

Also sind wir ein bisschen ins Schwärmen gekommen, ob all der schönen Qualitäten, die da bei uns nur aufs Anstricken warten. Dazu neue Strickkits und – huch – was ist denn da beim Zubehör eingezogen? Gucken wir jetzt alle noch einmal gemeinsam drauf. Macht es euch gemütlich und viel Spaß beim Lesen!

Für frische Frühlings- und Sommertage

Nachdem es nach einem warmen Start in den Mai wieder etwas frischer geworden ist, durften glatt noch einmal die schönen Cardigans und Sweater ans Licht. Und was ist schon gegen ein langärmeliges Projekt einzuwenden? Zur Anwendung kommt es früher oder später so oder so!

Also habe ich mich sehr über das neue Design von ANKESTRiCK gefreut. Der BABA sweater bringt all das mit, was wir bei Maschenfein so mögen: einen interessanten Kragen, Streifen und eine Portion Flausch.

Gestrickt wird von oben nach unten mit der ITO-Traumkombi aus Rakuda und Sensai. Schurwolle und Kamelhaar treffen hier auf Seide und Mohair. Aus diesem wunderbaren Duett – bzw. mit Blick auf die Zusammensetzung eher “Quartett” – habe ich mir einst das Easy Dreieckstuch gestrickt. Und hätte es mir meine Schwester nicht abgeschwatzt, würde ich es immer noch tragen! Der Pullover erfordert etwas mehr Strick-Knowhow als das Tuch, ist aber dank Raglan auch für fortgeschrittene Anfängerinnen durchaus geeignet. Und wie heißt es so schön? Ein Streifen geht noch!

Ankestrick - BABA Sweater
Cooler Kragen, viele Streifen: BABA sweater von ANKESTRiCK.
Foto: ©️ ANKESTRiCK

Flauschfreie, aber farbenfrohe Alternative

ginny Cardigan
Finde ich ja SO cool: Ginny Cardigan von Susanne Sommer.
FOto: ©️ Susanne Sommer

Ganz, ganz anders – aber ich finde es einfach nur mega – ist folgendes Modell: Der Ginny Cardigan von Susanne Sommer ist eine kastig geschnittene Strickjacke im Karomuster mit Taschen.

Die Karos entstehen durch den Wechsel von zweifarbigen Patentmaschen und kraus rechts gestrickten Reihen. Die verschiedenen Farben der Merry Merino 140 von Kremke Soul Wool, die wir euch für die Jacke empfehlen, heben diese Struktur super hervor.

Übrigens ist Patent das Markenzeichen der österreichischen Designerin. Aber auch wenn ein Modell einmal ohne auskommt – Hingucker sind sie immer! Stöbert unbedingt mal durch ihren Ravelry-Store. Elevate steht schon lange auf meiner Liste und ich glaube, nächste Woche bitte ich die Kolleginnen um ein Kit dazu.

Wer es lieber nur für Kinder ganz bunt liebt, sollte sich unbedingt PetiteKnits Holger Cardigan anschauen. Das Jackenpendant zum Holger Sweater wird ebenfalls aus Double Sunday von Sandnes gestrickt. Ihr könnt wunderbar Reste aufbrauchen oder greift auf das fertige Kit zurück. Die großzügige Farbpalette des Merinogarns macht alles möglich! Zudem ist die Qualität pflegeleicht und ideal für Kinderkleidung. Maschinenwäsche ist möglich – aber testet den Wollwaschgang trotzdem vorher immer mit der Maschenprobe.

Gestrickt wird von oben nach unten. Die Schultern formt ihr mit verkürzten Reihen. Ich mag es sehr, wie die Streifen aufeinandertreffen! Neben den Rumpf, der mit Streifen gearbeitet wird, sind Arme und Blenden einfarbig gehalten. Das niedliche Label, das Mette für ihren Sohn eingenäht hat, bestellen wir bei der nächsten Order für euch mit!

PetiteKnit - Holger Cardigan
Schön bunt: Holger Cardigan.
Foto: ©️ PetiteKnit

Verspielt für den Sommer

Johanna Gehrisch - Vincent Blouse
So hübsch zu allen sommerlichen Festivitäten: Vincent Blouse von kolibri by Johanna.
Foto: ©️ Johanna Böhme

Wenn es um Garngefühle geht, darf LAMANA natürlich nicht fehlen. Immerhin einer unserer ersten Hersteller an Bord und immer ein Grund für großes Herzklopfen!

Da ist zum Beispiel Lima, ein Mischgarn aus Merino, Seide und Alpaka. Herrlich weich und bestens geeignet für das ganze Jahr! Johanna Böhme, die ihr als kolibri by Johanna kennt, hat daraus die Vincent Blouse entworfen. Das Shirt hat einen Carmenausschnitt mit Rüschen sowie weit geschnittene Ärmel. Ihr könnt die Bluse über die Schultern ziehen oder sie etwas enger tragen (das ist auf diesem Bild hier gut zu sehen).

Luftige Passform

Gestrickt wird von oben nach unten. Für den Ausschnitt arbeitet ihr am Anfang eine Art Band im Doppelstrick. Im Grunde ist dies auch der Kern des Strickstücks: Oben strickt ihr die Rüschen an, unterhalb nehmt ihr Maschen für die Passe bzw. den Rumpf auf. Achtet also auf einen besonders guten Sitz des Bandes, wenn ihr es zur Runde schließt. Soll der Ausschnitt weniger groß sein, muss es entsprechend kürzer gearbeitet werden.

Das Design ist mit Mehrweite konzipiert, es sitzt dementsprechend am Ende schön locker. Je nach Größe, müsst ihr also 40 bis 50 cm bei den kleineren Größen und 25 bis 35 cm für die größeren Größen einplanen. Ärmel und Rumpf werden mit einem Icord abgeschlossen.

“Garngefühl Baumwolle” für den Sommer

Bereits letzte Woche hatte ich euch außerdem Organic Cotton von Krea Deluxe ans Herz gelegt – einer meiner Favoriten für alle Temperaturen über 25 Grad. Große Garngefühle also hier meinerseits!

Als neue Nachstrickempfehlung habe ich heute das Maya Tee von Miriam Walchshäusl alias mrsfunnyvalentine im Gepäck. Das Shirt wartet mit sogenannten Estonian Braids auf, also akzentuierten Maschenbändern, die das ansonsten glatt linke Shirt unterbrechen. Armbündchen sowie Kragen liegen doppelt und sind mit glatt rechts ein schöner, dezenter Kontrast. Miriam hat sich im Original für einen sanften Farbverlauf entschieden, den ihr mit den pastelligen Farben der Organic Cotton super nacharbeiten könnt.

Miriam Walchshäusl - Maya Tee
Optional mit Farbverlauf: Maya Tee von Miriam Walchshäusl.
Foto: ©️ Miriam Walchshäusl

Häkelfieber bei Maschenfein

Nach und nach ziehen auch Produkte in den Shop ein, die wir im März auf der Branchenmesse in Köln entdeckt haben. Darunter sind nun zwei Garne des finnischen Herstellers Lankava. Lilli Tube Yarn und Paulina Chunky Twine eignen sich perfekt für Häkelprojekte – und darüber freue ich mich wahnsinnig! Gerade im Sommer packt mich regelmäßig das Häkelfieber und was soll ich sagen: Es geht vielen meiner Kolleginnen mittlerweile auch so!

