Schachbrett-Poncho {Poncho-Liebe Teil 1}

Wir haben ganz großes Glück, wisst Ihr das? Ponchos sind nämlich auch in diesem Herbst total angesagt und das finde ich so großartig, weil sie zum einen nicht nur super bequem sind, sondern sich zum anderen auch ziemlich einfach und schnell stricken lassen. In meinem Tücher-Buch gibt es ein Tuch mit aufgehäkelten senkrechten Reihen und weil ich diese Technik so toll finde, hatte ich schnell die Idee vom Schachbrett-Poncho im Kopf.

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Mir mangelte es leider an Strickzeit. Da ich aber in solchen Situationen die glühenden Nadeln von Kerstin im Nacken sitzen habe, die die Nadeln niemals still halten kann und immer offen für Neues ist, dessen Ausgang sie erst beim Abketten erfährt, habe ich meine Anleitung einfach gezeichnet, gerechnet und notiert und schließlich hat Kerstin den Poncho gestrickt. Glücklicherweise haben wir einen sehr ähnlichen Geschmack (oder sollte ich sagen „leider“, denn so muss ich ihr den Poncho wohl sehr zögerlich bald wieder vorbei bringen). Oder meint Ihr sie hat etwas dagegen, wenn ich ihn noch ein paar Monate – also sagen wir mal so bis Mai – einfach hier behalte?

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Ich habe mich jedenfalls wie eine Schneekönigin gefreut, als er dann fertig war. Der Schachbrett-Poncho ist wirklich ein hübsches Teil für den Herbst. Gestrickt aus dem herrlich leichten Merino-Garn Como auf 4mm Nadeln ist er ein Hauch von nichts, hält ein wenig warm, jedoch nicht allzu sehr, so dass man ihn eben perfekt auch Indoor tragen kann. Denn das ist ja häufig das Problem bei Ponchos: Draussen halten sie nur so halb warm, drinnen sind sie zu warm und ruinieren einem eigentlich beim ständigen an- und ausziehen die Frisur.

Aber egal, das vergesst Ihr schnell wieder, ich habe nämlich noch einen weiteren Poncho für Euch, den Bergalu-Poncho, den ich gerade früh morgens und abends wenn es kühler ist gar nicht mehr ausziehen will. Er bekommt auch noch einen eigenen Blog-Post, das hat er verdient und ich weiß einige von Euch warten schon drauf.

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Zurück zum Schachbrett-Poncho. Er wird zunächst als Rechteck in der Grundfarbe mit Kontrast-Reihen gestrickt. Auf dem glatt rechts Untergrund werden senkrecht linke Maschen eingearbeitet, auf die dann später die Kontrastfarbe noch einmal aufgehäkelt wird. Einen entsprechenden Link zu einer bebilderten Anleitung gibt es natürlich in der Strickanleitung und in meinem Buch findet Ihr dazu eine Illustration auf Seite 18.

Das Rechteck wird am Ende (nachdem noch ein Bündchen angestrickt wurde) zusammen gelegt und genäht, so dass dann nur die Öffnung für den Kopf übrig bleibt. Der Poncho kann so auch auf zweierlei Art getragen werden – mit den Karos oder mit den parallelen Linien vorn.

Im Shop findet Ihr sowohl die Strickanleitung separat als auch das Strick-Kit, bei dem Ihr aus allen Farben Como Eure Lieblingskombination auswählen könnt. Nadeln findet Ihr wie immer im Zubehör.

Wie ist das bei Euch? Mögt Ihr Ponchos?

-> Verlinkt bei RUMS

5 Kommentare zu “Schachbrett-Poncho {Poncho-Liebe Teil 1}

  1. Der ist so genial!! Momentan stricke ich meiner Tochter einen Poncho in RVO-Technik nach eigener Idee – aber es muss ja nicht der letzte sein.
    Ich finde Ponchos ganz toll.

  2. Der ist superschoen geworden! Mit dem Ruinieren der Frisur hast du natürlich recht, aber wer guckt bei so einem schicken poncho noch auf die Haare ? LG, Zuzsa

Kommentare sind geschlossen.

Über Marisa

Die ersten Maschen schlug ich mit meiner Oma Lotti mit etwa fünf Jahren an. Hier auf meinem Blog teile ich nun viele Jahr später Inspirationen, Anleitungen, Tips und Tricks rund um meine große Leidenschaft fürs Stricken, Wolle & Co.