{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

In der Pädagogik gibt es den Ansatz der bedürfnisorientierten Erziehung. In aller Kürze: Es geht darum, die Bedürfnisse des Kindes zu sehen und danach zu handeln. Auch die eigenen Wünsche und Gefühle sollen natürlich Berücksichtigung finden, weshalb mir die Idee kam, dass man dieses Konzept doch auch anderweitig zum Einsatz kommen lassen könnte …

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee, in dem wir uns in dieser Ausgabe dem bedürfnisorientierten Stricken widmen! Ich schaue heute ganz genau, was ihr so braucht – oder gebrauchen könntet – , um das schönste Hobby der Welt so richtig zu genießen. Holt euch einen Kaffee, macht es euch gemütlich und ganz viel Spaß beim Lesen!

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider …

Nun – das stimmt natürlich nicht, wisst ihr ja. Ich habe tatsächlich nicht ein grünes Kleidungsstück im Kleiderschrank. Was aber nicht bedeutet, dass mir The First Cardigan von Lizzie Hester nicht trotzdem unheimlich gut gefällt! Passend zum Frühling haben wir euch ein Kit mit Cumbria von Pascuali geschnürt.

Mit dem Baumwoll-Viskose-Garn erhaltet ihr eine eher glatte Optik. Wer es also nicht so flauschig mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Gestrickt wird von oben nach unten. Der Clou: Die Ärmel sind im Gegensatz zum Körper im Halbpatent gearbeitet. Einen besonderen Abschluss bekommen Halsausschnitt und Blende, da sie im Doppelstrick gearbeitet werden und dadurch sehr sauber wirken. Die Anleitung ist auf Englisch.

Ich hatte dieses Design gar nicht auf dem Schirm bis Sandra damit um die Ecke kam (sie hat den passenden Sweater dazu) und jetzt bin ich völlig durcheinander. Muss mal in mich reinhorchen, was genau mein Bedürfnis ist (Navy? Rouge? Malve?). Wer hier jetzt übrigens ganz laut “Grün!” ruft: Wir haben uns auch deswegen für dieses Garn entschieden, weil mit der Farbe Gras ein ganz ähnlicher Ton zum Original vorhanden ist.

Lizzie Hester - The First Cardigan
Macht so eine Lust auf Frühling: The First Cardigan von Lizzie Hester.
Foto: ©️ Lizzie Hester

Achtung: Strukturalarm!

Elsebeth Judith - Medvind
Mit Schwanenkragen: Sweater Medvind.
Foto: ©️ Elsebeth Judith

Einen tollen Kragen habe ich mit dem Sweater Medvind von Elsebeth Judith gefunden. Er ist für all diejenigen was, die mit Modellen wie dem Zipper Sweater von PetiteKnit liebäugeln, aber partout keinen Reißverschluss einnähen möchten. Zudem ist dieses Design nicht ganz so kuschelig und enganliegend, was bei wärmeren Temperaturen ja durchaus von Vorteil sein kann.

Ihr strickt hier von oben nach unten mit Mehrweite für einen lockeren Sitz. Der komplette Sweater wird im Halbpatent gearbeitet. Das dauert beim Stricken etwas länger, lohnt sich aber in jedem Fall! Im Kit findet ihr das Originalgarn Wool Local von Erika Knight, das mit Nadeln der Stärke 3,5 bis 4 mm gearbeitet wird. Bitte macht aber trotzdem immer eine Maschenprobe! Solltet ihr andere Farbwünsche abseits der verfügbaren Farben haben, schreibt uns gern – dann schauen wir nach einem Alternativgarn!

Hebemaschen statt Halbpatent

Wie in allen Lebenslagen schadet ein wenig Struktur nicht – das gilt also folglich auch fürs Stricken, weshalb ich euch gern noch den Chantal Sweater von Moreca Knit zeigen möchte. Hier ist es allerdings kein Halbpatent, was dem Design seine Charakteristik verleiht, sondern die Arbeit mit Hebemaschen.

Gestrickt wird auch hier von oben nach unten, wobei ihr zuerst die Schultern, dann die Vorderteile und dann den Rücken arbeitet. Unterhalb der Arme nehmt ihr alle Maschen auf eine Nadel und strickt in der Runde weiter. Der Kragen liegt doppelt – eine Technik, die ich nicht mehr missen möchte. Ich finde, so wird diese Art von Halsausschnitt einfach noch schöner. Im Kit findet ihr wie im Original Wild & Soft und Kid Seta von Gepard.

Chantal Sweater - Moreca Knit
Kein Halbpatent, sondern Hebemaschen: Chantal Sweater.
Foto: ©️ Moreca Knit

Teddy-Look zum Anziehen

Ann-Kathrin Stroll - Polarteddyjacket
Da braucht ihr keine Jacke mehr: Polarteddyjacket.
Foto: ©️ Ann-Kathrin Stoll

Wer auf Instagram unterwegs ist, hat vielleicht mitbekommen, dass Marisa und ich die nächste Folge unseres Podcasts Nur noch eine Reihe aufgenommen haben. Darin kommen wir auch auf Strickjacken zu sprechen, die das Tragen einer “richtigen” Jacke überflüssig machen. Nächste Woche mache ich mich an den Schnitt der Folge – dann gibt es wieder etwas für die Ohren!

In die erwähnte Kleidungskatergorie fällt auch die Polarteddyjacket von Ann-Kathrin Stoll. Wer sich dieses Kuschelteil strickt, braucht wahrlich keinen Mantel mehr. Und auch wenn sich der Frühling schon ankündigt – frisch wird es noch eine Weile bleiben und die nächste kalte Jahreszeit wird trotz allem kommen.

Struktur dank Bouclé

Wie ihr es euch denken könnt, braucht man für so ein Modell ein Bouclégarn. Ann-Kathrin hat die Jacke mit Teddy Dear von Gepard entworfen, von dem bei uns endlich die Nachlieferung eingetroffen ist, auf die ihr auch wegen der Audrey Jacket von Cheryl Mokhtari gewartet habt. Die Farbe Light Beige habt ihr direkt wieder leergeräubert, aber wir sind schon am Nachordern. 😉

Das Garn selbst ist entscheidend für dieses Modell – denn die Struktur entsteht voll und ganz durch die verwendete Qualität. Gestrickt wird von oben nach unten in glatt rechts. Mit verdeckten Druckknöpfen könnt ihr die Jacke auch schließen und zudem entscheiden, ob ihr die Taschen mit oder ohne Klappe stricken möchtet.

Colourblocking

In der nächsten Folge erzähle ich auch – und mehr verrate ich dann nicht – von meinem Contrast Sweater von PetiteKnit, der eines meiner ersten Strickstücke war und bei dem ich prompt ein Garn mit unterschiedlichen Partien verwendet habe. Neben dem eigentlichen Kontrast habe ich also unfreiwilligerweise noch einen anderen Blockstreifen eingebaut. Ist mir natürlich erst nach dem Waschen und Spannen aufgefallen …

Es wird also Zeit, über einen Ersatz nachzudenken. Und vielleicht wechsel’ ich einfach das Modell und arbeite stattdessen den Sweater Reverse von ChrisBerlin nach. Einen bedürfnisorientierten Ansatz zu verfolgen, meint schließlich auch, eine gewisse Flexibilität an den Tag zu legen. Jede und jeder mit (kleinen) Kindern weiß, wie schnell sich so manches Bedürfnis ändern kann. Gilt ja auch fürs Stricken: Manchmal muss es einfach ein neues Projekt sein, weil man am aktuellen – aus welchen Gründen auch immer – nicht weiterarbeiten kann.

ChrisBerlin - Reverse
Hier könnt ihr toll mit Farben spielen: Reverse.
Foto: ©️ ChrisBerlin
ChrisBerlin - Reverse
Seitlich hat der Reverse Sweater eine Kellerfalte.
Foto: ©️ ChrisBerlin

Das Unisex-Modell von Chris ist mit Sattelschulter konstruiert, die trotz des weiten Schnitts für eine gute Passform sorgt. Besondere Details wie der Stehkragen, der Wechsel zwischen glatt rechts und glatt links sowie die Kellerfalte an den Seiten runden das Design ab.

Ihr strickt hier dreifädig von oben nach unten mit je einem Faden Milano, Premia und Modena. Eine Kombi, die ich so vermutlich nie in Betracht gezogen hätte – aber was kann an einem Zusammenschluss von Merino, Kaschmir, Seide und Mohair schon verkehrt sein? Eben. Das hat sich vermutlich auch Chris gedacht.

Danke an euch!

In der vergangenen Woche hatte ich euch vom Spendenziel für den Paul Scarf erzählt. Zur Erinnerung: Das Design ist Paul Pascuali, dem Gründer des gleichnamigen Garnherstellers, gewidmet und war sein Geburtstagsgeschenk. Von jeder verkauften Anleitung bis zum 29. Februar ging 1 Euro an die Welthungerhilfe in Bolivien. Heute ist der 2. März – und wir können euch verraten, wie viel wir in Pauls Namen spenden dürfen: Verrückte und wunderbare 1174 Euro sind zusammengekommen.

Das war nur dank euch möglich! Im Namen von Paul und natürlich der Empfängerinitiative sagen wir also ein großes Dankeschön und wünschen euch weiterhin viel Spaß beim Nachstricken und Tragen! Die Anleitung gibt es natürlich weiterhin bei uns und auf Ravelry. Das passende Garn – nämlich zwei Knäuel Cashmere 6/28 – findet ihr in diesem Kit hier.

Maschenfein - Paul Scarf
Wer den hat, legt ihn nicht mehr ab: Paul Scarf von Maschenfein.
Foto: ©️ Sandra Groll

Die erste Verkaufsrunde des Jahres

Im Newsletter diese Woche hatte ich es euch außerdem schon angekündigt: Die erste Verkaufsrunde für unsere schönen Taschen und Etuis von Franziska Klee hat begonnen. Hier findet alles seinen Platz – vom Maschenmarkierer über das Nadelsystem bis hin zum eigentlichen Strickprojekt. Schaut euch gern alle Modelle an. Noch bis einschließlich morgen Abend könnt ihr bestellen. Anschließend werden die Produkte für euch von Hand in Leipzig aus Naturleder gefertigt. Plant also bitte eine etwas längere Lieferzeit ein. Aber ich verspreche euch: Das Warten lohnt sich! Jedes Stück ist einzigartig und wird euch über viele, viele Jahre begleiten. In einer Themenwelt haben wir euch außerdem alles zusammengefasst, was ihr über Franzi, ihr Team und vor allem ihre tollen Produkte wissen müsst. Schaut gern vorbei!

Maschenfein-Strickrunde

In unserer Strickrunde ist wie immer einiges los. Manches ist schon sehr frühlingshaft, anderes noch winterlich-verkuschelt. Also sehr bedürfnisorientiert und auf die jeweilige Trägerhin zugeschnitten – wie schön!

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/pitiknits / instagram.com/a.marr2021

Bei Petra und Angelika habe ich jeweils ein Maschenfein-Design gefunden. Links seht ihr einen Paul Scarf aus doppelt Mohair, rechts den Diamant Schal aus Organic Wool und Deluxe Silk Mohair von Krea Deluxe.

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/knitting.jule / instagram.com/nettiknits

Jule arbeitet gerade den Reißverschluss an den Northern Lights Sweater von Liudmyla Babintseva. Sie hat hier mit Babyull Lanett und Tynn Silk Mohair von Sandnes gestrickt. Wenn ich das so sehe, brauche ich doch auch irgendwann mal einen Sweater mit Reißverschluss – einfach zu toll!

Und bei nettiknits seht ihr ein weiteres Sehnsuchtsteil von mir: den Eva Cardigan von PetiteKnit. Hier wie im Original mit Peer Gynt von Sandnes. Ich schwanke noch, ob es dieses Modell sein soll oder doch der Champagne Cardigan. Oder doch The first Cardigan. Bedürfnisse ändern sich einfach, wisst ihr doch! Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Ich mache gerne Pläne. Ich bin super darin, analog wie digital Listen anzulegen. Gern noch ein Sticker dazu und fertig ist das gute Gefühl, alles im Griff zu haben. Bei meinen Wochen-to-Dos ist auch immer der Punkt “Stricken” dabei. Da steht dann so etwas wie “zweiter Ärmel Levitate Wrap“. Ihr könnt euch denken, wie das regelmäßig ausgeht …

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee! Hier wird heute wieder Kaffee getrunken (oder natürlich auch Tee), überlegt, gestöbert, inspiriert und im Kopf losgestrickt. Macht es euch gemütlich und ganz viel Spaß beim Lesen!

Alles kommt wieder

Bestimmt hatte die ein oder andere von euch schon mal – aus welchen Gründen auch immer – alte Kleidungsstücke der Eltern oder Großeltern in der Hand. Ich finde das immer faszinierend. Ganz abgesehen davon, welche Geschichten sich wohl beim Tragen der jeweiligen Stücke ereignet haben, ist ein Blick in vergangene Zeiten doch immer wieder spannend.

Das neue Design von PetiteKnit ist genau das: ein Stück modische Zeitgeschichte. Ich finde, dass die Schulterkonstruktion das Ganze sogar so wirken lässt, als hätte die Jacke eine Art Schulterpolster. Von denen dachte ich lange, dass sie wiederum ein Stück modische Geschichte sind, die sich bitte nicht wiederholen möge. Aber hier, ich kann es nicht anders sagen, finde ich die Andeutung richtig cool!

