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Über Marisa

Die ersten Maschen schlug ich mit meiner Oma Lotti mit etwa fünf Jahren an. Hier auf meinem Blog teile ich nun viele Jahr später Inspirationen, Anleitungen, Tips und Tricks rund um meine große Leidenschaft fürs Stricken, Wolle & Co.

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was man jetzt so stricken könnte und der große Muttertags Knit Along}

Einen guten Morgen zum Samstagskaffee am Ende einer irrsinnig turbulenten Woche hier bei Maschenfein. Alle äusseren Umstände fühlen sich ganz langsam ein wenig wie ausserordentlich anstrengende Normalität an. Man ist froh, sich ein wenig geregelt eingerichtet zu haben mit Homeschooling, Homeoffice und #wirbleibenzuhause zurecht zu kommen. Bei Maschenfein ist jedenfalls so richtig ordentlich was los.

Viele von Euch, folgen ja unseren Geschichten auf Instagram und stecken bereits mitten drin in unseren Vorbereitungen für den diesjährigen Muttertags Knit Along. Aber andere haben vielleicht noch gar nichts davon mitbekommen, deshalb hier zusammengefasst: am 10. Mai ist Muttertag und wie auch im vergangenen Jahr stricken wir in den kommenden Wochen alle gemeinsam ein Tuch in drei Etappen, das dann möglichst für alle pünktlich zum Muttertag fertig wird und an die beste Freundin, Mutter, Schwiegermutter, Patentante Tante… oder auch sich selbst verschenkt werden kann. Ob wir das Tuch am Muttertag persönlich übergeben werden können, bleibt noch ungewiss. Aber das macht nichts. Im Gegenteil. Was könnte es gerade in diesen Zeiten schöneres geben, als etwas Nähe und Wärme in Form eines selbst gestrickten Tuches zu versenden?

Foto: Farbkombinationen für das Amelia-Strick-Kit Nr. 01

Wo es das Tuch zu sehen gibt? Noch gar nicht! Bei diesem Knit Along handelt es sich um einen “Mystery Knit Along“. D.h. das endgültige Design, welches sich wie auch letztes Jahr Sandra ausgedacht hat, bleibt zunächst noch ein Geheimnis. Die Anleitung werdet Ihr Schritt für Schritt erhalten, das hilft auch dabei, “on track” zu bleiben. In diesem Jahr haben wir uns noch mehr überlegt: das Tuch könnt Ihr in sieben verschiedenen Materialalternativen stricken. Ob mit oder ohne Mohair, mit oder ohne Tierfasern und für jeden Geldbeutel, wer mitmachen möchte, wird bestimmt fündig. Auf unserer Übersichtsseite zum Knit Along findet Ihr alle Strick-Kits und darunter auch nach und nach (da bin ich noch dran) Fotos von schönen Farbzusammenstellungen, falls Ihr da unsicher seid.

Wem “mystery” zu mystery ist, wer aber trotzdem die Idee eines Tuchs zum Muttertag so toll wie wir findet, findet heute hier im Samstagskaffee ganz viele schöne Tuchideen zum Mitstricken bei unseren Muttertags Knit Along. Da gibt es schon so wunderschöne Kits bei uns im Shop, dass man glatt schon für Weihnachten vorarbeiten könnte… aber schaut selbst:

Fotos: © Blue Sky Fibers

Oben links beginnen wir mit dem Tuch “Ingwer” von Melanie Berg, ein asymmetrisches Dreieckstuch, das verschiedene Strukturmuster miteinander kombiniert. Ingwer wird aus Cumbria Fingering von The Fibre Company gestrickt, das mit einem leichten Mohair-Anteil neben der Wolle einen ganz leichten Flausch mitbringt. Die Farbe auf dem Bild ist Buttermere und im Augenblick auch noch vorrätig. Aber auch die anderen Farben von Cumbria Fingering sind großartig.

Rechts daneben einer meiner Favoriten in diesem Winter, der es aber aus Zeitmangel trotzdem noch nicht auf die Nadeln geschafft hat: der schlichte, wunderschöne Schlauchschal Princeton Capelet von Blue Sky Fibers gestrickt aus Eco Cashmere.

Unten links ein großes Projekt für erfahrenere StrickerInnen: der Nowthen Wrap von Blue Sky Fibers wird ebenfalls aus Eco Cashmere gestrickt, verbraucht allerdings eine echte Menge.

Für den Endless Wrap von Blue Sky Fibers unten rechts müsstet Ihr Euch noch etwas gedulden, bis das Garn wieder ausreichend auf Lager ist.

Fotos: © ChrisBerlin, © ANKESTRiCK, © Katrin Schneider, © Janukke

Oben Links die Stola Dots or Stripes, ein Design von ChrisBerlin aus Como von LAMANA. Ein Tuch, welches mit den Hintergrundmaschen im Halbpatent spielt. Auf der Vorderseite erscheinen sie als Punkte, auf der Rückseite als gebrochene Streifen.

Daneben der schöne Long Shadows von ANKESTRiCK in einem Wollpaket aus Cashmere 6/28. Genau diese Version habe ich auch und liebe meinen Long Shadows sehr.

Unten links seht Ihr Kempen von Katrin Schneider, ebenfalls ein Wollpaket aus COMO von LAMANA. Kempen ist ein Dreieckstuch, das ein einfaches Lacemuster mit einem Texturmuster kombiniert. An der Spitze beginnend wächst das Tuch symmetrisch bis zur gewünschten Länge.

Unten rechts das Tuch Stitches of Zen von Janukke. Die Zick-Zack-Linie wird durch das Kombinieren von Abnahmen und Umschlägen erzeugt. Das Tuch wird ansonsten kraus und glatt rechts gestrickt aus einer Kombination aus ITO Shio und ITO Asa.

Fotos: © Maschenfein und EMF Verlag

Ich bin immer wieder selbst erstaunt über die Anzahl der vielen Tücher, die ich selbst schon aufgeschrieben habe. Links oben das Tuch “Luna”, welches die maschenfeine Welt Ende November eroberte. Gestrickt aus Sultano Fine von Rowan. Ein luftig, seidiges Kuschelträumchen. Luna beginnt an der einen Spitze und wird von dort aus mit Zunahmen auf beiden Seiten und Abnahmen entlang der durch das Tuch laufenden Linie bis zur tiefsten Stelle gestrickt. Ab hier bleiben die Zunahmen auf der einen Seite aus, wodurch die zweite Tuchhälfte geformt wird. Kraus-Rechts-Blöcke durchzogen von Glatt-Rechts-Reihen und gegenläufige Glatt-Rechts Blöcke mit Kraus-Rechts-Unterbrechungen, welche dem natürlichen Prinzip der Fibonacci-Reihe folgen, geben dem Tuch einen harmonischen Musterverlauf. Ich liebe mein Luna-Tuch sehr. Für den schmaleren Geldbeutel haben wir es auch nochmal aus einer Sandnes-Garnkombination zusammengestellt, diese Alternative findet Ihr hier.

Rechts daneben seht Ihr das Easy Dreieckstuch gestrickt aus Brushed Fleece. Die Anleitung für das Easy Dreieckstuch findet Ihr hier gratis bei uns im Shop und Ihr könnte es wirklich aus einfach allem stricken. Wir haben hier auch noch die klassische Mohair-Variante im Shop.

Unten links unser letztes Weihnachtstuch, das Margaretas Mama Tuch. Es sieht super kompliziert aus, ist es aber wirklich gar nicht. Das Muster wird lediglich durch rechte und abgehobene Maschen erzeugt. Man muss allerdings etwas Ausdauer haben, denn gegen Ende hat man schon echt viele Maschen auf den Nadeln. Es lohnt sich allerdings sehr!

Und unten rechts der Maschenfein-Klassiker, das Tuch Hinata, das Cover-Tuch meines allerersten Buches “Tücher stricken”. Auch Hinata sieht kompliziert aus, ist es aber nicht und hat absolutes Suchtpotential. Gestrickt wird auch hier mit rechten und abgehobenen Maschen, wodurch das Muster erzeugt wird.

Fotos: © EMF Verlag

Noch mehr Tücher, hier alles aus meinem zweiten Tücherbuch. Links oben das Tuch Charis, super simpel gestrickt aus ITO Kinu und Sensai, wobei das Muster durch das Abwechseln ein- und zweifädigen Strickens entsteht.

Oben rechts das Tuch Talula ebenfalls aus dem weiten Tücherbuch. Das Tuch wird aus der Mitte der langen Seite gestrickt mit Zunahmen am Rand und in der Mitte. Das Wabenmuster entsteht ebenfalls durch Hebemaschen.

Darunter, also unten links das Tuch Cloe, das aus zwei verschiedenen Garnen gestrickt wird, wodurch diese gebrochene Optik entsteht. Dadurch und durch das Rippenmuster.

Unten rechts das Patchwork-Tuch, das wir in die Neuauflage des ersten Tücherbuches gepackt haben, dort heisst es Patchwork-Tuch Irika. Die Anleitung gibt es aber nach wie vor auch einzeln im Shop. Gestrickt wird das Tuch aus Cashmere 6/28, wobei die Dreiecke eben im Patchwork-Stil aneinander gestrickt werden. Macht süchtig. Und Cashmere 6/28 muss es in diesem Fall wirklich sein, das ist einfach so toll, ich liebe mein eigenen Patchwork-Tuch sehr.

Fotos: © LAMANA

Auf Lamana ist immer Verlass. Jedes Jahr erfreuen sie uns im Herbst mti einem neuen Magazin, in dem auch immer wunderschöne Tücher zu finden sind. Oben links die Stola #0309 gestrickt aus Premia aus dem letzten Magazin.

Oben rechts ebenfalls aus dem letzten Magazin und ebenfalls gestrickt aus Premia die Stola #1209. Da heisst es also einfach: Muster genau studieren und überlegen welches einem mehr liegt…

Aus dem vorjährigen Magazin seht Ihr hier unten links das Tuch #1008 (ei Dreieckstuch) gestrickt aus Cusi, dem gebürstetem Alpaka-Garn.

Und unten rechts die Stola #2308 gestrickt aus Modena, der Merion-Kaschmir-Mischung von LAMANA.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Stöbern und freue uns riesig auf unseren Knit Along, bei dem schon unfassbar viele von Euch mitmachen! Wenn DHL und unsere fleissigen Packbienchen es möglich machen, starten wir am kommenden Donnerstag mit dem Anschlagen unseres Muttertags-Tuches! Drückt uns alle die Daumen!

(Wer später dazu stossen möchte, darf das natürlich jederzeit tun).

Habt ein möglichst gemütliches Wochenende und bleibt gesund!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Corona-Quarantäne-Stricken}

Einen guten Morgen zum Samstagskaffee in unserer zweiten Quarantäne-Woche, in der manche Dinge beginnen, Gewohnheiten zu werden und andere Dinge einfach wahnsinnig anstrengend sind. Die Aufteilung zwischen “Home Schooling” und “Home Office” zum Beispiel. Oder zwischen “Spielzeit” und “Haushalt”. Sowieso bin ich gefühlt ununterbrochen daran zu putzen, zu waschen oder aufzuräumen. Zum Ende der Woche schlich sich so langsam der Corona-Blues ein. Dünnhäutigkeit, Müdigkeit, zu wenig “me-time”. Ich glaube es geht vielen so. Auch den Kindern natürlich.

Ich hoffe, den Corona-Blues in der kommenden Woche in den Griff zu bekommen. Vielleicht hilft das Wochenende auch, ihn zu vertreiben? Was mir in jedem Fall gerade gute Laune gemacht hat sind die vielen schönen Projekte, die ich für diesen Samstagskaffee gefunden habe.

Vielleicht machen sie Euch auch ein wenig gute Laune! Ach und pssstt… in Kürze (vielleicht heute oder morgen) geht der zweite Maschenfeine Podcast online. In “Nur noch eine Reihe” habe ich diesmal Paul Pascuali zu Gast und es ist ein wirklich tolles Gespräch geworden. Da dürft Ihr Euch drauf freuen!

Aber hier kommen erst einmal ein paar schöne Strickideen zum Kopfstricken oder Annadeln in der Corona-Quarantäne:

Fotos: © Andrea Mowry

In das Tuch Satellite von Andrea Mowry hab ich mich total verliebt. Es wird abwechselnd in kraus und im Patent gestrickt. Verkürzte Reihen bringen besondere Abwechslung in die Struktur. Wenn man genauer hinschaut, sieht man es. Die abwechselnden Streifen beherbergen in sich noch Richtungswechsel. Ihr könntet Satellite prima aus LAMANA Piura Arte (die handgefärbte Variante des klassischen Piuar) kombiniert mit LAMANA Cusi stricken. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry (auf Englisch).

Fotos: © Carrie Bostick Hoge

Der Name könnte schonmal nicht passender sein: Winter Escape Pullover. Ein Design von Carrie Bostick Hoge, zu dem Re-Jeans von Pascuali prima passt! Ein Garn aus recycelten Baumwollfasern, die von gebrauchten Jeans stammen und Schritt für Schritt wieder bis zur Einzelfaser aufgelöst und gereinigt werden. Gibt es in schönen frischen Farben und die Anleitung zum “Escap” findet Ihr hier auf Ravelry.

Fotos: © Pam Allen

Allererste Maschenfein-Leserinnen erinnern sich vielleicht, dass ich die Winterversion dieses Cardigans vor vielen, vielen Jahren schon gestrickt habe. Der Cardigan Petunia von Pam Allen ist die schöne sommerliche Variante, gestrickt aus Sparrow von Quince & Co. Ein ganz feines Design, das von oben nach unten gearbeitet wird und wirklich super sitzt. Das Wollpaket haben wir noch nicht angelegt, aber die benötigte Menge findet Ihr bei Ravelry und wir haben im Augenblick fast alle Farben ausreichend auf Lager. Die Anleitung findet Ihr bei Ravelry hier.

Fotos: © Carrie Bostick Hoge

Noch etwas sommerliches aus demselben Garn, also Sparrow von Quince & Co ist das Top Saco Stripes von Carrie Bostick Hoge. Die Anleitung gibt es hier. Das Top wird flach in zwei Teilen gestrickt und ist ruckzuck fertig.

Fotos: © Whitney Hayward

Na gut und wer es jetzt schon gern so richtig sommerlich mag, könnte sich auch mit dem Garn Sparrow von Quince & Co an dieses feine Tuch im Lace-Muster wagen. Es ist das Tuch “Somes” von Bristol Ivy. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry.

Fotos: © amirisu

Aber noch soll es ja bald auch wieder Minusgrade geben, man darf also ruhig auch noch etwas wärmere Jacken annadeln. Zum Beispiel den Cardigan Hachinosu von Andrea Mowry, ist der nicht toll? Die Anleitung findet Ihr hier. Gestrickt wird nahtlos von oben nach unten. Die breite Blende wird am Ende gearbeitet, mit einem kleinen Lochmuster. Ihr könnt Hachinosu prima aus LAMANA Bergamo stricken.

Fotos: © Leila Raven

Ich weiß nicht mehr wo und wer, jemand hatte mich nach einem guten Projekt gefragt, um verkürzte Reihen zu üben. Mir fiel natürlich sofort unser Bayak-Tuch ein. Das eignet sich prima. Aber auch das Tuch Spathe von Isabell Krämer wäre einfach super zum Üben verkürzter Reihen, die sich durch diese feinen Farbtupfer auch so wunderbar erkennen lassen. Ihr könnt Spathe prima aus der neuen Balayage von Pascuali stricken. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry.

Und noch ein Design von Isabell: der Cardigan “Mariechen”. Die Anleitung gibt es (auch auf Deutsch) hier bie Ravelry, wir haben diese Jacken schon einmal im Samstagskaffee gezeigt. Ihr könntet ihn aus Sandnes Peer Gynt oder Rowan Cotton Cashmere stricken oder aber auch zweifädig aus Sandnes Sunday.

Maschenfein Strickrunde

In der Maschenfein Strickrunde wird seeeeehr fleißig gestrickt. Wenn Ihr den Hashtag #maschenfein nutzt, finden wir Euch auch! So wie wir diese Projekte gefunden haben:

Fotos: links © knithagoras und rechts © bluebell4004 (beide via Instagram)

“Endlich Zeit…” schreibt Sylvia auf Instagram und ist hier auch gleich zwei Mal vertreten. Einmal rechts mit ihrem Luna-Tuch. Links trägt Jenny ihr wunderschönes Luna-Tuch! Das sieht so herrlich aus! Sie hat es unser Sandnes-Kit ausgewählt.

Fotos: links © main.knit und rechts © bluebell4004 (beide via Instagram)

Gleich zwei Margaretas Mamas haben wir hier beisammen. Links von main.knit, bald zum Abketten bereit. Und rechts von Sylvia.

Fotos: links © marrypoppins und rechts © strickhase (beide via Instagram

Und schließlich haben wir hier noch zwei Water-Tücher versammelt. Rechts das fertige Tuch von Strickhase. Und rechts die Anfänge einer knallig frischen Farbkombination von marrypoppins. Das kann ja nur gute Laune machen!

Kommt gut und gesund durch das Quarantäne-Wochenende!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Corona-Quarantäne-Stricken}

Guten Morgen zum Samstagskaffee, ganz virtuell, mit vielen, vielen Inspirationen aus der Strickwelt und rund um Maschenfein. Schöne Inspirationen können wir mehr als gut gebrauchen in diesen Tagen. Die erste Woche Quarantäne haben wir hinter uns, denn #wirbleibenzuhause! Mit vielen anstrengenden Tiefpunkten haben wir uns in unserem neuen Alltag sowohl privat aber auch rund um Maschenfein so langsam zurecht geruckelt. Unser Versand ist bis auf weiteres gesichert. Wir liefern im Augenblick in gewohnter Geschwindigkeit und haben rund herum im Lager sehr viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Nutzt die kontaktlose Übergabe der Paketboten, denn das ist nicht nur für Euch, sondern auch für sie in dieser Zeit jetzt sehr wichtig.