Deswegen haben wir zu den neuen Garnen auch Kits angelegt. Körbe und Taschen sind einfach ideale Sommerprojekte. Passend dazu haben wir auch Henkel und Holzböden geordert, sodass alles schön stabil ist. In meinem Warenkorb liegt schon ein Set!

Garngefühle und Nachhaltigkeit

Der Hersteller selbst blickt auf eine fast einhundertjährige Geschichte zurück. Mittlerweile liegt der Fokus auf einer nachhaltigen Produktion; so bestehen beispielsweise die beiden oben erwähnte Garne zu 80 % aus recycelter Baumwolle. Baumwollreste aus der Modeindustrie werden wieder zu Fasern verarbeitet, aus denen die neuen Lankava-Garne gesponnen werden. Sie werden bereits zu den jeweiligen Farben sortiert, sodass kein erneutes Färben mehr nötig ist. Der zusätzliche Polyesteranteil im Garn sorgt für Stabilität.

Überhaupt: Taschen und Körbe! Kann man ja schon aus projekttaschentechnischer Sicht nie genug haben. Weshalb es die French Market Bag von PetiteKnit jetzt auch mit 80 cm Umfang gibt. Der Durchmesser liegt dann bei ca. 25,5 cm. Wer die Anleitung schon hat, bekommt das Update automatisch via Ravelry oder über die Webseite von PetiteKnit. Wer die gedruckte Version bei uns gekauft hat, bekommt ebenfalls eine Mail. Bitte habt hier nur etwas Geduld – spätestens Anfang nächster Woche solltet ihr aber die erweiterte Version im Postfach haben!

Und wusstet ihr, dass wir eine eigene Themenwelt zum Thema Taschen haben? Die findet ihr hier. Und zufällig weiß ich, dass Katharina gerade an einer Häkeltasche für Maschenfein arbeitet … freut euch schon mal auf dem Sommer!

French Market Bag
Gibt es jetzt auch mit 80 cm Durchmesser: French Market Bag.
Foto: ©️ PetiteKnit

Noch ein Schmankerl zum Schluss

Gibt es mit und ohne Taschen – dann dafür in bunt: Carah und Jarah Cardigan.
Foto: ©️ Katharina Althoff

Katharina, die ihr vielleicht schon unter ihrem Designerinnen-Namen knittingforelse kennt, hat auch in den vergangenen Wochen an einem eigenen Modell gearbeitet. Jetzt ist der niedliche Kindercardigan fertig – und genau genommen sind es sogar zwei!

Ab sofort bekommt ihr exklusiv bei uns Anleitungen und Kit zum Carah und Jarah und Cardigan. Ihr erhaltet beide Anleitungen als Bundle zum Vorzugspreis.

Hilfe bei der Farbauswahl

Der Aufbau ist bei beiden Modellen gleich: Ihr strickt von oben nach unten. Hingucker ist ein schönes Strukturmuster, das Abwechslung beim Stricken bringt und dem Modell das gewisse Etwas verleiht. Wer es dann lieber etwas zurückhaltender mag, bleibt beim Modell Carah und strickt hübsche Taschen an. Bunter wird es bei Jarah (dafür dann ohne Strukturmuster bei den farbigen Streifen). Damit euch die Entscheidung bei der Farbwahl etwas leichter fällt, hat Katharina einen kleinen Leitfaden erstellt, wie ihr Farben passend kombinieren könnt. Den Guide könnt ihr euch hier gratis herunterladen.

Im Kit findet ihr das Originalgarn Double Sunday von Sandnes. Ich habe es oben schon erwähnt: Das Merinogarn, das eine Maschenprobe von 20 bis 21 Maschen auf 10 cm hat, ist für Kinderkleidung bestens geeignet. Es ist strapazierfähig und pflegeleicht und trotzdem schön weich. Weshalb der Lulu Slipover Junior meiner Tochter dank Zahnpastafleck gleich eine Runde im Wollwaschgang drehen wird. 🙂

Achtung, aufgepasst!

Erinnert ihr euch noch an unser maschenfeines Zubehörtäschen? Wir haben wieder eine kleine Auflage geordert. Am Montag geht sie online! Setzt euch also unbedingt auf die Warteliste, wenn ihr das kleine Raumwunder für euer liebstes Zubehör ergattern möchtet. Update: Hier kommt ihr zum Täschen.

Sobald die Tasche wieder verfügbar ist, werdet ihr – sofern ihr euch für die Warteliste eingetragen habt – per E-Mail benachrichtigt und könnt das Täschchen auch mit dem passenden Zubehör bestücken. Das wählt ihr dann einfach im Produkt mit aus. Was wären wir Strickerinnen schon ohne Schere, Maßband und Maschenstopper? Eben! Gefertigt ist die Tasche wie gewohnt aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle.

Maschenfein Täschchen
Perfekte Aufbewahrungsmöglichkeit für euer liebstes Zubehör: das Maschenfein-Täschchen.
Foto: ©️ Marisa Nöldeke

Garngefühle zum Muttertag

Eine Banderole für euer Muttertagstuch: Ausdrucken, umwickeln, freuen!
Foto: ©️ Louisa Müller-Gauditz

Aber was kommt denn vor Montag? Richtig – Sonntag! Und diesen Sonntag ist Muttertag. Und wir wissen alle, was das bedeutet: Es ist das offizielle Ende unseres diesjährigen Muttertag-Knit-Alongs! Ich persönlich stricke zwar munter weiter, aber viele von euch haben ihr Tuch Lotti schon fertig und tragen es entweder schon selber fleißig oder werden es morgen an die Mutter, Oma, Tante, Freundin oder einen anderen lieben Menschen verschenken! Eine maschenfeine Tradition, die uns jedes Jahr wieder richtig glücklich macht.

Wer noch nicht fertig mit Einpacken ist – wartet kurz, dann habe ich noch etwas für euch! Hier könnt ihr euch eine Banderole zum Ausdrucken herunterladen. Dazu ein kleines Blümchen – fertig ist das perfekte Geschenk zum Muttertag!

Maschenfein-Strickrunde

Auch unsere Strickrunde steht diese Woche noch einmal ganz im Zeichen des Muttertag-Knit-Alongs und unserem Tuch Lotti. Ich habe euch vier Bilder herausgesucht. Schaut mal:

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/strickzitrone / instagram.com/theknittingplant

Gestrickt wurde und wird hier überall mit Pinta von Pascuali. Übrigens: Falls ihr noch auf eine bestimmte Farbe gewartet habt, könnt ihr ab jetzt wieder zuschlagen. Diese Woche kam endlich Nachschub zu einem Großteil der fehlenden Farben an. Den Rest erwarten wir allerspätestens Anfang Juni. Unter anderem könnt ihr Kurkuma, Wolke und Erdbeere schon wieder bestellen – einzeln oder direkt im Strickkit.

Für die Farbe Zitrone hat sich Marion entschieden, bei Nadine ist es Hortensie geworden. Die Bilder sind jetzt schon wieder ein paar Tage alt – bestimmt ist noch die ein oder andere Reihe dazugekommen!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/calipso351 / instagram.com/bykrautsalat

Rosi und Petra haben sich beide für Kurkuma entschieden – der Farbunterschied hier ist den unterschiedlichen Lichtverhältnissen geschuldet. Der satte Gelbton macht auf jeden Fall Lust auf all die schönen Frühlingstage, die da noch vor uns liegen!