PetiteKnit - Esther Jacke
Eine Jacke, von der ich dachte, ich bräuchte sie nicht: Esther Jacket.
Foto: ©️ PetiteKnit
PetiteKnit - Esther Jacke
Das Strukturmuster versprüht deutlich den Charme vergangener Jahrzehnte: Esther Jacket.
Foto: ©️ PetiteKnit

PetiteKnit sagt über ihr Design, das wie das vergangene Woche vorgestellte Karla Cape Teil einer ganzen Kollektion ist, es sei wie dieses Kleidungsstück, das man im Kleiderschrank des Großvaters findet – und dann am liebsten direkt mit nach Hause nehmen möchte. Ich finde: Das trifft es genau.

Die Esther Jacket strickt ihr von oben nach unten. Zuerst erfolgt der obere Teil der Rückseite mit Zunahmen, danach werden die Schultern aus aufgenommenen Maschen oben an der Rückseite gefertigt. Zuletzt erfolgen die Blenden und ein Rippenbündchen am Halsausschnitt. In unserem Strickkit findet ihr Como Grande und Premia von Lamana. Eine wahnsinnig schöne Kombi!

Kuscheliger Pullover statt Jacke

Aus der selben Kollektion stammt auch das neue Design von My Favourite Things Knitwear (übrigens auch die Urheberin des Levitate Wraps – das nur am Rande): Der Norma Sweater ist ein kuscheliger Pullover mit Retro-Einstrickmuster und hohem Kragen. Das Muster eignet sich auch für Anfänger des mehrfarbigen Strickens, da in einer Reihe nicht mehr als zwei Farben gleichzeitig vorkommen.

Ihr strickt von oben nach unten. Der Halsausschnitt wird nach dem Stricken des Rippenbündchens mithilfe von verkürzten Reihen geformt. Wie oft bei Louise (die Designerin hinter My Favourite Things Knitwear) ist das Modell oversized ausgelegt. Probiert es also während des Strickens gern an, um die für euch optimale Rumpf- und Ärmellänge zu finden. Beim Garn empfehlen wir Organic Wool und Deluxe Silk Mohair von Krea Deluxe.

My Favourite Things - Norma Sweater
Auch richtig schön: Norma Sweater.
Foto: ©️ My Favourite Things

Ein bisschen Flausch darf sein …

My Favourite Things Knitwear - Blouse No. 1 - light
Wer Mohair gern auf der Haut trägt, wird dieses Modell lieben: Blouse No. 1.
Foto: ©️ My Favourite Things Knitwear

Die Tage hat Marisa auf Instagram ihre aktuellen Lieblingsmodelle gezeigt und auch, an welchen Projekten sie gerade arbeitet. Und da darf eines nicht fehlen: ein flauschiger Beilauffaden (Ausnahme ist der Hochsommer, da darf es selbst bei der Chefin nicht flusen ;-)). Da ich selbst auch gern mehrfädig stricke und absolut gar nichts gegen Mohair habe (im Gegenteil!), muss dieses Design hier heute unbedingt mit:

Die Blouse No. 1 light ist die dünnere Version der (fast) gleichnamigen großen Schwester – beide sind ebenfalls aus der Feder von My Favourite Things Knitwear. Strickt ihr die etwas dickere Version aus zwei Fäden Pure Silk, ist die Light-Variante fast wolkenhaft dank doppelfädig Soft Silk Mohair (beide von Knitting for Olive). Die Konstruktion bleibt aber gleich: Gestrickt wird von oben nach unten. Die Modelle sind körpernah entworfen, lediglich die Ärmel sind zum Saum hin etwas ausgestellt.

Ein Faden Flausch, ein Faden Alpaka, fertig ist gestricktes Glück

Wie ich eingangs bereits sagte, bin ich superp darin, (Strick-)Pläne zu machen. Zur Sicherheit setze ich sie dann auch immer schon einmal warenkorbtechnisch um. Einfach mal das Kit zum Eva Cardigan ins Körbchen legen und schauen, was passiert (bisher nichts, außer, dass ich es vergessen hatte und mich beim nächsten wunderte, warum die Summe am Ende … na ja.).

Mindestens im Korb, wenn nicht sogar schon im Kopf fertig gestrickt, ist dieses Modell hier: The Traveler Shell von Andrea Mowry. Oder wie Louisa sagte: “Ich sehe dich darin in Rosa vor einem dänischen Sommerhäuschen sitzen.” Was soll ich da sagen? Ich mag ihre Art zu denken!

Wir haben euch das Kit mit einer Pascuali-Kombination angelegt: Alpaca Lace und Manada. Ihr strickt – Achtung! – von unten nach oben, dabei werden die Schulternähte für mehr Stabilität mit einem 3-Needle-Bind-off abgekettet (ist nicht schwer!). Die Taschen arbeitet ihr separat und näht sie anschließend auf. Oh, ich fühl dieses Modell so! Und ich fühl jetzt auch schon Sommerurlaub, das sag’ ich euch!

Andrea Mowry - The Traveler Shell
Könnte sein, dass ich diese Jacke will: The Traveler Shell.
Foto: ©️ Andrea Mowry
Pascuali - Overall ODO
Ich nehm alles: Baby, Overall, Teppich. Overall Odo.
Foto: ©️ Pascuali

Noch einmal ein Pascuali-Garn gibt es bei diesem zuckerzuckerzuckersüßen Design: dem Overall Odo. Hier kommt Merino Baby zum Einsatz, ein so kuschelweiches Schurwollgarn bei dem garantiert nichts kratzt oder piekst.

Das Modell wird von oben nach unten im Halbpatent gearbeitet, wobei ihr beidseitig der markanten Raglanlinien für die Weite zunehmt. Alles auf Höhe der Knopfleiste wird in Reihen gearbeitet, Ärmel und Beine aber in Runden. Es ist also für alle was dabei!

Wenn es Kaschmir sein darf …

Zum Schluss habe ich noch ein sehr edles Stück für euch, was aber ein zeitloser Begleiter für viele, viele Jahre werden kann: das Morningside Top von Cheryl Mokhtari. Das Shirt könnt ihr als Pullunder über einer Bluse tragen oder eben direkt auf der Haut.

Damit das geht, haben wir euch analog zum Originalgarn Cashmere 6/28 von Pascuali ins Kit gelegt. So herrlich weich, da sind Stricken und Tragen ein Genuss. Ihr strickt von oben nach unten in glatt rechts. Und ich wage zu behaupten, dass sich eure Kinder und Enkel irgendwann freuen werden, wenn sie dieses Stück von euch in den Händen halten werden.

Cheryl Mokhtari - Morning Side Top
Ob mit oder ohne Bluse – einfach toll: Morningside Top.
Foto: ©️ Cheryl Mokhtari
Ein maschenfeines Must-Have: Paul Scarf aus Cashmere 6/28 von Pascuali.
Foto: ©️ Marisa Nöldeke

Natürlich wissen wir, dass Cashmere 6/28 teurer ist, was am verwendeten Material, aber auch an der hohen Qualität liegt. Tiere, Farmbesitzer, Färbereien und Spinnereien – alle sind mit Bedacht ausgewählt und werden regelmäßig kontrolliert.

Nicht ohne Grund hatten wir diese Qualität für unseren Paul Scarf ausgewählt, den unser Frieda-Muster ziert und der das Geburtstagsgeschenk für Paul Pascuali war. Von jeder verkauften Anleitungen bis zum 29. Februar 2024 spenden wir einen Euro an einen Spendenzweck, den Paul sich aussuchen darf. Nun hat sich der Pascuali-Chef entschieden: Die Summe geht an die Welthungerhilfe in Bolivien. Wir freuen uns, in Pauls Namen dort etwas Gutes zu tun. Und falls ihr die Anleitung noch braucht: Ihr findet sie bei uns im Shop oder auch auf Ravelry. Das passende Garn gibt es natürlich im Strickkit.

Im Lager eingetroffen

Bevor wir gleich noch in die Strickrunde schauen, noch ein kleiner Service-Hinweis: Die Anleitungen zum DIY-Magazin 2403 von Sandnes sind im Lager eingetroffen. Juhu! Wer also noch gezögert hat, weil er Garn und Anleitung gern in einem Rutsch haben möchte – jetzt könnt ihr starten! Stöbert gern nochmal durch alle Modelle.

Maschenfein-Strickrunde

In unserer Strickrunde kann man schon einige Ausgaben des Paul Scarfs entdecken – was uns wahnsinnig freut! Überhaupt strickt ihr alle wie verrückt. Könnte es schöner sein?

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/frauvonundzubluemchen / instagram.com/bolerohund

Das Tüchlein seht ihr unter anderem bei Astrid und Heidi. Einmal mit dem Originalgarn und einmal mit einem Knäuel aus dem Stash. Das ist ja (auch) das Herrliche an diesem Modell: Man kann wunderbar Reste aufbrauchen oder sich zwei Knäuel des Originals gönnen – ganz nach Gusto.

Fotos via Instagram: ©️ instagram.com/knit.selfcare / instagram.com/peggy.strickt

Einen tipptopp ausgeführten italienischen Anschlag könnt ihr bei Christine entdecken. Sie hat dafür unser Videotutorial genutzt. Wofür sie die Methode gebraucht hat? Für den Louvre Sweater von PetiteKnit aus Merry Merino 140 von Kremke Soul Wool.

Andrea arbeitet am Terracotta Sweater von Lene Holme Samsøe – hier aus Merino und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive. Der Mix aus Struktur und Fair Isle funktioniert bei diesem Design richtig gut!

Mit Blick auf mein Notizbuch und den Punkt “Stricken” zeigt sich nun ein etwas wüstes Bild. Vielleicht hat sich die Esther Jacket mit draufgeschummelt, der Paul Scarf steht ohnehin da und der Traveler Shell ist gaaaanz weit nach oben gerutscht. Hoppla. Passiert! Euch ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Ich habe neulich etwas Schönes gelesen: In einem Video hat eine Garnladen-Besitzerin gesagt, dass wir unseren Gedankenansatz ändern sollten. Statt immer nur negativ auf einen umfangreichen Stash – also Wollvorrat – zu blicken, sollten wir das Ganze als Sammlung begreifen, die es zu pflegen und zu kuratieren gilt.

Ist das nicht schön? Ich habe mich direkt abgeholt gefühlt und wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen! Genießen wir einfach das schönste Hobby der Welt, blicken wohlwollend auf all die Knäuel, die da noch aufs Verarbeiten warten und bleiben neugierig auf all die Strickideen. Hier wird es heute frühlingshaft, aber nicht frisch! Stellt also die Tulpen in die Vase, holt euch einen Kaffee und macht es euch nochmal gemütlich. Ganz viel Spaß beim Lesen!

Retro, aber nicht altmodisch

Hin- und weg war ich am Dienstag dieser Woche von diesem Anne-Ventzel-Design: Das Karla Cape ist Teil der neuen Isager-Kollektion und eine Hommage an die dänische Strickdesignerin Åse Lund Jensen und ihre vielfältigen Entwürfe. Mode prägt – sei sie nun industriell oder von Hand gearbeitet. Letzteres natürlich noch mehr. Haute Couture zum Beispiel (Mode der gehobenen Schneiderei also) wird ebenfalls und unter strengen Kriterien von Hand gefertigt.

Natürlich ist Strickmode – zumindest in meinen Augen – oft (deutlich) tragbarer als das, was man auf den Laufstegen dieser Welt sieht. Aber es bleibt dabei: Manche Designs überdauern die Zeit bzw. sind auch lange danach noch Inspiration.

Gesehen – verliebt. Karla Cape von Anne Ventzel.
Foto: © Anne Ventzel
Schöne Retrodetails: Karla Cape.
Foto: © Anne Ventzel

In genau diese Kategorie fällt das Karla Cape, das einen Hauch Retro versprüht, ohne aber altbacken zu wirken. Übrigens: Vieles deutet dieses Jahr auf ein Comeback des – Achtung, nicht lachen – Grandpastyle hin. Das klingt jetzt vielleicht erst einmal etwas seltsam, meint aber im Grunde nichts anderes, als dass eine handgemachte Garderobe, bei der Strick selbstverständlich nicht fehlen darf, sehr en vogue ist.

Auch wenn ich es schon aus Zeit- und Geldgründen wenig einsehe, jedem Trend hinterherzulaufen (von Praktikabilität fange ich gar nicht erst an – Ciao, Plateauschuhe!), ist es natürlich mehr als schön, dass sich Strickmode wachsender Beliebtheit erfreut. Untrügliches Zeichen dafür ist auch das große Angebot an (qualitativ oft minderwertigen) Stricksachen großer Modeketten.

Besser also: Strickt einfach weiter! Das Karla Cape, das ihr nahtlos von oben nach unten arbeitet, wird eure Garderobe perfekt ergänzen. Wir empfehlen als alternative Garnkombi zu den originalen Isager-Garnen Como Grande und Premia von Lamana. Damit wird das Stück warm und kuschelig, aber nicht zu schwer. Es ist also der perfekte Jackenersatz, wenn die Temperaturen mild sind, aber ein Shirt allein nicht reicht. Übrigens: Immer wieder erreicht uns die Frage, ob wir Isager nicht ins Sortiment aufnehmen möchten. Das würden wir tatsächlich gern, es ist aber aufgrund der Händler-Konditionen für uns derzeit nicht möglich. Glaubt uns: Wir finden das genauso schade, wie ihr!

Bitte merken!

Noch eine Lamana-Kombi – und eine der schönsten, möchte ich sagen – findet ihr beim Post It Sweater von ChrisBerlin. Als jemand, der der Digitalisierung wirklich sehr aufgeschlossen gegenüber steht und smarte Thermostate, Online-Banking oder auch die digitale Einkaufsliste nicht mehr missen möchte, muss ich doch sagen: Ohne Notizzettel geht es bei mir nicht. Auf meinem Tisch liegt immer ein (maschenfeiner) Notizblock. Ein Strickdesign, das sich ganz den farbigen Zettelchen verschrieben hat, die man so wunderbar überall dranpappen kann, macht mich also auf jeden Fall neugierig.