Quarantäne ist nun also angesagt. Das Internet überschlägt sich vor Ideen für Homeschooling und Homeoffice, Podcasts werden in erhöhter Frequenz ausgestrahlt (worüber ich mich als Podcast-Junkie sehr, sehr freue) und täglich haben wir viele, viele Nachfragen in den Mails, in unserer Facebook-Runde und auf Instagram zu schönen Strick-Kits, einfachen Projekten, ganz herausfordernden Projekten und Farbzusammenstellungen.

Eine der häufigsten Fragen der letzten Tage war: Was könnte ich denn jetzt so aus Premia stricken, da gibt es ja vier neue Farben?

Fotos: © LAMANA

Ja, es gibt vier schöne neue Farben und mir gefällt dabei die 25 Kupfer (links im Bild) am Besten. Dann gibt es noch 06 Maronenbraun, 47 Muskat und 48 Macadamia.

Fotos: © LAMANA

Ambitioniert Anfänger könnten diesen Schal hier oben stricken. Er wird doppelfädig aus Premia gestrickt. D.h. immer zwei Fäden derselben Farbe werden zusammen verarbeitet. Es werden viele rechte und linke Maschen gestrickt und zusätzlich in jeder vierten Reihe ein kleines Sternchen gearbeitet. Das ist aber auch gut zu schaffen, denn dazu werden nach je einer linken Masche immer drei Maschen zusammen gestrickt, auf der Nadel belassen und nach einem Umschlag noch einmal zusammen gestrickt. So dass sich eben die Maschenanzahl trotz Zusammenstrickens nicht verändert. Insofern ist das auch wirklich ein einfaches Projekt neben Quarantäne-Kinderbetreuung. Das Strick-Kit zu diesem Schal findet Ihr hier, dort könnt Ihr auch Eure zwei Lieblingsfarben miteinander kombinieren.

Fotos: © LAMANA

Fortgeschrittene oder diejenigen ohne Kinder, mit großen Kindern oder die halt einfach abends auf dem Sofa ein wenig Ablenkung benötigen, könnten aus Premia zum Beispiel diese Stola aus dem neusten LAMANA-Magazin stricken. Sie wird auf 3,25mm Nadeln mit Patentrand und feinem Lace-Muster gearbeitet.

Fotos: Links © Maschenfein und rechts © Petite Knit

Wer Lust auf einen Pulli hat, könnte den Sequence Sweater von Petite Knit stricken. Für den kombiniert Ihr Premia mit Milano (auch von LAMANA). Meiner (links im Bild) ist genau aus dieser Kombination gestrickt und trägt sich großartig. Das Wollpaket findet Ihr hier bei uns und die Anleitung gibt es bei Ravelry auch auf Deutsch.

Farbkacheln aller neuen Sunday-Farben von Sandnes Garn

Die neuen Farben von Sunday von Sandnes Garn sind auch da und alle auf Lager! Großartig, endlich können wir uns auch farbtechnisch so richtig schön ausleben, bei all den schönen Anleitungen, die es dafür schon so gibt. Denn wenn man ehrlich ist, was die Farbpalette einfach viiiiel zu klein. Jetzt gibt es wunderschöne Blautöne und überhaupt ist für jeden Geschmack ganz sicher etwas dabei. Wir könnten also loslegen mit…

Fotos: © Petite Knit

… dem Anker’s Sweater (links im Bild) oder dem Stockholm Slipover (rechts im Bild), beide von Petite Knit. Der Anker’s Sweater wird nahtlos von oben nach unten gestrickt. Die Passe besteht aus Segmenten im Rippenmuster, gefolgt von klassischen Zunahmen. Der Rumpf des Pullis und die Ärmel werden glatt rechts in Runden gearbeitet. Der Pulli eignet sich für ambitionierte Anfänger. Also nicht solche, die gerade die ersten rechten Maschen lernen, aber schon solche, die sich bereits an einigen Tüchern probiert haben und nun den ersten Pulli stricken möchten. Das Wollpaket für diesen Pullover findet Ihr hier.

Auch an den Stockholm Slipover könnt Ihr Euch als ambitioniert AnfängerInnen wagen, das Wollpaket findet Ihr hier. Der Pullunder wird ebenfalls von oben nach unten gestrickt. Begonnen wird mit dem Rücken, der bis auf Achselhöhe in Reihen gestrickt wird. Von den Schultern aus werden die beiden Seiten des Vorderteils zunächst getrennt voneinander, dann vereint ebenfalls bis auf Achselhöhe gearbeitet. Hier werden die Maschen des Rückens und des Vorderteils verbunden und gemeinsam in Runden bis zum Bündchen gestrickt. Abschließend werden für die Ärmausschnitte und den Halsausschnitt Maschen aufgenommen und Bündchen im Rippmuster gearbeitet. Alle Kanten werden italienisch abgekettet, was einen besonders hübschen Abschluss bildet. Für die Technik findet Ihr eine super Beschreibung auch in unserem Stricklexikon.

Fotos: © Petite Knit

Ein Pulli, der mich immer, immer, immer wieder “triggert” und direkt anspringt ist der Caramel Sweater. Der ist einfach genau mein Ding und wird garantiert noch irgendwann in meinem Leben in meinen Kleiderschrank wandern müssen. Gestrickt wird er von oben nach unten, super einfach und damit auch prima für Anfänger oder einfach zum “mindless” Stricken geeignet. Das Wollpaket findet Ihr hier, das Garn Sunday wird auch für diesen Pullover mit Tynn Silk Mohair kombiniert, was ich sehr, sehr mag.

Babystrick ist auch gerade so richtig angesagt. Auch aus einem wirklich traurigen Grund: So kenne ich Familien mit ganz frischem Nachwuchs, die im Augenblick nicht mit Tanten, Onkels, Großeltern zusammen kommen können. Wenn ich darüber nachdenke, frage ich mich einmal mehr, wann wir aus diesem schrecklichen Traum endlich aufwachen… Vielleicht ist es also einfach besonders schön, während der Quarantäne-Wartezeit etwas für die Kleinsten zu stricken wie zum Beispiel das Seaside Set oben rechts im Bild. Das Wollpaket gibt es hier.

Fotos: Tuch Adair von © Julie Hoover

Ich liebe, liebe, liebe ihren Instagram Feed und habe auch schon oft etwas von ihr verlinkt: Julie Hoover. Die Anleitung für dieses schön schlichte Tuch Adair findet Ihr bei Ravelry (auf Englisch) und mein Strickherz hat ein wenig gehüpft, als ich darauf kam, das Island Blend von Rowan super, super, super dazu passen würde. Gibt es auch in einem schönen Naturton und für das Tuch benötigt Ihr fünf Stränge.

Fotos: Lucca Schal von © Julie Hoover

Die Anleitung für diesen zarten Schal namens Lucca (ebenso von Julie Hoover) findet Ihr auch bei Ravelry auf Englisch. Und Ihr könntet ihn aus unserer Frühlingskombination Sandnes Tynn Line und Tynn Silk Mohair stricken. Oder, wenn Ihr es etwas wärmer haben möchtet aus ITO Rakuda und Sensai. Auch diese Stola könntet Ihr prima (wie auch das Tuch davor) einfach und unkompliziert neben Homeoffice und Quarantäne beginnen und wachsen lassen.

Maschenfein Strickrunde auf Instagram

Ihr seid jedenfalls so richtig fleißig am Stricken. Seien wir froh darüber, dieses Hobby genau jetzt in dieser unfassbaren Welt für uns zu haben. Zum Runterkommen, Gedanken sammeln, Entspannen…

Fotos: links © stricke.linchen (via Instagram) und rechts © frauke.ott65 (via Instagram)

Ganz nach dem Motto “Osaka brauchen wir alle” strickt Carolinchen einen zauberhaften Frühlings-Osaka in zarten Farben. Mag ich sehr! Das Strick-Kit zu Osaka findet Ihr hier.

Rechts strickt Frauke das Margareta-Kindertuch aus unserem Kinderbuch “Smaland Skandinavisch stricken”. Auch dazu haben wir ein Strick-Kit hier.

Fotos: links © knittinga83 (via Instagram) und rechts © mucki1964 (via Instagram)

Inga hat die Erwachsenen-Version “Margaretas Mama” fertig gestrickt (muss noch gewaschen und gespannt werden. Sie soooo toll aus! Und ist doch gar nicht so schwer wie es aussieht. Wird nämlich einfach nur mit rechten Maschen und Hebemaschen gestrickt…

Mucki hat Elara fertig gestrickt, gewaschen und gespannt. Sieht ganz, ganz zauberhaft aus! Das Strick-Kit zu “Elara” gibt es hier.

Fotos: links © bolerohund (via Instagram) und rechts © knithagoras (via Instagram)

Heidi hat in einem Affenzahn den Little Love Cardigan abgekettet. Großartig! Und Jenny hat gerade das Luna-Tuch aus unserem Sandnes-Garn-Kit für Luna auf den Nadeln.

Ich wünsche Euch ein geruhsames Wochenende. Bleibt gesund. Und bleibt zu Hause!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Stricken in den Corona-Wochen}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit einigen Gedanken, ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und ganz, ganz vielen Ideen für Strickprojekte, die Euch vielleicht ein wenig heller durch die bevorstehenden, anstrengenden Wochen begleiten können.

Ich bekam gestern eine Email mit dem Titel “Corona Strickprojekte”. Britta ist eine der Mütter und Väter, die in den kommenden fünf Wochen viele gute Nerven brauchen. Fünf Wochen mit Schulkindern zu Hause zu verbringen, die am liebsten raus möchten, gern ihre Freunde sehen wollen und nun aber auch auf jegliche Aktivitäten verzichten müssen, ist tatsächlich eine bisher unbekannte Herausforderung. Es sind eben keine Ferien, sondern ein selbst auferlegter Hausarrest, dem wir alle soweit wie möglich nachgehen sollten. Ihrer Mail folgten weitere Nachrichten auf Instagram mit dem Wunsch und der Frage nach Corona-Projekten. In den kommenden Wochen will man abends auf’s Sofa fallen und nur noch stricken. Was anderes bleibt uns ja kaum übrig… Restaurants, Bars, Kinos… entweder dicht, oder auch wenn nicht, keine gute Alternative. Britta wünscht sich “ein leichtes Projekt, das mich durch 5 Wochen Chaos begleitet”. Also haben wir für unser heutiges Käffchen auf eine gute Mischung von leicht bis komplex geachtet. Leichte Projekte für’s Stricken neben “Homeschooling” schließlich haben die Kinder (man kann es nicht oft genug betonen) keine Ferien, sondern im besten Fall einen von der jeweiligen Lehrkraft gut organisierten Lehrplan für zu Hause an der Hand. Unsere Schule hat da tatsächlich schon grandios vorbereitet. Wir zeigen Euch auch ein paar komplexere Projekte, wenn Ihr Euren Kopf abends nochmal so richtig auf andere Gedanken bringen wollt, oder ohne Kinder die Wochen zu Hause verbringt und neben der Arbeit im Home Office etwas Abwechslung braucht. Ausserdem findet Ihr uns ja fast täglich in den Stories auf Instagram!

Das Stricken könnte nun die beste Rettung sein, die Nerven nicht zu verlieren. Haben wir nicht wirklich allergrößtes Glück mit diesem Hobby? Vielleicht seid Ihr auch Anfänger, dann fangt genau jetzt an! Also auch für die Anfänger unter Euch gibt es heute einen Schwung Inspiration.

Fotos: links © Maschenfein und rechts © sandragroll

Der Osaka-Schal ist unser “mindless-knitting”-Projekt Number One. Seitdem wir ihn sogar in Runden stricken, ist er noch einfacher: das p-e-r-f-e-k-t-e Nebenbei-Projekt. Unser Ersatz für das obligatorische Socken-Projekt, da wir (noch) wenig Socken stricken und so gern Tücher tragen. Rausholen, glatt rechts weiter stricken, hinlegen, pausieren. Ganz ohne nachdenken. Naja. Fast. Die Schwierigkeit bei Osaka liegt in der Farbwahl. Aber da helfen wir Euch gern. Ich glaube Sandra hat die schönsten Farbkombinationen mittlerweile im Kopf, haha. Oder träumt schon davon! Auf dem Bild oben links trage ich das Farbpaket 5. Sandra trägt im Bild rechts das Farbpaket 1 und hat sich für ihren zweiten OSAKA die Farben 347, 324, 325, 326, 692, 328 ausgesucht!

Osaka ist so ein super tolles Nebenbei-Projekt, in den Corona-Ferien könnte er rasant wachsen. Ich stelle mir Osaka-Stricken während des Homeschoolings ganz prima vor. Die Kids rechnen fröhlich vor sich hin, ich stricke genüsslich und nicke ihnen ab und an ermunternd zu. Jawohl. So wird es laufen.

Das OSAKA-Strick-Kit könnt Ihr entweder in sechs vordefinierten Farbkombinationen kaufen, oder Ihr wählt das Farbpaket 7 und schreibt uns Eure fünf Wunschfarben dann bei der Bestellung ins Bemerkungsfeld hinein. Gestrickt wird mit ITO Sensai, einem der weichsten und schönsten Mohair-Garne, das es gibt. Mit dabei im Kit ist die Anleitung (benötigt Ihr nur für die Maschenzahl, wird ja schliesslich einfach hoch gestrickt), wobei wir nicht wie in der Anleitung beschrieben hin und her stricken, sondern nach dem Anschlag direkt zur Runde schließen. Ihr benötigt eine Rundstricknadel 3.9mm (ITO) bzw 4mm (anderer Hersteller) in Länge 60cm und schon kann es los gehen.

Fotos: links © Maschenfein, rechts © CaMaRose

Unsere Top-Idee für wirklich super gemütliches Stricken mit nicht ganz so feinem Garn wie bei OSAKA ist das Water-Tuch in Snefnug. Mega. Wirklich! Ich bin fast versucht, es anzuschlagen. Das Water-Tuch heißt Water-Tuch, weil es ursprünglich aus dem Garn Water von Wool Addicts gestrickt wird. Und als eine Kundin neulich nach einer Alternative suchte, fiel uns Snefnug ein, das wir noch nicht so lang im Shop haben, aber sehr, sehr lieben. Snefnug gibt es erstens in wunderschönen Farben und zweitens ist es in seiner Konstruktion und Beschaffenheit einfach so toll. Bei Snefnug werden Alpaka- und Merinofasern in einen feinen Schlauch aus Baumwolle hineingepustet. 100% Natur, super leicht, schön kuschelig. Wirklich toll.

Das Strick-Kit für das Water-Tuch aus Snefnug findet Ihr hier und dazu benötigt Ihr eine Rundstricknadel 4,5mm (bzw. passend zu Maschenprobe).

Fotos: © MEZ Crafts UK Ltd.

Endlich haben wir das passende Strick-Kit zum Blue Haze Pullover von Quail Studio eingestellt. Den hatte ich neulich schon einmal im Samstagskaffee verlinkt, schaut mal hier, ich war damals auf Instram über so schöne Bilder gestolpert. Gestrickt wird aus Alpaca Classic, das ich eh so gern mag (trage mein Margaretas Mama Tuch daraus total gern). Die Broschüre enthält gleich vier tolle Projekte aus Alpaca Classic und Ihr findet darin die Größen S bis L.

© Katrin Schneider

Neues von Katrin Schneider! Wir sind große Fans ihrer Anleitungen und dann auch noch in dieser Garn-Kombination: großes Haben-Wollen-Gefühl! Der Purple Coke Sweater wird nämlich auch ITO Urugami (72 % Wolle, 28 % Papier) und ITO Sensai (60 % Mohair, 40 % Seide) gestrickt. Und zwar nahtlos von oben nach unten mit Zunahmen in den Raglanschrägen. Das Wollpaket zum Purple Coke Sweater findet Ihr hier.

Kommt Euch der Pulli irgendwie bekannt vor? Oder möchtet Ihr lieber schon etwas frühlingshafteres Stricken? Der Purple Coke Sweater ist der kleine Bruder vom Purple Coke Shirt, das aus ITO Urugami und ITO Tetsu gestrickt wird. Das Wollpaket zum Shirt gibt es hier.

Fotos: © Petite Knit und © by__frida (via Instagram)

Da musste ich jetzt glatt selbst kurz gucken, ob wir das Wollpaket schon angelegt haben. Haben wir nicht, machen wir noch! Aber bis dahin könnt Ihr hier lesen, was Ihr für den Balloon Sweater von Petite Knit benötigt: Die Anleitung findet Ihr (auch auf Deutsch) hier bei Ravelry. Und stricken könnt Ihr den Balloon Sweater hervorragend doppelfädig aus LAMANA Piura.

© Eri

Heute bin ich wirklich in Fahrt in Sachen Abwechslung. Ganz was anderes als der Balloon Sweater ist nämlich der Cardigan Sumile von Eri. Die Anleitung für diesen zarten Cardigan findet Ihr (auf Englisch) hier auf Ravelry und Ihr könntet ihn ganz prima aus LAMANA Modena stricken. Also dieses Jäckchen in der Farbe Altrosa oder Basaltblau… seufz.

