Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein und mit einem riesig dicken Anstoß, mit der Produktion von Weihnachtsgeschenken zu beginnen. Sagt bitte nicht, dass Ihr schon mittendrin seid, dann bekomm ich gleich ein schlechtes Gewissen, denn auf meinem eigenen Strickliste ist Weihnachten noch gar nicht vorgesehen, das muss sich ganz schnell ändern! Am besten gleich heute. Listen schreiben, Ideen sammeln… legt Ihr auch los?

Wir haben diese Woche ein super Schnäppchen für all diejenigen unter Euch, die unsere letztjährige Stulpenwoche verpasst haben und läuten auch dieses Jahr wieder einen maschenfeinen Stulpenherbst ein. Wir beginnen mit unserem Spezialprodukt, der letztjährigen Stulpenkollektion „Herbst“ (PDF) für Eure Sammlung zum super Angebotspreis bis zum 3.11.2019. Alle sechs Anleitungen in einem.

Ihr könntet diese Kollektion vielleicht direkt schon einmal als Ansporn nehmen, mit kleinen, feinen, halbwegs schnellen Weihnachtsgeschenken zu beginnen (nein, nein, Ihr habt bestimmt auch noch nicht begonnen). Von schlicht bis verspielt, einfarbig oder gestreift ist Abwechslung garantiert. Ihr findet in der Kollektion also sechs Anleitungen, die jeweils drei Größen umfassen. Alle Stulpen werden mit Nadelstärken zwischen 2,5 und 4,0 mm gestrickt. Natürlich haben wir zu allen Anleitungen auch die passende Wolle im Shop und Ihr findet der Einfachheit halber alle Kits zu den Anleitungen HIER. Und weil die Stulpen allesamt so viel Spaß machen und so unterschiedlich gestrickt werden, stellen wir sie Euch hier genauer vor:

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Die Handstulpen „Outono“ (= Portugiesisch Herbst), links im Bild, werden am Handgelenk begonnen, von wo aus das Bündchen in einem einfachen Rippmuster bis zur gewünschten Länge gestrickt wird. Nach einigen glatt rechts gestrickten Runden wird durch Zunahmen aus dem Querfaden die Maschenzahl verdoppelt, um mit dem Muster aus verkreuzten Maschen den entsprechenden Handumfang zu erreichen. Durch die Festigkeit des Musters wird dieser Teil der Stulpen im Verhältnis zum verwendeten Garn ungewöhnlich dick, sodass die Stulpen später angenehm wärmen. Mit Musterbeginn wird der Keil für den Daumen gearbeitet, bevor die Daumenmaschen stillgelegt werden und über die Handfläche bis zur gewünschten Länge im Muster gestrickt wird. Hand und Daumen werden mit einigen Reihen Rippmuster abgeschlossen.

Rechts oben im Bild seht Ihr die Handstulpen „Tardor“ (= Katalanisch Herbst). Sie werden am Handgelenk begonnen, von wo aus das schmale Bündchen im Rippmuster gestrickt wird. Glatt rechts geht es in breiten Blockstreifen mit wechselnden Farben weiter bis auf entsprechender Höhe ein Hilfsfaden für den Daumen eingearbeitet wird. Bis zum Abschlussbündchen auf gewünschter Höhe geht es in Blockstreifen weiter.
Für den Daumen wird abschließend der Hilfsfaden aus der Arbeit gelöst, die Maschen aufgenommen und ein Stück glatt rechts gestrickt. Einige Runden im Bündchenmuster schließen den Daumen ab.

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Wunderschön zart sind die zwei Armstulpen Syksy (links im Bild) und rechts Ruduo. Die Handstulpen „Syksy“ (= Finnisch Herbst) werden am Unterarm zweifädig mit Milano im Perlmuster begonnen. Nach diesem schmalen Bündchen geht es glatt rechts, durchbrochen von kraus rechts gestrickten Runden aus Premia (ebenfalls zweifädig), weiter bis zum Daumen, wo für die Daumenöffnung die Arbeit ein Stück in Reihen fortgesetzt wird. Wieder zur Runde geschlossen geht es weiter zum Abschlussbündchen, das ebenfalls im Perlmuster gestrickt wird. Die Breite der glatt rechts gestrickten Steifen verringert sich vom Unterarm zum Abschluss an den Fingern, während die Zahl der gleich breiten Streifen ansteigt. Abschließend werden für den Daumenabschluss Maschen aus der Kante des in Reihen gestrickten Stücks zweifädig aus Premia aufgenommen und ein I-Cord Abschluss gearbeitet.