Den Pullover mit hohem, aber lockerem Kragen, strickt ihr von oben nach unten. Er ist so konstruiert, dass er mit seiner Weite an einen Poncho erinnert. Ihr könnt euch meine Empfehlung also denken: Tragt den Sweater bei entsprechenden Temperaturen gern einfach als Jackenersatz!

Besonders wird der Post It Sweater durch Details wie den halben Rollkragen, hohe Seitenschlitze und – natürlich – die namensgebenden farblichen Akzenten. Ihr arbeitet mit Milano und Premia von Lamana.

ChrisBerlin - Post It Sweater
Luftiger Pullover, der aber genügend Wärme spendet: Post It Sweater.
Foto: © ChrisBerlin

Gut geplant, ist halb gestrickt

Cheryl Mokhtari - Audrey Jacket
Wird mein Weihnachtsjäckchen 2024: Audrey Jacket.
Foto: © Cheryl Mokhtari

Wie ihr wisst, lasse ich im Samstagskaffee gern mal die ein oder andere Weisheit fallen. “Die frühe Strickerin fängt den Wurm” zum Beispiel. Oder jetzt – ganz neu! – “Gut geplant, ist halb gestrickt”. Denn auch wenn mich meine Kolleginnen etwas belächelt haben (geradezu ausgelacht), weil ich im Januar schon Pläne für die kommende Weihnachtsgarderobe geschmiedet habe, sage ich euch: Abgerechnet wird am 24. Dezember – und dann sehen wir ja, was ich anhabe.

Momentan habe ich folgendes Outfit im Kopf: Rock Ruth (hab ich nämlich schon – ha!), dazu eine Bluse (Haken dran – hat ja wohl jede) und dann die Audrey Jacket von Cheryl Mokhtari, die ihr auch unter ihrem Künstlernamen Coco Amour kennt. Und weil diese Woche auch Valentinstag war, ist es quasi meine Pflicht, euch dieses Jäckchen zu zeigen, das Coco Chanel nicht schöner hätte erträumen können.

Bald gibt es Nachschub!

Gestrickt wird von oben nach unten in glatt rechts. Zuerst schlagt ihr die Maschen für das Rückenteil an und arbeitet dann in Reihen bis zu den Achseln. Dann werden Maschen aus der Anschlagskante für die Schulter aufgenommen, die in die Vorderteile übergehen. Auf Höhe der Achseln verbindet ihr Rücken- und Vorderteile zum Körper. Für die Ärmel werden Maschen aus den Armlöchern aufgenommen. Das Jäckchen lebt vom verwendeten Garn: Teddy Dear von Gepard, Blende und Kragen sind aus Snefnug von CaMaRose. Wir warten sehnsüchtig auf Nachlieferrung des ersteren. Für Ende Februar ist sie uns angekündigt – setzt euch bei eurer Wunschfarbe also gern auf die Warteliste, dann erfahrt ihr sofort, wenn sie wieder verfügbar ist.

Von robust bis kuschelig

Ihr merkt es schon: Von Jacken habe ich noch nicht genug. Wie auch – wo der Kopf voller Strickideen ist. Und überhaupt: So ein Strickcardigan schadet nie. Also her mit dem nächsten Design!

Wie wäre es noch mit dem Mam’s Cardigan von Teti Lutsak? Die Niederländerin mit ukrainischen Wurzeln hat ein wunderschönes Designportfolio – schaut es euch unbedingt mal auf Ravelry an. Ich bin wirklich sehr angetan von den traditionellen Mustern. Das ist auch Mode: Es werden richtige Geschichten erzählt.

Den Cardigan strickt ihr von unten nach oben in Reihen bis zu den Achseln, dann werden Rücken- und Vorderteile separat gestrickt und an den Schultern verbunden. Die Taschen werden aufgesetzt und die Knöpfe sind optional. Mit der weiten Passform, überschnittenen Schultern und einem V-Ausschnitt bekommt ihr einen lässigen Look, der viel Gemütlichkeit verspricht. Im Kit findet ihr Álafosslopi von Ístex und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive. Gerade das isländische Garn ist ideal für Outdoorkleidung geeignet, da es wind- und wasserabweisende Eigenschaften hat.

Teti Lutsak - Mams Cardigan
Noch so ein tolles Teil: Mam’s Cardigan.
Foto: © Teti Lutsak
Teti Lutsak - Rebellious Scarf
Ein Schal darf auch im Frühling nicht fehlen: Rebellious Scarf.
Foto: © Teti Lutsak

Wem das jetzt zu robust klang, keine Sorge – ich habe etwas für euch! Wie wäre es mit einem Wolle-Seide-Kaschmirgarn? Doppelt gehalten? Klingt doch einfach verlockend und findet ihr in Verona von Lamana (50% Wolle, 30% Seide, 20% Kaschmir).

Wir haben es euch als Alternative für den Rebellious Scarf herausgesucht, ebenfalls von Teti Lutsak. Der unisex Schal mit asymmetrischer Form bringt durch verschiedene Texturmuster viel Abwechslung beim Stricken. Gearbeitet wird in Reihen von der einen zur anderen Spitze. Nach dem Waschen und Spannen hat euer Schal eine Grüße von ca. 230 x 32 cm. Die Anleitung ist auf Englisch.

Zum Schluss gibt es noch einen wunderschönen Sweater für euch, weil die einfach immer gehen! Schaut euch unbedingt die Kits zur neuen DIY-Kollektion von Sandnes an. Louisa hat euch auch schon ihre drei Lieblinge im Newsletter gezeigt.

Lustigerweise war mein Favorit nicht dabei, was aber gar nicht weiter schlimm, sondern eher von Vorteil war. Deshalb hier noch alle Infos zum Wendy Sweater aus Sunday und Tynn Silk Mohair von Sandnes. Das Modell mit Sattelschultern strickt ihr von oben nach unten. Der Schnitt ist gemütlich ausgelegt – ganz so, wie ich es zur Zeit am liebsten mag (Frühjahrsmüdigkeit will ja auch zelebriert werden). Und auch wenn ich tatsächlich schon länger nichts in Rosa oder Pink für mich gestrickt habe – dieses Modell macht auf jeden Fall Lust darauf. Und dank der wirklich großzügigen Farbpalette bei beiden Garnen, ist hier für jede etwas dabei.

Sandnes Magazin 2403
Wendy fand ich schon als Kind toll, also war die Sympathie hier gleich da: Wendy Sweater von Sandnes.
Foto: © Sandnes

Frische Stauraumideen für eure Sammlung

Der Frühling eignet sich außerdem nicht nur, um etwas Neues anzunadeln (Ja, ok, das machen wir sowieso alle ständig, egal, welche Jahreszeit wir haben), sondern auch, um Ordnung in seine Stricksammlung zu bringen. Das befreit richtig und ist auf jeden Fall deutlichst angenehmer als Fensterputzen (suche da noch jemanden für unsere Wohnzimmerfenster). Zu unserer großen Freude hat der dänische Hersteller muud nach und nach die Produktbilder für seine schönen Ledertaschen geändert und wir ergänzen sie nun auch bei uns im Shop. Stöbert hier also gern mal durch!

Ein Aufruf

Überhaupt sind uns schöne Projekt- und Zubehörtaschen (fast) genauso wichtig wie das Stricken selbst. Weshalb wir nach wie vor mehr als stolz auf unsere Kooperation mit dem Leipziger Fair-Fashion-Label Franziska Klee sind. Franzi und ihr Team fertigen wunderbare Stücke aus Leder – alle von Hand und alle in ihrem Atelier. Die Wertigkeit steht hier völlig außer Frage.

Umso trauriger waren wir also, als Franzi die Tage erzählt hat, dass sie neue Räumlichkeiten suchen. Sowas tut weh – wer einmal die Bilder des liebevoll gestalteten Ateliers gesehen hat, versteht den Trennungsschmerz. Von Organisationsaufwand und Kosten ganz zu schweigen.

Daher teile ich Franzis Aufruf hier sehr gern: Falls ihr aus Leipzig seid und von Räumlichkeiten von knapp 150 Quadratmetern wisst, erzählt ihr gern davon. Ihr erreicht Franzi und ihr Team unter “hallo@franziskaklee.de”.

Auf diese Kooperation sind wir stolz: Strickzubehör von Franziska Klee.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Was für die Ohren

Doch, doch: Die Box war für Louisa und mich wirklich gemütlich!
Foto: © Sophia Michalzik

Zum Schluss und bevor wir nochmal einen Blick in die Maschenfein-Strickrunde werfen, habe ich noch richtig schöne Neuigkeiten für euch: Diese Woche ist eine neue Folge unseres Podcasts “Nur noch eine Reihe” online gegangen – juhu! Ich weiß, dass ihr lange gewartet habt, aber jetzt legen wir wieder los!

In der Episode unterhalte ich mich mit Louisa, die zwar schon seit zwei Jahren unser Team verstärkt, aber auf jeden Fall noch eine ganze Menge über sich zu erzählen hat. Es geht also um ihren Weg zum Stricken, um den eigentlichen Beruf, die Neuorientierung und ihre Leidenschaft für nordische Garne. Unseren Podcast gibt es bei Spotify, iTunes und überall, wo ihr so Podcasts hört!

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Maschenfein-Strickrunde

Wenn ich das richtig sehe, überwiegen auch in der Strickrunde noch die Kuschelprojekte – die sich aber, passend zum heutigen Thema, auch wunderbar frühlingshaft kombinieren lassen.

Fotos via Instagram: © instagram.com/murmel211 / instagram.com/constantly_knitting

Simone strickt den Dunes Cardigan von Caidree. Mit Snefnug von CaMaRose und 6er Nadeln kommt man hier schnell zum Ziel und hat dann eine wunderbare Strickjacke, die sich auch bei Sonnenschein und milderen Temperaturen tragen lässt.

Ein kleines Kunstwerk seht ihr bei Constanze. Sie arbeitet am Wishbone Sweater von Veronika Lindberg aus Double Sunday von Sandnes und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive. Das Zopfmuster ist ein toller Hingucker!

Fotos via Instagram: © instagram.com/_elisarobin_ / instagram.com/gampinchen

Schon fertig ist der Zipper Sweater Man bei Elisa aus Peer Gynt von Sandnes. Ich weiß nicht, aber wenn es passt, würde ich ihn an deiner Stelle selber behalten, Elisa!

Noch ein Modell von Teti Lutsak gibt es bei Ursula. Sie strickt den Sweater Tuntu aus Cheeky Merino Joy von Rosy Green Wool. Hier wird von unten nach oben gearbeitet. Auf dem Bild seht ihr die Ärmel. Sicherlich ist die Konstruktion etwas aufwendiger, aber oft ist es ja so: Der Aufwand lohnt sich – und das glaube ich auch hier!

Ich für meinen Teil gehe jetzt meiner Sammlung Hallo sagen und überlege, wie ich sie ergänzen könnte. Das Karla Cape zum Beispiel finde ich einfach nur wunderbar und glaube, es würde mir als Kuratorin hervorragend stehen. Und welche Stücke habt ihr so im Blick? Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Wusstet ihr, dass es mehr als vier Jahreszeiten gibt? Und nein, damit meine ich jetzt nicht Fasching als fünfte Jahreszeit. Alle Karnevalisten mögen mir verzeihen, aber die Zeit vom 11. November bis Aschermittwoch ist mir ziemlich egal. Ich bin da einfach zu norddeutsch geprägt – gönne aber in der mir veranlagten Großzügigkeit allen Jecken natürlich eine ganz fabelhafte Session! (Und damit erschöpft sich auch schon alles, was ich über das bunte Treiben weiß – Helau!).

Nein, was ich meine, ist: Jetzt und auch in Monaten wie Oktober/November ist diese “Zwischenjahreszeit”. Einen wunderschönen guten Morgen also zu “Das Wetter draußen sieht anders aus, als es die wirklichen Temperaturen anzeigen”. Ergo war ich die Tage immer mal wieder zu dünn angezogen. Die Frühlingsgefühle sind trotz Sturmböen einfach mit mir durchgegangen. Deswegen habe ich euch heute auch fröhliche Farben mitgebracht. Schnappt euch einen Kaffee und viel Spaß beim Lesen!

Wunderbares Frieda-Muster

Zu Beginn gibt es neben frischer Farbe gleich noch eine schöne Nachricht für euch: Morgen feiert Paul Pascuali, Gründer des gleichnamigen Garnherstellers, einen runden Geburtstag! Wir sind große Fans seiner Garne – die hochwertigen Qualitäten feinster Natur- und Luxusfasern sprechen einfach für sich.

Um ihm ein besonderes Geschenk zu machen, widmet Maschenfein ihm ein eigenes Design. Sandra und Marisa haben den Paul Scarf entworfen, den unser Frieda-Muster ziert und der aus dem reinen Kaschmirgarn Cashmere 6/28 gestrickt wird. Diese biozertifizierte Qualität gehört zu unseren absoluten Favoriten: so ein weiches und edles Garn!

Der maschenfeine Paul Scarf mit dem Frieda-Muster.
Foto: © Sandra Groll
Maschenfein - Paul Scarf
Gestrickt aus Cashmere 6/28: Paul Scarf.
Foto: © Sandra Groll

Das kleine Schaltuch wird an einer Spitze begonnen, wo es sich durch seitliche Zunahmen langsam aufbaut und in das Muster übergeht, das ihr auch schon von Schal und Tuch kennt. Zur zweiten Spitze hin wird es durch seitliche Abnahmen wieder schmaler.