Fotos: © Eri

Gleiche Designerin und ebenso zart ist der Himmeli Pullover. Er wird von oben nach unten mit einer Rundpasse gearbeitet, das feine Lace-Muster wird einfädig gestrickt, der Rest zweifädig. Ihr könntet Himmeli hervorragend aus ITO Kinu und ITO Sensai stricken. Die Anleitung findet Ihr hier bei Ravelry.

Auf die Ohren

Auf die Ohren gibt es von uns in dieser Woche die allererste Episode unseres niegelnagelneuen, eigenen (!) Podcasts “Nur noch eine Reihe”. Der Maschenfein Podcast! Wir waren so aufgeregt, als wir am Donnerstag endlich mit unserer ersten Folge, die wir Mittwoch abend aufgenommen hatten, online gegangen sind. So lange schwirrte mir der Gedanke an einen eigenen Podcast schon im Kopf herum, denn ich bin selbst absoluter Podcast-Junkie. Endlich haben wir es geschafft. Was wir mit diesem Podcast vor haben und worum es in der ersten Folge geht, hört Ihr hier bei Spotify oder (endlich auch) hier bei Apple Podcasts. Oder ganz einfach hier im Netz.

Maschenfein Strickrunde

Es ist wirklich viel, viel los in der Maschenfein Strickrunde. Ein kleiner, mittlerweile großer Knit Along rund um die Love Kollektion von ANKESTRiCK ist im Gange. Den Big Love, den Great Love, den Long Love und den Little Love. Da könnt Ihr natürlich jederzeit dazu stoßen, Sandra erzählt in unserem Podcast ein wenig mehr über den Little Love Cardigan.

Fotos: links © bolerohund via Instagram rechts © sigrun.koenig via Instagram

Heidi strickt den Little Love aus Bio Balance von BC Garn. Und Sigrun strick den Little Love in Tynn Alpakka Ull und Rosa. Die Anleitung für den Little Love Cardigan findet Ihr hier.

Fotos: links © fabulouisaslife via Instagram und rechts © madamemaje via Instagram

Louisa trägt seit langem mal wieder ihren Girlfriends Cardigan. Ein Ansporn für mich! Denn drei Mal dürft Ihr raten was genau mein Langzeit-Ufo ist…. verrate ich auch im Podcast…

Madam Maje hat eine wunderschöne Kombination für OSAKA bereit gelegt. Hach!

Fotos: Links © Ankerstrick via Instagram und rechts © Lillepige14 via Instagram

Und schließlich noch zwei wunderschöne Tücher aus der Maschenfeinen Strickrunde. Links der Klassiker: Hinata von Ankerstrick! Und rechts Margaretas Mama von Mareike.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Bleibt gesund!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein. Gestern habe ich in meinen Instastories danach gefragt ob Ihr hier schon gern Frühlingsstrick sehen würdet. Oder ob Euch das Wetter noch zu grau sei und Eure Gedanken noch um Mützen, Schals und Wintergarne schweifen. Die Antworten waren erstaunlich ausgeglichen. Von Sommerstrick und Baumwollgedanken hin zu Handschuhen und dicken Garnen… also gibt’s es heute ein buntes Gemisch schöner Dinge, die mir über den Weg gelaufen sind und die wir perfekt genau jetzt anschlagen könnten. Mit dabei sind einige Neuigkeiten aus dem Shop!

Das niegelnagelneue Buch von Cecilia Campochiaro“Making Marls” – verdient es, hier direkt an erster Stelle gebührend vorgestellt zu werden. Es ist wie das erste Buch “Sequence Knitting” ein unglaublich umfassendes Werk, welches sich diesmal dem Thema “Farben” widmet. Für all diejenigen, die sich gern wirklich fundiert und “technisch” mit Themen rund ums Stricken befassen möchten, sind die beiden Bücher von Cecilia eine wahre Wonne. Es gibt wohl kaum ein anderes Strickbuch, dass sich so systematisch mit genau einem Thema befasst.

Fotos: © Cecilia Campochiaro auf Instagram @ceceliacampochiaro

“Making Marls” heisst frei übersetzt: mehfarbige Garne herstellen. Während Cecilia in ihrem ersten Buch „Sequence Knitting“ Stricktexturen durch einfache Wiederholung von Maschenfolgen erforschte, beschäftigt sie sich in ihrem neuen Buch intensiv damit, mehrere Fäden verschiedener Farben zu texturierten und farbigen Stoffen zu verarbeiten, deren Effekte aufgrund der unterschiedlichen Kombinationen extrem variieren können. Das Buch ist ein ergiebiges Nachschlagewerk zum Thema mehrfädiges sowie mehrfarbiges Stricken, enthält über 30 Strickanleitungen und kann als Grundlagenbuch zur Farbenlehre für DesignerInnen und StrickerInnen dienen.

Cecelia lebt übrigens im Silicon Valley und hat dort viele Jahre Spezialmikroskope für die Herstellung von Computerchips entwickelt. Wenn Ihr Lust habt, sie etwas näher kennen zu lernen, hört Euch gemütlich den Woolful Podcast aus dem Jahr 2015 an.

Fotos: © Rosa P.

Rike von Rosa P. hat einen tollen Pullover entworfen, den wir sofort, auf der Stelle in Snefnug anschlagen könnten. Das würde soooo schön passen! Hach! Der Pullover heisst “Eezra Sweater” und wir haben das passende Wollpaket für Euch hier schon bereit gestellt. Eezra ist ein Oversize-Pullover und wird nahtlos von oben nach unten mit Raglanzunahmen gestrickt. Das hohe Halsbündchen (sieht man auf den Bildern hier nicht so gut, seht Ihr im Wollpaket besser) wird zunächst provisorisch angeschlagen und dann nach innen geklappt und an der Anschlagkante zusammengestrickt. Für die Saumbündchen werden Vorder- und Rückteil separat mit verkürzten Reihen gearbeitet. Die Taschen werden separat gestrickt und dann aufgenäht.

Fotos: © Lia Lykke via Instagram @lialykke

Gleich zwei schöne Designs von My Favourite Things • Knitwear hier gestrickt von Lia Lykke. Links der Cardigan No. 5 kombiniert mit dem Sommer-Top Camisole No. 2, das Ihr auch rechts auf dem Bild seht. Die Anleitung zum Cardigan No. 5 findet Ihr hier auf Englisch. Er wird nahtlos von oben nach unten im Patentmuster gestrickt und Ihr könnt prima Sandnes Tynn Silk Mohair zweifädig verwenden.

Die Anleitung für das Top Camisole No. 2 findet Ihr hier auf Englisch. Es wird im Rippenmuster von unten nach oben gestrickt und es ist ja echt nicht viel dran, geht also recht flott. BC Bio Balance passt super dazu, eine Mischung aus Wolle und Baumwolle. Achtung, Ihr müsst unbedingt eine Maschenprobe machen, die Nadelstärke ist mit 3mm in der Anleitung eher zu hoch. Ebenfalls gut passen würde LAMANA Modena, dann aber etwas wärmer auf der Haut – eine Mischung aus Merino und Kaschmir. So schöne Farben! Und auch perfekt passen würde die reine Baumwolle von Rowan Summerlite 4ply! Jetzt habt Ihr die Qual der Wahl…

Fotos: © Lia Lykke via Instagram @lialykke

Ich bin dann im Feed von Lia Lykke hängen geblieben (wenn das mal nicht auch ein klares Farbeschema ist) und direkt noch über diese sommerliche Variante der Cumulus Blouse von Petite Knit gestoßen. Ich trage meine winterlich warme Variante aus unserem Wollpaket ja gerade frisch uns gern, aber im Sommer könnte ich mir tatsächlich eine Cumulus Blouse in dieser Art, gestrickt aus einem unserer Sommergarne super gut vorstellen. Die Anleitung findet Ihr bei Ravelry und verwenden könntet Ihr für die sommerliche Variante zum Beispiel LAMANA Ica oder aber (dann ein ganz bisschen Flausch) ITO Kinu mit ITO Sensai.

Fotos: © Millefryd Knitwear

Wer doch gern noch etwas wärmeres auf den Nadeln hat, könnte den Camille Cardigan wie im linken Bild mit einem Mohair Beilauffaden stricken. Die Anleitung gibt es hier auf Englisch und Ihr könntet ITO Rakuda mit ITO Sensai kombinieren, eine wirklich traumhafte und schon viel gestrickte Kombination. Passen würde auch LAMANA Como und Premia – sooo schöne Farben!

Fotos: © Paula strickt

Den Robin Sweater kennt Ihr eigentlich schon. Wir haben das passende Wollpaket aus SANDNES Sunday schon im Shop. Susanne aka Paula strickt hat die Anleitung noch etwas angepasst (luftigerer Ausschnitt) und rechts im Bild in schwarz aus LAMANA Como gestrickt – hachz!!! Die Anleitung findet Ihr (auch auf Deutsch) hier.

Ich hätte jetzt wirklich gern noch eine Instagram-Runde mit Euch durch unsere #maschenfeinstrickrunde gedreht und den Start des Knit Alongs würdig gefeiert. Aber das kleinste Fräulein zahnt und lässt mich nicht in Ruhe weiter schreiben. Ich geselle mich also zu Ihr und wünsche Euch ein herrliches Wochenende!

Auf den Nadeln {März 2020}

Schwups, da sind wir schon im März und ich habe ordentlich was auf den Nadeln, aber grandioserweise auch einiges abgekettet. Ich versuche nach und nach die Projektliste rückwirkend auf meiner Ravelry-Seite zu führen. Leider habe ich das jahrelang versäumt, oder einfach keine Muße gehabt. Aber es ist ein so tolles Gefühl, dort Projekte als “fertiggestellt” abzuhaken, dass es einer meiner großen Vorsätze für dieses Jahr geworden ist, meine Seite dort zu aktualisieren. Im März möchte ich meine September-Jacke abnadeln. Das sollte zu schaffen sein.

Eigentlich könnte ich schon längst mit den Ärmeln beschäftigt sein, ich habe aber kurzerhand beschlossen, die Jacke etwas abzuwandeln und länger zu stricken. Ich trage einfach lieber längere Strickjacken mit Leggins und Tunika, also nadle ich noch fleißig weiter im Patent, bis ich meine Wunschlänge erreicht habe.

Foto: © Maschenfein – September Jacke von Petite Knit auf den Nadeln

Das Strick-Kit zur September-Jacke findet Ihr hier. Es wird dreifädig gestrickt – zwei Fäden Tynn Silk Mohair kombiniert mit einem Faden Sunday. Wenn Ihr nach wie vor unsicher in der Farbwahl seid, schaut mal in meinem Instagram-Profil in diesen gespeicherten Highlights nach. Dort habe ich die schönsten Farbkombinationen gut abgelichtet. Die Auswahl sollte dann gar nicht mehr schwer fallen. Ich stricke die Farben “Sailor in the dark” und “Dyp Blå”.

Foto: © Maschenfein – Osaka Schal auf den Nadeln

Mein Langzeitprojekt, der OSAKA-Schal hat endlich die Hälfte überschritten, ich habe die vierte Farbe auf den Nadeln und bin gerade unsicher, ob die diese Farbe nicht doch noch einmal zurück zu ribble und mit einem dunklen rot tausche. Statt hellblau wird es dann also etwa weinrot! Ob ich anschliessend den Schal in hellgrau oder natur abschließe weiß ich noch gar nicht, tendiere aber zu letzterem. Viiiiel zu viele Entscheidungen, ich sag Euch! Da Ihr immer wieder fragt, hier meine Farben bisher:

Orient Blue 341 – Cinnamon 302 – Pale Blush 300 – dann kommt Glacier 347, oder Bordeaux 312, oder Enji 311 und dann vermutlich White 300.

Ich stricke den Schal in Runden und habe dazu die Anzahl Maschen gemäß Anleitung angeschlagen und einfach zur Runde geschlossen. Im OSAKA-Strick-Kit findet Ihr sechs vorgegebene Farbkombinationen, wenn Ihr nicht groß nachdenken mögt. Oder aber Ihr legt die Variante 7 in den Warenkorb und schreibt uns Eure Wunschfarben dann bei der Bestellung ins Bemerkungsfeld. Alle Farben findet Ihr hier bei Sensai.

Und was habt Ihr so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickst Du so im März? Was ist aus Deinen letzten Projekten geworden? Verrätst Du es hier? Wir freuen uns drauf! Kommentiere einfach hier unter diesem Post oder verlinke Dich in der Linksammlung. Auf Instagram benutzen wir den Hashtag #aufdennadeln

Verlinken kannst Du Dich den ganzen Monat lang! Achtung: Du musst in Deinem Post einen Backlink zu diesem Beitrag oder Blog setzen, sonst funktioniert das mit dem Link-Tool nicht. Ein Backlink ist nichts anderes, als ein Link zu diesem Blog :)!

Du schaust zum ersten Mal hier vorbei? Jeden Monat sammeln wir Strick-Projekte, die in den jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt werden. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findest Du in der Rubrik Auf den Nadeln.

You are invited to the Inlinkz link party!

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Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein. In der vergangenen Woche hatten wir ein Maschenfeines Team-Meeting in Mini-Runde, in dem wir strategisch das ganze Jahr geplant haben. Das hat so unfassbar viel Spaß gemacht. Es hatten sich in den letzten viren-befallenen Wochen schon viele Ideen angestaut und tat daher sehr gut, diese alle zu besprechen und in Form zu gießen. Jetzt sind wir parat für das Jahr und der allererste Maschenfeine Streich steht auch schon kurz bevor. Zwei davon eigentlich, hach da dürft Ihr Euch auf etwas freuen!

Währen wir hinter den Kulissen noch ein wenig daran werkeln, könnt Ihr es Euch mal wieder gemütlich machen, ich habe nämlich auch heute wieder viel zum Stöbern dabei:

Fotos: © Maschenfein

Den hatte ich hier noch gar nicht gebührend gefeiert, dabei finde ich ihn so großartig: den “Stage Diving” nach einer Anleitung von Katrin Schneider, gestrickt aus Merino Twist von Cowgirl Blues. Ist der nicht einfach toll! Die Farbe sowieso, aber (und das könnt Ihr auf dem Bild schwer sehen) er trägt sich vor allem wirklich unfassbar gut. Das Garn (100% Merino) hat so einen schönen Griff und passt hervorragend zum Halbpatent des Cardigans. Das Strick-Kit zum Stage Diving gibt es hier.

Passend dazu trage ich auf dem Bild ein Margaretas Mama, in den Farben Petrol und Marmor. Das Täschchen von Twig and Horn auf dem Bild ist im Augenblick ausverkauft, kommt aber bald wieder rein. Und eine Übersicht über unsere vielen schönen Pins findet Ihr hier. Pins kann man wirklich nie genug haben, ganz ehrlich, die machen einfach Spaß!

Fotos: © Petite Knit

Das zauberhafte “Seaside Set” von Petite Knit haben wir direkt in den Shop aufgenommen. Die Anlietung enthält Pulli und Hose, gestrickt wird aus dem Garn Sunday von SandnesGarn, das Petite Knit in Kooperation mit Sandnes Garn im vergangenen November auf den Markt gebracht habt.

Der Pulli wird glatt rechts mit Raglanzunahmen von oben nach unten gestrickt. Die Knopfleisten werden an der linken Raglanschräge gearbeitet. Die Hose wird von oben nach unten gestrickt. Mit verkürzten Reihen wird sie hinten für den Windelpopo höher gearbeitet. Entlang des Bundes wird ein Tunnelzug gearbeitet, durch den am Ende ein Gummiband gezogen wird. Ihr findet das Set hier im Shop als Strick-Kit, es enthält dann Garn für Pullover und Hose in den Wunschfarben. Zur Strickanleitung (auf Deutsch) geht es hier entlang.

Fotos: © Designs by Delz

Noch einen coolen Pullover haben wir bei dem männlichen (!) Strickdesinger Vincent Deslandes aka Designs by Delz gefunden. Den Mini Montrealer könntet Ihr für eine sommerliche Variante aus Rowan Creative Linen stricken oder aber aus LAMANA Como oder Sandnes Merinoull für Nichtsommer bzw. einfach die Ganzjahresvariante. Die Anleitung zum Mini Montrealer findet Ihr hier bei Ravelry (auf Englisch).

Fotos: links © Designs by Delz, rechts © theknitpicky

Wer den passenden Pullover in groß für den Partnerlook stricken möchte, findet die Anleitung zum Erwachsenen Montrealer hier. Den könntet Ihr je nach Vorliebe aus Rowan Cotton Cashmere, Sandnes Sunday doppelt, oder aber Rowan Pure Wool Worsted stricken.

Vincent hat übrigens auch einen sehr schönen Instagram-Feed, geht mal stöbern!

Fotos: © Sandnes Garn

Es gibt zwei neue Designs (also eigentlich ist es eher ein Design in Form von Pulli und Jacke) von Tiril Eckhoff für Sandnes Garn aus Børstet Alpakka: Die Stipejakke (Tiril 14) und den Tirilgenser 14 in zwei Varianten, je nach Streifenvorliebe. Das Strick-Kit zur Jacke gibt es hier, und die beiden Strick-Kits zu den Pullis findet Ihr hier und hier.

Fotos: © My Favourite Things

Von My favourite Things haben wir den Kuschelpullover “Sweater No. 6” gefunden, den Ihr prima zweifädig aus Sandnes Alpakka Silke und Silk Mohair stricken könntet. Mir gefallen die I-Cord-Details besonders gut an dem Pullover – am Halsauschnitt und an den Ärmelenden. Die Anleitung für den Pullover findet Ihr hier bei Ravelry (auf Englisch).