Bei den vielfältigen Farben und Fasern sind intensive Garngefühle auf jeden Fall vorprogrammiert. Ich sortiere jetzt also meinen Warenkorb neu und stricke schnell weiter. Das nächste Projekt wartet schon! Habt ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Sonne satt – was für ein Maibeginn! Ich muss gestehen: Ich war hin und weg. Mein Wunsch nach Sommer, Sonne, Barfußsein ist einfach immens groß und die Aussicht auf all den schönen Sommerstrick macht mich richtig froh!

Zudem – und euer Wunsch ist mir schließlich (fast) immer Befehl – hat sich eine Leserin einen Samstagskaffee mit dem Schwerpunkt Sommergarne gewünscht. Nun: Ich gebe heute mein Bestes und zeige euch ein paar tolle Designs und die passenden Sommergarne. Das tröstet vielleicht auch über die heftigen Hagelschauer hinweg, die bei einigen von euch niedergegangen sind. Macht es euch gemütlich, setzt die Sonnenbrille auf und viel Spaß beim Lesen!

Sommergarne aus Norwegen

Eines eurer allerliebsten Sommergarne – und ich kann’s komplett verstehen – ist Line von Sandnes. Das Mischgarn aus Baumwolle, Viskose und Leinen verarbeitet sich angenehm, ist strapazierfähig und hat eine schöne Farbpalette.

Überlegt also schon einmal, in welcher Farbe ihr das Palme Tee Solo von Lene Holme Samsøe stricken möchtet. Das Shirt ziert – ganz typisch für die dänische Designerin – ein hübsches Blättermuster auf der Passe und ist ansonsten aber schlicht gehalten. Ihr strickt von oben nach unten. Und da Line mit Nadelstärke 4 mm verarbeitet wird (natürlich macht ihr eine Maschenprobe, gell?!), ist euer Sommershirt auch rechtzeitig zum richtigen Sommer fertig.

Palm Tee Solo - Le Knit
➡️ Kommt auf die Strickliste: Palme Tee Solo von Lene Holme Samsøe.
Foto: ©️ Lene Holme Samsøe

Die Sommerstrick-Liste wird länger und länger …

Ein Klassiker für den Sommer: Sommer Ella Solo von Lene Holme Samsøe.
Foto: ©️ Lene Holme Samsøe

Überhaupt: Ich mag die Designs von Lene unheimlich gern. Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft, eines davon nachzustricken. Skandal! Ich werfe zum Beispiel schon ganz lange ein Auge auf Sommer Ella Solo. Das Kit haben wir schon geraume Zeit im Shop, aber bisher ist es einfach noch nicht auf meine Nadeln gewandert. Aber vielleicht dieses Jahr! Auch hier strickt ihr von oben nach unten mit Line von Sandnes.

Ein weiteres Garn von Sandnes, das wunderbar zu milden Temperaturen passt, ist Duo. Es besteht aus 55 % Schurwolle und 45 % Baumwolle und gilt als Ganzjahresgarn. Nicht zu warm, nicht zu kalt – einfach ein kleiner Allrounder!

Zum Einsatz kommt es unter anderem beim Raunioiset Junior Cardigan von Suvi Lyytikäinen. Keine Sorge: Kaufvoraussetzung ist nicht korrekte Aussprache von Design und/oder Designerin. Ich war auf jeden Fall sofort verliebt – stricke ich doch gerade zu gerne Sachen für meine Kinder. Dieses Modell ist für meine Tochter noch etwas zu groß, aber es ist schon auf meiner Liste für nächstes Jahr bzw. gibt es auch eine Miniversion und sogar eine für Große!

Hilfe bei englischen Strickbegriffen

Die Anleitungen sind auf Englisch, aber ihr wisst ja, dass das für uns kein Ausschlusskriterium ist. Im Gegenteil! Es gibt so viele tolle Modelle da draußen, für die einfach (noch) keine deutsche Übersetzung vorhanden ist. Wie schade wäre es doch, wenn ich die euch nicht auch ab und zu zeigen würde!

Wer also Kinder zu bestricken hat (die Anleitung geht von ca. vier bis ca. elf Jahre): Traut euch! Hier geht es zu unserer kostenlosen Übersetzungstabelle. Das Modell wird von oben nach unten mit einer hübschen Passe gestrickt. Ansonsten arbeitet ihr kraus rechts und versäubert alle Kanten mit einem Icord.

Raunioiset Junior Cardigan
Strickt ihr aus Duo von Sandnes: Raunioiset Junior Cardigan von Suvi Lyytikäinen.
Foto: ©️ Suvi Lyytikäinen

Noch mal Duo für den Sommerstrick

Gregoria Fibers - Vilma Top
Finde ich echt niedlich: Vilma Top von Gregoria Fibers.
Foto: ©️ Gregoria Fibers

Noch einmal Duo gibt es mit dem Vilma Top von Gregoria Fibers. Ich bin ehrlich: Vermutlich wäre dieses Modell an mir vorübergegangen, hätte nicht zufällig dieses Foto hier gesehen.

So ist das manchmal – und das ist ja auch das Schöne am Selbermachen: Ihr entscheidet über die Farbe. Was mir gefällt, muss nicht allen anderen gefallen und umgekehrt. Und manchmal ist es eben wirklich nur der Farbton, der ein Modell ganz anders wirken lässt.

Gestrickt wird das Vilma Top von Gregoria Fibers von unten nach oben. Das macht die Anprobe natürlich etwas schwieriger, aber nachdem ich auch das June Top von PetiteKnit vergangenes Jahr von unten nach oben gestrickt habe, bin ich da relativ furchtlos. Natürlich müsst ihr hier musterweise verlängern (die Vorderseite ziert ein Lochmuster), aber wer keine absolute Anfängerin ist, kommt sicherlich damit zurecht. Ein wichtiger Hinweis: Verlängern müsst ihr unterhalb der Armausschnitte! Die Größen der Weste reichen von 91 bis 135 cm Brustumfang, die Bequemlichkeitszugabe liegt zwischen neun und elf cm.

Weiter geht’s mit sommerlichen Garnempfehlungen

Ein weiteres tolles Sommerdesign von Gregoria Fibers ist außerdem das Margaux Top. Auch hier arbeitet ihr von unten nach oben – eine Verlängerung sollte aber ebenfalls kein Problem sein. Achtet nur darauf, das Muster im Ganzen zu wiederholen.

Gestrickt wird mit Morning Salutation von Kremke Soul Wool. Bei diesem Garn kommen feine griechische Baumwolle und TENCEL™, eine Lyocellfaser, zusammen. Diese wird aus Holz hergestellt, welches aus zertifizierten und kontrollierten Quellen stammt. Morning Salutation ist kühlend, seidig weich sowie feuchtigkeitsregulierend.

Die Maschenprobe ist im Muster mit Nadelstärke 3 mm angegeben. Macht die unbedingt! Ich habe gerade mal in unsere Datenbank geschaut und zwei Proben der Kolleginnen verglichen. Dieselbe Nadelstärke – zwei Maschen Unterschied. Nehmt euch also die Zeit. Ein gut sitzendes Kleidungsstück ist die Belohnung!