Um Paul eine noch größere Freude zu machen, wird von jeder verkauften Anleitung (bis einschließlich 29. Februar 2024) ein Euro an einen guten Zweck seiner Wahl gespendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr sie hier auf maschenfein.de oder auf Ravelry kauft. Wir hoffen in jedem Fall, dass wir Paul damit eine Freude machen und sagen: Alles Gute zum Geburtstag! Auf viele weitere Jahre mit Maschenfein und Pascuali.

Was darf es sein? Cashmere 6/28 in der Farbe Karibik?
Oder lieber in Mohnrot?
Oder – mein Favorit – in Flieder?

Für die nötigen Frühlingsgefühle habe ich außerdem noch drei Farbideen für die Cashmere 6/28 mitgebracht. Die Farbpalette umfasst mittlerweile 31 Farbtöne und ihr habt die Wahl: Ein zarter Pastellton oder lieber eine kräftige Farbe? Gerade kleinere Projekte wie unser Paul Scarf sind perfekt, um mit Farben zu spielen und vielleicht einmal etwas abseits der eigenen Komfortzone auszuprobieren. Oder ihr bleibt eurem Schema treu und greift zur Lieblingsfarbe. Oder – ganz wagemutiger Vorschlag: Ihr strickt euch einfach zwei Tücher!

Gestrickte Farbtupfer

Nochmal in die Farbkiste könnt ihr bei folgendem Modell greifen: Lulu Slipover Junior von PetiteKnit, das es selbstverfreilich auch (und sogar zuerst) in einer Erwachsenenversion und zusätzlich in einer dickeren Kuschelvariante gibt. Ich muss gestehen, dass ich hier schon wieder eine meiner berühmten Strickvisionen hatte. Konnte ich an der Version für Erwachsene noch ganz gut vorübergehen, war ich von der Kindervariante so begeistert, dass ich dafür schon Garn geordert habe (Double Sunday in pink lilac) und zusätzlich das Modell in meiner Größe auf meine Wunschliste aka Strickliste aka Untergang gesetzt habe. Hier liebäugele ich mit Peer Gynt in Ballet Shoes.

So oder so und egal, für welche Variante ihr euch entscheidet, strickt ihr euer Modell von oben nach unten. Zuerst erfolgt die Rückseite, danach die Vorderseite. Entlang der Armausschnitte werden Rippenbündchen gefertigt und an den Seiten, die unten einen Schlitz bilden, werden Ränder im Doppelstrick gearbeitet. Kleiner Hingucker sind die seitlichen Knöpfe. Ich habe mich für die Baumwollknöpfe von Merchant & Mills in Gelb entschieden (Achtung: Je nach Modell braucht ihr eine andere Knopfgröße). Euch fehlt euer Knopfmodell? Wir sind schon am Nachbestellen!

PetiteKnit - Lulu Slipover Junior
Entschuldigung, aber wie süß ist dieses Design bitte? Lulu Slipover Junior.
Foto: © PetiteKnit

Neues Garn in bunten Farben

Bevor ich gleich nochmal zu gedeckteren Farben greife, will ich euch noch schnell ein neues Garn von Sandnes zeigen. Ballerina Chunky Mohair ist ein klassisches gebürstetes Garn mit einer Mohairfasermischung. Die Qualität ist jedoch dicker als die klassischen Mohair-Seide-Garne und verzichtet auf den Seidenanteil. Stattdessen kommt ein geringer Polyamidanteil für Stabilität und Haltbarkeit zum Einsatz.

Ich bin ja sonst eher weniger für Kunstfaseranteile in Garnen zu haben, muss aber sagen, dass die bunt-fröhliche Farbpalette die (tatsächlich nur) 5 Prozent Polyamid doch wieder wett macht. Ihr könnt Ballerina Chunky Mohair zu luftigen Oberteilen verstricken, aber es ist auch wunderbar als Beilaufgarn für mehr Flausch geeignet. Sandnes hat sogar eine eigene, kleine Kollektion zum Garn entworfen – die Modelle packe ich euch direkt mit ins Käffchen. Und an dieser Stelle auch noch der Hinweis: Seit Januar gibt es die Sandnes-Anleitungen nicht mehr gebündelt als Magazin, sondern nur noch als Einzelanleitungen. Achtet beim Kauf also darauf, dass ihr den entsprechenden Haken setzt und euch die Anleitung gegebenenfalls mit ins Körbchen legt.

Macht Lust auf Frühling: Ballerina Chunky Mohair.
Foto via Instagram: © instagram.com/sandnesgarn

Gedeckte Farben

Wem das jetzt alles zu bunt oder zu luftig-leicht war – kein Problem. Ich versteh’ das ja. Man guckt raus, sieht ein Fitzelchen Sonne und denkt: Turnschuhe! Und wundert sich dann, warum man nach dem Einkauf oder Spielplatzbesuch mit gefrorenen Zehen nach Hause kommt … Nein, nein, es ist eben noch kein Frühling, es sind nur Frühlingsgefühle!

Diese Gefühle sind vollkommen okay (oder wie die neueste Tonie-Figur meines Sohnes trällert “Jedes Gefühl ist erlaubt”), aber sie müssen halt im wahrsten Sinne des Wortes warmgehalten werden. Wie das geht? Mit Strick natürlich! Sehr passend dazu: die neuen Winter Essentials von Paula_m. Susanne hat hier ein Set aus Mütze, Kragen und Fäustlingen entworfen. Das Rippmuster ist schlicht, aber nicht langweilig und macht sich perfekt auf den zeitlosen Accessoires. Im Original strickt Susanne mit No Waste Wool von Knitting for Olive, einer neuen Qualität des dänischen Herstellers, die wir natürlich direkt mit in unser Portfolio aufgenommen haben.

Das Garn ist eine kleine Besonderheit, besteht es doch zur Hälfte aus recycelten Wollfasern, die bei der Produktion von anderen Garnen als Abfall oder Rest übrig bleiben. Die andere Hälfte bilden Merinofasern, die dafür sorgen, dass das Garn Stabilität bekommt und nicht reißt. Die Optik ist wollig, das Garn aber trotzdem weich. Alle Fasern sind zertifziert.

Paula m - Winter Essentials
Tolles Set aus Mütze, Schalkragen und Handschuhen: Winter Essentials.
Foto: © Susanne Müller
Paula_m - Jacques Collar
Auch neu: Jacques Collar.
Foto: © Susanne Müller

Ebenfalls neu ist der Jacques Collar von Susanne. Ich bin ja großer Fan dieser gestrickten Kragen. Sie haben Pullover-Optik, aber sind viiiieeeel schneller fertig. Perfekt für Menschen wie mich, die ja gerne noch Winterstrick anfertigen würden, säßen ihnen nicht schon der Frühling und die knappe Zeit im Nacken. Zack: Kragen stricken, warm sein und trotzdem schon die Leinenprojekte planen (Wer kann, der kann).

Für den Schummel-Pullunder, wie ihn Susanne selbst genannt hat, haben wir euch zwei Kits angelegt: Einmal mit Alpaca Soft DK von Rowan und das andere Mal mit Como und Premia von Lamana. Ihr entscheidet also, ob es flauschen soll oder nicht. Wenn ihr mich fragt: Macht beides! Ihr wisst doch, wer kann, der kann …

Gestrickt wird von oben nach unten im Halbpatent, wobei die “krause” Seite des Musters außen liegt. Hier war ich ja lange skeptisch, muss aber sagen, dass mir die Optik mittlerweile richtig gut gefällt. Auch der Gujo Collar von aegyoknit zum Beispiel hat die linke Seite außen und es ist: 👌

Ja, okay, dann halt mit Ärmeln

Ärmel stricken ist für euch kein Problem? Für mich natürlich nicht! Niemals! Weshalb ich ein Projekt auch nie, nie, nie liegen lassen würde, nur, weil ein paar Ärmel fehlen. Oder nur noch der zweite, also bitte …

Guckt euch zum Beispiel mal die Kits zum Juna Jumper von Lotilda an. Die Variante mit dreifädig Mohair Luxe von Lang Yarns haben wir schon länger im Shop, aber jetzt findet ihr auch eine Version mit einfädig Snefnug von CaMaRose bei uns. Inspiriert hat uns hier unsere Entwicklerin Mirjam, die gern mal abseits der vorgeschlagenen Garne unterwegs ist und hier einen kuscheligen Volltreffer gelandet hat.

Mit Ärmeln, aber trotzdem schon Richtung Frühling geht der Garden Pullover von ANKESTRiCK. Hier kommen Cotton Merino und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive zusammen. Gestrickt wird nahtlos von oben nach unten. Die Passform ist lässig, aber sitzt trotzdem gut. Wer lieber Cardigans strickt, kann sich den passenden Garden Cardigan von Anke anschauen oder aber …

… den neuen Koora Hoodie Cardigan von Rosa_P. Hier haben wir wieder zwei Kits für euch – einmal mit Tweed Recycled von Sandnes und das andere Mal mit Bergamo von Lamana. Beide Kits sind so angelegt, das ihr Streifen strickt. Wobei es euch natürlich freisteht, dreimal dieselbe Farbe auszuwählen. Bei einigen Größen könnt ihr die Knäuelanzahl im Warenkorb dann ums eins reduzieren – genaueres findet ihr in der jeweiligen Beschreibung.

Pssst … schon gehört?

Laine - 52 Week of Accessoires
Jetzt auf die Warteliste setzen und ab dem 16. Februar bestellen: 52 Weeks of Accessories.
Foto: © Laine Publishing

Außerdem mitgebracht habe ich heute noch etwas Netzgeflüster. Ich will das auch gar nicht ausarten lassen, nicht, dass es nachher heißt, bei Maschenfein tratschen sie, aber ein paar wichtige Infos habe ich noch …

Wir haben euch zum Beispiel schon das neueste Buch aus dem Laine Verlag angelegt. In 52 Weeks of Accessories findet ihr, wie der Titel schon sagt, 52 Anleitungen für tolle gestrickte Kleinigkeiten (ob Schal, Haarband, Täschchen oder Handschuhe – es ist so ziemlich alles dabei) von 48 Designerinnen. Darunter sind zum Beispiel Lindsey Fowler, Susanne Sommer oder auch Veera Välimäki. Bei weitem nur eine kleine Auswahl – viele der Designerinnen kenne ich selbst noch nicht, bin aber sehr gespannt auf ihre Beiträge! Setzt euch für das englischsprachige Buch also gern schon auf die Warteliste, ab dem 16. Februar geht es dann für euch in die Post.

Neue Themenwelt

An dieser Stelle will ich auch nochmal auf unsere neue Themenwelt “Nordische Strickliebe” hinweisen, die euch schon das letzte Wochenende versüßt hat. Darin hat Louisa viel Wissenswertes zu unserem neuen Garnhersteller Istex und unseren anderen nordischen Garnen zusammengestellt – ergänzt um gaaaanz viele Strickideen, versteht sich. Wer die Themenwelt verpasst hat, schaut sie sich gern nochmal an!

Machen direkt Lust aufs Stricken: Schafe in der wilden Landschaft Islands.
Foto: © Istex

Maschenfein-Strickrunde

Für unseren Spaziergang durch unsere Strickrunde habe ich euch auch eine winterlich-frühlingshafte Mischung mitgebracht. Schaut mal:

Fotos: © Wollkenfrollein / Esdee

Noch nicht gepostet, weil eigentlich noch bis morgen geheim, sind diese Fotos von Silvie und Sibel aus dem Teststrick vom Paul Scarf. Ist das Tüchlein nicht toll? Aus zwei Knäuel Cashmere 6/28 zaubert ihr euch ein so tolles Strickstück, das ihr entweder ganz leger oder auch sehr schick kombinieren könnt. Und mal ehrlich: So etwas Kleines, Zartes strickt man doch nebenbei!

Fotos via Instagram: © instagram.com/mimilovesknitting / instagram.com/claudia_knits

Den bereits oben erwähnten Juna Jumper aus Snefnug seht ihr hier noch mal in voller Pracht bei Mirjam. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man ein Strickdesign einmal zu oft gesehen hat und es dann selbst unbedingt stricken will? Das passiert mir gleich, fürchte ich …

Claudia arbeitet fleißig an ihrem Celeste Sweater von PetiteKnit. Hier kommt einer eurer Winterfavoriten zum Einsatz, nämlich Peer Gynt von Sandnes. Diese bunte Rundpasse – einfach so schön! Das Muster bestärkt mich in dem Wunsch, dass spätestens im nächsten Winter ein Fair-Isle-Sweater für mich fällig ist.

Für diesen Winter allerdings bin ich so ganz langsam fertig mit Kuschelstrick. Sagte sie, bis das nächste tolle Winterdesign um die Ecke kommt. Wir lesen uns hier also nächsten Samstag wieder! Habt ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Diese Woche kam immer wieder eine Frage bei mir auf: Warum, bitte, gibt es so viele schöne Strickdesigns? Wann soll ich die denn alle nachstricken? Und was mache ich mit den neu entdeckten Modellen? Auf die ersten beiden Fragen habe ich leider keine Antwort. Auf die dritte allerdings schon …

Meine Lösung dafür: Ich zeige sie euch! Geteiltes Leid ist halbes Leid, wisst ihr doch. 😉 Und vielleicht liegt ja am Wochenende die ein oder andere ruhige Strickstunde vor euch. Ich wünsche es euch auf jeden Fall! Einen wunderschönen guten Morgen also zum Samstagskaffee!