Fotos: Links © Twig & Horn und rechts © Paula strickt

Unsere letzte große Ladung der 52 Weeks of Socks Bücher von Laine sind angekommen und so kann der letzte Schwung Eurer Vorbestellungen am Montag und Dienstag raus gehen. Ein paar ganz wenige Exemplare habe ich noch zurück behalten und stelle sie dann ein, wenn ich Euch das Buch in den Instastories zeige. Ansonsten ist es leider restlos ausverkauft. Der “Run” auf dieses Buch war unglaublich und ich konnte selbst kaum glauben wie schnell auch die Nachbestellungen immer wieder weg waren. Hoffen wir also, dass es bald wieder ein so tolles Projekt von Laine geben wird. Das Sockenbuch ist also im Augenblick nicht mehr bestellbar, aber passend zum Sockenbuch habe ich wieder die schönen Sockenspanner von Twig&Horn im Shop.

Ganz ehrlich: schon allein wegen dieser unglaublich schönen Spanner lohnt es sich, ein paar Socken anzuschlagen! Wer vielleicht noch nie Socken gestrickt hat und endlich mal welche anschlagen möchte, könnte sich auch einfach an die Basic Socken von Susanne aka Paula strickt machen, hier findet Ihr die Anleitung auf Deutsch. Vielleicht sind die ja etwas für euch

Auf den Ohren

Ich bin heute viel zu müde, um lang zu erzählen, dieser Podcast hat mich letzte Woche unglaublich tief beeindruckt. Ich brauchte etwa 10 Minuten, um in das Gespräch wirklich herein zu kommen. Das hat sich sehr gelohnt.

Maschenfein Strickrunde auf Instagram

Wenn Ihr Eure Fotos auf Instagram mit den passenden Hashtags #maschenfein und oder #maschenfeinstrickrunde verseht, finden wir Euch und freuen uns! Auch diese Woche sind wieder tolle Sachen dabei:

Fotos: Links © diy_by_steppi und rechts © nadel_und_garn

Steppi trägt die kuschelige Kaschmir Blättermütze passend zu einer wundervollen Margaretas Mama Kombination. Love it!!! Das Kit zur Blättermustermütze aus dem herrlich dicken Cashmere Big von Lang Yarns findet Ihr hier. Und hier nochmal der Link zu Margaretas Mama.

Rechts im Bild hat Mary gerade Cowgirl Blues Merino Twist für diese Mütze namens “Amici Hat” bereit gelegt. Ich bin gespannt!

Fotos: links © si.so.123 und rechts © marielu321

Wenn das mal nicht den Frühling ruft! Silke strickt einen einfachen, leichten Schal aus dem schönen Bouclégarn Awayuki von ITO.

Rechts im Bild trägt Sylvia unsere Klassiker von Sandnes Garn, die Mohair-Seide-Jacke. Steht Dir super! Das Strick-Kit zu dieser Jacke findet Ihr hier.

Fotos: links © _esdee_ und rechts © sandragroll

Und was wäre ein Samstagskaffee inzwischen ohne ein neues Projekt auf den Nadeln bei Sibel? Wow! Sie strickt (links im Bild) den Pitala-Cardigan nach einer Anleitung von Sandra doppelfädig aus Yak Lace (hier geht es zum Strick-Kit).

Und rechts im Bild das super schnelle Projekt für Sandras Patenkind, die Floetre Mütze, zu der wir natürlich das Wollpaket aus Sandnes Merinoull im Shop haben. Den veganen Bommel gibt es optional auch bei uns, nämlich hier.

Habt ein tolles Wochenende!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen, total verschnupften guten Morgen zum Samstagskaffee mit ganz viel Dies und Das aus der maschenfeinen Strickwelt und ein paar, ganz wenigen Jammergedanken. Wir haben noch immer oder schon wieder oder wie auch immer Viren zu besucht. Streptokokken hatten sich auch dazu gesellt. Wir Maschenfeins sind einfach äusserst gastfreundlich, bei uns fühlt man sich wohl. Wir fühlen uns leider gar nicht wohl und harren der Dinge, die hoffentlich nur besser werden können. Immerhin ist Kind 1 vermutlich über den Berg und kann am Montag wieder in die Schule. Ich konnte derweil ordentlich was Kopfstricken. Und viele schöne Pläne für die Frühjahrsgarderobe schmieden.

Ein kleiner Tip, weil Ihr auf Instagram immer wieder gern fragt (und Achtung, unbezahlte und unbeauftragte Werbung, selbst gekauft!): Ich trage unter Pullis und über Leggings am liebsten diese ärmellose Tunika, die ich mir gerade noch einmal in schwarz und weiß nachbestellt habe, weil sie so ein “jeden-Tag-drunter-Teil” ist.

Meine Ideen für Frühjahrs-Tops und -Pullover kommen hier, die würde ich am liebsten alle sofort anschlagen und zügle mich, weil ja die September-Jacke noch auf den Nadeln liegt!

Fotos: Links © Paula_m und rechts © Quince & Co

Da wäre ganz oben auf meiner Frühlings-Top-Strickliste das Basic Top von Paula_m, das ich im letzten Sommer schon gern aus Willet von Quince & Co. gestrickt hätte. Willet ist übrigens eine zertifizierte, ökologisch nachhaltige Baumwolle, deren Herstellungsprozess Quince ausführlich und transparent in einem sehr lesenswerten Blog-Post erklärt.

Ich finde das Basic Top aus Willet müssten wir als Wollpaket unbedingt aufnehmen. Bis dahin ist es aber ganz einfach: Ihr benötigt für die Größen S (M) L (XL) XXL einfach 5 (5) 6 (6) 7 Stränge Willet und schon kann es los gehen. Aber denkt an die Maschenprobe!

Fotos: © Pascuali

Mindestens genauso weit oben auf der Frühlingsstrickliste steht der leichte Pullover “Alisea” aus dem ersten Pascuali-Magazin, das es natürlich auch bei uns zu kaufen gibt. Samt Wolle. Gestrickt wird Alisea aus Saffira, einer feinen Mischung aus Merino und Maulbeerseide und ich würde vermutlich genau die Farbkombination des Originals wählen. Gefällt mir sehr!

Fotos: Links © Mauricette.c und rechts © Rowan

In dieses Top-in-progress von Mauricette.c habe ich mich gestern auf den ersten Blick verliebt. Gibt noch keine Anleitung aber unter all den Tops/Strickjacken mit diesem Ärmel-Detail, ist dieses Teil einfach meins. Die Anleitung ist sicherlich in Arbeit und wird uns pünktlich zu den wärmeren Temperaturen beglücken. Wir werden es beobachten und dann natürlich hier im Samstagskaffee laut aufschreien. Ich kann mir gut vorstellen, dass Rowan Summerlite 4ply perfekt passen könnte. In der Farbe Dunkelgrau für mich, hach. Zwei weitere Oberteile mit diesem Detail an den Ärmeln haben wir schon im vorletzten Samstagskaffee gezeigt, das war einmal der Cardigan Kakuetta (leider bisher nur auf französisch, muss man wirklich wollen) und der Nerea-Pullover aus dem Laine-Magazin.

Mein “Gathering Stripes” Pullover für das kleinste Fräulein ist von den Nadeln gehüpft und wird bereits eifrig getragen. Gestrickt habe ich ihn aus Lang Merino 120, was ich gerade für Kinderkleidung und diesen Pulli prima empfehlen kann. Die Mengenangaben bei Ravelry betreffen Laufmeter, ich habe etwas wenige benötigt und einfarbig gestrickt. Ich habe leider kein Foto des fertigen Pullis für Euch, einen Mini-Blick auf ein Tragebild konntet Ihr aber letzte Woche in meinen Instastories erhaschen. Glaubt mir einfach, der ist toll und ich zeige ihn in den Stories noch etwas mehr im Detail, wenn die Viren sich verabschiedet haben.

Fotos: © Sandnes Garn aus dem aktuellen Magazin 2003

Es gibt einige neue Sandnes Magazine! Die kommen so irre schnell raus, dass wir kaum hinterher kommen, Euch davon zu erzählen, wenn wir die Modelle fleißig in unser System eingebaut haben. Aber viele haben wir schon für Euch online. Das neue Kindermagazin 2003 enthält diese schönen Modelle hier auf einen Blick. Besonders verliebt habe ich mich in das Kleid “Augsutkjole” oben im Bild, gestrickt aus Babyull Lanett (100% Merino-Wolle). Hier geht es zum fertigen Strick-Kit. Ich finde das total süss. Die Anleitung im Magazin deckt die Größen bis 8 Jahre ab. Passend dazu gibt es den Pullover “Augustgenser”.

Für uns “Große” gibt es die beiden neuen Hefte 2002 und 2004 und ich muss leider sagen, dass mich die Fotos für diese zwei Hefte (im Gegensatz zu dem oben genannten Kinderheft) diesmal nicht vom Stuhl hauen. Ich finde man erkennt die Strickstücke leider nicht so gut. Deshalb kann ich gar nicht so genau sagen was mein Favorit wäre und vermutlich ist das auch der Grund warum wir hier mit dem Einpflegen der Kits etwas langsamer sind oder manche einfach weglassen. Wenn Ihr sie alle sehen wollt, findet Ihr hier alle Modelle aus 2002 und hier alle Modelle aus 2004. Wir helfen Euch natürlich gern mit Mengenangaben, wenn für Euch das perfekte Modell dabei sein sollte!

Ach, das hab ich noch für Euch! Das neue Tuch “Dots or Stripes” von ChrisBerlin, das ich bei unserem Käffchen-Treff vor einigen Wochen schon “in-Arbeit” bewundern durfte. Ein wirklich effektvolles und ganz einfaches Muster, welches mit den Hintergrundmaschen im Halbpatent spielt. Auf der Vorderseite erscheinen sie nämlich als Punkte und auf der Rückseite als gebrochene Streifen. Das Tuch ist dadurch prima beidseitig zu tragen. Die Anleitung findet Ihr hier bei Ravelry (auch auf Deutsch) und wir haben das passende Wollpaket mit COMO von Lamana (soooo viele schöne Farben!) für Euch schon eingestellt.

Maschenfein Strickrunde auf Instagram

Puh, jetzt falle ich gleich ins Bett, aber eine Runde drehen wir noch durch die Maschenfein Strickrunde auf Instagram:

Fotos: © _esdee_

Sibel trägt fleißig alle Tücher und zeigt sie uns in ihrem Feed. Ihr Schrank muss ein Raumwunder sein. Links das Winnie-Tuch aus “Cowgirl Blues Merino Twist” und rechts das Water-Tuch aus “Wool Addicts Water”.

Fotos: Links © claudia_knits

Und als wäre sie mit unseren geheimen Projekten, an denen sie auch fleissig mistrickt nicht ausgelastet, strickt Sibel auch noch ein weiteres Water-Tuch (rechts im Bild), diesmal aus Suave, das wird auch mega! Die Anleitung gibt es nämlich natürlich auch einzeln im Shop und passend dazu dann Suave von Pascuali, los geht’s. Streifenliebe.

Links im Bild lacht uns Claudia an, die hier den Winterly Pullover und das Elfriede Tuch aus dem 6. Laine Magazin trägt.

Fotos: links © Wollkenfrollein und rechts ©

Auch bei Silvie kann ich “aus Gründen” :)) gar nicht fassen, wo sie die Zeit her nimmt, sie strickt gerade neben “psssttt” noch den Aria Schal, den ich hier tagein tagaus grad trage (herrlich warm bei Schüttelfrost).

Und rechts im Bild ein wunderschönes “Margaretas Mama” von Mareike! Sieht aus als wärst du bald fertig!

Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein und einige Gedanken zu Euren Fragen gestern Abend auf Instagram, als ich etwas Hilfe brauchte, um meinen Schreib-Flow in Gang zu setzen. Mittlerweile ist es für mich eigentlich auch zum Ritual geworden, mich während des Schreibens des Samstasgkaffees mit sanfter Piano-Musik aus der Feel Good Piano Playlist bei Spotify berieseln zu lassen. Echter Trigger für mich, um ins Schreiben zu kommen. Kennt Ihr das? Wenn einen bestimmte Melodien in den immer gleichen Gemütszustand versetzen? Bestimmt. Was mir auch sehr hilft, in meinen Samstagskaffee-Flow zu kommen, ist ihn in meinem liebsten Kaffeehaus zu schreiben, was ich allerdings nicht allzuoft tue, weil mir das stundenlange Arbeiten am Laptop im Café dann trotz mehr als ausreichendem Entschädigungskonsum dann irgendwie auch mal unangenehm wird. Heute sitze ich in meinem Lieblingssessel zu Hause und genieße die abendliche Stille, in der man auch prima stricken könnte… Aber Kopfstricken ist auch super, legen wir also mal los, wir haben wieder ein paar schöne Dinge für Euch im Netz gefunden:

1) Maschenfeines Netzgeflüster

Fotos: © goodwitchknits

Total begeistert war ich von Jillians Cardigan “Earthen” nach einer Anleitung von Amy Christoffers, den haben wir auf Instagram entdeckt. Sie hat die Jacke aus FibreCo Luma gestrickt, passt also prima zu den steigenden Temperaturen oder eben einfach zum Frühling, in dem die Jacke möglicherweise fertig werden könnte, würde man sie jetzt anschlagen. Luma ist ein wunderschönes, sommerliches Garn aus Schurwolle, Baumwolle, Leinen und Seide, mein Favorit ist die Farbe Aizome.

Die Anleitung des Cardigans hat Amy Christophers für das PomPom Magazin im letzten Sommer geschrieben. Ihr findet sie einzeln hier bei Ravelry und könnt aber auch noch immer alle Modelle aus dem PomPom Magazin 29 Sommer 2019 hier sehen.

Jillian, die Ihr oben auf den Fotos seht, erzählt auf ihrem YouTube-Kanal sehr unterhaltsam mehr über den Cadigan und vor allem darüber, wie sie es geschafft hat, von 20 “work-in-progress”-Projekten auf 8 zu kommen. Also erst einmal ist mir eine enorme Last von den Schultern gefallen, denn SO viele unfertige Projekte habe ich ja dann nicht auf den Nadeln. Da kann ich mich ja noch entspannt zurück lehnen. Haha!!! Und ganz ehrlich, nach ihrem YouTube-Podcast könnte ich Earthen a-u-f-d-e-r-s-t-e-l-l-e anschlagen… Sie zeigt in ihrem Video auch diesen Cardigan von Helga Isager, der eigentlich so überhaupt gar nicht mein Stil ist, aber wenn ich ihn bei Jillian auf den Nadeln sehe…..

Wenn Ihr auch einige unfertige Projekte rumliegen habt und Euer Gewissen noch etwas befriedigen möchtet, schaut Ihr Euch auch noch dieses Video von Jillian an, in dem sie viiiiiiele unfertige Teile zeigt. Herrlich befreiend.

Fotos: links © camillabeate73 und rechts © myfavouritethings-knitwear.com

Die genaue Leserin merkt: Den hier hatten wir letzte Woche schon!!! Aber ohne das schöne Instagram Foto von Camilla links, die dieses ganz schlimme Haben-wollen-Gefühl erzeugt – deswegen haben wir es nochmal eingebaut, hehe, gemein, ich weiß. Es ist der Sweater No. 8 (die Anleitung findet Ihr hier auf der Webseite) und Camilla hat ihn auf dem Foto oben links aus SANDNES Silk Mohair gestrickt. Ich find ihn so einfach mega.

Samstagskaffee Netzgeflüster 2020
Fotos: © Gregoria Fibers

Richtig schön ist auch der Tove Sweater von Gregoria Fibers, zu dem Ihr die Anleitung hier bei Ravelry findet. Den könntet Ihr super aus Rowan Kidsilk Haze oder SANDNES Tynn Silk Mohair stricken.

Fotos: © Abby Johnson-Ruscansky

Anne aka Trin-Annelie hat gerade ihre Winterwork-Kollektion veröffentlicht und darunter findet Ihr auch den Pullover Rowe. Die Anleitung zu Rowe gibt es hier bei Ravelry und den könnte man super aus Rowan Cotton Cashmere, eine wundervolle Mischung aus 85% Baumwolle mit 15% Kaschmir, das es in allen Wunschfarben gibt.

Fotos: © Julie Hoover

Ich liebe, liebe, liebe den Instagram Account von Julie Hoover, ich glaube ich habe schon einmal in einem der Samstagskaffees von ihrem Haus geschwärmt. Also davon was man auf Instagram so sieht, das ist nicht so viel und es ist immer herrlich aufgeräumt… schaut mal hier, hier und hier. Julie hat eine Kollektion mit Shibui Knits veröffentlicht. Leider, leider gibt es die meisten Qualitäten von Shibui augenblicklich immer nur in sehr überschaubaren Mengen verfügbar beim deutschen Großhändler. Und wenn die Farben aus sind, muss man immer schrecklich lang warten, so dass ich mich einfach noch nicht dazu durchringen konnte, die Garne aufzunehmen, da wir Alternativen haben, die einfach besser verfügbar sind.

Der Pullover Blume auf den Bildern oben kommt in zwei Varianten daher – mit und ohne Arm. Ihr findet die Anleitung hier bei Ravelry und könntet ihn super aus ITO Washi und Shio oder ITO Washi und Urugami oder mit Flausch LAMANA Modena und Premia stricken. Die anderen schönen Modelle findet Ihr hier bei Julie.

