Der Wonnemonat Mai begrüßt uns zumindest hier im Norden mit herrlichstem Wetter und milden Temperaturen. Deshalb lade ich euch heute wahlweise zu einem frisch gebrühten Käffchen oder einem erfrischenden Eiskaffee ein.

Und damit herzlich Willkommen zum Samstagskaffee! Heute darf ich, Saskia, euch mit Inspirationen, Netzgeflüster und Neuigkeiten aus dem Shop versorgen.

Sag mir, wo die Blumen sind

Als ich vor einigen Tagen überlegte, welche Modelle ich euch gern vorstellen möchte, saß ich auf unserer Terrasse und ließ meinen Blick über unseren (wirklich) kleinen Garten schweifen. Wir sind seit Beginn dieses Frühlings ganz groß in die Löwenzahnproduktion eingestiegen (besser gesagt: wir haben bisher noch keinen Rasen gemäht) und auch sonst tummeln sich viele interessante Pflänzchen auf freier Fläche. Findet ihr nicht auch, dass sich in vielen Strickstücken diese floralen Muster wiederfinden?

Diese Variante kommt etwas schlichter, dafür aber sehr klassisch daher. Foto: © Ririko.
Hier sieht man das Muster in ganzer Pracht. Auch die Ärmel sind echte Eyecatcher. Foto: © Ririko.

Tulip von Ririko habe ich schon länger auf meiner „To knit“-Liste. Das hübsche Tulpen-Muster ziert den Körper, während die Raglan-Linien als falsche Zöpfe gestrickt werden. Das Oberteil arbeitet ihr nahtlos von oben nach unten und habt sogar verschiedene Variationsmöglichkeiten: Eine Version in A-Linie mit Dreiviertel-Ärmeln und eine verkürzte Variante mit ausgestellten Ärmeln stehen euch zur Auswahl. Ich finde es ja immer klasse, wenn Designer*innen uns diese Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stellen! Das Tulpen-Muster ist zunächst nur für die verkürzte Variante vorgesehen, die ihr aber natürlich auch länger stricken könnt. Wir empfehlen euch entweder die Merino Twist von Cowgirl-Blues, wenn ihr vor allem Wert auf den leicht melierten Look legt. Wer es lieber noch kuscheliger mag, kommt mit Kosho oder Rakuda von Ito auf seine Kosten.

Wenn ihr im Garten oder Park zu den Sonnenanbeter*innen gehört, tragt ihr bestimmt lieber kurzärmelig. Wie gut, dass wir die besten Kund*innen haben, die uns immer wieder aufs Neue inspirieren! So kommt es, dass ich euch das Shirt KAT no. 1 von Pia Trans vorstellen kann. Das hübsche Oberteil wird von oben nach unten in Runden gestrickt. Im ersten Teil werdet ihr euch in das tolle Passe-Muster verlieben, bevor es nach dem Abteilen der Ärmel gemütlich in glatt rechts weitergeht. Also das ideale Projekt für eine Kaffee-Auszeit im eigenen grünen Reich oder bei einem kleinen Picknick im öffentlichen Park. Garnideen haben wir etliche für euch: Løvetand von CaMaRose, Morning Salutation Vegan von Kremke Soulwool oder auch Cotton Wool von Rowan kommen hier in Frage.

Mich erinnert das Design tatsächlich an meine erste Zeit in Kiel. Da haben wir gefühlt Wochen im Schrevenpark gelebt – übrigens eine absolute Empfehlung für alle Kiel-Besucher*innen. Grüßt mir die Gänse dort!

Danke für diese Inspiration: Das Shirt KAT No. 1 von Pia Trans. Foto: © Pia Trans.

Blumiges für Anspruchsvolle

Bei diesem hübschen Muster kommen ambitionierte Stricker*innen voll auf ihre Kosten! Foto: © Rachel Illsley.