Mit Muster und Struktur

Ich habe – und ich erwähnte es bereits mehrere Male – momentan ein großes Faible für alles Mehrfarbige. Auch wenn nicht alles original Fair Isle ist (der Begriff meint eigentlich nur die Strickweise der gleichnamigen schottischen Insel), mag ich das Spiel mit Farben und Mustern sehr gern.

Klar also, dass ich die Entstehung des Terracotta Sweaters von Lene Holme Samsøe aufmerksam begleitet habe – vom ersten Bild auf Instagram bis hin zum erlösenden Satz: “Die Anleitung ist da”. Das Modell ist ein richtiger Hingucker und dabei aber gar nicht aufdringlich. Die mehrfarbigen Muster sind glatt rechts, unterbrochen werden sie von einem einfarbigen Strukturmuster. Ihr arbeitet von oben nach unten.

Lene Holme Samsø - Terracotta Sweater
Falls ihr es noch nicht bemerkt habt: Merhfarbig finde ich gerade toll! Terracotta Sweater.
Foto: © Lene Holme Samsøe
Lene Holme Samsø - Terracotta Sweater
Tynn Peer Gynt ist ideal für das Spiel mit Farben.
Foto: © Lene Holme Samsøe

Gestrickt wird der Terracotta Sweater zweifädig mit Tynn Peer Gynt und Tynn Silk Mohair. Beide sind von Sandnes und die Farben sind damit super aufeinander abgestimmt. Im Kit seht ihr die Fotos von zwei Modellen. Das Modell mit den dunklen Musterteilen ist in den Farben Natur melert und Marsipan sowie Koksmelert und Sort gestrickt (jeweils Tynn Peer Gynt und Tynn Silk Mohair). Wer mit den rötlichen Streifen liebäugelt, nimmt beim Kontrast Lys kobberbrun. Ich kann mir aber auch pinke oder knallblaue Streifen sehr gut vorstellen. Erlaubt ist, was gefällt!

Ich mache mir die Welt …

Knitting for Olive - Lindgren Sweater
Könnt ihr euch gedeckt oder ganz bunt stricken: Lindgren Sweater.
Foto: © Knitting for Olive

Noch mal zweifädig und auch nochmal mit zwei Farben in einer Reihe bzw. Runde arbeitet ihr beim Lindgren Sweater von Knitting for Olive. Und auch wenn das Pippi-Langstrumpf-Titellied seit einer eher mäßigen Gesangseinlage im Bundestag etwas verfälscht in meinem Kopf herumspukt – diesen Pullover hier finde ich einfach klasse und der Name “Lindgren” passt für mich zu 100 Prozent.

Besonders gut gefallen mir die abgerundeten Bündchen, die für einen kleinen Schlitz sorgen. Kleiner Hinweise an dieser Stelle: Ihr strickt hier von unten nach oben. Wir bei Maschenfein sind ja normalerweise große Fans von top down, also dem Stricken von oben nach unten, aber ich finde, hier kann man eine Ausnahme machen. Da der Schnitt zudem oversized ist, ist eine passgenaue Anprobe nachrangig (wobei die Länge natürlich passen soll!). Ihr strickt mit Heavy Merino und Soft Silk Mohair von Sandnes.

Wo der Lindgren Sweater ist, darf dieses Design nicht fehlen: der Pippi Poncho. Der Pullunder ist ebenfalls von Knitting for Olive und wird auch mit Heavy Merino und Soft Silk Mohair gestrickt. Da für die Streifen jeweils nut fünf bzw. drei Gramm der einzelnen Qualitäten notwendig ist, sind sie als Einzeloptionen im Kit verfügbar – ihr könnt aber auch super Garnreste aufbrauchen. Wie beim Pullover oben arbeitet ihr hier von unten nach oben.

Knitting for Olive - Pippi Poncho
Find ich zuckersüß: Pippi Poncho.
Foto: © Knitting for Olive

Hilfe, ich brauche mehr Strickzeit

Louisa, der ist für dich: Stornoway Sweater.
Foto: © Cheryl Mokhtari

Wieder von oben nach unten ist dieses Design hier: Stornoway Sweater von Cheryl Mokhtari alias Coco Amour. Und auch wenn ich so gut wie nie (außer bei Weihnachtsmodellen) Grün verstricke, hier bin ich wirklich begeistert davon. Überhaupt finden wir das Design richtig, richtig gut, weshalb es diese Woche auch schon seinen Weg in den Newsletter gefunden hat.

Neben den glatt rechts gestrickten Streifen sorgt ein Strukturmuster für weitere Abwechslung. Die Schultern sind überschnitten konstruiert und werden durch Zunahmen geformt. Sobald ihr Rücken- und Vorderteil fertig habt, werden beide zur Runde geschlossen und ihr strickt nach unten bis zum Saum. Was einige von euch freuen wird: Bei den Ärmeln arbeitet ihr Abnahmen. Das Bündchen ist zwar trotzdem eher locker geschnitten, aber bei weitem nicht so oversized, wie es bei anderen Modellen in letzter Zeit zu sehen war. Also – wie wär’s? #TeamGrün und sowieso #TeamStreifen bitte alle einmal nach vorn! Im Kit findet ihr Peer Gynt und Tynn Silk Mohair von Sandnes.

Lieber einfädig?

Immer mal wieder erreicht uns die Frage, warum wir oft zweifädige Strickkits anbieten. Darauf gibt es zwei Antworten: Zum Einen gefällt uns das Stricken mit zwei Fäden unheimlich gut. Ein Beilaufgarn aus Mohair oder auch Alpaka gibt einem Strickstück noch einmal eine andere Dichte, es flauscht herrlich auf und schenkt dem ein oder anderen “Hauptgarn” die nötige Weichheit oder auch Standfestigkeit.

Zum Anderen orientieren wir uns auch immer an den Originalgarnen der Designer. Alle heute gezeigten Modelle sind zum Beispiel mit exakt den in den Kits befindlichen Garnkombinationen entworfen worden. Führen wir ein Originalgarn nicht, studieren wir unsere Datenbank, die pickepackevoll mit den unterschiedlichsten Maschenproben ist und suchen nach der passendsten Alternative.

Natürlich verstehen wir es aber, wenn jemand keinen Flausch haben möchte oder auch aus Preisgrünen gern auf einen zweiten Faden verzichten will. Schreibt uns in solchen Fällen gern immer eine E-Mail an “support@maschenfein.de” – wir helfen, so gut wir können!

Moreca Knit - Bobbi Neck Warmer
Könnt ihr super einfädig stricken: Bobbi Neck Warmer.
Foto: © Moreca Knit
Moreca Knit - Bobbi Neck Warmer
Im Kit für den Bobbi Neck Warmer findet ihr Como von Lamana.
Foto: © Moreca Knit

Sowohl ein- als auch zweifädig entworfen ist der Bobbi Neck Warmer von Moreca Knit, weshalb wir uns in diesem Fall einmal für die einfädige Variante entschieden haben. Verwendung findet hier Como von Lamana. Ich spare mir an dieser Stelle meinen Lobgesang auf das Merinogarn, ich glaube, ihr wisst mittlerweile, dass ich großer Fan bin.

Hinter Moreca Knit steckt Kate, die in Polen lebt und die ich erst kürzlich auf Instagram entdeckt habe. Ihren Bobbi Neck Warmer hat sie sowohl aus Como als auch aus Como und Piura gestrickt. Wer also einen Beilauffaden möchte, kann sich hier alle Farben des Alpaka-Garns anschauen (und ggf. zwei Knäuel davon in den Warenkorb tun 😉 ). Den Schalkragen strickt ihr von vorn nach hinten: Zuerst wird das Vorderteil hoch zum Hals gearbeitet, dann werden die beiden Schulter einzeln gestrickt und der Halsausschnitt geformt. Dann verbindet ihr beide Teile und arbeitet das Rückenteil vom Nacken runter. Anschließend folgt der kuschelige Rollkragen. Ein schönes Rest-Winter-Projekt, finde ich!

Für alle Sockenstrickerinnen

Schon einstimmen auf den Frühling könnt ihr euch hingegen mit diesem neuen Socken-Design: Sharon Maninger alias Kleinigkeitenliebe hat ihr beliebtes Wiesenblumenmuster auf eine Socke gebracht – herausgekommen sind die Anleitungen für Sockenwollstärken 4- und 6fach (hier bekommt ihr ein Kombiangebot). Wir haben euch ein Kit für die 4fach-Version eingestellt, in dem ihr Merida von Lamana findet.

Die Socke wird an der Spitze begonnen – ihr strickt also toe up. Anschließend folgen Lateral Braids, sozusagen quer liegende Maschen sowie das namengebende Blumenmuster. Wer mag, strickt Spitze, Ferse und einen Teil des Bündchens in einer anderen Farbe. So habe ich es im Teststrick gehandhabt und bin vom Ergebnis sehr angetan!

Sharon Maninger - Socke Wiesenblume 4 Ply
Diese Design macht Lust auf Frühling: Socke Wiesenblume.
Foto: © Sharon Maniger

Ein Geburtstagskind

Wird dieses Jahr fünf: Schal Kolding von ChrisBerlin.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Zum Schluss habe ich euch noch etwas Netzgeflüster mitgebracht. Dieses Wochenende feiert der Kolding seinen 5. Geburtstag! Es ist echt verrückt: Der Schal von ChrisBerlin begeistert euch – zurecht – nach wie vor!

Bei uns im Team haben schon einige ein Exemplar und wer mich kennt, weiß, dass ich auch so kurz davor bin, ebenfalls eines zu besitzen. Mich trennt noch ein Mustersatz! Das ist ja das Schöne an dem Modell: Die zweite Hälfte spiegelt die erste und man merkt förmlich, wie es auf die Zielgerade geht. Hier kommt ihr zu unserem maschenfeinen Kit mit Modena und Premia von Lamana und hier könnt ihr auch die Einzelanleitung bei uns kaufen. Und dann bleibt mir nur zu sagen: Happy Birthday, Kolding!

Maschenfein-Strickrunde

Unsere Strickrunde ist für mich gerade mal wieder eine kleine Wohlfühloase. Nachdem bei mir die Strickzeit gerade sehr rar ist, bestaune ich stattdessen eure Werke und lasse zumindest im Kopf die Nadeln klappern. Schaut mal, was es so gibt:

Fotos via Instagram: © instagram.com/fabulouisaslife / instagram.com/sandragroll

Louisa hat diese Woche ihren Levitate Wrap von My Favourite Things Knitwear gezeigt, wobei ich weiß, dass er mittlerweile schon fertig ist und fleißig getragen wird. Verständlicherweise! Verarbeitet hat meine Redaktions-Kollegin PuF von Gepard. Vielleicht sollte ich ihr einfach mein Garn schicken und sie strickt mir auch einen?

Sandra arbeitet auch an einem Strickstück von meiner Wunschliste – und zwar am Robinia Sweater Light von Anne Ventzel. Hier kommt Cashmere 6/28 von Pascuali in strahlendem Pink zum Einsaz – klar! 😉

Fotos via Instagram: © instagram.com/flusen_im_kopf / instagram.com/knitting.eve

Einen fertigen Gujo Collar von aegyoknit aus Carpe Diem von Lang Yarns seht ihr bei Petra. Danke fürs Zeigen! Das motiviert mich, an meinem weiter zu arbeiten. Mir ist am Kragen kurz vor der richtigen Länge ein Fehler aufgefallen, den ich nicht repariert bekommen habe und dann musste ich erstmal ribbeln …

Eve schließlich strickt einen maschenfeinen Wärmflaschenbezug Filli. Ich sag’ euch: Wenn bei mir alles doof ist oder ich einfach nur so friere, schnappe ich mir eine Wärmflasche. Das hilft immer! Und wenn der Bezug dann auch noch gestrickt ist – umso besser! In unserem Kit findet ihr Fritidsgarn von Sandnes.

Die Temperaturen fürs Wochenende sagen jetzt zwar nicht direkt Wärmflaschengebrauch voraus, aber wer weiß. So oder so wünsche ich euch erholsame Tage mit ganz viel Strickzeit für uns alle (Hört das, Kinder, hört es)!

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Es ist passiert. Einer meiner wenigen Vorsätze fürs neue Jahr (neben einer zu etablierenden Yoga-Praxis, die aber tatsächlich gerade auf einem halbwegs guten Weg ist) – nämlich immer schön eins nach dem anderen zu stricken – gerät ins Wanken. Ach, was sag ich, sie ist quasi kurz vorm Umfallen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee, von dem ich dachte, ich hätte mich im Griff, aber dann kam doch mal wieder alles ganz anders. Und jetzt sitze ich seit Tagen vor dem Rechner, gucke mir Garne an, vergleiche Farben und stricke im Kopf eine Maschenprobe nach der anderen. Und überlege, wie ich Stricken und Yoga miteinander verbinden kann. Was ich so im Kopf habe? Das lest ihr jetzt!

Endlich da: der Frieda Sweater!

Eines unserer beliebtesten Designs in den vergangenen zwei Jahren waren Schal und Tuch Frieda. Das Muster ist auch einfach zu hübsch und wir hatten schon länger vor, es auch auf einen Pullover zu bringen. Jetzt ist es endlich so weit und unser Sweater Frieda ist als Kit und Einzelanleitung da!

Gestrickt wird von oben nach unten. Der Rücken bekommt durch verkürzte Reihen im Nacken eine schöne Passform. Unter den Armausschnitten schließt ihr Vorder- und Rückenteil zur Runde und strickt so in einem Rutsch bis zum Saum, der mit einem Icord abschließt. Die Ärmel werden direkt angestrickt und ohne Abnahmen gearbeitet. Was mir da besonders gut gefällt? Durch die Weite des Ärmels, die aber keineswegs schlabberig wirkt, kommen die Wellen des Musters am Ärmelsaum besonders gut zur Geltung.