Foto: © Neringa Ruke

Wir haben auf Instagram mal wieder einen ganz neuen Account entdeckt, nämlich den von Neringa Ruke aus Litauen und sie macht wirklich sehr coole Designs. Oben auf den beiden Bildern trägt sie den Fishbone Chunky Sweater, den Ihr prima aus CaMaRose Snefnug stricken könnten. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry.

Foto: © Neringa Ruke

Cool finde ich auch ihren Cherry Blossom Cardigan, den Ihr entweder 3-fädig aus Rowan Kidsilk Haze oder (ebenfalls 3-fädig) aus SANDNES Tynn Silk Mohair stricken könntet. Die Anleitung dazu findet Ihr hier bei Ravelry.

Foto: © Neringa Ruke

Und dann gibt es noch ihren Boxy V-neck Pullover, zu dem Ihr die Anleitung hier findet. Auch den könntet Ihr super aus CaMaRose Snefnug stricken.

2) Neu und aktuell im Maschenfein Shop

Wir haben ein paar neue Kits im Shop. Als erstes wichtig, wichtig (!) die Luna-Tuch-Variante im Alternativgarn:

Foto: © Maschenfein

Luna war mein Spontanprojekt vor Weihnachten, gestrickt aus dem super schönen Garn “Sulanto Fine”. Weil aber das Original-Strick-Kit doch einen sehr stolzen Preis hat, hatten wir direkt noch eine Alternative in petto (hier geht es zum Alternativ-Kit). Dagmar hat dieses Tuch aus Tynn Line und Tynn Silk Mohair schon im Test gestrickt und es mir für das Shooting ausgeliehen, damit ich Euch auch die schöne Alternative hier zeigen kann. Das Tuch Luna beginnt an der einen Spitze und wird von dort aus mit Zunahmen auf beiden Seiten und Abnahmen entlang der durch das Tuch laufenden Linie bis zur tiefsten Stelle gestrickt. Ab hier bleiben die Zunahmen auf der einen Seite aus, wodurch die zweite Tuchhälfte geformt wird. Das Original Luna-Kit findet Ihr hier und diese oben gezeigte Alternative hier.

Foto: © Blue Sky Fibers

Weil Ihr immer wieder gern nach schönen Modellen für Herren fragt, freue ich mich besonders über diesen wirklich schönen Schal namens “Roscoe”, gestrickt aus dem grandiosen Eco-Cashmere von Blue Sky Fibers. Wir haben das Wollpaket zum Schal “Roscoe” hier im Shop und garantieren große Trage- (und Strick-)Freude! Es gibt von diesem Garn keine riesige Farbpalette, braucht man aber auch gar nicht. Die dargestellte Farbe ist “Silver Bell”, die wir auch ausreichend vorrätig haben.

Foto: © Blue Sky Fibers

Aus dem selben Garn, also Eco-Cashmere, wird auch diese Mütze namens “Hanley Falls Hat” gestrickt. Ebenfalls eine Anleitung von Blue Sky Fibers und wir haben das passende Wollpaket hier im Shop.

3) Auf den Ohren

Frisch auf den Ohren hatte ich zum zweiten Mal die Folge “Wie trifft man die richtigen Entscheidungen, Alexandra Reinwarth” vom Endlich Om Podcast. Weil sie mich schon beim ersten Mal sehr tief berührt hat. So tief, dass ich sie nicht zu Ende hören konnte. Und weil ich mich seitdem manchmal frage, an welchem Tag im Jahr meine Hinterbliebenen später einmal besonders an mich denken werden…

4) Was Ihr so fragt auf Instagram…

… “heute wurde der Louisiana Sweater von Petite Knit auf Deutsch veröffentlicht, habt Ihr das Wollpaket schon parat?” Das Wollpaket haben wir (noch) nicht geschafft, aber Ihr findet die Mengenangaben auf der Anleitungsseite (klick) und das Garn Børstet Alpakka hier bei uns in allen Wunschfarben.

…. “gibt es mal wieder ein update über neues Zubehör?” Urgs, das schaffe ich heute nicht mehr, gähn. Aber gute Idee, ich nehme es mir vor für ganz bald!

… “nehmt ihr das neue Pascuali Garn Balayage in euer Sortiment auf?” Ha, wir sind schneller als der Blitz: Wir haben es schon online!! Hier geht es zum Garn “Balayage” und allen schönen Farben und der genauen Beschreibung des Garns!

… “wie man die viele Strickzeit mit Bewegung ausgleicht bzw. wie ihr im Team das macht.” Gar nicht. Haha! Aber Spaß beiseite, wir haben noch kleine Kinder und sind daher ohnehin permanent in Bewegung. Da ist das Stricken der entspannte Ausgleich.

… “mach mal einen historischen Maschenfein (Engelenchen) Rückblick.” Unglaublich wie lange Ihr hier schon lest zum Teil! Was wollt Ihr denn da genau wissen?

4) Maschenfein Strickrunde auf Instagram

Ihr seid jedenfalls auch wie immer fleißig am Stricken. Allen voran noch immer der nicht abreißende Margaretas-Mama-Flow.

Fotos: links © diy_by_steppi und rechts © schneiderlemkek

Links gerade angeschlagen und rechts bei Kathrin schon fertig und getragen mit Kontrast-Quasten, mega!!! Die Anleitung zu Margaretas Mama gibt es natürlich auch einzeln und hier findet Ihr das Kit Margaretas Mama

Fotos: © links claudia.koe und © rechts sigrun.koenig

Und täglich grüß auf Instagram mindestens ein Osaka, gestrickt aus dem wundervollsten Mohair-Garn ITO Sensai. Links Osaka von Claudia, die bei der letzten Farbe angelangt ist (hast du es gut :)) und rechts von Sigrun, die gerade begonnen hat und sich noch auf viiiiiele Osaka-Meter freuen darf.

Fotos: © links diy_by_steppi und © rechts maschenbilder

Und wir feiern noch ein paar fertige Projekte! Links der Sunday Sweater von PetiteKnit gestrickt aus meiner allerliebsten Sunday-Sweater-Kombi SANDNES Duo und Tynn Silk Mohair, wie ich ihn auch trage. Hier findet Ihr das Kit bei Maschenfein.

Und rechts Barbaras Boyfriends Cardigan von ChrisBerlin aus Lamana Bergamo, zu dem Ihr das Kit hier bei Maschenfein findet.

Habt ein tolles Wochenende!

Auf den Nadeln {Januar}

Da sind wir wieder mit unserer Auf-den-Nadeln-Serie! Etwas spät, ich musste erst einmal rein kommen in dieses Jahr und Ihr habt schon so zahlreich nachgefragt, dass ich mich richtig freue, hier wieder loszulegen und zu zeigen, was bei mir so auf den Nadeln liegt. Das ist nämlich so einiges!

Foto: © Maschenfein – ganz unten die September Jakke, in der Mitte der Over the edge Schal und oben auf das Pico-Fino-Tuch

Ich habe drei “aktive” Projekte auf den Nadeln. Das Pico-Fino-Tuch nach dem Design von Sandra, gestrickt aus Alpaca Fino ganz oben. Ich liebe Alpaca Fino sehr, weil es sich wirklich weg strickt wie Butter. Ich habe knapp die Hälfte des Garns verstrickt und dabei festgestellt, dass ich mir dringend einen neuen Wickler wünsche. Ich hatte mal einen sehr schönen, der mittlerweile den Geist aufgegeben hat. Jetzt wickle ich mit dem sehr, sehr effektiven (aber nicht so richtig hübschen) Knit-Pro-Wickler, der mir auch wirklich treue Dienste leistet und immer gute Knäuel wickelt. Er hat ausserdem ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch weil ich wirklich verdammt viel wickle, ist ja quasi mit mein Beruf, habe ich mir nun einen sehr, sehr schönen Wickler gegönnt. Den zeige ich Euch bald, sobald er hier angekommen ist. Für den “normalen” Verbrauch ist der einfache Knit-Pro-Wickler aber wirklich große Klasse, auch wenn er nicht wirklich hübsch ist.

Foto: © Maschenfein – Pico Fino Tuch

Ach, apropos praktisch, aber nicht hübsch: Unverzichtbar sind für mich im täglichen Gebrauch auch diese Nadelschutzhüllen von Knit Pro geworden. Ohje… Knit Pro kommt hier gerade in Sachen “Schönheit” nicht so gut weg, merke ich… Naja, man steckt jedenfalls die Nadeln in diese schwarzen Kappen auf den Aluröhren und sie sind einwandfrei vor jedem herumturnenden Kind oder Ehepartner oder einfach in der Tasche oder der Sofaritze geschützt. Bricht nix mehr, versprochen! Große Empfehlung.

Foto: © Maschenfein – Over the edge Schal

Das zweite aktive Projekt auf meinen Nadeln ist der Over the edge Schal nach einer Anleitung von ChrisBerlin. Ich bin jetzt schon sehr verliebt und freue mich wie Bolle auf die Fransen. Mein Schal kriegt a-u-f-j-e-d-e-n-f-a-l-l Fransen! Die sind der Knaller, ehrlich. Das Garn Snefnug mag ich sehr, sehr, sehr und obwohl Stjernestøv, das Glitzergarn, welches die verschiedenen Patentabschnitte unterteilt einen Poly-Anteil hat (Glitzer eben), wollte ich es unbedingt dabei haben, als ich den Schal im Original bei Chris gesehen habe. Denn es gibt dem Schal das ganz gewisse Etwas.

Foto: © Maschenfein – September Jakke

Das dritte Projekt, das übrigens auch flutscht wie Butter, ist die September Jakke nach einer Anleitung von Petite Knit. Gestrickt wird sie dreifädig mit zwei Fäden Tynn Silk Mohair und einem Faden Sunday. Das Dunkelblau ist einfach wunderschön und ich kann es kaum erwarten die Jacke zusammen mit dem obigen Schal zu tragen. Die zwei Teile passen perfekt zusammen.

Und was habt Ihr so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickst Du so im Januar? Was ist aus Deinen letzten Projekten geworden? Verrätst Du es hier? Wir freuen uns drauf! Kommentiere einfach hier unter diesem Post oder verlinke Dich in der Linksammlung. Auf Instagram benutzen wir den Hashtag #aufdennadeln

Verlinken kannst Du Dich den ganzen Monat lang! Achtung: Du musst in Deinem Post einen Backlink zu diesem Beitrag oder Blog setzen, sonst funktioniert das mit dem Link-Tool nicht. Ein Backlink ist nichts anderes, als ein Link zu diesem Blog :)!

Du schaust zum ersten Mal hier vorbei? Jeden Monat sammeln wir Strick-Projekte, die in den jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt werden. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findest Du in der Rubrik Auf den Nadeln.

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Advent, Advent – Woche 4 {Alpaka}

Advent, Advent, die vierte Kerze brennt! Und endlich haben die Schulferien begonnen. Wir wünschen Euch einen besinnlichen und gemütlichen vierten Advent. Unsere Adventsreise neigt sich mit unserer vierten Station bald dem Ende. Das letzte Thema lautet: “Alpaka”.

© Wollfasern Foto aus dem Buch “Stricken – Masche für Masche”

Alpakas liefern genau wie auch Lamas sehr, sehr feine und weiche Wolle. Die Fasern dieser Tiere sind einzeln betrachtet sehr lang, leicht und fein. Insbesondere auch im Vergleich zu den Fasern der Schafwolle haben die Fasern der Alpakas viel weniger Schuppen. Besonders sensible StrickerInnen merken dies daran, dass sie Alpakawolle vielleicht besser auf der Haut tragen können. Auch filzen Strickstücke aus Alpakawolle aufgrund des geringeren Anteils Schuppen weniger schnell.

Ein Nachteil ist jedoch, dass die Fasern sehr viel unelastischer sind, wodurch Strickstücke aus reinem Alpaka schneller und stärker ausleiern können.

Wir haben sehr, sehr viele und sehr unterschiedliche Alpaka-Garne im Shop. Reine Alpaka-Garne sind zum Beispiel das Babyalpaca 10/2 von BC Garn, die Garne Mini Alpakka und Alpakka von Sandnes Garn, unser absoluter Klassiker Alpaca Fino von Pascuali und natürlich auch das edle Alpaca-Royal von Pascuali, welches aus Fasern besonders junger Tiere besteht.

Wir haben einige Alpaka-Garne, denen zusätzlich Woll-Fasern beigemischt sind (was für etwas mehr Elastizität und damit Stabilität sorgt) wie zum Beispiel Moordale und Fine Lace von Rowan, oder Carpe Diem von Lang und Bergamo von Lamana.

Sehr toll finde ich die drei Garne Køs von Sandnes, Techno von Blue Sky Fibers und Snefnug von CaMaRose, die in ihrer Konstruktion sehr ähnlich sind. Alle drei enthalten einen großen Anteil Alpaka-Fasern, welche mit einigen Wollfasern in ein Netz gepustet werden, was Strickstücke daraus sehr leicht und gleichzeitig aber schön warm macht. Dieses besteht bei Kos aus Nylon, bei Techno aus Seide und bei Snefnug aus Baumwolle. Probiert se mal aus und testet die Unterschiede.

Viel Spaß!

Advent, Advent – Woche 3 – {Merino}

Advent, Advent, die dritte Kerze brennt! Wir wünschen Euch einen gemütlichen und besinnlichen dritten Adventsabend. Hier im Blog geht es weiter mit unserer Adventsfaserreise und was wäre eine Reise durch die schönsten und wichtigsten Fasern für den Winter ohne einen Besuch beim Merino-Schaf? Richtig. Unser Thema der dritten Woche lautet “Merino” und wir haben eine tolle Auswahl passender Strick-Kits für Euch in dieser Woche um 10% reduziert.

© EMF Verlag für das Buch “Stricken – Masche für Masche” – Verschiedene Fasern von Schafarten

Umgangssprachlich werden immer wieder gern sämtliche Garne unter dem Begriff “Wolle” zusammen gefasst. “Oh das ist aber schöne Wolle” werden wir gern gefragt, egal, ob wir mit einer feinen Seite, einer Baumwolle, Leinen, Alpaka oder eben wirklich Schafwolle stricken. Dabei ist das in etwa gleich zu setzen mit der Frage “was häkelst du denn da”… wenn wir gerade gemütlich unsere Runde für das nächste Tuch auf den Stricknadeln drehen. Kennt Ihr, oder?

“Wolle” – weiter und enger gefasst

Der Begriff “Wolle” beschreibt dabei eigentlich streng genommen lediglich eine (wenn auch große) Unterkategorie unserer Garne. Nämlich eben genau die, deren zugrundeliegenden Fasern aus dem Fell von Schafen gewonnen werden. Im weiteren Sinne umfast er aber auch Haare aus dem Fell anderer Säugetiere wie zum Beispiel die Ziegen, über die wir in den vergangenen zwei Wochen hier schon ein wenig berichtet haben.

Schafe zählen allerdings zu den wichtigsten Wolllieferenten. Wusstet Ihr aber, dass es weit über 200 unterschiedliche Schafrassen gibt, deren Felle sich natürlich den jeweiligen Lebensräumen angepasst haben? Genauso unterschiedlich wie die klimatischen Bedingungen es sind, in denen die verschiedenen Schafe leben, so unterschiedlich sind auch ihre Felle und so voneinander abweichend sind natürlich auch später die Garne, die durch unsere Finger gleiten.

Merino

Die allerfeinste Wolle vom Schaf ist die vom Merinoschaf. Doch auch hier unterscheiden sich die Fasern je nach Klimazone. Es gibt australische Merinoschafe, südamerikanische Merinoschafe und auch deutsche Merinoschafe, deren Fell aber aufgrund unseres eher rauen Klimas natürlich deutlich weniger fein ist. So überrascht es also nicht, dass sich Garne deutscher Merinoschafe häufig gar nicht sonderlich weich und geschmeidig anfühlen.

Ach noch etwas: wie bei allen tierischen Fasern hängt die Feinheit nicht nur vom Klima des Lebensraumes, sondern natürlich auch vom Alter der Tiere ab. Junge Tiere haben sehr viel feineres Fell. Häufig lest Ihr daher auf den Banderolen der Hersteller Zusätze wie “superfine”, “fine” oder “lambswool”.

Ein großes Thema, welches uns bei der Verwendung von Merino-Garnen beschäftigen muss, ist “Mulesing”. Als Mulesing wird das grauenvolle, schmerzhafte Entfernen der Haut rund um den Schwanz der Merino-Schafe bezeichnet, welches den Befall von Fliegenmaden verhindern soll. Es wird sehr häufig in der Haltung von Merino-Schafen in Australien praktiziert, wohingegen es in Ländern wir Südafrika, Neuseeland und auch Deutschland explizit verboten ist. Aus diesem Grund ist es immer wieder sinnvoll, bei Herstellern nach der Herkunft der Merino-Fasern zu fragen und explizit auf Garne zu verzichten, deren Ursprung Australien ist. Mehr zu diesem Thema, welches natürlich lang nicht nur Handstrickgarne berührt, lest Ihr auf der Seite des Tierschutzbundes.

Merino-Garne bei Maschenfein und unsere ausgewählten Kits für diese Woche

Wir haben Stand heute 32 Merino-Garne im Shop. Darunter natürlich viele reine Merino-Garne, aber auch viele gemischte Garne und die Auswahl und Unterschiedlichkeit ist wirklich enorm. Alle Garne, die wenig bis ganz viel Merino-Fasern enthalten findet Ihr hier auf einen Blick.

Wir wünschen Euch einen guten Endspurt für die letzte ganze Woche vor Weihnachten!