Wer, wie ich, zwar viel Zeit im Garten, aber wenig Zeit mit seiner Pflege verbringt, für den darf es vielleicht auch ein etwas anspruchsvolleres Muster sein, denn ohne Gartenarbeit haben wir ja massig Zeit, oder (haha)? Da hätte ich was für euch! Wie wäre es mit dem Sulpt Sweater von Rachel Illsley? Ganz zart kommt das Muster der Passe daher, das an Blütenknospen erinnert. Zart wirkt es aber vor allem auch wegen des Strickens auf 3 mm- und 2,75 mm-Nadeln. Die Designerin selbst empfiehlt als Garn u.a. Alpakka Silke von Sandnes. Wir von Maschenfein können uns noch Alpaca Royal oder Alpaca Lace von Pascuali als passend vorstellen. Aber Achtung: Macht vorher unbedingt eine Maschenprobe im Muster!

Auch hier strickt ihr wieder von oben nach unten. Zunächst arbeitet ihr die Rundpasse mit dem Muster, das aus verkreuzten Maschen besteht. Anschließend legt ihr die Ärmelmaschen still und strickt den Körper weiter. Schließlich nehmt ihr die Ärmelmaschen wieder auf und arbeitet zum Schluss ein aufregendes Bündchen-Muster. Es kommt also keine Langeweile auf!

Für einen ganztägigen Aufenthalt im Grünen brauchen wir natürlich noch einen Cardigan, der uns abends etwas Wärme schenkt. Und Cardigans kann man eh nicht genug haben, wisst ihr ja. Passend zum heutigen Thema habe ich euch deshalb eine verspieltere Variante herausgesucht. Der Kirsebærblomstring Cardigan lässt eure Herzen vor allem dann höherschlagen, wenn ihr gern mehrfarbig strickt.

Die Kirschblüten sind das Highlight dieses Stücks und auch sonst hat die Jacke einige hübsche Details zu bieten. Ihr strickt von oben nach unten, arbeitet ein paar verkürzte Reihen und vor allem zunächst in Runden. Erst nach Beendigung des Körpers wird „gesteekt“. „Steeken“, so nennt man das Aufschneiden von Strickstücken, um sie an der Schnittkante anschließend z. B. mit Knopfblenden zu versehen. In der Anleitung erfahrt ihr, wie ihr dabei vorgehen müsst. Der Cardigan liegt eng am Körper, aber ihr könnt euch aussuchen, wie stark die Taillierung ausfallen soll. Wählt zwischen einer leichten, mittleren und starken Formung der Taille. Sucht euch jetzt nur noch vier Farben Merino von Knitting for Olive aus und los geht das Abenteuer im Kirschbaum.

Kirschblüten auf den Schultern, wer kann da schon widerstehen? Foto: © Lene Tøsti.
Die Blütenpracht im Detail. Foto: © Lene Tøsti.

Back to Basics

Loop hat einige schöne Details, wie zum Beispiel den beidseitigen V-Ausschnitt. Foto: © Hiromi Nagasawa.

Schlichter im Muster, aber trotzdem mit einem Kniff kommt das Loop Tee von Hiromi Nagasawa daher. Die verschlungenen Seitenpartien erinnern mich an die Äste unseres (noch kleinen) Johannisbeerbäumchens, das dieses Jahr hoffentlich einen ersten Ertrag bringen wird. Zurück zum Loop Tee: Ein V-Ausschnitt im Rücken und die angedeuteten Ärmel sind schöne Details, die das Top zu einem echten Lieblingsstück machen. Mit Krea Deluxe Organic Cotton (doppelfädig!) liegt ihr hier genau richtig. Wählt zum Beispiel Pudder für eine schlichte Variante oder Pink für die Grillparty am Abend. Ihr strickt hier übrigens von unten nach oben und nutzt zum Schluss das Abketten mit drei Nadeln, um eine schöne Schulterlinie zu erzeugen.

Der Fokus des Tops liegt auf den verschlungenen Partien an der Seite. Foto: © Hiromi Nagasawa.