Maschenfein - Frieda Sweater
So schön: der maschenfeine Sweater Frieda.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein
Das Frieda-Muster findet ihr auf dem gesamten Pullover. An den Säumen kommen die Wellen besonders gut zur Geltung.
Skizze: © Stine Wiemann

Beim Garn hat sich Marisa für Pinta von Pascuali und Cashmere Dreams von Lang Yarns entschieden. Pinta ist ein seidig schimmerndes Garn, das aus Schurwolle, Seide und Ramie besteht. Cashmere Dreams hingegen ist ein gebürstetes Garn aus 65 % Kaschmir und 35 % Seide. Es flauscht den Pullover also auf, ohne aber das Muster zu verschlucken.

Für mich ist der Sweater die perfekte Ergänzung der Frieda-Reihe (Marisa, wie wär’s? Zum Sommer noch Shorts? 😉 ) und ich hätte große Lust, mir einen zu stricken. Seit ich Ende vergangenen Jahres mein Frieda Tuch endlich beendet habe, trage ich es rauf und runter und bekomme immer wieder Komplimente dafür. Übrigens: Damit es richtig zur Geltung kommt, ist das Waschen und (sanfte) Spannen hier unerlässlich. Gönnt eurem fertigen Stück also unbedingt ein Wollbad, legt es zum Trocken in Form und fixiert die Rundungen an den Abschlüssen mit Kammnadeln. Fertig ist ein weiteres Lieblingsteil!

Ganz, ganz schlimm

Aegyoknit - Umma Kappe
Ich, Yoga und das Umma Cape: It’s a match!
Foto: © aegyoknit

Richtig schlimm ist es gerade auch mit mir und dem Umma Cape, das ich euch letzte Woche schon mal in aller Kürze gezeigt habe. Seit dieser Woche sind die passenden Kits online und seitdem habe ich leider Marisa im Ohr, die das Cape auf dem Weg zum Yoga, in der Schlussentspannung und auf dem Weg nach Hause tragen möchte. Intern nennen wir dieses tolle Design deswegen nur noch “Yoga-Mantel”.

Da ich gerade, wie ich gern immer wieder betone, recht erfolgreich (also mindestens zehn Minuten am Tag, man darf das nicht unterschätzen) Yoga praktiziere, ringe ich mit mir, ob ich das Cape nicht doch auch brauche. Es ist schon schön, oder? Also so richtig schön.

Marisa, die von Anfang an begeistert war, hat gleich mehrere Maschenproben gemacht. Dieses Mal fiel uns die Wahl wirklich schwer, weshalb wir euch vier Kits angelegt haben, die alle ihren Reiz und ihre Berechtigung haben. Da sind jetzt also: Kit 1 mit Cashmere Premium von Lang Yarns und Midnatssol von CaMaRose (Marisas Kombi ohne Mohair, mit Alpaka), Kit 2 mit Pura Lana und Gepard und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive (eines der Originalgarne mit Alpaka, dazu ein Mohairgarn), Kit 3 mit Double Sunday und Tynn Silk Mohair von Sandnes (Merino und Mohair) sowie Kit 4 mit Double Sunday und Alpakka Følgetråd von Sandnes (Merino und Alpaka, ohne Mohair). Hui – jetzt nur noch entscheiden und los geht’s! 😉

Wir haben alle Kits für die lange Variante der Jacke angelegt. Braucht ihr Hilfe bei der Garnmenge für die kurze Variante, schickt uns gern eine Mail an “support@maschenfein.de”.

Gestrickt wird von oben nach unten – zuerst der Hals, woraufhin die Querfäden unter dem Rippenbündchen am Hals aufgenommen werden, um ein Kreuz zu formen. Im Anschluss erfolgen Zunahmen an den Schultern, während gleichzeitig verkürzte Reihen mit der German-Short-Row-Methode gestrickt werden. Umma bedeutet übrigens “Mutter” auf Südkoreanisch. Der Name ist bewusst gewählt: Das Cape soll sich beim Tragen wie die Umarmung einer Mutter anfühlen. Ich kann die entspannenden Schwingungen beim Tragen schon förmlich spüren – ihr auch?!

Aegyoknit - Umma Kappe
Schön lang und kuschelig: Umma Cape.
Foto: © aegyoknit

Sträflichst vernachlässigt

Rui Yamamuro - Futura Sweater
Ebenfalls eine interessante Konstruktion: Futura Sweater.
Foto: © Rui Yamamuro

Schon lange nicht mehr im Käffchen hatte ich das Garn Alpaca Fino von Pascuali. Und mit lange meine ich in diesem Fall tatsächlich ein ganzes Jahr – keine Ahnung, wie das passieren konnte! Denn diese Qualität, die Pascuali nicht ohne Grund schon lange im Portfolio hat, ist einfach toll.

Wie gut also, dass mir kürzlich der Futura Sweater von Rui Yamamuro über den Weg gelaufen ist. Das nahtlos von oben nach unten gestrickte Design hat einen eher weiten Schnitt ohne aber unförmig zu wirken, finde ich. Das Rippmuster an Schultern und Ärmeleinsätzen gefällt mir besonders gut. Ein weiterer Pluspunkt: Alpaca Fino hat eine eher kleine Farbpalette, was aber hier gar kein Nachteil ist. Sie sorgt dafür, dass ihr euch ein zeitloses Basic-Strickstück schafft. Die Anleitung ist auf Englisch.

Bevor ich euch gleich noch kleinere Strickstücke für euch habe, zeige ich noch ein Herrendmodell. Ich neige ja dazu, die Herren etwas zu vernachlässigen, was keine böse Absicht ist. Stricktechnisch stehe ich mir einfach selbst am nächsten – fragt gern meinen Mann! (Ansonsten bin ich wirklich großzügig und teile gern!)

Aber ich habe bei Lone Kjeldsen, die bei Instagram als hyggestrik unterwegs ist und ein umfangreiches Designportfolio hat, den Sweater Day and Night – for Men entdeckt. Und da dachte ich: Der wäre doch was! Entspannt sitzender Ausschnitt, nahtlos von oben nach unten gestrickt, verschränktes Rippmuster. Bei den Farben kann man es krachen lassen oder nicht – je nach Geschmack des zukünftigen Trägers. Ich finde, er bringt vieles mit, was ein alltagstauglicher Pullover so mitbringen muss, oder? Das Originalgarn ist Semilla Melange von BC Garn. Leider sind hier gerade nicht alle Farben vorrätig, weshalb wir euch das Kit erst einmal mit Como von Lamana angelegt haben – ein Garn, das ihr wunderbar direkt auf der Haut tragen könnt. Ich liebe es!

An alle Männer da draußenn: Der ist für euch! Day and Night – for men .
Foto: © Lone Kjeldsen

Für einen warmen Hals

Ganz wunderbar am Hals tragen könnt ihr auch die folgenden Garne: Merry Merino 70 von Kremke Soul Wool oder Snefnug – hier in Kombination mit Midnatssol, beide von CaMaRose. Wo die jeweils zum Einsatz kommen? Beim Holly Scarf von Notperfectknit alias Rikke Ørum. Die Dänin ist eigentlich Hebamme, hat sich aber momentan auf das Entwerfen von Strickanleitungen verlegt. Auch, weil ihre Kinder zum Teil noch sehr klein sind. Ich liebe ja solche (Lebens-)Geschichten, weil so immer wieder klar wird: Kein Weg ist vorgegeben und selten verläuft etwas gradlinig. Ich brauche da auch nur bei uns ins Team gucken und muss feststellen: Wohl kaum eine von uns hat am Anfang ihrer beruflichen Karriere damit gerechnet, einmal bei einem Unternehmen namens Maschenfein zu arbeiten. Jetzt sind wir alle hier und was soll ich sagen? Es fühlt sich gut an!

Rikke Ørum - Holly Scarf
Huch – das ist aber hübsch! Holly Scarf.
Foto: © Rikke Ørum
Rikke Ørum - Holly Scarf
Schal und Kapuze in einem: Holly Scarf.
Foto: © Rikke Ørum

Gleiches gilt auch für den Holly Scarf, der Kapuze und Schal in einem ist. Ihr lasst die Kapuze einfach unten und habt einen warmen Hals oder zieht sie bei Wind oder anderen unangenehmen Witterungen einfach über den Kopf. Gearbeitet wird kraus rechts mit Icord-Umrandung, die Kapuze näht ihr dann mit Matratzenstich zusammen. Entworfen ist das Modell für Kopfumfänge von 50 bis 62 cm.

Wer beim Muster mehr Vielfalt braucht, sollte sich den Moby Neck von PetiteKnit anschauen. Hier habt ihr keine Kapuze, dafür aber einen schönen Rollkragen. Brust und Rücken ziert das Muster der Moby-Reihe, ihr bekommt also ordentlich Abwechslung beim Stricken. Interessant finde ich auch, dass der Rücken ein Rechteck ist, die Vorderseite wiederum Trapezform hat. Das kommt einem bei dicken Winterjacken sicherlich zugute und sorgt dafür, dass sich vorn keine Rollen bilden. Ihr arbeitet mit Tynn Peer Gynt und Tynn Silk Mohair von Sandnes.

PetiteKnit - Moby Neck
Hier gibt’s Strukturmuster: Moby Neck.
Foto: © PetiteKnit

Aus unserer Bücherecke

Es ist gerade (mal wieder) zum Verrücktwerden: Ich könnte Projekte annadeln ohne Ende. Und durch Strickbücher blättern. Um wiederum neue Projekte anzunadeln. Es ist ein Teufelskreis, sag’ ich euch. Damit ich da nicht allein durchmuss, zeige ich euch noch schnell einige unserer Neuzugänge im Buchregal:

In Knits from the LYS aus dem Laine-Verlag (LYS steht für Local Yarn Store, also ein örtliches Wollgeschäft) findet ihr eine Sammlung von 15 Anleitungen, die die beiden Frauen hinter Espace Tricot zusammengestellt haben. Stephanie Earp und Naomi Endicott verbinden so ganz unterschiedlichen Stile, Muster und Texturen. Das Buch ist auf Englisch.

Das Buch Villahullu – Nordisch stricken stammt aus der Feder von Heli Nikula. Die Finnin steht für vielfältigste Fair-Isle-Muster und verkörpert ganz wunderbar das Flair, das all die tollen nordischen Designs umgibt. Wir führen für euch die deutsche Übersetzung des Buches!

Nicht aus Finnland, sondern aus meinem Herzensland Schweden stammt Maja Karlsson. Und wenn ein Buch den Titel Schwedische Socken stricken – Hygge für die Füße trägt, muss es doch schön sein, oder? 35 Modelle für jedes Stricklevel warten darauf, von euch nachgearbeitet zu werden.

Maschenfein-Strickrunde

Für unsere Strickrunde habe ich dieses Mal sowohl etwas von unserem Frieda-Teststrick als auch zwei Modelle mit dickerem Garn gewählt. So sollte für jede Nadelstärkenvorliebe etwas dabei sein:

Fotos via Instagram: © instagram.com/chill_n_strick / instagram.com/1234sterne

Als erstes sind da die zwei Frieda Sweater. Einmal von Sandra (nicht unsere Sandra, sondern eine unserer fleißigen Teststrickerinnen) und einmal von 3sterne. Das Muster, das durch Zu- und Abnahmen entsteht, ist eingängiger als ihr vielleicht denken mögt. Wer Erfahrung im Stricken hat, kann sich auf jeden Fall an das Modell wagen!

Fotos via Instagram: © instagram.com/wollkenfrollein / instagram.com/stinis_craft

Bei Silvie könnt ihr (neben dem äußerst gleichmäßigen Maschenbild) das schöne Abschlussdetail des Levitate Wrap von My Favourite Things Knitwear sehen. Ich will meinen auch bald annadeln. Spätestens Februar 2025!

Stinis_craft zeigt euch den Dune Cardigan von Caidree. Das Kuschelmodell strickt ihr aus Snefnug von CaMaRose und mit 6er Nadeln (Maschenprobe nicht vergessen!) kommt ihr auch gut voran.

Ich für meinen Teil werde dieses Wochenende überlegen, wie ich während einer Yoga-Figur auch noch stricken kann, damit mir keine Strickzeit flöten geht. Da muss man ja höllisch aufpassen. Und ich finde “die Strickerin” klingt doch perfekt – warum ist da noch niemand vorher draufgekommen? Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit ganz viel Strickzeit!

{GEWINNSPIEL}

Es ist der 4. Advent – und gleichzeitig schon Heiligabend! Zeit also, hinter das vierte und letzte Türchen unseres maschenfeinen Adventskalenders zu blicken. Wie die anderen Adventssonntage auch, habt ihr die Chance, ein Strickkit zu einem Maschenfein-Design zu gewinnen. Alles, was ihr tun müsst, ist hier und/oder unter dem entsprechenden Instagramposting einen Kommentar zu hinterlassen. Die Teilnahmebedingungen findet ihr unter den entsprechenden Blogbeiträgen und Instragram-Postings.

Der Seiser Cardigan

Im letzten Türchen unseres Adventskalenders versteckt sich unser Seiser Cardigan, zu dem ihr noch bis Dienstag, 26. Dezember, ein Strickkit gewinnen könnt. Den Cardigan hat Marisa im Urlaub auf der gleichnamigen Alm in Südtirol angestrickt und er ist aus ihrer alltäglichen Garderobe nicht mehr wegzudenken. Die Garnkombination aus doppelt Cusi und einem Faden Premia machen ihn zu einem wärmenden und luxuriösen Begleiter.