Gregoria Fibers - Margaux Top
Finde ich sehr schön: Margaux Top von Gregoria Fibers.
Foto: ©️ Gregoria Fibers

Streifenliebe trifft Sommergarnliebe

Dingley Dell
Streifen will man doch unbedingt für den Sommer stricken! Zum Beispiel in Form von Dingley Dell von Isabell Kraemer.
Foto: ©️ Isabell Kraemer

Eines meiner liebsten reinen Baumwollgarne ist außerdem Organic Cotton von Krea Deluxe. Die Qualität verarbeitet sich wirklich toll und die Farbpalette ist ideal für …

… Streifen! Genau! Wie könnte ein Samstagskaffee mit frühlings- oder gar sommerhafter Stimmung denn ohne auskommen! Passend zum Garn habe ich euch das Shirt Dingley Dell von Isabell Kraemer herausgesucht.

Inspiriert ist das Design von den Cricket Sweatern der 90er (Hallöchen!). Durch die Contiguous-set-in-Ärmel-Methode bekommt das Shirt eine traumhafte Schulterpartie und sitzt dann locker lässig. Dingley Dell wird von oben nach unten in einem Stück gestrickt.

Sehnsucht nach Kuschelstrick? Sehnsucht nach Strand und Meer!

Für diesen Samstagskaffee habe ich meine Kolleginnen um ein kurzes Stimmungsbild gebeten. Ob sie den Kuschelstrick schon vermissen oder schon voll im Sommerstrickmodus sind. Neben recht eindeutigen Antworten (“Ich bin voll auf Sommer!”) oder einem leichten Sehnsuchts-Posting der Chefin (“Oder vermisst ihr im Sommer wie ich die schönen kuscheligen Winterstrickabende?”) kamen auch interessante Wortschöpfungen wie Strickzophrenie ans Tageslicht bzw. die Tatsache, dass man eben einfach immer gern beides hat.

Bei mir: eindeutig Sommerstrick

Ich selbst bin zur Zeit sehr sommerlich unterwegs. Wenn ich könnte, würde ich das Planschbecken mit all den schönen Baumwoll-, Leinen- und Seidequalitäten füllen!

Nicht fehlen darf dann nämlich auch Pure Silk von Knitting for Olive. Das reine Seidengarn ist wie gemacht für eine sommerliche Garderobe und kommt unter anderem beim vom Mary-Anne entdeckten Sunshine Tee von Andrea Gaughan zum Einsatz.

Was den verkürzten Schnitt angeht, kann ich gleich Entwarnung geben: Die Anleitung umfasst auch eine längere Variante. Wer die stricken möchte, erhöht die Knäuelanzahl der Hauptfarbe im Warenkorb um einen Knäuel. Ansonsten strickt ihr von oben nach unten – Längenanpassung ist also wirklich kein Problem! Die Anleitung ist auf Englisch. Der Schwierigkeitsgrad ist aber moderat – traut euch ruhig!

Sunshine Tee
Nochmal Streifen: Sunshine Tee von Andrea Gaughan.
Foto: Andrea Gaughan

Streifenliebe und Auf den Nadeln

Lasst uns nochmal über Streifen reden …
Foto: ©️ Marisa Nöldeke

Ihr merkt es: Sommerliche Garne werden ganz oft zu Streifen! So will es einfach das Strickgesetz. Klar also, dass eine passende Themenwelt hier auf maschenfein.de überfällig war. Louisa hat euch Tipps und Tricks zum Thema Streifenstricken zusammengestellt (keine lästigen “Treppchen” mehr beim Farbwechsel) und das Ganze natürlich um passende Modelle ergänzt. Bitte nach dem Käffchen also einmal hier entlang und einfach weiterlesen.

Pünktlich zum 1. Mai ist außerdem “Auf den Nadeln” online gegangen. Ich habe die Kolleginnen wieder nach Zwischenständen bei ihren aktuellen Projekten gefragt. Wie jeden Monat erfahrt ihr, wie es um unsere Strickdisziplin bestellt ist!

Noch mehr Lesestoff

Überhaupt: lesen! Monat für Monat bestelle ich mir eine dänische Zeitschrift, die sich rund um alles Hübsche und Hyggelige aus dem Norden dreht – ich liebe es einfach, mich darin zu verlieren. Gleiches gilt für schön aufgemachte Strickbücher. Großer Pluspunkt hier: Ich kann mir das Lebensgefühl dann auch direkt auf die Nadeln holen.

Neu in unseren Shop und passend zu eben jenem Geist sind Artic Knitting von Annika Konttaniemi und Dreamy Knits von Johanna Ekström-Partanen eingezogen. Nimmt euch ersteres mit auf eine Reise durch Lappland und die Kunst des mehrfarbigen Strickens, entdeckt ihr im zweitem Buch 21 Modelle, die allesamt auf Ideen zurückgehen, die bei Spaziergängen an Helsinkis Küsten entstanden sind. Die Fotos sind in beiden einmalig schön! Man möchte sich einfach wegträumen …

Beide Bücher sind aus dem englischsprachigen Verlag Cozy Publishing – und die im Namen erwähnte Gemütlichkeit ist wörtlich zu nehmen! Wir haben zum Beispiel noch Softly – Timeless Knits von Sari Nordlund im Programm; auch so ein Werk, das man einfach gern auf dem Couchtisch liegen hat.

Noch mehr Garne und noch mehr Sommerstrick folgen bald!

Bevor ihr jetzt also gleich munter weiterlest und durch den Shop stöbert, noch ein kleiner Hinweis: Natürlich waren das heute bei weitem nicht alle Sommergarne, die wir führen. Da sind zum Beispiel noch Nepal von Pascuali, Ica von LAMANA, Økologisk Pimabomuld von CaMaRose oder Gima von Ito. Und noch so viele mehr! Die werden alle die kommenden Wochen zu ihrem Recht kommen – keine Sorge!

Maschenfein-Strickrunde

Und wie sommerlich geht es in unserer Strickrunde zu? Da schauen wir zum Schluss noch einmal rein – selbstverständlich erhebt die Auswahl keinen Anspruch auf Vollständigkeit! 😉

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/tina.__insta / instagram.com/naehmaedl

Gleich zwei mal Muttertagstuch Lotti könnt ihr hier entdecken: Martina hat gerade angefangen (denkt immer daran: Ich habe erst zwei von vier Strängen zum Knäuel gewickelt!!), Nadine ist fertig. Zumindest mit dem ersten … 😉

Gestrickt wurde und wird in beiden Fällen mit Pinta von Pascuali. Die fehlenden Farben sollen diesen Monat nachkommen!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/kittysinnsta / instagram.com/paperandneedles

Kitty arbeitet am maschenfeinen Mininata – hier in der Luxusvariante aus Cashmere 6/28 von Pascuali.

Und noch einmal kuschelig geht es bei Isa zu. Sie strickt den Levitate Wrap von My Favourite Things Knitwear. Aus Snefnug von CaMaRose. In Rosa. Oh, oh, oh!

