BT Knit Along | Maschenprobe

Wie Ihr auf Instagram verfolgen könnt, bin ich mittlerweile mit Chainlink für meinen Brooklyn Tweed Knit Along schon ein ganzes Stück weiter gekommen. Das Vorderteil wird die Tage fertig. Trotzdem noch ein paar Worte zum Thema Maschenprobe, die bei diesem Projekt für mich so wichtig ist. Ich liebe Maschenproben. Also mittlerweile.

Maschenprobe stricken

Es gab natürlich schon eine Zeit, in der ich mich drum drückte und dachte „passt dann schon“. Passte aber nicht immer. Maschenproben sind so wichtig und abhängig von den Nadeln natürlich sehr unterschiedlich. Die Tunika „Chainlink“ enthält verschiedene Muster-Passagen, für die ich wie die Anleitung verlangt auch brav Maschenproben in der angegebenen Nadelstärke gestrickt habe. Stimmte nicht ganz mit der Anleitung überein, also noch einmal in angepasster Nadelstärke gestrickt und festgestellt, dass das Muster dann auch gleich viel hübscher aussah.

wie stricke ich eine Maschenprobe

Die Verwendung der passenden Nadelstärke ist nicht nur für die Größe des Kleidungsstückes relevant, sondern auch für das Maschenbild und das Muster. Die Pröbchen nach dem Stricken unbedingt auch mal waschen und blocken. Denn auch das kann das Maschenbild noch einmal deutlich verändern.

Wie handhabt Ihr das? Strickt Ihr Maschenproben? Mögt Ihr sie? Archiviert Ihr sie?

Nachtrag: Ich pinne meine Maschenproben oder auch die gestrickten fertigen Teile zum Spannen auf diese Puzzlematten (gibt es auch in teuer bei Knit Pro). Ich nutze dafür die T-Nadeln, weil sie sicher rostfrei sind. Für ganz große Teile habe ich solche Spanndrähte, mit denen habe ich bisher auch gute Erfahrungen gemacht.

9 Kommentare zu “BT Knit Along | Maschenprobe

  1. Hallo Marisa,

    schön sehen deine Maschenproben aus, die Wolle gefällt mir auch sehr gut.

    Ich mache Maschenproben, klebe sie auf ein DIN A4 Blatt schreibe alle wichtigen Notizen dazu und archiviere sie so.
    Vor allem auch für den Fall, dass ich mal wieder mit der gleichen Wolle stricken sollte….

    LG Eva

  2. Hallo Eva, wow, da bist Du ja super organisiert! Das sollte ich auch tun. Bei mir fliegen die in Kisten rum. Ich habe noch einen Nachtrag in den Post ergänzt, mit den Infos zu den Puzzlematten und T-Nadeln! Liebe Grüße, Marisa

  3. Hallo Marisa,
    eine Maschenprobe stricke ich auch immer, obwohl ich weiß das ich recht fest stricke und meist glatt rechts stricke und meistens die gleiche Wolle verarbeite. Trotzdem stricke ich dann das Kleidungsteil anders, fester als die Maschenprobe…doof… daher sind viele gestrickte Sachen bei mir etwas knapp in der Größe. Das mit dem Umrechnen ist mir zu kompliziert, das habe ich mal probiert und hatte am Ende einen Sack.
    Meine Stricksachen, gerade die aus Wolle, wasche ich selten oder gar nicht, daher dämpfe ich meine Maschenprobe nur.
    Alle Maschenproben landen bei mir in einer Kiste mit einem Schildchen dran, mit Angaben über das Garn und die Nadel. Das ist schnell gemacht.
    Interessant würde ich auch einen Artikel über das Fertigstellen von Stricksachen finden. Gerade das kommt oft zu kurz. Man sucht tolle Modelle, schöne Muster und gibt sich viel Mühe beim Stricken. Aber die Fertigstellung kommt oft zu kurz. Ich finde dazu auch immer wenig Informationen im Netz. Was ist Blocken? Wie spannt man? Muss man das fertige Teil waschen? Geht auch dämpfen? Vielleicht hast du ja mal Lust darüber zu schreiben oder eine Serie daraus zu machen.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag und liebe Grüße Andrea

  4. Schön sehen deine Maschenproben aus. Ich gebe ja zu, dass ich fast nie welche mache. Ich habe auch schon eine Maschenprobe gestrickt und anschließend war der Pulli zu eng. Meist stricke ich eh aus Sockengarn, da weiß ich wie viele Maschen ich brauche. (Ja, man kann es sich auch schön reden, wenn man keine Lust auf Maschenprobe hat).
    LG
    Ingrid

  5. ich selber habe bisher selten maschenproben gemacht, bzw übliche ich stricke dann mal aus dem Muster ein Teil für den Zaun meiner mutter da sehe ich ob ich zu locker stricke ja auch.
    Das umrechen habe ich nämlich erlich gesagt keine ahnung wie das geht…

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Über Marisa

Die ersten Maschen schlug ich mit meiner Oma Lotti mit etwa fünf Jahren an. Hier auf meinem Blog teile ich nun viele Jahr später Inspirationen, Anleitungen, Tips und Tricks rund um meine große Leidenschaft fürs Stricken, Wolle & Co.