Gestrickt wird von oben nach unten. Ihr beginnt mit einem I-Cord. Anschließend nehmt ihr Maschen für das Rückenteil und die Schulternähte auf und arbeitet Vorderteile, Schulternähte und Rücken in Reihen, bis die Länge der Schultern erreicht ist. Unter den Armen werden Vorder- und Rückenteil verbunden und mit einem I-Cord abgeschlossen.

Seiser Cardigan
Wärmt euch im Winter perfekt: Seiser Cardigan.
Foto: © Maschenfein

Wunderbare Garnkombination

Der Seiser Cardigan ist ein edler und doch alltagstauglicher Begleiter.
Skizze: © Stine Wiemann

Die Garnwahl für den Seiser Cardigan war eher ein Zufall – über den wir aber nicht glücklicher sein könnten. Das flauschige Alpakagarn Cusi bekommt hier durch einen weiteren Faden Premia noch besseren Stand. Es entsteht ein dichtes Maschenbild, das dennoch ein leichtes Strickstück ergibt. Alpaka, Mohair und Seide wärmen euch garantiert und auch im Frühjahr ist der Seiser Cardigan wunderbar zu tragen, da ihr dann einfach keine Jacke benötigt.

Habt ihr Lust, bald auch einen Seiser Cardigan zu tragen? Dann hüpft in unseren Lostopf und hinterlasst uns hier und/oder beim entsprechenden Instagram-Beitrag einen Kommentar und erzählt uns gern, in welchen Farben ihr das Modell stricken würdet. Eine Teilnahme ist bis Dienstag, 26. Dezember 2023, 23:59 Uhr, möglich.

Euer Maschenfein-Team

{GEWINNSPIEL}

Update: Wir haben eine Gewinnerin ausgelost und benachrichtigt! Danke für eure zahlreiche Teilnahme. Weiter geht’s am zweiten Adventssonntag!
Es ist das 1. Adventswochenende! Gemeinsam mit euch öffnen wir heute das erste Türchen unseres kleinen, aber feinen maschenfeinen Adventskalenders. Eigentlich wollten wir das Gewinnspiel erst am Sonntag starten – aber wer weiß: Vielleicht hat ein Wichtel die Veröffentlichung einfach schon vorgezogen. 😉 Und das ist euer Glück: So habt ihr einen Tag länger Zeit!

Bis einschließlich Heiligabend habt ihr die Chance, in unserem Adventskalender jeweils ein Strickkit zu einem Maschenfein-Design zu gewinnen. Alles, was ihr tun müsst, ist hier und/oder unter dem entsprechenden Instagramposting einen Kommentar zu hinterlassen. Die Teilnahmebedingungen findet ihr unter den jeweiligen Blogbeiträgen und Instragram-Postings.

Der Küsel Sweater

Den Auftakt in unserem Adventskalender macht unser Küselsweater. Wie das manchmal so ist, war das Design gar nicht geplant, sondern ist eher durch Zufall entstanden. Aber manchmal sind Zufälle doch einfach das Beste, was einem passieren kann …

Angefangen hat alles mit dem Küselshirt, das Marisa auf dem gleichnamigen Hof auf Fehmarn angeschlagen hat. Verschiedene Garnkombinationen landeten im Teststrick und alle haben ihre jeweiligen Vorteile und Merkmale. Ganz besonders ins Herz geschlossen haben wir aber Saffira und Manada von Pascuali. Beide Garne vereinen mehrere Fasertypen und so verstrickt ihr am Ende Schurwolle, Seide, Mohair und Yak. Schöner und weicher geht es kaum, das können wir euch sagen!

Küselsweater
Durch Zufall entstanden, aber … wie schön können Zufälle sein? Küselsweater von Maschenfein.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Weite Ärmel, Gürtel zum Binden

Küselsweater
Beim Küselsweater werden alle Abschlüsse in Doubleface gearbeitet.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Gestrickt wird der Sweater nahtlos von oben nach unten. Ein sehr feines Detail neben den Bändern zum Binden – die ihr aber auch weglassen könnt – sind die Doubleface-Abschlüsse, die alle italienisch gearbeitet werden. Das ist sicherlich etwas mehr Arbeit beim Anschlagen bzw. Abketten, aber wir sagen voller Überzeugung: Es sieht einfach noch viel, viel schöner aus!

Der Küselsweater ist also definitiv ein ganz besonderes Design für uns – gerade, weil er gar nicht wirklich geplant war, sondern einfach so auf unseren Nadeln gelandet ist. Bei der schönen Farbpalette der beiden Garne habt ihr zudem die freie Wahl: Soll es noch etwas Winterliches sein oder nehmt ihr pastellige Farben, die ihr auch im Frühling tragen könnt? Ihr habt die Wahl!

Habt ihr Lust, bald auch einen Küselsweater zu tragen? Dann hüpft in unseren Lostopf und hinterlasst uns hier und/oder beim entsprechenden Instagram-Beitrag einen Kommentar und erzählt, in welcher Farbe ihr das Modell gern stricken würdet. Am kommenden Mittwoch losen wir aus!

Euer Maschenfein-Team

{Samstagskaffee & Netzgeflüster}

Hallali. Da gibt es mal zwei Wochen keinen klassischen Samstagskaffee und gefühlt explodiert die Designschmiede. So.viele.schöne.neue.Teilchen. Oder wie ich immer sage: Ciao Strickpläne! Hallo du neues Strickstück! Wollt ihr auch sehen, was mich gerade schwach macht? Dann bitte weiterlesen – und einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee samt Netzgeflüster.

Wenn man die Kolleginnen zum Lachen bringt …

Um der Flut an Inspiration Herr bzw. Frau zu werden, hatte ich mir eine Liste mit dem Titel “Strickplaner” angelegt und ein Foto davon an meine Kolleginnen geschickt. Monat für Monat habe ich bis zum Sommer “durchgeplant”. Ich habe mich in diesem Moment sehr strukturiert gefühlt. Voll fokussiert quasi. Geerntet habe ich ein paar spöttische Bemerkungen (“Ziehen die Kinder aus?!”). Nun – was soll ich sagen? Sie hatten leider recht (in Bezug auf die Pläne, nicht auf die Kinder!)

Strickprojekte planen – man kann es ja versuchen!
Foto: © Marisa Nöldeke
Cécile Top
Cécile Top von Paula_m kann man einfach nicht genug im Schrank haben!
Foto: © Susanne Müller

Schon am nächsten Tag nämlich musste ich die Liste – ähm – durchstreichen modifizieren. Da hatte Marisa nämlich das Cécile Top von Paula_m an. An dem kam ich ja letztes Jahr noch vorbei, weil ich einfach eine riesige Babykugel vor mir hergeschoben habe. Aber dieses Jahr? Da brauche ich es! Und ihr auch. Ist einfach das perfekte Strickstück. Könnt ihr beim Zwiebellook tragen und im Sommer dann einfach so. Gestrickt wird es aus Mandarin Petit von Sandnes.

Obacht bei den linken Maschen!

Wie immer bei Susanne erhaltet ihr eine tiptop Anleitung, bei der nichts schiefgehen kann. Kleine Herausforderung beim Stricken sind die linken Maschen des Rippenmusters. Viele – ich vermutlich auch – neigen dazu, sie im Vergleich zu den vorhergehenden rechten Maschen lockerer zu stricken. Sandra hat da bei Instagram ein tolles Highlight zu erstellt, in dem sie erklärt, wie ihr ein unebenes Maschenbild vermeiden könnt. Schaut mal hier. Und für alle nicht Instagrammerinnen: Die Masche beim Linksstricken nicht direkt von der Nadel ziehen, sondern die Masche links stricken (nicht abheben!) und den Faden dabei erst hinter die bestehende Masche nach hinten ziehen und dann die Masche von der Nadel gleiten lassen. Ist am Anfang etwas ungewohnt, aber so erhaltet ihr mehr Spannung.

Komplette Strickplosion

Überhaupt: Spannung. Schon seit Wochen habe ich immer wieder Blicke auf entstehende Designs werfen können. Und war schon richtig hibbelig. So viel was ich euch zeigen muss!!!11!1

Da ist zum Beispiel das Tide Loop Tee von Other Loops. Die Wellen im Design erinnern an die Tide, also die Wasserbewegungen der Ozeane, die jene unverkennbaren Muster im Sand hinterlassen, wenn sich das Wasser bei Ebbe zurückzieht.

Den Wellen folgen

Wir haben euch das Modell im Kit mit Tynn Line und Alpakka Følgetråd (beide Sandnes) angelegt. Für Tynn Line ist für nächste Woche eine umfangreiche Lieferung angekündigt, sodass wir unser Lager wieder ordentlich aufstocken können. Ihr könnt schon bestellen, beachtet bitte nur die etwas verlängerte Lieferzeit.

Das Shirt strickt ihr von oben nach unten. Um linke Reihen “zu sparen”, werden der untere Teil in der Runde und die Ärmel in der Runde auf links gestrickt und anschließend umgedreht. Simpel, aber trotzdem sehr ausgefuchst, finde ich. Das macht doch Lust aufs Losstricken!

Tide Loop Tee
Tide Loop Tee. Wer da nicht Lust auf Meer bekommt …
Foto: © Other Loops

Noch mehr Stricklust, bitte

Shore Tee …
Fotos: © Anne Ventzel / PetiteKnit / My Favourite Things Knitwear
Breeze Bag …
Levitate Wrap
… oder Levitate Wrap.

Rund um das Thema Sommer, Sonne, Strand und Meer ist eine ganze Kollektion entstanden. Da ist zum Beispiel noch das Shore Tee von Anne Ventzel (aus Tynn Line und Alpakka Følgetråd), die Breeze Bag von PetiteKnit (aus Tynn Line und Tynn Peer Gynt) oder der Levitate Wrap von My Favourite Things Knitwear (gestrickt aus kuscheligster Snefnug von CaMaRose).

Was soll ich denn da noch machen? Außer vollends kapitulieren? Ich sag’ euch also, wie es ist: Strickliste ist mittlerweile durchgestrichen und durch folgende Projekte ersetzt: Tide Loop Tee und Breeze Bag (Ihr wisst doch, ich, schick auf dem örtlichen Markt und so …).

Und so grabe ich mich ungelogen seit Tagen durch mögliche Farbkombinationen. Will ich eine kleine Farbexplosion mit Shocking Pink? Oder bleibe ich liebe bei Sandfarben? Oder vielleicht mal grün – passend zum Frühling? Ich habe gerade noch arge Entscheidungsschwierigkeiten!

Late Summer Wrap
Late Summer Wrap aus Merino und Soft Silk Mohair.
Foto: © Knitting for Olive

Damit mir auch ja nicht langweilig wird, schickt mir Jule regelmäßig Ideen oder – sehr serviceorientiert – bereits fertig angelegte Strickkits. Na, danke! Deswegen habe ich auch direkt noch eine Wickeljacke für euch: Late Summer Wrap von Knitting for Olive. Von oben nach unten aus Merino und Soft Silk Mohair gestrickt, ist es für all jene vielleicht eine Alternative, denen die Snefnug beim Levitate Wrap zu warm ist.

Die Jacke ist glatt rechts gehalten, die Sattelschulter gibt eine tolle Silhouette. Geschlossen wird sie mit den langen Bändern, die vorne oder hinten zur Schleife gebunden werden. Late Summer Wrap auf einem Kleid und ihr seid für sämtliche Sommerhochzeiten ausgestattet!

Neues Sommermagazin von Lamana

Top Brit
Top Brit
Fotos: © Lamana
Tuch Iris
Tuch Iris
Pullunder Mella #01
Slipover Mella

Freuen könnt ihr euch außerdem über ein neues Magazin von Lamana. Darin enthalten sind acht luftige Modelle für Frühling und Sommer. Die passenden Strickkits findet ihr hier bei uns. Mein Favorit – und zwar ganz genau in der Farbe (Psst … Basaltblau!) – ist das Top Brit aus Cosma. Ihr strickt von oben nach unten; begonnen wird am oberen Rand des Rückens. Eine schmales Zopfmuster säumt alle Ausschnittkanten. Perfektes Basicteil, würd’ ich sagen. Aber auch das Tuch Iris ist toll (aus Merida und Piura Arte) oder der Slipover Mella. Hier strickt ihr mit dem Baumwollgarn Ica.

Wichtige Durchsage!

Ich sag euch: Die Arbeit macht gerade mal wieder besonders viel Spaß! Denn entgegen der weit verbreiteten Meinung, Stricken sei nur etwas für den Winter, beweisen uns viele neue Strickdesigns für die warme Jahreszeit das glatte Gegenteil. Auch die maschenfeine Ideenschmiede läuft heiß. Zum Beispiel findet gerade ein Teststrick für den Hortensie Cardigan statt. Außerdem hat Marisa einen fliederfarbenen Shirt-Traum auf den Nadeln, der ebenfalls bald in den Test soll.

Auch abseits der Stricknadeln sind wir unterwegs. Sandra zum Beispiel prüft da mit einer Druckerei gerade etwas, das euch hoffentlich den Sommer versüßen wird. Und wer die Nadeln pickepacke voll hat, aber trotzdem gern bei Maschenfein stöbert (und kauft 😉 ), sollte ganz unbedingt bei unseren Strickaccessoires von Franziska Klee vorbeischauen. Noch bis morgen Abend läuft die aktuelle Verkaufsrunde. Danach ist erst einmal wieder ein bisschen Pause. Wer also feine Strick- und Nadeltaschen aus Naturleder haben möchte, einmal hier entlang! Beachtet bitte, dass die Bestellungen erst nach Ende der Verkaufsrunde angefertigt werden. Franzi und ihr Team nähen jedes Stück von Hand in Leipzig. So wird Produktionsüberschuss vermieden – und ihr könnt euch sicher sein, ein Einzelstück in den Händen zu halten. Denn auch wenn wir alle eine Mara oder Mona oder Mila haben: Leder ist ein Naturprodukt. Keine Stelle gleicht hundertprozentig der anderen. Eine schöne Eigenschaft, wie ich finde!