Hinweis: Dieser Text ist in Anlehnung an mein Grundlagenbuch “Stricken – Masche für Masche” entstanden. Dort widmet ich ein ganzes Kapitel dem Thema Fasern.

Adventssamstagskaffee & Netzgeflüster No. 2

Einen wunderschönen gute Morgen zum zweiten von drei Samstagskaffees im Advent. Ich habe so viel zu erzählen und zu zeigen, dass ich kaum weiß wo ich beginnen soll. Wir haben wirklich wundervolle Aktionen laufen und treffen so richtig viele verschiedene Geschmäcker und Bedürfnisse. Und wir haben viele schöne neue Dinge, ich blicke heute voller Elan auf die letzten Wochen des Jahres und mit großer Vorfreude auf das kommende Jahr.

Maschenfein Weihnachtstuch

Anfang der Woche sind wir mit unserem Überraschungstuch, dem maschenfeinen Weihnachtstuch “Margaretas Mama” online gegangen. Wir waren wirklich aufgeregt, weil wir in den Tagen vor dem Launch einige technische Hürden für die Zusammenstellung des Strick-Kits zu bewältigen hatten. Aber es lief beinahe alles glatt. Der Server hielt stand, die Technik funktionierte (nicht perfekt, aber immerhin so einigermaßen) und wir konnten dank Turbo-Nachlieferung von LAMANA auch alle Bestellungen bis zum Wochenende bearbeiten. Und da ich weiß, dass auf dieser Seite zwar natürlich viele Instagrammer unterwegs sind, aber eben auch viele, viele LeserInnen, die weder auf Instagram noch in unserer Facebook Gruppe so aktiv unterwegs sind, kommen hier alle Details zu unserer Weihnachtsaktion noch einmal zusammen gefasst (die für Euch wichtigste Info: Wir liefern bis Weihnachten und auch zwischen den Feiertagen :)):

© Maschenfein | Zwei Tücher “Margaretas Mama” übereinander

Margaretas Mama ist ein zweifarbiges Tuch, gestrickt aus LAMANA Milano, mit optionalen Quasten aus Piura (oder einem anderen Garn-Rest). Es ist unheimlich effektvoll, ABER denkbar einfach zu stricken. Denn das Muster entsteht ausschliesslich durch Hebemaschen. Das heißt einer rechten Masche folgt einfach eine Masche, welche lediglich abgehoben wird. Die Farben werden alle zwei Reihen abgewechselt und das ist die ganze Zauberei hinter diesem Tuch. Es heißt “Margaretas Mama”, weil es dann von vielen lang herbei gesehnte große Pendant zu diesem Kindertuch ist. Margareta eben!

© Maschenfein | “Margaretas Mama” links in der Variante Curry und Altrosa und rechts in Bordeaux und Marmor

Für unser Weihnachtstuch haben wir uns eine besondere Aktion ausgedacht: die Maschenfein Weihnachtsbox. Das Strick-Kit enthält das Garn in Euren Wunschfarben sowie unser Maschenfein Label, das wir eigens für “Margaretas Mama” haben produzieren lassen und nun aber auch einzeln für alle anderen Strickstücke im Shop anbieten. Als kleinen, besonderen Hingucker. Ausserdem enthält die Box zwei kleine Kärtchen mit Tutorials zu zwei Techniken in der Anleitung – dem dreiseitigen Maschenanschlag und den Quasten. Die Tutorials stammen aus unserem Strick-Lexikon (das übrigens auch ein echt guter Weihnachtswunsch wäre :)). Zusätzlich enthält jede Box die LAMANA Farbbroschüre und kommt ausserdem in unserem schönen Maschenfein Versandkarton daher, den wir auch extra für diese Aktion haben bedrucken lassen. Optional können noch die passende Nadel, ein Maschenfeiner Beutel und Pin, ein schönes Waschmittel und natürlich das ganze Strick-Lexikon dazu gepackt werden.

© Maschenfein – Weihnachtsbox für das Strick-Kit zu “Margaretas Mama”

Die ersten Boxen sind bereits angekommen und wir freuen uns riesig über Eure Begeisterung! Zeigt uns Eure Boxen auf Instagram mit dem Hashtag #maschenfeinweihnachtsbox, damit wir sie auch finden! Die Weihnachtsbox könnt Ihr Euch prima zu Weihnachten wünschen, verschenken oder Euch damit selbst beschenken.

Zweite Adventswoche – Kaschmir mit Rabatten auf ausgewählte Kits

Diese Woche stand bei Maschenfein neben dem Weihnachtstuch ganz unter dem Kaschmirstern. In unserem Blogpost vom letzten Sonntag haben wir Euch ein wenig mehr über die Kaschmirziege und über die verschiedenen schönen Kaschmirgarne, die zum Teil unterschiedlicher kaum sein können, trotz der gemeinsamen Faser, erzählt und dann eine sorgfältig ausgesuchte Auswahl Strick-Kits für Euch um 10% reduziert. Bis Sonntag Abend (dritter Advent) könnt Ihr dort noch kräftig zuschlagen, das lohnt sich zum Teil sehr. Zum Beispiel…

Fotos: © Blue Sky Fibre

… haben wir den Princeton Capelet – Poncho reduziert, der aus Eco Cashmere von Blue Sky Fibre gestrickt wird. Ich finde ihn wunderwunderwunderschön. Wunderbar schlicht, edel weich und zudem ein recht einfaches Projekt, welches sich prima auch nebenbei stricken lässt. Der fertige Poncho lässt sich als Schlauchschal oder eben Poncho tragen und ist damit auch schön vielseitig. Einfach ein tolles Teil! Von Eco Cashmere haben wir stets eher kleinere Mengen auf Lager, da wir nie ganz sicher sind, welche Farben hier besonders gefragt sind, bestellen aber laufend nach.

Fotos: © Katrin Schneider und ITO Yarn

Amrum von Katrin Schneider ist ein ziemlicher Klassiker des vergangenen Jahres geworden und ebenfalls Teil unserer Kaschmir-Rabatt-Woche. Gestrickt wird Amrum aus Karei von ITO von oben nach unten (wie sonst) und das Muster hat Suchtpotential “nur noch eine Reihe”…. Die Anleitung gibt es bei Ravelry.

Fotos: © ROWAN

Cotton Cashmere von Rowan ist eines der etwas neueren Garne im Shop (ein feines Baumwoll-Kaschmir-Geschmisch) und der Pullover Sandy von Kim Hargreaves wird daraus gearbeitet – auch er ist Teil unserer Adventswoche.

Fotos: © Fotos: © EMF/Corinna Brix und Pascuali

Aus meinem ersten Buch “Tücher stricken” haben wir das Tuch Soluna für unsere Aktion heraus gesucht. Gestrickt aus Sole von Pascuali, ebenfalls ein Kaschmir-Baumwoll-Gemisch.

Fotos: © Maschenfein und Lang Yarns

Eine meiner aktuellen Lieblingsmützen für jeden Tag ist die Blättermütze, gestrickt aus Cashmere Big von Lang Yarn. Auch dieses Kit ist Teil unserer Adventsaktion und die Mütze ist echt verdamt rasch gestrickt!

FOTOS & Kooperation: © ANKESTRiCK und Pascuali

Und schließlich hier noch der Hinweis auf den Long Shadows von ANKESTRICK, der nämlich ebenfalls Teil unserer Rabattaktion ist, da lohnt es sich schon sehr, denn wir haben das Kit aus Cashmere 6/28 von Pascuali im Shop. Ein Kaschmir-Long-Shadows wird garantiert zum Lieblingsteil, ich hab auch einen!

Falls Ihr es noch nicht gesehen habt und Lust auf Weiterlesen habt: Vorgestern habe ich einen laaaangen Wünsche-Post geschrieben, mit vielen schönen Ideen an Zubehör & Co. zum Wünschen und Verschenken. Viel Spaß beim Stöbern!

Wir wünschen Euch ein wundervolles Wochenede!

Weihnachtswünsche / Geschenkideen für StrickerInnen

“Hast Du noch einen Weihnachtswunsch, Kind?” fragt mein Papa jedes Jahr kurz vor Weihnachten. Und ich immer so: “Puh… ich hab alles! Bin wunschlos glücklich. Echt jetzt.” Dabei fallen mir zwischendurch ständig Dinge ein, die ich mir wünschen könnte. Dinge, die fehlen und die man sich irgendwie selbst doch nicht kauft. Nicht überlebenswichtig. Aber praktisch. Oder schön. Neue Handtücher stehen zum Beispiel dieses Jahr auf meiner Wunschliste, die ich in diesem Jahr in weiser Voraussicht (die Frage kommt nämlich garantiert) schriftlich führe.

Wer Hobbys hat, kann Wunschlisten immer prima füllen. Bei mir fällt das etwas flach, mein Hobby ist mein Beruf geworden. Und damit sitz ich an der Quelle und muss quasi dringend immer alles ausprobieren was wir hier so ins Lager legen. Und natürlich wandert das dann auch fast immer in meinem privaten Besitz, haha! Da hat es mein Papa also schwer.

Aber Ihr! Ihr könnt Eure Wunschlisten prima füllen und habt dann immer ein Antwort parat. Denn es gibt so unglaublich viel schönes Zubehör. Nö, braucht man nicht alles… deshalb kauft man es vielleicht auch nicht alles direkt selbst, sondern hebt es sich für die Weihnachtswunschliste auf!

Ich bin mal ein wenig stöbern gegangen in unserem Lager und durch unsere Seiten und habe für Euch die schönsten Dinge zusammen gesucht. Wunschlisten könnt Ihr hier bei Maschenfein übrigens auch sehr einfach anlegen und diese dann sogar teilen. Wie das geht, hatte ich letztes Jahr in diesem Post schonmal ausführlich beschrieben. Ach und falls es nicht klappt, meldet Euch bitte unbedingt, denn nur so können wir Fehler beheben. Ach und die allerwichtigste Info vorab: Wir versenden natürlich bis Weihnachten und auch munter über die Feiertage!

Hier kommt also das schönste, maschenfeinste Zubehör für uns StrickerInnen:

von links nach rechts: Flight of Stitch Markers von Cocoknits, die weissen Maschenmarkierer im Glas von Twig & Horn, Dreiecksmaschenmarkierer in schwarz/weiß von Cocoknits und

Maschenmarkierer. Die kann man definitiv immer brauchen und die verschwinden auch ständig auf unerklärliche Weise. In Sofaritzen, im Flugzeug, im Lastenrad, meine Güte wo ich schon überall gesucht habe. Klar kann man auch einfach eine kleine Schlaufe aus Garn nutzen und über die Nadel legen. Geht definitiv!

Aber so hübsche, kleine Markierer, wie zum Beispiel die recht neuen Markierer von Cocoknits “Flight of Stich Marker”, die Euch wirklich auf alle Eventualitäten vorbereiten, sind schon echt nett und ein perfektes Weihnachtsgeschenk. In fünf kleinen Kraftpapierrollen werden von verschiedenen Sorten Markierer in bunten Regenbogenfarben geliefert. Offene Markierer, die man direkt an Maschen heran hängen kann. Zum Beispiel um eine Mitte zu markieren. Oder den Beginn eines Abschnitts. Oder auch den Anfang einer Hin-Reihe. Und dann noch 4 verschiedene geschlossene Markerier für kleine bis sehr große Nadeln.

Sehr, sehr hübsch ist das kleine, feine Gläschen von Twig&Horn mit den weissen Markieren. Es enthält kleinere und größere geschlossene Markierer, sowie diese klassischen Teile, die sich wie Sicherheitsnadeln öffnen lassen. Kleiner Tip am Rande: Die Garne von Pascuali haben oft diese Sicherheitsnadeln an den Kärtchen hängen (statt der Banderolen hängen Kärtchen an den Strängen). Nicht wegschmeissen!! Sind auch super Maschenmarkierer!

In einer kleinen Metallbox kommen die dreieckigen Maschenmarkierer für schwarz-weiß-Fans von Cocoknits daher. Auch für verschiedene Nadelstärken.

Richtig praktisch für den Schreibtisch sind diese schönen Aufbewahrungsschalen rechts im Bild oben, die auch bei mir am Rechner stehen. Da schmeiße ich einfach alle Markierer und Stitch Stoppers rein, die doch in Sofaritzen, Handtaschen und Co. auftauchen. Definitiv ein Must-Have, das ich nicht mehr missen möchte. So hab ich die Markierer nämlich immer griffbereit.

Verschiedene Pins von K2Tog im Shop

Der absolute Trend (nicht nur in der StrickerInnen-Welt) sind Pins. Und sie sind mein kleines Laster geworden, kaum eine Tasche bei mir kommt ohne Pin aus. Sogar meine feine Ledertasche von Minuk habe ich innen mit einem hübschen Pin verschönert. Muss einfach sein! Pins haben wir mittlerweile in einer herrlich großen Auswahl zu bieten. Sogar einen Maschenfeinen Pin findet Ihr bei uns. Den gab es im Sommer-Kit dazu und einen weiteren Schwung haben wir für Euch in den Shop aufgenommen. Das Woll-Herz ganz links gibt’s auch in schwarz, und besonders ins Herz geschlossen habe ich das Schaf mit Lämmchen in Gold. Das Schaf im Pulli ganz rechts gibt es laufend in neuen Farben, wenn man also sammeln möchte, sollte man stets schnell zuschlagen, die Pulli-Farben wechseln recht häufig. Aktuell gibt es die weihnachtliche Edition in Rot.

Von links nach rechts: Twig & Horn Aufbewahrungstasche für Nadelsysteme, Zubehör-Rolle von Cocoknits, All Purpose Carrying Case von Twig & Horn, Täschchen von Twig & Horn.

Täschchen. Noch so ein Laster. Täschchen (und Taschen, die folgen im nächsten Bild) kann StrickerIn einfach nicht genug haben und die braucht man natürlich auch unbedingt in verschiedenen Ausführungen, um die Pins anzubringen. Eh klar. Zubehörtäschchen beherbergen Nadeln, Maschenmarkierer, Nadelseile, Nadelspiele, Scheren, Wollnadeln, Rollmaßbänder, Häkelnadeln, was man eben so dabei haben muss. Immer. Könnte ja sein, dass man mal etwas braucht. Nicht wahr? Ihr versteht sicher was ich meine… Links im Bild die super beliebten Nadelsystemtaschen von Twig & Horn, so ziemlich die hübschesten Nadeltaschen, die ich so kenne. Es gibt sie in Canvas-Variante und in Wollfilz-Variante. Darin können Nadelspitzen in allen Stärken, Nadelseile und sonstiges Zubehör prima aufbewahrt werden.

Die Zubehör-Rolle von Cocoknits (im zweiten Bild) hat vier Fächer, die sich zu einer praktischen Rolle zusammenlegen lassen. Die Abteilungen lassen sich einzeln herausnehmen und gerade wer viel verschiedenen Kleinkram rumtragen möchte, wird hier Ordnung schaffen können.

Im dritten Bild seht ihr das All-Purpose-Carrying-Case von Twig&Horn. Das ist so ein Teil, von dem ich erst dachte: brauch ich nicht. Bis ich es für eine Kundin für den Shop bestellte und direkt eines behalten musste. Ich bewahre darin alle Nadelspiele und kurzen Rundnadeln sowie meine Sockenwunder und Crasy Trios zum Ärmelstricken auf. Ich liebe es. Es ist hübsch, mega übersichtlich und ich habe alles an einem Ort. Größte Wunschempfehlung.

Ganz rechts ganz klassisch ein kleines Täschchen für kleine Mitnahmeprojekte. Lässt sich super aufhübschen mit den Pins von oben.

Von links nach rechts: Großer Projektbeutel von MIEN, Projekt-Handttasche von Twig & Horn, Projekttasche von Minsk, Illustrierter Beutel von Twig & Horn

Größere Projekte erfordern allerdings etwas größere Projekttaschen. Wie zum Beispiel links unsere Mien-Projekttaschen aus Handarbeit hier in Berlin. Sehr einfache, schöne und große Taschen.

Wer etwas mehr Unterteilung möchte, oder eben gleich Projekt- und Handtasche in einem ist mit den Twig&Horn Taschen gut beraten. Auch diese Taschen gibt es in Canvas-Variante sowie in Waxed-Canvas-Version. Das Innenleben ist mega vielseitig. Es gib zwei große Fächer, welche von einem mittleren, mit einem Reissverschluss verschliessbaren Fach unterteilt werden. Und noch viele kleinere Seitentaschen zur Aufbewahrung und Sortierung von Dies und Das. Darüber bieten vier Aussentaschen Platz. Große Wunschempfehlung für all diejenigen, die nach der Alles-in-einem-Tasche suchen.

Klein, fein und vielseitig ist die Minuk-Projekt-Tasche, die es in vielen schönen Farben gibt. Von dieser hab ich gleich mehrere zu Hause. Und ich nutze sie nicht nur als Projekttaschen, sie eignen sich nämlich auch prima für den Alltag.

Super hübsch sind die schlichten Beutel von Twig & Horn mit der gedruckten Illustration. Zu denen gibt es auch die passenden kleinen Zubehörtäschchen.

Von links nach rechts: Nadelsysteme von ITO, Chiaogoo, Lykke und Addi.