Sehnsucht nach Kuschelstrick – klar, die gibt’s! Aber die Vorfreude auf all die Sommerprojekte überwiegt bei mir. Erzählt ihr doch mal: Was wandert als nächstes in euer Projektkörbchen? Ich hoffe in jedem Fall, dass ihr wieder ein paar Garn- und Strickideen mitnehmen konntet. Habt ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Vieles passiert unerwartet im Leben. Die Kaltwetterfront hat mich zum Beispiel – haha! – kalt erwischt. Aber seit heute ist zum Glück Besserung im Sicht – ich kann den kuscheligen Winterstrick im Schrank also doch wieder etwas weiter nach hinten schieben. Der berühmte Silberstreif am Horizont ist also da. In unserem Fall sogar mit Glitzer …

Unerwartet sind da nämlich neue, ganz wunderbare Wolken aufgetaucht – in Form von Pailletten zum Beispiel. Aber da ist noch viel mehr zu sehen … Macht es euch also gemütlich und ganz viel Spaß beim Lesen!

Verliebt in Berlin

Wie einige von euch vielleicht bei Instagram gesehen haben, hat sich ein Teil des Maschenfein-Teams am vergangenen Wochenende in Berlin getroffen. Neben Arbeit und Brainstorming stand auch eine Stadtführung und natürlich das gegenseitige Bewundern der mitgebrachten Strickstücke auf dem Programm. Wertschätzung ist einfach so wichtig!

Seit einer Woche denke ich also auf verschiedenen Projekten herum (also neuen, nicht denen, die bereit im Körbchen oder im Schrank liegen oder – soll vorkommen – in Form eines Maschenfein-Päckchens neben dem Schreibtisch stehen). Ganz vorn mit dabei ist das maschenfeine Luna-Tuch aus Midnatssol von CaMaRose, das sich Marisa angesichts von doch sehr frischen Temperaturen und auftretenden Regenschauern irgendwann um den Hals geschlungen hat.

Ich hab’s ja wirklich schon öfter in den maschenfeinen Instagram-Stories oder auch in unserer Bilddatenbank gesehen, aber in echt … boah. So schön!

Wickelt ihr euch einmal drin ein. Die schönste Form des Strick-Kokons, wie ich finde: das maschenfeine Luna-Tuch.
Foto: ©️ Ines Grabner / Maschenfein
Das Luna-Tuch aus Midnatssol ist einfach so schön weich und leicht!
Foto: ©️ Ines Grabner / Maschenfein

Das Tuch wird zweifädig gearbeitet. Für das Garn haben wir die Anleitung damals etwas angepasst – die Ergänzung gibt es beim Kauf automatisch dazu bzw. haben all diejenigen, die die ursprüngliche Anleitung erworben haben, ein Update erhalten.

Ihr beginnt an der einen Spitze des Tuches. Das Design ist anfängertauglich: Ihr solltet rechte und linke Maschen sowie Zu- und Abnahmen beherrschen. Das Muster orientiert sich an der Fibonacci-Folge, die auf einen superschlauen Mathematiker aus dem 12./13. Jahrhundert zurückgeht, den ich natürlich schon kannte bevor mir das Luna-Tuch begegnet ist. Und auch wenn logische Zahlenfolgen eher wenig Leidenschaft in mir entfachen, sehe doch auch ich die Ästhetik, die daraus resultiert. Oder auch: Das Design entlockt auch Mathemuffeln ein breites Lächeln!

Was sich noch so an fertigen Projekten in Berlin tummelte? Schaut mal hier! Aber Achtung, es könnte sein, dass ihr das ein oder andere davon nachstricken möchtet …

Alles schön, oder? Wie gesagt: Ich habe momentan leichte, eher zu vernachlässigende Probleme bei der Priorisierung. Die ignorieren wir jetzt aber und schauen uns stattdessen das neueste Design von Lotilda an!

Ab sofort findet ihr bei uns Kit und Anleitung zum FEIYA V-Cardigan aus Mohair Luxe von Lang Yarns. Das schlichte Design bringt den absoluten Kuschelfaktor mit, bleibt aber dank des verwendeten Garns schön leicht. Ihr könnt es also wunderbar den ganzen Frühling über tragen oder nehmt es mit in den Urlaub und seid so bestens für frischere Sommertage gerüstet.

Der FEIYA V Cardigan wird von oben nach unten glatt rechts in einem Stück gestrickt. Alle Saumbündchen werden mit einem dekorativen 2 x 2 Bündchen gearbeitet. Was ihr können müsst: Schlingenanschlag, Zunahmen in Hin- und Rückreihen an der Schulterpasse, Maschenaufnahme aus Strickteilen sowie halbelastisches Abketten (da habe ich hier ein kleines Tutorial gefunden).

Lotilda - Feiya V Cardigan
Ein toller Cardigan für den hoffentlich bald zurückkommenden Frühling: FEIYA V Cardigan von Lotilda.
Foto: ©️ Tanja Koenigs

Ich seh’ rot!

Tori Yu - Skyline Tee
So ein hübsches Sommershirt: Skyline Tee.
Foto: ©️ Tori Yu

Interessant in Berlin war auch der Blick auf verschiedene Farben. Ich trage normalerweise kein Rot, aber habe mir dann aus purer Neugierde einmal das Muttertagstuch Lotti in Burgunder um den Hals gelegt (Grüße an Lina an dieser Stelle, die das Tuch gestrickt hat). Was soll ich sagen? So toll! Die Farbe hätte ich mir nie ausgesucht, aber sie hat definitiv ihren Zauber entfaltet.

Seitdem wandert mein Blick öfter mal auf rote Musterstücke und so konnte ich natürlich nicht am Skyline Tee von Tori Yu aus New York vorbeigehen. Dazu hat euch Mary-Anne das Kit – und passend zu Lotti ebenfalls aus Pinta von Pascuali. Die fehlenden Farben (zum Beispiel Erdbeere!) erwarten wir im Mai.

Gestrickt wird das Shirt von oben nach unten und ist mit Sattelschulter konstruiert. Der Rumpf ist schlicht in glatt rechts gehalten; Hingucker sind die Ärmel mit Rippmuster. Ich bin hin und weg! Die Anleitung ist auf Englisch. An dieser Stelle also der obligatorische Hinweis auf unsere kostenlose Übersetzungstabelle und: Traut euch!

Worauf ich mich die kommende Tage und Wochen besonders freue: Dass ich meine knallgelbe dicke Regenjacke in den Schrank hängen kann. Ich liebe sie natürlich, so ist das nicht, aber eine kleine Auszeit tut uns, denke ich, doch mal ganz gut. Wie schön wird dann das Wiedersehen im Herbst sein!

Stattdessen wandern jetzt die Strickjacken nach vorne, die wunderbar als Jackenersatz funktionieren werden (und für all die usseligen Regentage, die da auf uns warten, habe ich natürlich auch eine dünne Regenjacke parat).

Lockerer Sitz

Ganz super an mir euch stelle ich mir da den College Loop Cardigan von Other Loops vor. Auch wenn ich derzeit keine Bildungseinrichtung mehr besuche: Man ist so jung, wie man sich fühlt! Und bei diesem Design kommen bei mir definitiv 90er-Jahre-Gefühle auf – was ich sehr begrüße!