Frühlings-Sale bei Melanie Berg

Schnee von Melanie Berg.
Foto: © Melanie Berg

Ich weiß, ich weiß. Es ist schlimm mit uns. Deswegen nur noch fix ein Tipp: Melanie Berg hat einen kleinen Frühlings-Sale für ihre Anleitungen eingerichtet. Für jede gekaufte Anleitung bekommt ihr eine weitere gratis dazu. Na, hallöchen! Schnee zum Beispiel ist ein so wunderbar zartes Tuch. Wie wäre es passend dazu mit dem Sweater Perfect Stranger? Alle Infos zum Code findet ihr hier. Aber Achtung: Der Sale läuft nur noch bis heute Abend!

Maschenfein-Strickrunde

Während ich jetzt überlege, ob die Kinder (und der Mann – was soll der Geiz!) vielleicht doch übers Wochenende ausziehen, damit ich in Ruhe stricken kann, schaue ich noch fix, was ihr so strickt. Für die maximale Strickverführung sozusagen!

Fotos via Instagram: © instagram.com/claudia_knits / instagram.com/strickgeschichten.und.wir

Claudia strickt zu meiner großen Freude den Melange Sweater von PetiteKnit. Ihr wisst schon. Das Modell mit den zwei kontrastreicheren Farben, das ich auch unbedingt noch haben will.

Sarah befindet sich im Teststrick für den Hortensie Cardigan. Ein Träumchen im Halbpatent! Die Anleitung kommt bald!

Fotos via Instagram: © instagram.com/kat.sch.ing / instagram.com/frau.juni.strickt

Katrin und Andrea stricken beide unsere Muttertagsstola Zoe. Der Knit Along geht noch bis zum 7. Mai. Ihr dürft jederzeit einsteigen und natürlich auch darüber hinaus stricken. Alles zum Modell und zum Knit Along habe ich euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Ich geh Sachen packen. Viel Spaß beim Stöbern im Maschenfein-Shop und ein schönes Wochenende!

Heute geht’s los: Unser Knit-Along zum diesjährigen Muttertagstuch Zoe startet! Gemeinsam mit euch wollen wir nun bis zum Muttertag stricken (und natürlich auch darüber hinaus). Am Ende habt ihr hoffentlich alle eine wunderschöne Stola oder das Tuch in den Händen. Vielleicht geben einige von euch das fertige Strickstück sogar her und verschenken es an die Mutter, eine liebe Freundin oder einfach jemanden, der sich über so etwas Edles freuen würde.

Zum Beginn des Knit-Alongs – das Anleitungsupdate geht heute im Laufe des Vormittags an euch raus – geben wir euch noch einmal alle wichtigen Infos an die Hand, damit ihr gut vorbereitet ins lange Osterwochenende starten könnt und genau wisst, wie ihr euch zwischen Osterbrunch und Strickzeit aufteilen müsst. Und weil ihr hoffentlich trotz möglicher Verwandtschaftsbesuche alle ein bisschen Zeit zum Verschnaufen habt, schwelgen wir noch ein bisschen in Muttertagstuch-Erinnerungen. Denn wusstet ihr, dass das bereits unser fünfter maschenfeiner Muttertagstuch-Knit-Along ist?

Von zora bis Zoe

Es ist schon verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. 2019 hat Sandra das erste Muttertagstuch entworfen – und war ziemlich aufgeregt. Das Design zu Zora war nämlich unser erster Mystery-Knit-Along. Erinnert ihr euch auch noch so gut an den Patentteil, der den Auftakt machte? Und als im zweiten Abschnitt immer noch keine Kontrastfarbe drankam, trudelten schon die ersten nervösen Mails bei uns ein. Ob das so richtig sei? Wann wird denn nun das andersfarbige Milano-Knäuel gebraucht? Die Antwort: Im dritten Teil. Da kam es dann zu verkürzten Reihen und dem Abschluss des Tuchs. Ich trag meines heute immer noch so gern und werde es bestimmt nochmal stricken.

Unser erstes Muttertagstuch: Zora aus Milano von Lamana.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein
2020 war es Zeit für Amelia.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Nachdem der Knit-Along und ein Tuch speziell zum Muttertag so gut bei euch ankamen, stand für uns (damals bestand das Maschenfein-Team “nur” aus Marisa und Sandra – verrückt!) fest: Daraus machen wir eine maschenfeine Tradition! Und so setzte sich Sandra in den Weihnachtsferien wieder hin und entwarf Amelia.

Denn so ist es tatsächlich: Ein frühlingshaftes Modell wie das Muttertagstuch muss antizyklisch gestrickt werden. Das ist nicht immer ganz leicht zwischen Tannengrün und Plätzchenduft – aber es gibt natürlich wahrhaft Schlimmeres, als es sich mit Strickzeug gemütlich zu machen und mit Materialien und Mustern zu experimentieren.

Wieder ein geheimnisvoller Knit-Along

Auch Amelia besteht aus drei Teilen, die wir nach und nach veröffentlicht haben. Krönender Abschluss war (und ist) ein Wellenmuster, das Sandra selbst so begeisterte , dass sie im folgenden Sommer Ava entworfen hat. Ein wunderbares Brioche-Tuch aus Kaschmir.

Als Garn kamen bei Amelia mehrere Kombinationen in Frage. Wer es sommerlich mochte, konnte zu Line greifen, Mohair-Liebhaberinnen kombinierten Tynn Line und Tynn Silk Mohair (alle von Sandnes) und die Frostbeulen unter uns griffen zu Alpaca Fino von Pascuali. Neu war in diesem Jahr auch Suave von Pascuali, das hier doppelt verstrickt wurde. Wo ich hier so in der Vergangenheitsform schreibe: Natürlich gibt es Design und Kits nach wie vor und ihr könnt eure Muttertagstuchsammlung weiter vervollständigen.

Edle Garne machen die Designs besonders schön

2021 kam Carla auf die Nadeln. Dieses Mal hatten wir uns beim Hersteller für Ito entschieden. Kinu – ein reines Seidengarn – traf auf die Seide-Mohair-Kombi Sensai. Das war schon auf den Nadeln so herrlich und am Hals sowieso.

So viele Gedanken um die möglichen Farbzusammenstellungen wie bei Carla hatten wir uns bei unseren bisherigen Muttertagstüchern wohl nicht machen müssen. Aber hier war es besonders “kritisch”, da die beiden Garne nicht durchgängig gemeinsam verstrickt wurden, sondern mitunter auch einzeln (dann aber wiederum doppelfädig). Huch! Aber auch das habt ihr mit uns gemeistert und herausgekommen sind so viele wunderschöne Tücher in den verschiedensten Farben.

Die Namensgebung in jenem Jahr war übrigens kein Zufall: Carla bedeutet “die Freie”. Mitten in der Pandemie und bestimmt war gerade Lockdown, hat uns dieses Design daran erinnert, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Dass die wiederum nicht leichter würden, wussten wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht – aber getröstet hat es trotzdem.

Carla Mysterytuch
Carla aus Seide und Mohair.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Einfach immer weiterstricken

Trost war auch das Stichwort für 2022. Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden schrecklichen Nachrichten, waren wohl bei jeder von uns Thema. Gestrickt haben wir dennoch. Einfach, weil es gut tut, Ablenkung bietet und das Gedankenkarussell ein wenig in Schach hält.

Im vierten Jahr unserer maschenfeinen Muttertagstuch-Aktion haben wir ein wenig mit der bisherigen Tradition gebrochen. Statt eines neuen Designs im Mystery-Stil, haben wir ein bekanntes Modell mit neuer Garnkombi gestrickt. Ihr wusstet also, worauf ihr euch dieses Mal einlasst.

Salma: friedlich, sicher, gesund

Salma Muttertagstuch

Muttertagstuch Salma.
FOTO: © Ines Grabner / Maschenfein

Auch 2022 war der neue Name für das Patchwork Dreieckstuch nicht zufällig gewählt: Salma stammt aus dem Arabischen und bedeutet “friedlich, sicher, gesund”. Das alles haben wir uns in diesem Jahr besonders gewünscht und es in jede Masche mit eingestrickt.

Masche für Masche, Dreieck für Dreieck ging es bei Salma voran. Am Ende mussten einige Fäden vernäht werden, aber es hat sich gelohnt: Gestrickt aus doppelt Sensai oder einzeln Kosho von Ito hatte am Ende jede ein wunderbares Frühlingstuch in den Händen, das aber auch im Herbst und Winter treue Dienste leistet.

Jetzt wird gezopft

Von Beginn an haben wir für unsere Muttertagstücher den Hashtag #maschenfeinmuttertagsKAL verwendet. Dieses Jahr gibt es als Ergänzung noch #ozopftis dazu – es geht nicht anders! Denn 2023 wird bei uns zum Muttertag mächtig gezopft. Das Design ist wie im Vorjahr von Marisa.

Was ist euch denn lieber? Stola oder Dreieckstuch? Dieses Mal könnt ihr wählen. Gestrickt wird in beiden Fällen doppelfädig aus Merino Baby von Pascuali und Cashmere Dreams von Lang Yarns. Als Alternative haben wir euch noch Strickkits mit Merino Baby von Pascuali und Soft Silk Mohair von Knitting for Olive angelegt.

Hilfe durch Tutorial-Videos

Für Anfängerinnen ist Zoe weniger geeignet. Angst braucht ihr aber nicht haben: Marisa und Sandra stricken mit euch gemeinsam und für die Zöpfe hat euch Marisa auch schon Videos gedreht, damit nichts schiefgeht. Ein Tutorial für den nach links geneigten Zopf findet ihr hier, das für den nach rechts geneigten gibt es hinter diesem Link.

Muttertagsstola Zoe
Zoe als Stola.
Foto: © Dagmar Wilde

Wichtig: das richtige Zubehör!

Für Zoe braucht ihr auf jeden Fall Spannzubehör.
Foto: © Ines Grabner / Maschenfein

Der folgende Tipp gilt für all unsere Tuchdesigns – aber für Zoe ganz besonders: Ihr braucht unbedingt gutes Spannzubehör. Glaubt mir. Die Zöpfe sehen nur halb so schön aus, wenn sie nicht richtig gespannt wurden. Legt Zoe also nach dem Waschen auf den Matten und fixiert die Seiten mit Spanndrähten und/oder Kammnadeln. Ihr werdet dabei auf jeden Fall in die Länge gehen: Sowohl Tuch als auch Stola messen in der Breite bzw. Länge zwei Meter.

Bis ihr euer Tuch auf die Matten gebt, dauert es natürlich noch ein bisschen. Offiziell geht unser Knit Along bis zum Muttertag am 14. Mai. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht auch schon Deadlines gerissen hätten (eventuell strickt Marisa immer noch an Amelia. Also ganz eventuell). Aber wer sein Tuch an einen lieben Menschen verschenken möchte, hat so ein Datum im Hinterkopf. Als kleine Erinnerungsstütze haben wir hier noch ein praktisches pdf für euch. Druckt es einfach aus und legt es in euer Stricknotizbuch.

Persönliche Erinnerungen

Wie werdet ihr es denn handhaben? Verschenkt ihr Zoe oder behaltet ihr das Tuch lieber selbst? Bei Instagram habe ich in jedem Fall viele Kommentare von euch zu den Muttertagstüchern und dazugehörigen Knit-Alongs gelesen. Die fertigen Strickstücke sind für viele auf jeden Fall mehr als nur ein Tuch – so viel steht fest! Ich muss gestehen, dass ich meine Tücher bisher immer selbst behalten habe. Was aber auch daran liegt, dass ich in den meisten Fällen mit meiner Mama parallel gestrickt habe – wir waren also beide versorgt.

Wo auch immer das Tuch am Ende sein wird, die Hauptsache ist, dass ihr Freude beim Stricken habt. Selbstverständlich könnt ihr auch später zum Knit-Along dazustoßen. Vielleicht hat ja die ein oder andere noch gezögert, war sich bei der Farbe noch nicht sicher oder will eines der älteren Modelle stricken. Alles kein Problem! Die Ostertage eignen sich auch, unseren Shop von vorn bis hinten zu durchstöbern. Abgesehen von den Feiertagen wird in unserem Lager normal weitergearbeitet, verpackt und versendet.

Eine Sammlung Muttertagstücher schadet nicht!
Foto: © So schöne Zora-Tücher

Kleine Ankündigung

Evelyne Top
Kleiner Teaser für den kommenden Samstagskaffee …
FOTO: © Johanna Böhme

Bevor es in die Feiertage und hoffentlich ganz viele Osterleckereien geht, noch ein Hinweis: Diesen Samstag macht unser Inspirationskäffchen eine Pause. Schmökert aber gern durch all die anderen Samstagskaffees, die es bei uns mittlerweile auf dem Blog so gibt. Gestern hat Louisa außerdem unseren Beitrag zu Auf den Nadeln veröffentlicht. Lasst euch gern von unseren aktuellen Projekten inspirieren. Ihr könnt euch außerdem auf den 15. April freuen. Da geht es auf dem Blog dann wieder rund. Mit einer neuen Reihe und farbenfrohen Modellen.

Das gesamte Maschenfein-Team wünscht euch nun schöne und erholsame Ostertage – und einen tollen maschenfeinen Muttertags-Knit-Along!