Ihr zieht euch lieber entspannt einen Pullover über und mögt es beim Stricken weniger aufregend? Dann schaut euch doch mal den Dew-Sweater von Hiromi Nagasawa an. Der Mustermix an den Schultern ist durch herabfallende Tautropfen inspiriert. Habt ihr diesen Part einmal gestrickt, geht es gemütlich glatt rechts weiter. Abschließend ziert ein breites Rippenbündchen den Sweater. Mit Como von Lamana oder einer Kombination aus Compatible Cashmere und Merino von Knitting for Olive werdet ihr ein tolles Ergebnis erzielen. Ich mag ja vor allem diese Kombination aus Mustermix und glatt rechts – es sieht einfach edel aus.

Von herabfallenden Tautropfen inspiriert: Der Dew-Sweater. Foto: © Hiromi Nagasawa.

Wenn sich der Tag dem Ende neigt und wir nach Hause gehen, wird so manch Park-Gelegenheitsbesucher erst richtig munter. Katzen machen ihren Rundgang und schauen, ob in ihrem Revier alles rechtens ist. Wusstet ihr, dass einige aus dem Maschenfein-Team einen Zweitjob als Dosenöffner haben? Wer sich auch oder noch mehr Plüschpopos zulegen möchte, kann das häkelnd tun. Schaut euch mal diese netten Gefährten von Sarah Sloyer an: Die Anleitung für die Dumpling Kittys ist gratis, ihr braucht nur noch etwas Garn, zum Beispiel Ica von Lamana.

Shirts kann man nie genug haben. Und Accessoires auch nicht.

Übrigens sind in letzter Zeit etliche hübsche Shirts als Woll- oder Strickpakete in den Shop eingezogen. Viele von ihnen werden passend zu den warmen Temperaturen mit pflanzlichen Fasern gestrickt, so zum Beispiel das Peacock-Tee von Lene Holme Samsøe, das ihr aus unserem Neuzugang Løvetand arbeitet. Ganz frisch dabei ist auch das Cécile Top von paula-m. Ihr arbeitet hier mit Mandarin Petit von Sandnes. Ein großes „Oohhh“ in der maschenfeinen Welt hat auch das Sailors Tee von Hanne Rimmen ausgelöst. Sole von Pascuali passt perfekt, finden wir!

Maschenfeines auf Instagram

Mittlerweile war Muttertag und was sollen wir sagen: Ihr habt uns nahezu sprachlos gemacht! So viele Salmas haben die Besitzerin gewechselt, eine schöner als die andere (bezieht sich sowohl auf die Besitzerin als auch das Tuch 😉 ).

Ein Traum in eher gedeckten Farben! Foto: © instagram.com/julikahuli.
Eine Knallerfarbe kreiert häufig einen ganz anderen Look. Foto: © instagram.com/it_is_a_knit_thing.

Und auch sonst ist in der maschenfeinen Strickwelt einiges los. Während an Salma fleißig weitergestrickt wird, können wir an anderer Stelle tolle Pullover und grazile Tücher bewundern. So zum Beispiel bei Kirsten und der Userin unkohnventionell. Kirsten hat Frost aus dem Buch 52 Weeks of Shawls gearbeitet und sich dafür Como von Lamana ausgesucht. Das Muster kommt bei diesem leichten Merino-Traum toll heraus! Besonders glücklich kann sich der Herr mit dem Telemark-Pullover schätzen. Die Urheberin dieses Werks saß laut eigenen Angaben sehr lange an dem Stück, bevor es von den Nadeln hüpfte.

Ein wunderschönes Lacemuster ziert das Tuch Frost. Foto: © instagram.com/kirsten_behme_art.
Echte Fleißarbeit: Der Telemark-Pullover. Foto: © instagram.com/unkohnventionell.

Was steht bei euch demnächst auf der Strickliste? So manches Mal höre ich im Internet ein „Nach Salma ist vor Salma“ raunen und ich muss sagen, es fällt mir schwer, sie nicht auch sofort anzuschlagen. Vorher muss ich wohl aber doch noch den Rasen mähen oder wahlweise ein Löwenzahnsträußchen pflücken.

Macht es euch gemütlich, legt die Beine hoch und bis zum nächsten Mal!

Saskia

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