Im Kit findet ihr Como Grande von Lamana. Gestrickt wird von oben nach unten. Ihr beginnt in der Mitte des oberen Rückenteils. Beachtet bei der Größenwahl, dass das Design mit Mehrweite konzipiert ist (ca. 22 bis 30 cm, bei den kleineren Größen mehr, bei den größeren weniger). Die Länge könnt ihr wie immer bei Top-down-Modellen gut an eure Wünsche anpassen. Wobei Collegejacken natürlich gerade durch die etwas kürzere Passform ihren Charme erhalten.

Other Loops - College Loop Cardigan
Ich fühle die 90er – ihr auch? College Loop Cardigan von Other Loops.
Foto: ©️ Other Loops

Gerader Schnitt, feine Details

Isabell Krämer - Mabel
Ganz anders als die Collegejacke, aber genauso schön: Mabel von Isabell Kraemer.
Foto: ©️ Isabell Kraemer

Wen die 90er eher gruseln, kein Problem! Ich habe noch einen Cardigan für euch – nämlich Mabel von Isabell Kraemer. Auch hier findet ihr das passende Kit bei uns. Wir haben uns als Alternative zum Originalgarn für So Kosho von Ito entschieden. Das Schurwollgarn mit einem Hauch Kaschmir passt hier perfekt!

Das Design hat Isabell nahtlos von oben nach unten mit der “Contiguous Set-in Sleeve”-Methode konstruiert. Dabei wird der Ärmel nahtlos eingestrickt, er hat aber die Passform eines eingesetzten Ärmels. Ich sag’s immer wieder: Stricken ist manchmal eben doch auch ein bisschen Magie (und Mathe, schon klar).

Das Modell ist eher schlicht gehalten, wartet aber mit feinen Details wie den angedeuteten Seitennähten und dem Zopfmuster an der Blende auf. Es wird also nicht langweilig beim Stricken! Und am Ende habt ihr einen Cardigan, den ihr wunderbar rauf- und runtertragen könnt.

Auftritt Pailletten

Ganz zu Beginn unsere Käffchens habe ich euch von einer Paillettenwolke erzählt. Einige von euch wissen bestimmt schon, um was es geht … nämlich um den EmiScarf von Alex, die ihr als Sinchens Knitwear bzw. aus ihren Ladengeschäft in Fürth kennt.

Sie hat sich aus einem Seide-Mohair-Garn und dem Paillettengarn von Wolle Halle einen schönen Patentschal gezaubert, der in der Strickweise ganz schlicht ist und durch die verwendete Garnkombi umso mehr punktet, äh, funkelt! Getragen hat sie ihn unter anderem auf der h+h, wo Marisa ihn sofort bemerkt hat.

Fluffig und leicht

Und weil Frau Maschenfein so angetan war, haben wir euch das passende Kit angelegt und natürlich auch das Paillettengarn geordert. Das Tolle ist: Das kleine Glitzerwunder kommt auf einer 200-Gramm-Kone daher – ihr braucht für den Schal also nur eine Kone. Dazu noch sechs Knäuel Soft Silk Mohair von Knitting for Olive – fertig ist euer ganz persönliches Glitzerglück! Gestrickt wird mit einem Faden Paillettengarn und zwei Fäden Seide-Mohair. Beim Kauf des Kits erhaltet ihr die Anleitung gratis dazu. Und wer kein Mohair mag, für den haben wir ein zweites Kit mit Organic Brushed Alpaca von KAOS Yarn angelegt.

Wie das aber so ist mit Dingen, die viele begeistern: Es müssen auch ausreichende Mengen verfügbar sein. Wolle Halle arbeitet fleißig am Garn, wir haben alles für euch eingestellt und ihr könnt schon ordern. Beachtet aber, dass das Paillettengarn erst ca. Ende Juni versandbereit sein wird.

EmiScarf
Der EmiScarf von Alex alias Sinchens bringt definitiv Glitzer in die Welt!
Foto: ©️ Sinchens Knitwear

Tipps bei Schulterschmerzen

Wer viel strickt, kennt es vielleicht: Ab und zu schmerzen die Schultern.
Foto: ©️ Ines Grabner / Maschenfein

Sofort angehen könnt ihr aber Themen wie Verspannungen nach dem Stricken. Ich musste nach einem tiefen Blick meines Arztes auf mein Geburtsdatum (“Wie schön! Sie können jetzt jährlich zum Check-up!”) feststellen, dass auch ich nicht jünger werde. Und tatsächlich tun mir manchmal die Schultern weh, wenn ich den ganzen Abend gestrickt habe.

Offensichtlich geht es auch Mette von PetiteKnit so, weshalb sie in diesem Instagramposting Tipps von ihrer Physiotherapeutin teilt. Natürlich dürft ihr das ganze nicht als ärztliche Anweisung verstehen oder einfach ungefragt irgendwelche Übungen nachmachen (!). Aber solltet ihr selbst Probleme in dieser Richtung haben, könnt ihr ja vielleicht einmal wirklich euren Arzt oder eure Ärztin darauf ansprechen. Und ich überlege, ob Marisa und ich nicht an einem kleinen Yogaprogramm für Stricker*innen feilen sollten. Das wäre doch was! 😉

Maschenfein-Strickrunde

Ich sehe die Bilder also schon vor mir, wie ihr Fotos von euren Strickstücken und eurer Yogamatte teilt. Bis es das maschenfeine Yogaprogramm für zu Hause gibt, dauert es aber noch etwas. Bis dahin schauen wir folgendes an:

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/manu_strickt / instagram.com/chill_n_strick

Manuela ist mit dem maschenfeinen Muttertagstuch Lotti fertig. Ich sage es gern nochmal: Rot ist toll! Ich komme echt ins Grübeln, was meine weitere Farbplanung angeht …

Sandra wagt sich ans Häkeln – was ich mega finde! Bei ihr wandert also bald Ica von Lamana für eine Hobo Bag von Paula_m auf die Nadel.

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/allesnurmeins / instagram.com/claudia_knits

Ein maschenfeines Stillleben seht ihr bei allenurmeins. Zu dem angefangenen Clover Tee von Lene Holme Samsøe gesellt sich unter anderem eine Tasche von Kaliko und unser Nadeletui Mara von Franzi Klee. À propos: Bis zum nächsten Slot dauert es nicht mehr lang!

Wie wunderschön mehrfarbiges Stricken ist, zeigt euch Claudia. Sie arbeitet fleißig am Polina pullover von Tetis Lutsak und verwendet Double Sunday und Peer Gynt von Sandnes.

Womit verbringt ihr also jetzt das Wochenende? Stöbert ihr durch die Farben des Paillettengarns, lockt euch auch ein Luna-Tuch oder beendet ihr erst einmal diszipliniert euer aktuelles Projekt? Erzählt es uns gern in den Kommentaren! Habt ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Was war das für ein aufregendes letztes Wochenende! Ihr glaubt ja nicht, was wir geschwitzt haben, bevor Marisas Überraschung in Form eines Mininatas online gegangen und bei ihr als fertiges Tüchlein angekommen ist. Aber alles hat geklappt und neben Marisas Freude war natürlich auch eure Begeisterung der größte Lohn für unsere heimliche (Strick-)Arbeit im Hintergrund. Passend dazu: perfektes Geburtstagswetter! Stricken bereitet eben einfach Freude.