Wenn Ihr nun zu den noch etwas unerfahreneren StrickerInnen gehört und noch kein Nadelsystem besitzt: Wünscht Euch ein Nadelsystem! Ehrlich. Es lohnt sich sowas von. Nadelsysteme enthalten Nadelspitzen und Seile, damit stets die richtige Nadelstärke und Seillänge griffbereit ist. So vermeidet Ihr ein Chaos aus Drölfzigtausend einzelnen Rundnadeln in zig verschiedenen Längen und gleichen Stärken. Es soll StrickerInnen geben, die gleich mehrere Nadelsysteme besitzen. Hüstel. Das ist aber auch durchaus gerechtfertigt, DENN Nadelsysteme gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, die unterschiedlichste Bedürfnisse aufgreifen. Garn ist nicht gleich Garn. Und Nadelmaterial ist eben auch nicht gleich Nadelmaterial.

Steht Ihr am Beginn Eurer Strickkarriere oder eben auch so vor der Anschaffung eines Nadelsystem empfehle ich das Chiaogoo Nadelsystem aus Bambus. Für mich ist dieses Set mittlerweile der Klassiker, der wirklich schon sehr glücklich macht (beim Stricken). Und von dort aus geht es dann weiter. Wir haben eine wirklich große Auswahl an Stricknadelsystemen von Chiaogoo, Lykke, ITO und Addi da und wer einfach unheimlich viel strickt und sich gern noch weitere System anschaffen möchte, wird sicher fündig. Schreibt uns aber gern auch an und fragt nach!

Von links nach rechts: Garnschale (in ähnlicher Form im Shop), Rollmaßband, Garnschere, Armband

Es gibt unendlich viel weiteres Zubehör. Garnschalen zum Beispiel. Die auf dem Bild ist leider ausverkauft, bitte verzeiht, dass ich das Bild nicht mehr austausche, ich hatte es im Vorfeld schon vorbereitet und sitze gerade im gemütlichen Café-Exil, während ich Euch diesen Beitrag schreibe. Jaja, diese Blogger… Aber so oder so bemerke ich: Wir müssen uns im neuen Jahr dringend auf die Suche nach schönen Garnschalen machen, denn wir haben zu wenige im Shop. Habt Ihr welche im Blick, die gut in den Maschenfein Shop passen? Schreibt und gern!

Maßbänder sind auch immer wichtig und besonders hübsch und edel (und daher auch der perfekte Weihnachtswunsch) ist dieses Rollmaßband aus Leder von Cohana. Schöne Garnscheren sind auch ein sehr beliebtes Wunschobjekt und jede Strickerin kann dieses Armband gebrauchen, sie waren lange Zeit ausverkauft, die Regale sind aber wieder gut gefüllt. Denn garantiert strickt man genau dann Abschnitt xy, in dem man nach soundsovielen Zentimetern zunehmen soll, wenn man eben KEIN Rollmaßband dabei hat. Gelobt sei dann das Maßbandarmband…

Von links nach rechts: Spannmatten von Cockpits, Sockenspanner von Twig&Horn, Kammnadeln von Knitting Pro, Waschmittel von Kaell

Den letzten Wunschliste-Abschnitt widme ich dem Thema Waschen und Spannen. Das Waschen und Spannen von Strickstücken ist für manch eine Strickerin ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist es denkbar einfach und gleichzeitig wirklich essentiell für ein gelungenes Ergebnis. Nach dem Waschen und (mehr oder weniger starken) Spannen kann ein Strickstück erst so richtig Wirkung entfalten. Wie das genau funktioniert habe ich in diesem Post im Blog genau beschrieben. Passendes Zubehör eignet sich hervorragend für die Wunschliste. Spannmatten (links im Bild) werden zusammen gepuzzelt und dienen als Unterlage zum Trocknen und Festpinnen des Projektes.

Sockenspanner in schön! Ja, gibt es, nämlich diese von Twig&Horn, hergestellt aus hochwertiger MDF-Platte. Mit diesen Sockenspannern bleiben handgestrickte Socken nach jeder Wäsche perfekt in Form. Formschöne Ausschnitte sorgen für Belüftung beim Trocknen. Jedes Set wird mit zwei Blockern geliefert, schließlich kommt eine Socke selten allein… wobei, wenn ich so darüber nachdenke würde ich vermutlich (würde ich Socken stricken) zu denjenigen StrickerInnen mit viiiiiielen Einzelsocken gehören. Urgs.

T-Nadeln und Kammnadeln benötigt Ihr, um Strickstücke auf den Matten zu fixieren.

Und schließlich ist schönes, gut duftendes Waschmittel das A und O nicht nur zur Fertigstellung des Projektes, sondern auch zur späteren Pflege. Wir haben verschiedene Hersteller im Angebot, mit unterschiedlichsten Duftrichtungen: Twig & Horn, Kaell und Eucalan. Probiert aus, was Euch am meisten behagt!

Maschenfeine Gutscheine

In zwölf Tagen weihnachtet es und Ihr habt Schwierigkeiten, Euch zu entscheiden? Wisst einfach nicht was wünschen oder schenken? Genau für diesen Fall gibt es unseren Maschenfeinen Gutschein. Den Betrag Eures Gutscheins wählt Ihr einfach ganz frei und individuell und macht eine Strickerin oder einen Stricker damit sicher glücklich.

Psssttt…. das schöne Beitragsbild ist eines meiner Lieblingsweihnachtsbilder für Maschenfein. Martina hat es gemacht!

Advent, Advent – Woche 2 – {Kaschmir}

Advent, Advent, die zweite Kerze brennt! Wir wünschen Euch einen schönen und gemütlichen zweiten Adventsabend. Ich möchte unsere Adventszeit sehr bewusst entschleunigen – noch gelingt es mir eher schlecht als recht, ein Event jagt in der Familie hier das nächste. Ich erinnere mich an die Weihnachtswochen meiner Kindheit, in denen es sich immer wie Kaaaauuugummi zog, bis Heiligabend endlich wirklich vor der Tür stand. Ich wünsche mir dieses Gefühl zurück. Und auch hier bei Maschenfein würde ich so gern Ruhe ausstrahlen, wenn es mir schon zu Hause nicht recht gelingen mag. Vergangene Woche konntet Ihr in unserer Faser-Reise im Advent etwas über Mohair erfahren. Denn wir haben viele, viele Mohair-Garne im Sortiment und es macht richtig Spaß, sich mal die Unterschiede bewusst zu machen.

© EMF Verlag für das Buch “Stricken – Masche für Masche” – Verschiedene Fasern von Schafarten (weil ich gerade keine Haare von Ziegen zur Hand hatte)

Unsere zweite Adventswoche widmet sich den Kaschmirfasern und ich muss Euch heute gestehen, dass ich nicht für jede Woche das passende Faser-Foto parat habe. Daher gibt es hier immer wieder dieses schöne Bild verschiedener Wollfasern aus meinem Grundlagenbuch als Platzhalter zu sehen. Ich mag das Kapitel über die Materialkunde so sehr.

Neben Schafen liefern uns auch die Ziegen schönste Fasern, die zu unterschiedlichsten Fäden versponnen, am Ende der Kette als Garne in unsere Regale und schließlich Eure Projekttaschen wandern, bevor Ihr sie auf der Haut tragt. In der vergangenen Woche stand die Angora-Ziege hier im Fokus, aus deren Fell unsere Mohair-Garne entstehen. Eine ebenso bekannte Ziege ist die Kaschmir-Ziege, die in Ostindien, China oder auch im Himalaya zu Hause ist. Das durchaus grobe und raue Oberfell schützt ein darunter liegendes, äusserst feines Unterfell. Pro Jahr kann pro Kaschmirziege etwa 100g feinster Kaschmirfasern gewonnen werden.

Aufgrund dieser Tatsache hat Kaschmir seinen je nach Ziegenart und -alter durchaus beachtlichen Preis und daher finden wir es häufig nur zu geringeren Anteilen in Garnen, vermischt mit anderen Fasern. Oft Schafwolle, dann gern feines Merino. Aber auch schon ein kleiner Anteil Kaschmir kann ein Garn gleich sehr viel weicher machen. Einen Überblick über alle Kaschmir-Garne in unserem Sortiment in reiner oder gemischter Form findet Ihr hier.

Ich finde wir haben eine wirklich spannende Palette Kaschmir-Garne im Shop. Schon die ganz reinen, hundertprozentigen Kaschmirgarne sind unglaublich unterschiedlich. Eco-Cashmere von Blue Sky Fibers zum Beispiel ist eine Mischung aus recycelten und neu gewonnenen Kaschmirfasern und sehr “luftig” gesponnen. Karei von ITO ist ebenfalls ein reines Kaschmirgarn, aber denkbar anders verarbeitet. Und es sind kleine, farbige Tweednoppen eingearbeitet, die im Strickbild zudem einen ganz eigenen Effekt erzeugen. Cashmere Big von Lang ist unser dickstes, reines Kaschmirgarn und ich liebe, liebe, liebe meine Mütze aus diesem Garn. Sehr geläufige Kaschmirgarne sind Lace, Premium und Classic und von Lang und natürlich die Cashmere Lace und 6/28 von Pascuali, die aus derselben Spinnerei stammen wie Cardiff Cashmere, das einige von Euch sicher schon einmal auf den Nadeln hatten.

Spannende Mischungen bei uns sind Kaschmir mit Baumwolle (wie bei Cotton Cashmere von Rowan und Sole von Pascuali). Und natürlich gibt es auch exquisite Mischungen mit Seide wie Ihr sie bei Sultano in fein oder dicker (beide von Rowan), aber auch bei Atlantis von Pascuali oder Road to China von The Fibre Company findet.

Das schönste Merino-Kaschmir-Garn (aus unserem Sortiment) ist Milano von Lamana. Und die jüngere Schwester Modena.

Es gibt auch gebürstete Kaschmirgarne, welche auf den ersten Blick (ohne die Fühlprobe) nach Mohair aussehen. Ein solches Garn ist Cashmere Haze von Rowan – eine edle Ausweichmöglichkeit für diejenigen unter Euch, die Mohair tasächlich nicht vertragen.

Allen Kaschmirgarnen gemein ist, dass sie schön warm halten. Je nach Anteil der Kaschmirfasern und je nach Spinnverfahren mehr oder weniger. Und allesamt sind sie feine, edle Schätze!

Habt eine schöne zweite Adventswoche!

Adventssamstagskaffee & Netzgeflüster No. 1

Einen wunderschönen guten Morgen zum ersten Adventssamstagskaffee, der Spezialedition unseres Samstagskaffees mit ein ganz klein wenig Netzgeflüster und ganz vielen Inspirationen rund um unsere Adventsfaser-Reise.

In diesem Advent haben wir uns wieder etwas ganz neues einfallen lassen, denn wir spinnen gern “Geschichten” um unsere Adventsaktionen, sie sollen etwas besonderes sein, damit sie uns (und Euch noch mehr) Spaß machen. In diesem Jahr machen wir eine vierwöchige Faser-Reise, beleuchten also vier Fasern (als Grundlage unserer Lieblingsgarne) ein wenig mehr. Erzählen Euch etwas zu den jeweiligen Fasern oder Tieren und rund um die passenden Garne bei uns im Sortiment. Und wir haben eine Auswahl von Strick-Kits, die zur jeweiligen Faser-Woche passen, für Euch reduziert.

In der ersten Woche, die am 1. Advent startete, lag der Fokus auf “Mohair”. Bis Sonntag Abend (denn einige von Euch bekommen unseren Samstagskaffee per Mail am Sonntag ins Postfach gesendet) haben wir 10% Rabatt auf viele schöne Mohair-Kits eingestellt, die Ihr hier alle im Überblick auf einer Seite durchstöbern könnt. Hier im Blog haben wir Euch schon mehr über die Angora-Ziege und Mohair als Grundlage für Garne erzählt.

Am Sonntag, den 2. Advent, geht es schon in die zweite Runde mit unserer nächsten Faser-Station und weiteren Rabatten. Seid gespannt worum es dann gehen wird.

Es ist kein Geheimnis, dass ich Mohair sehr mag, vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass diese Faser hier in unserer Adventsreise gleich die erste Woche ergattert hat. Ich mag es nicht zuletzt deshalb so sehr, weil es häufig gebürstet und damit etwas “fusselig” ist. Ich bin großer Fan gebürstete Garne. Am Anfang meiner Strick-Karriere bin ich mit einem günstigeren Mohair-Garn eines großen Herstellers allerdings sehr auf die Nase gefallen, die Tücher, die ich daraus gestrickt habe, mochte ich später (nachdem ich nämlich hochwertigere Garne gleicher Zusammensetzung kennen gelernt hatte) nicht mehr tragen. Insofern komme ich, wenn ich Kundinnen am Telefon habe, die nach dem Unterschied der Mohair-Garne im Shop fragen, sehr häufig lange ins Reden und Erzählen. Ich kann gar nicht genug betonen, dass es sich wirklich, wirklich lohnt, verschiedene Mohair-Garne auszuprobieren, auch wenn man vielleicht beim erstbesten Garn dachte: “kratzt, Mohair mag ich nicht”. Glaubt mir, es GIBT Mohair-Garne, die selbst empfindlichste Strickerinnen gern tragen. Wir haben die besten davon hier bei uns versammelt.

Fotos: © ROWAN

Das Kidsilk Haze von Rowan ist ein klassisches Mohair-Seide-Garn auf das viele Strickerinnen schwören (in Sachen Weichheit). Wir haben es noch gar nicht so lang im Shop und sind sehr stolz, nun die gesamte Farbpalette anbieten zu können. Der Pulli, den wir hier für Euch als Kit reduziert haben, ist aus dem Sand-Magazin von Kim Hargreaves mit 12 sehr klassischen und eleganten Strickteilen.

Fotos und Kooperation: © Katrin Schneider und ITO Yarn

Ebenso fein und edel ist das Garn Sensai von ITO. Auch eine Mohair-Seide-Mischung, in einem etwas anderen Verhältnis (nämlich 60% anstatt 70% Mohair). Der Big in Japan nach einer Anleitung von Katrin Schneider wird zweifädig aus Sensai und ITO Kinu gestrickt. Letzteres ist ein reines Seidengarn. Auch auf dieses Kit bekommt Ihr in unserer 1. Adventswoche, also bis Sonntag Abend am 2. Advent, 10% Rabatt.

Fotos: © LAMANA

Sehr, sehr gleich wie Sensai ist auch das Garn Premia von LAMANA. Ich bin so ein Nerd, ich habe sogar mal eine Probe aus beiden Garnen unter dem Mikroskop verglichen und wirklich keinen Unterschied erkennen können. Aber natürlich hat jeder Hersteller eine andere Aufmachung und vor allen Dingen eine andere Farbpalette zu bieten, insofern bin ich sehr, sehr froh, beide Garne hier im Sortiment anbieten zu können. Die abgebildete Stola findet Ihr jetzt als Strick-Kit reduziert im Shop (mit gratis Magazin), sie stammt aus der ganz aktuellen LAMANA-Kollektion.

Fotos: © Lang Yarns

Richtig toll und viel zu lang nicht mehr auf den Nadeln finde ich das Garn Lusso von LANG, das haben wir wirklich schon ewig im Sortiment. Es enthält neben den Mohair-Fasern auch noch Merino, Seide und Kamel(!)fasern. Und die Jacke hab ich Euch mit auf die Rabatt-Seite gepackt, weil ich sie schon immer so toll fand und seit Jahren schon stricken will. Sie ist gefühlt ur-alt, aber immer noch soooo schön. Findet Ihr nicht? Müsste man mal…. oder?

Fotos: © Rowan

Dass wir das Garn Sultano Fine von Rowan sehr lieben, wisst Ihr schon. Es enthält neben dem fast obligatorischen Seidenanteil nicht nur Mohair, sondern auch noch Kaschmir, hachz. Und das fühlt man sofort. Man sieht es förmlich auf den Bildern, finde ich. Wir haben Euch das Kit für den Maria-Cardigan auf unsere Advents-Rabatt-Seite gepackt. Den finden wir nämlich super toll!

Am 2. Advent führen wir Euch zur zweiten Station unserer Faser-Reise. Seid gespannt!

Und pssssttt….. Montag, Montag wird’s was geben! Für alle Maschenfeinen Tücher-Fans lüften wir am Montag das Geheimnis um unser Maschenfeines Weihnachtstuch. Ich kann Euch sagen, es ist der Knaller!!! Versprochen! Hier ein kleiner Einblick:

Advent, Advent – Woche 1 – {Mohair}

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… wir wünschen Euch einen wundervollen ersten Advent, einen gemütlichen Sonntag und einen geruhsamen Beginn der Adventszeit und freuen uns sehr, für Euch heute das Geheimnis unserer diesjährigen Adventsaktion lüften zu können.

In diesem Jahr möchten wir Euch durch die Adventszeit mit einer kleinen Faser-Reise begleiten. Maschenproben und das Verstricken verschiedenster Materialien ist ein klein wenig unser Steckenpferd geworden. Wir haben so viele verschiedene Garne im Shop, wir haben bestimmte Vorlieben, weichen aber auch immer mal gern davon ab, um Neues auszuprobieren.

Viele StrickerInnen fallen gerade zu Beginn ihrer Strickleidenschaft auch mal auf die Nase. Ob ein bestimmtes Garn aber zu einem Projekt passt, hängt (neben der Stärke des Garns) auch maßgeblich vom zugrundeliegenden Fasermaterial ab. Aufwendige Muster kommen bei unpassendem Garn gar nicht mehr richtig zur Geltung. Probiert Euch durch, findet heraus, was Ihr gern auf der Haut tragt. Was Euch beim Stricken Freude macht und was in Eure Garderobe passt.