Die Handstulpen „Ruduo“ (= Litauisch Herbst) werden am Unterarmbündchen begonnen, von wo aus mit je einem Faden Modena und einem Faden Premia im Rippmuster ein schmales Bündchen gestrickt wird. Auf der Handoberseite geht das Rippmuster in ein Rautenmuster aus verkreuzten Maschen über, der Rest der Stulpe wird glatt rechts gearbeitet. Das Rippbündchen des Anfangs schließt die kurze Stulpe am Handflächenende ab. Für den Daumen wird auf entsprechender Höhe ein Hilfsfaden eingearbeitet. Abschließend wird dieser aus der Arbeit gelöst, die Maschen aufgenommen und einige Runden glatt rechts gestrickt, bevor der Daumen, ebenfalls im Rippmuster, abgeschlossen wird.

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Und dann sind da noch links Aki und rechts Namar. Die Handstulpen „Aki“ (= Japanisch Herbst) werden am Unterarmbündchen begonnen, von wo aus mit je einem Faden Karei und einem Faden Sensai im Rippmuster bis zur gewünschten Bündchenlänge gestrickt wird. Ab jetzt wird jeweils mit beiden Garnqualitäten doppelt gearbeitet. Glatt rechts Reihen aus doppelt Karei werden von kleinen Noppen, gestrickt aus zwei Fäden Sensai in der Kontrastfarbe, durchbrochen. Für den Daumen wird auf entsprechender Höhe ein Hilfsfaden eingearbeitet, bevor es im Glatt-rechts-Noppenmuster weiter geht bis zum Handabschluss. Hierfür wird aus zwei Fäden
Sensai ein I-Cord gearbeitet. Für den Daumen wird abschließend der Hilfsfaden aus der Arbeit gelöst, die Maschen aufgenommen und einige Runden glatt rechts mit zwei Fäden Karei gestrickt, bevor ebenfalls mit einem I-Cord aus zwei Fänden Sensai abgekettet wird.

Die Handstulpen „Namar“ (= Mongogisch Herbst) werden am Unterarm mit einem schmalen Bündchen im Rippmuster begonnen, bevor an der Handoberseite das Muster beginnt. Die Seiten und die Handunterseite werden glatt links gestrickt. Auf gewünschter Höhe wird durch Zunahmen der Keil für den Daumen gearbeitet. Nach Stilllegen der Daumenmaschen geht es im Muster und glatt links weiter bis zur gewünschten Gesamtlänge. Analog zum Beginn schließt ein schmales Rippbündchen die Stulpe ab. Für den Daumen werden einige Runden glatt rechts gearbeitet, bevor auch er mit einem schmalen Rippbündchen abgeschlossen wird.

Alle sechs Stulpenanleitungen gibt es also in ab sofort und bis zum 3.11. als Bündel zum Sonderpreis, das lohnt sich sehr für alle Stulpen-Fans unter euch!

Beim Stöbern in der Strickwelt haben wir in der vergangenen Woche wieder einiges entdeckt:

Fotos: © Elizabeth Smith

Drei Anleitungen von ein und derselben Designerin zeigen wir Euch heute. Elizabeth Smith hat schon so einiges für Quince & Co gemacht. Der… mmhhh, ist es ein Pulli oder eher ein Poncho? Also Happy Harvest jedenfalls könntet Ihr auch LAMANA Puno. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry.

Fotos: © Elizabeth Smith

Besonders hübsch finde ich ihren Ramona Cardigan, in dickerem Garn gestrickt, zu dem Ihr die Anleitung hier bei Ravelry kaufen könnt. Unsere maschenfeine Garnempfehlung lautet: Rowan Felted Tweed Aran, das passt mega!!