Diese Woche stricke ich bereits an einem Mininata – ihr vielleicht auch? Und es passt auch super zum derzeitigen Wetter: Ohne Tuch geht es in diesen Tagen definitiv nicht, weshalb ich euch heute neben frühlingshaften Strickteilen auch das ein oder andere Kuschelstück mitbringe. Denn: Die kluge Strickerin sorgt vor. Oder jetzt ganz neu aus meinem Weisheitsfundus: Alles spricht fürs Stricken! Lest und seht hier die gesammelten Pro-Argumente. Macht es euch gemütlich!

Hier wussten wir: Das brauchen wir!

Ganz oben auf die “Pro-Liste” kommt das neue Design von Anne Ventzel. Den Villa Wrap haben wir euch gleich mit zwei Garnideen angelegt. Hier bin ich sehr sicher, dass mindestens ein Teammitglied nicht widerstehen kann und wenn ich wetten müsste, würde ich da auf zwei Kolleginnen tippen, bei denen die Jacke über kurz oder lang auf die Nadeln wandern wird.

Aber wer kann es ihnen schon verdenken: Seit Anne Ventzel die Anfänge des Wraps gezeigt hat, war uns klar, dass wir hier auf jeden Fall ein passendes Kit anlegen müssen. Nun sind es zwei geworden und ihr habt die Wahl zwischen solo Como Grande von Lamana oder Heavy Merino und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive.

Alles zur Strickweise

Wie immer bei Anne Ventzel wird euch beim Stricken garantiert nicht langweilig. Gearbeitet wird von oben nach unten. Ihr beginnt mit der Rückenpasse, danach folgen Schultern und Vorderteile. Unterhalb der Achseln werden die Vorderteile und das Rückenteil miteinander verbunden und der Rumpf in Reihen bis zum Saum gestrickt. Dann nehmt ihr Maschen entlang der Cardiganfront und des Halsausschnitts auf und strickt die Blende in einem Stück und mit verschränkten Maschen im Rippenmuster. Die Ärmel werden in Runden bis zum Bündchen gestrickt.

Für mich klingt das alles nach dem perfekten Strickvergnügen: Es ist was los, aber man kann dabei durchaus noch einem Hörbuch lauschen oder den Fernseher laufen lassen. Oder man hört dem Aprilwetter zu – sowas mag ich auch ganz gern. Gegenargumente? Null!

Anne Ventzel - Villa Cardigan
Will man doch haben! Villa Cardigan von Anne Ventzel.
Foto: ©️ Anne Ventzel

Perfekt zum Drüberziehen

Eine Frau trägt einen beigen Pullover mit Querrippen.
Ihr mochtet schon den Cardigan – den Sweater werdet ihr genauso toll finden: Montrose Sweater von Cheryl Mokhtari.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari

Ich habe noch ein Kuschelteil für euch – und ich bin sicher, es wird euch gefallen. Denn nachdem der Montrose Cardigan von Cheryl Mokhtari alias Coco Amour schon für Begeisterung gesorgt hat, wird der passende Sweater sicherlich ebenfalls euren Nerv treffen!

Wie schon beim Cardigan sind auch beim Montrose Sweater die querliegenden Streifen der Hingucker. Die konzipierte Mehrweite von ca. 24 cm sorgt für einen lässigen Look, ohne aber “sackig” zu wirken. Es kommt ganz drauf an, wie ihr das Modell kombiniert! Ob etwas schicker mit enger Hose oder gemütlich über einem Kleid – die Entscheidung liegt bei euch.

Gestrickt wird von oben nach unten. Ihr beginnt am Halsausschnitt, der nach innen gefaltet wird. Verkürzte Reihen formen den Ausschnitt, Raglangzunahmen sorgen für die endgültige Form. Nachdem ihr die Ärmel stillgelegt habt, geht es in Runden nach unten zum Saum. Für die Ärmel nehmt ihr aus den Armausschnitten Maschen auf und arbeitet dann ebenfalls in der Runde. Eine klassische Konstruktion, die einfach immer geht. Beim Garn raten wir euch zu Double Sunday von Sandnes. Kein Beilauffaden, ihr seht es ganz richtig. Pro-Argument für alle, die gern einfädig stricken!

Für Warmblüter und solche, die es werden wollen

Wer die gezeigten Modelle zwar wunderschön, aber doch etwas zu warm findet oder einfach so wie ich auf ein zeitnahes Comeback des Frühlings hofft (ich glaube fest daran, dass die Eisheiligen sich im Monat vertan haben), für den habe ich selbstverfreilich auch genug dabei!

Immer noch kuschelig, aber doch schon leichter wird es zum Beispiel mit The Bloom Cardigan von Marina Storm. Die gebürtige Griechin, die momentan mit ihrer Familie in Mainz lebt, haben Marisa und Sandra beim Wollfestival in Madrid kennengelernt.

The Bloom Cardigan
Kuschelig, aber nicht zu dick: The Bloom Cardigan von Storm Knitting Art.
Foto: ©️ Marina Storm

Kuschelig, aber nicht zu warm

The Bloom Cardigan
Etwas weiterer Ärmel, enges Bündchen: The Bloom Cardigan.
Foto: ©️ Marina Storm

Und wie das so ist, wenn Strickenthusiasten aufeinandertreffen, kamen die drei auch gleich auf ein Design von Marina zu sprechen: Wie wäre es, den The Bloom Cardigan noch einmal in einer Pascuali-Kombi neu aufzulegen? Immerhin stand Paul, der Gründer des Garnherstellers, nur wenige Meter weiter an seinem Stand und so findet ihr bei uns jetzt das passende Kit.

Gestrickt wird mit Manada und Sole von Pascuali – eine super interessante Kombi (Ich sag’ nur “Pro-Argument”)! Flauschiges Mohair (mit Seide-, Merino- und Yakfasern) trifft auf Baumwolle und Kaschmir. Einzelne Fasern haben also ein kühlenden Effekt, wirken aber im Zusammenspiel mit den anderen nicht zu sommerlich. Perfekt für alle, die etwas für den Übergang oder für kühle Sommerabende suchen. Und überhaupt: Es ist doch einmal eine willkommene Abwechslung auch linke Maschen ausreichend zu würdigen und sie außen zu tragen.

Gearbeitet wird von oben nach unten. Die deutsche Anleitung beschreibt die in Reihen gestrickte Variante. Wer lieber in der Runde strickt und anschließend steeken – also aufschneiden – möchte, lädt sich via Ravelry einfach noch die englische Version runter, in der alles beschrieben ist. Schaut euch auch gern Marinas andere farbenfrohe Designs an – und schreibt uns jederzeit, wenn ihr Garnfragen habt!

Verknotet stricken? Das wollen wir!

Immer wieder erreichen uns Mails, die mit folgendem Satz beginnen: “Ich glaube, ich hab’ da einen Knoten im Hirn … Könnt ihr mir an dieser Stelle von Anleitung XY helfen?” Gegenargument fürs Stricken also, könnte man meinen. Aber glaubt uns: Sowas kennen wir nur zu gut! Jede*r Stricker*in sitzt manchmal vor einer Anleitung und versteht manch einen Absatz nicht – der berühmte Knoten eben! Das kommt vor und ist überhaupt nicht schlimm.