Fotos: © Elizabeth Smith

Ein wenig Farbe in den Herbst bringt Flicker & Fade, der Schlauchschal von Elizabeth Smith, den Ihr aber natürlich auch völlig farblos stricken könnt, wenn Ihr mögt. Die Anleitung gibt es jedenfalls hier bei Ravelry und wir empfehlen auch hier LAMANA Puno, das es auch in schön kontrastreichen Farben gibt.

Fotos: © Blue Sky Fibers

Das Mützenwetter steht ebenfalls vor der Tür und auf Instagram fiel uns der Hanley Falls Hat von Sara Cookson direkt ins Auge, schon allein, weil das Original-Garn unser schönes Eco-Cashmere von Blue Sky Fibers ist. Wir haben alle Farben im Shop! Die Anleitung zu dieser schönen Mütze findet Ihr bei Blue Sky Fibers und eigentlich wollten wir ein Wollpaket schnüren, haben das aber noch nicht geschafft. Ihr benötigt vier Farben Eco-Cashmere, in jeder Farbe einfach einen Strang.

Fotos: © ReginaMoessmerDesign

Ich weiss nicht genau, ob ich ihn hier im Samstagskaffee schon einmal gezeigt habe, den maine von Regina Moessmer, ein Klassiker unter ihren Anleitungen, finde ich. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry und ihr könntet diesen Cardigan hervorragend aus Blue Sky Extra stricken!

Instagram “Maschenfein Strickrunde”

Auch in unserer #maschenfeinstrickrunde war wieder eine Menge los, als erstes zeige ich Euch hier mal eine Variante unsere Pico-Fino-Tuches von Lisa.

Fotos: © schnieslii
Fotos: © schnieslii

Lisa hatte Pico-Fino nämlich testgestrickt, in diesen zauberhaften Farben! Ihr findet natürlich übrigens auch die Anleitung allein im Shop. Wie bei uns üblich. Aber wer mag, kann auch sehr bequem über das Strick-Kit gleich das Garn mit bestellen.

Fotos: links © lieschenmuelli und rechts © ostseefisch

Lieschen strickt wie wild Tücher :). Hinata aus dem Buch “Tücher stricken”, Growing Lilies von Jen Peck (hier gibt es die Anleitung bei Ravelry) sowie ein Patent-Tuch aus Rowan Big Wool nach eigener Anleitung

Ostseefisch (rechts) strickt den Schal “Nellina” im Siebmuster aus dem “Tücher stricken”-Buch aus SANDNES Tynn Silk Mohair.

Fotos: links © _esdee_ und rechts © buecherwurm3

Sibel wird mir langsam etwas unheimlich, wie macht sie das nur? Viele geheime Geheimlichkeiten auf den Nadeln und trotzdem daneben noch so viel Output, wie z.B. den Cecilie Skog aus Sandes Kos (Garnpaket und Anleitung gibt es hier Maschenfein).

Juchhuuuuhhh, rechts der Sequence Sweater von Petite Knit gestrickt aus Lamana Milano und Premia, der ist so schön geworden, Ruth!

Fotos: links © emlule28 und rechts © knitting_pharmacist

Links von emlule28 der Avion Cardigan von Katrin Schneider (Anleitung bei Ravelry) aus Lamana Modena und Premia, traumhaft flauschig (und auch auf dem Bild das Cohana Rollmaßband).

Simone (im rechten Bild) hat auch ein Hinata aus dem Buch “Tücher stricken” gestrickt. Ein Hauch von Rosa! Das könnte hier auch einziehen!

Und Apropos “Rosa”:

Fotos: © Maschenfein von Ines Grabner

Habt Ihr schon das riesige rosa Tuch im neuen LAMANA-Magazin entdeckt!? Das ist das Tuch 01/09, gestrickt aus LAMANA Cusi, das passende Strick-Kit findet Ihr hier. Mit auf dem Bild die schöne Bladjakke von Sandnes Garn aus dem Magazin 1912, gestrickt aus Køs. Das Strick-Kit zur Jacke findet Ihr hier.

Habt ein tolles Wochenende!

Pia

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