Wie gut also, wenn ein Design von vornherein so angelegt ist und ein Knoten ein wichtiges Element darstellt! Das weiß ich spätestens seit meinem Argil Top vergangenes Jahr. Ich kann es kaum erwarten, bis es warm genug ist, um es wieder auszuführen!

Vorher könnte ich mir also noch das Twist Tee von Rilleruth stricken. Line von Sandnes ist ohnehin eines meiner liebsten Sommergarne und bei schon zwei Pro-Argumenten sollte man sich doch nicht mehr allzu lang wehren, gell? Los geht’s also: Ihr strickt von oben nach unten. Und macht euch um den Knoten keine großen Sorgen. Die Enden des Knubbels werden am unteren Rand des Rumpfes angenäht, ihr müsst also euer Strickstück nicht kompliziert wenden.

Rilleruth - Twist Tee
Seit vergangenem Jahr kann ich nicht mehr ohne Knoten! Twist Tee von Rilleruth.
Foto: ©️ Rilleruth

Stricken geht kaum ohne: PetiteKnit

PetiteKnit - Cloud Top
Das muss noch mit: Cloud Top von PetiteKnit.
Foto: ©️ PetiteKnit

Wer sich schon gefragt hat, wo PetiteKnit bei all den schönen Stricksachen bleibt – keine Sorge! Die umtriebige Dänin hat ja schon einiges an Sommerteilen im Portfolio und ergänzt die Reihe jetzt (unter anderem) durch das Cloud Top.

Es erweitert die Cloud-Reihe (in der es bisher einen Sweater und eine leichtere Blusen-Variante gab) und greift das schlichte, aber schöne Muster am Saum auf. Ihr strickt von oben nach unten mit Tynn Line von Sandnes. Die Farbpalette ist umfangreich, aber nicht zu groß. Ich bin sicher – ihr findet die passende Farbe zu eurer Garderobe und setzt ein weiteres Häkchen bei – richtig! – “Alles spricht fürs Stricken …”.

Unbedingt noch mit (und eigentlich wollte ich es euch schon letztes Mal zeigen) muss die ONLi Blouse von ANKESTRiCK. Die find’ ich SO schön!

Wir haben euch zwei Kits angelegt. Zum einen, weil wir das Modell so toll finden und zum anderen, weil Pinta von Pascuali hier das ideale Garn ist, ihr aber beim Muttertagstuch Lotti so zugeschlagen habt, dass wir noch auf die Nachlieferung warten (im Mai, Freundinnen und Freude, im Mai!!). Also ist Sandra noch einmal in die Datenbank abgetaucht und hat Tussah Tweed von BC Garn entdeckt. Ein reines Seidengarn passt hier doch perfekt!

Hier handelt es sich wie bei allen anderen Modellen heute um ein Top-down-Modell – gearbeitet wird also von oben nach unten. Die Länge könnt ihr so ganz wunderbar anpassen. Überhaupt finde ich den Schnitt schmeichelnd, aber nicht unförmig. Die überschnittenen Schultern sind für all diejenigen etwas, die nicht so gern Tops tragen, sondern gern etwas “an den Armen” haben. V-Ausschnitt und dezente Streifen längs am Rumpf runden das Design ab. Gegenargumente? Hab’ ich nicht!

Ankestrick - ONLi Blouse
Muss ich euch zeigen: ONLi Blouse von ANKESTRiCK.
Foto: ©️ ANKESTRiCK

Wolliger Zuwachs

Sanfter Farbverlauf, der sich aber nicht aufdrängt: Pinta handgefärbt.
Foto: ©️ Pascuali

À propos Pinta: Pascuali hat hier eine Erweiterung in Form einer handgefärbten Variante herausgebracht. Wir haben das Garn direkt für euch eingestellt – die Farben kommen nach und nach im Lager an.

Die Zusammensetzung ist wie bei Pinta, nur wird eben von Hand und in Chargen gefärbt (übrigens in Deutschland). Kleine Abweichungen zwischen den einzelnen Chargen, aber auch innerhalb einer Charge selbst, sind möglich – es ist eben alles Handarbeit! Um dies auszugleichen, empfehlen wir, mit zwei Strängen abwechselnd zu stricken. Das hilft dabei, Absätze zu vermeiden. Bitte beachtet, dass aufgrund der Einzigartigkeit jeder Partie und jedes Strangs das Produktbild von der gelieferten Wolle abweichen kann.

Noch nicht im Shop, aber gaaaanz bald – versprochen! – sind zwei neue Farben der Organic Cotton von Krea Deluxe. Ich liebe dieses Baumwollgarn sehr! Es eignet sich sowohl perfekt zum Häkeln von niedlichen Tierchen als auch zum Stricken von sommerlichen Teilen wie zum Beispiel dem oben erwähnten Argil Top. Die beiden Lilatöne sind eine tolle Ergänzung für die Farbpalette. Sobald die Knäuel im Lager eingetroffen sind und wir das Fotomaterial vom Hersteller haben, geht alles für euch online!

Lila-Fans aufgepasst: Es gibt bald zwei neue Farben bei der Organic Cotton von Krea Deluxe.
Foto: ©️ Krea Deluxe

Maschenfein-Strickrunde

Und? Spürt ihr es auch, wie einfach alles fürs Stricken spricht? Ich merke das jeden Tag. Allein der Alltag lässt mich nicht so viel an die Nadeln, wie es mein Geist eigentlich wünscht, aber so ist das nun einmal. Tröste ich mich also mit euren (fertigen) Projekten:

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/carry.licious / instagram.com/sandragroll

Carolin ist mit dem maschenfeinen Muttertagstuch Lotti fertig. Pinta in der Farbe Krokus ist wirklich der Hammer und kommt im Mai wieder rein. Ich habe meine Stränge in Beige hier liegen und werde bestimmt bald in den KAL einsteigen. Es ist nie zu spät! Oder auch: Der nächste Muttertag kommt bestimmt!

Bei Sandra seht ihr ein fertiges Mininata aus Como Cashmere von Lamana. Klickt unbedingt mal auf den Instagram-Beitrag. Auf den Bildern seht ihr den Unterschied zwischen dem ungewaschenen und dem gewaschenen/gespannten Strickstück. Ein Bad und sanftes Spannen ist hier unerlässlich!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/cashmereknitting1304 / instagram.com/winter.child.x.knit

Das wunderschöne Frieda-Muster entdeckt ihr bei Cashmereknitting. Hier entsteht die Stola-Variante aus Merino Baby von Pascuali und Cashmere Dreams von Lang Yarns. Edel und so schön!

Eine interessante Garnkombi für den Light Loop Sweater von Other Loops hat Anna auf den Nadeln. Sie hat sich für Como und Modena von Lamana entschieden. So wird das Gestrick dichter als im Original – das gefällt mir unheimlich gut! Leicht bleibt es aufgrund des Materials dennoch. Ein tolles Teil für mildere, aber nicht zu warme Temperaturen!

Mit Blick auf diesen Samstagskaffee und das Stricken im Allgemeinen fallen mir also keinerlei Gegenargumente ein, was das schönste Hobby der Welt angeht. Höchstens die begrenzte Anzahl Arme und die limitierte Zeit. Aber da kann das Stricken ja nichts für. In diesem Sinne: Ab an die Nadeln und euch ein schönes Wochenende!