© EMF Verlag Buch “Stricken Masche für Masche”

Mit unseren vier Faserwochen stellen wir vier gängige Fasern in den Vordergrund , erzählen ein wenig darüber und haben für jede Woche ganz verschiedene Projekt heraus gesucht, die wir Euch speziell vorstellen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und in jeder Woche gibt es auf diese ausgesuchten Projekte 10 % Rabatt. Vielleicht wünscht Ihr sie Euch zu Weihnachten. Vielleicht habt Ihr direkt jemanden im Kopf, den Ihr noch schnell zu Weihnachten bestricken könnt. Oder Ihr nehmt ein oder mehrere Projekte mit in den Winterurlaub oder ins neue Jahr.

Wir unterscheiden grundsätzlich natürliche von künstlichen Fasern und haben hier bei uns bei Maschenfein einen sehr großen Schwerpunkt auf die natürlichen Fasern gesetzt. Es gibt ganz vereinzelt Garne mit einem künstlichen Anteil, was dann einen sehr guten Grund hat. Natürliche Fasern umfassen Proteinfasern (also Haare von Tieren) und Zellulosefasern (also Fasern aus pflanzlichem Material). Letztere sind gerade für den Sommer häufig in Gebrauch. Und da wir ja nun den kältesten Monaten des Jahres entgegen sehen, kann ich schon einmal verraten, dass wir uns in unseren Adventswochen auf tierische Fasern fokussieren werden.

Mohair

Viele von Euch werden beim Gedanken an Mohair fusseliges, also gebürstetes Garn vor Augen haben und tatsächlich findet sich bei fast jedem größeren Hersteller mindestens ein gebürstetes Mohair-Garn im Sortiment. Da Mohair allein für sich verarbeitet sehr glatt und wenig formstabil ist, wird meist mindestens Seide und/oder Wolle vom Schaf beigemischt.

Aus dem Fell der Angora-Ziegen werden Mohair-Fasern gewonnen. Angora-Garne haben (wie man auf Anhieb denken mag) allerdings nichts mit dieser Ziege zu tun, sondern stammen vom kleichnamigen Angora-Kaninchen. Das Fell, also die Wolle der Angoraziege ist lang und lockig. Je jünger die Ziege, desto feiner ihr Haar. Die feinsten Haare, welche also von sehr jungen Tieren stammen, verdienen später den Namen “Kid Mohair” und sind in ihrer Weichheit mit Kaschmir zu vergleichen.

Ob Mohairgarn kratzt, hängt maßgeblich vom Herstellungsprozess und dem Anteil der anderen Fasern ab. Es lohnt sich sehr, nach einem missglückten Strickversuch mit Mohair doch noch einmal ein anderes Mohair-Garn zu probieren. Preisunterschiede sind hier massiv, aber auch sehr gerechtfertigt. Zwar machen teure Mohair-Garne nicht zwingend glücklich, aber (!) ganz sicher glücklicher als sehr günstige Varianten. Wenn nämlich bei der Herstellung irgendwo in der Kette gespart wird, merken sensible StrickerInnen das durchaus später auf der Haut.

Eigenschaften von Mohair

  • Mohair ist wärmer und fester als Wolle vom Schaf.
  • Mohairfasern sind schwach gekräuselt und haben wenige, dafür aber größere und flachere “Schuppen”. Die Garne filzen abhängig von beigemischten Fasern nicht oder weniger stark.
  • Mohair fusselt häufig.
  • Mohair allein ist unelastisch und forminstabil, benötigt daher zusätzliche andere Fasern für mehr Formstabilität bei den Strickerzeugnissen.

Mohair-Garne bei Maschenfein

Wir haben zahlreiche, sehr verschiedene Mohair-Garne im Shop. Welche mit verschiedenen großen Seidenanteilen, welche, die zusätzlich ein wenig Schafwolle enthalten, gebürstete und weniger gebürstete Garne und sogar welche mit exquisiten Beigaben von Kaschmir- oder Kamelfasern.

Viel Spaß beim Stöbern!

Hinweis: Dieser Text ist in Anlehnung an mein Grundlagenbuch “Stricken – Masche für Masche” entstanden. Dort widmet ich ein ganzes Kapitel dem Thema Fasern.

Pico Fino {das neue Herbst-Tuch}

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Ja und selbst die beinahe hochsommerlichen Temperaturen gestern und heute in Berlin täuschen nicht darüber hinweg. Das Laub raschelt unter den Füssen und morgens wie abends ist es feucht kühl. Es ist schönstes Strickwetter und damit meine ich nicht nur das Klappern der Nadeln, sondern auch das Tragen schöner Kuscheltücher, selbstgestrickter Pullover und Strickjacken. Unser neues Maschenfeines Design “Pico Fino” kommt da gerade recht. Sandra hat sich etwas wunderschönes ausgedacht und auch, wenn ich es Euch bereits im Samstagskaffee gezeigt habe, so hat “Pico Fino” doch noch einen ganz eigenen Post verdient.

© Ines Grabner für Maschenfein

Als Sandra sich zu Beginn ihrer Entwurfsphase für den Herbst Farben von Pascualis Alpaca Fino zurechtlegte, war ich ehrlich gesagt schon ziemlich gespannt was daraus wohl werden würde. Ich konnte mir die Kombination nicht direkt vorstellen. Jetzt halte ich das Tuch selbst in den Händen und es ist wirklich und wahrhaftig um mich geschehen, obwohl ich selbst schon ein “Pico Fino” in zweifarbiger Variante (zeige ich Euch unten) besitze, das ich im Augenblick fast täglich trage. Es muss unbedingt noch eine dreifarbige Variante her.

© Ines Grabner für Maschenfein

Und zwar für mich unbedingt genau in diesen Originalfarben Naturweiß, Ocker und Schieferblau. Wobei ich mir das dunkle Blau (Marine oder Kobalt, eigentlich egal welches dunkle Blau) mit dem Curry (das bei Pascuali Sonnengelb heißt) auf Naturweiß ja auch gut vorstellen könnte. Oder auch Schwarz (bzw. Anthrazit) und Silbergrau auf Natur. Oder Lila mit Curry auf Natur! Oder….

© Maschenfein

Die Farbpalette von Alpaca Fino ist nicht riesig, aber die Farben, die es gibt sind wunderschön satt. Wer lieber weniger Farben trägen, kann auch sehr einfach eine zweifarbige Variante von “Pico Fino” tragen, wie meine hier in Altroa und Pinknude. Im Strick-Kit ist ganz genau erklärt wie Ihr wo welche Farben auswählen könnt.

© Ines Grabner für Maschenfein

Egal ob zwei- oder dreifarbig, das Tuch ist insgesamt sichelförmig und aus der Mitte der langen Seite heraus aufgebaut. Durch die seitlichen Zunahmen entsteht ein dekorativer Lochmusterrand. Abwechselnd schieben sich von beiden Seiten kontrastfarbige Spitzen in das Tuch, die mit Hilfe von verkürzten Reihen gearbeitet werden und ich schwöööööre: verkürzte Reihen sind ganz einfach! Ihr findet alles was Ihr dazu wissen müsst in meinem Grundlagenbuch, oder in unserem Stricklexikon oder ganz einfach hier im guten alten Netz gratis auf Youtube sogar in Bewegtbild (es gibt mehrere Varianten). Ha!

Das Tuch ist riesig groß mit einer Länge von 225cm. Man kann es entweder als Stola tragen wie ich es hier auf den Bildern tue, oder doppelt um den Hals wickeln. So trag ich es im Alltag.

© Maschenfein

Natürlich gibt es wie immer auch die Einzelanleitung bei uns, ohne Garn! Für all diejenigen, die das Garn entweder ganz ersetzen wollen, oder Alpaca Fino in ausreichender Menge im Stash haben. Soll ja vorkommen, dass man mal ein wenig Garn zu Hause rumliegen hat *hüstel*. Für alle anderen haben wir das Strick-Kit hier geschnürt.

Mein Garn liegt jetzt parat, ich stricke mir ein weiteres “Pico Fino” und zwar in Sandras Orignalfarben. Seid Ihr dabei? Welche Variante gefällt Euch am Besten?

Ach so: Den Pulli, den ich auf den Bildern oben trage findet Ihr im aktuellen Lamana-Magazin. Das Strick-Kit zu diesem Pullover #26/09 haben wir natürlich auch schon parat und da mir dieser Pulli nicht gehört (sondern LAMANA höchstselbst), muss ich den schrecklicherweise auch irgendwann noch schnell stricken….

Kleidermotten – was tun? {Werbung, unbeauftragt und unbezahlt}

Vor etwa einem Jahr, kurz nach unserem Umzug, bei dem ich gefühlt jeden einzelnen Gegenstand, jedes Kleidungsstück, jede Socke mindestens einmal in der Hand hatte, erlebte ich das Schreckensszenario einer jeden Strickerin: Textilmotten – Ein Mottenloch in meinem Diary Cardigan. Es blieb nicht dabei. Geschockt holte ich all meine Stricksachen aus dem Schrank, entfaltete sie und fand Larven. In Strickstücken. In selbstgestrickten Strickstücken. Ich wollte weinen. Ich rief Sophia an, meine Expertin in Sachen Mottenbekämpfung. “Schlupfwespen!” rief sie mir entgegen, “besorg Dir Schlupfwespen”! Pack alles was befallen und noch zu retten ist in den Tiefkühler. Das wird schon.

Immer wieder hatte ich in unserer Maschenfein Community von befallenen Stashs gelesen, nie hatte mich das Thema Motten selbst betroffen, ich war nachlässig. Ich glaubte mich sicher. Würde schon nichts passieren.

Eine Woche später verteilte ich ich kleine Kärtchen in meinen Schränken. Kleine Kärtchen mit kleinen, wandernden schwarzen Pünktchen. Heute stelle ich Euch Perla Natura vor, ein auf Textil- und Lebensmittelmotten spezialisiertes Unternehmen. Die wissen Bescheid. Wie man vorsorgt, pflegt, handelt und nachsorgt, wenn es doch mal zu spät ist. Dort bekommt Ihr genau was Ihr braucht. Auch Schlupfwespen, wenn es doch mal zu spät ist.

Ich wünsche Euch sehr viel Spaß beim Lesen, mir hat der Text und auch das ausführliche Telefonat, welches ich mit Daniel wegen unseres Lebensmittelmottenbefalls in der Küche führen konnte, sehr die Augen geöffnet. Ich werde nun sicher besser darauf achten, die Motten gleich ganz fern zu halten – und vielleicht ab und an mal ein paar Schlupfwespen durch die Schränke jagen.

Und ein Goodie haben wir für Euch auch: Mit dem Code “Maschenfein10” erhaltet Ihr bei Perla Natura 10% Rabatt auf Euren Warenkorb bis zum 30. September 2019.

Liebes Perla Natura Team, wir freuen uns riesig, Euch heute bei uns im Blog begrüßen zu können. Maschenfein ist einer der größten deutschsprachigen Online Shops für Wolle, Strick- und Häkelzubehör. Viele, viele Frauen (und auch Männer) stricken und vernetzen sich in unserer Maschenfein Community auf Facebook oder Instagram und natürlich kommt immer wieder das Thema Mottenbekämpfung auf. Meist, wenn es eben zu spät ist und eine unserer MitstrickerInnen Mottenlöcher in den mühsam selbst gestrickten Lieblingsteilen entdeckt hat. “Schlupfwespen” ist ein Begriff, der dann immer wieder auftaucht…  

Erzählt doch mal ein wenig über Euch, wer hat Perla Natura gegründet und wie kam es dazu? Wie seid Ihr zum Thema Mottenbekämpfung gekommen?

Angefangen hatte es 2012 mit dem Kauf eines Kratzbaums für unsere beiden Kater. Wie sich später rausgestellt hat, war dies der Patient Null und von ihm aus hat sich dann der Befall mit Motten zuerst im Schlafzimmer und dann im Wohnzimmer ausgebreitet. Am Anfang erschlägt man die Motten und kauft sich eine Mottenfalle, um den Befall zu bekämpfen. Legt Lavendel oder Zedenholz in den Schrank, friert die Wollsachen ein und geht davon aus, dass diese Maßnahmen das Problem lösen werden. Mit der Zeit wurde uns dann klar, dieses Problem wird sich so leider nicht in den Griff bekommen lassen. Gifte wollten wir im Schlafzimmer nicht ausbringen. Also haben wir dann weiter recherchiert und uns mit dem Einsatz von Nützlingen zur Bekämpfung von Schädlingen beschäftigt – einer Methode, die in der Landwirtschaft zu dieser Zeit schon weit verbreitet war. 2013 wurde dann Perla Natura geboren. Im Januar 2014 ging unser Online-Shop live und seit dem versorgen wir unsere Kunden mit Schlupfwespen. Zu Anfang war die Akzeptanz, sich lebende Insekten in den Schrank zu legen nicht sehr hoch aber in den vergangenen fünf Jahren hat sich das Umweltbewußtsein und die Skepsis vor Giften – zum Glück – weiterentwickelt.

Fotos: Perla Natura – Die Produkte werden in liebevoller Handarbeit
abgefüllt, beklebt und versendet.

Wie kommen Motten überhaupt in unseren Schrank?

Ganz unterschiedlich. Natürlich können Motten durch das geöffnete Fenster in die Wohnung oder das Haus fliegen. Je nachdem, wo man wohnt, kommt dies mehr oder weniger vor. Meistens werden die Motten direkt mit eingekauft oder eingeschleppt. Motteneier können bis zu zwei Jahre “herumliegen”, bevor die ersten Mottenlarven schlüpfen. Dies ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Aus diesem Grund ist der Kleiderschrank im Frühjahr plötzlich voller Motten und man wundert sich, wo diese herkommen. Die Motteneier wurden entweder im Herbst gelegt oder im Winter eingeschleppt.
In der Küche ist es sehr ähnlich. Hier werden die Motten mit trockenen Lebensmitteln eingekauft. Je naturbelassener die Lebensmittel sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit. 

Angenommen wir haben einen starken Befall, ein Mottenloch und entdecken vielleicht sogar Larven in unseren Stricksachen. Wie gehen wir vor? Was machen wir mit befallenen Kleidungsstücken?

Am wichtigsten, ruhig bleiben und nicht panisch alles aus dem Schrank ziehen. Es ist immer nicht nur die Kleidung, sondern auch der Schrank, die Kommode oder das Regal befallen. Motten sind ziemlich clever und legen ihre Eier so ab, dass diese nicht sofort entdeckt werden, also auch gerne in die Schrankritzen. Bei sichtbarem Befall mit Larven und oder Gespinsten empfehlen wir ein paar Mülltüten auf dem Boden vor dem Schrank auszubreiten und die Kleidung Stück für Stück zu sichten und alle Larven und Gespinste zu entfernen. Kleidung die bereits kaputt ist (also nicht mehr genäht werden kann) sofort entsorgen. Den Schrank im Anschluss aussaugen und nur mit warmem Wasser säubern. Dann die Müllbeutel, den Staubsaugerbeutel und die kaputte Kleidung sofort raus bringen und in die Tonne werfen. Im Anschluss die Kleidung wieder einräumen und im Idealfall zügig mit der Schlupfwespenbehandlung beginnen. 

Es klingt ein wenig befremdlich, sich ein Kärtchen voll kleiner Tierchen in den Schrank zu legen. Ist es nicht irgendwie “eklig” so kleine Krabbeltierchen zwischen unsere Kleidung (oder gar in die Küche im Fall von Lebensmitteln) zu lassen?

Die meisten werden vom Begriff „Wespen“ abgeschreckt. Schnell entsteht die Angst, gestochen zu werden bzw. das Wespen überall herumfliegen. Diese Ängste sind vollkommen unbegründet. Den Namenszusatz “Wespe” haben die Schlupfwespen, da sie sich parasitär vermehren und ihre Eier in die Eier der Motten legen. Außerdem sind sie bei einer Größe von etwa 0,3mm, also einem Drittel-Millimeter, nicht mehr als winzige schwarze Pünktchen, die herumwuseln aber nicht fliegen können. Sobald Kunden die Schlupfwespen live gesehen haben, sind die Ängste wie weggeblasen. Die geschlüpften Schlupfwespen leben etwa fünf Tage. In diesem Zeitraum nehmen sie dann keine Nahrung mehr zu sich. Das einzige Augenmerk liegt darin, Motteneier zu finden und sich zu vermehren. Sind am Ende keine Motteneier mehr da, sind auch die Schlupfwespen verschwunden. Niemand muss Angst haben im nächsten Schritt die Schlupfwespen bekämpfen zu müssen. 😉

Fotos: Perla Natura – Kärtchen mit Schlupfwespen links
gegen Kleidermotten und rechts gegen Lebensmittelmotten.

Wie genau finden denn die Schlupfwespen den Ursprung unseres Mottenbefalls? Können wir sicher sein, mit einer ausreichenden Ladung Schlupfwespen dem Befall wirklich Einhalt zu gebieten?

Die Schlupfwespen finden die Motteneier auf Basis ihrer sehr feinen olfaktorischen Fähigkeiten, d.h. sie haben eine empfindliche Sensorik für Düfte. Vereinfacht gesagt sie “riechen” die Motteneier – obwohl sie natürlich keine Nasen haben. Aus diesem Grund kann es immer wieder zu Problemen kommen, wenn Kunden vor der Schlupfwespenbehandlung starke Gerüche ausbringen in Form von Sprays oder Waschmitteln. Oft wird auch der Tipp gegeben, den Schrank mit Essig auszuwaschen – es hilft nicht wirklich und vor der Schlupfwespenbehandlung muss der Schrank zwei bis vier Wochen auslüften. Sind die Gerüche zu stark, haben die Schlupfwespen Probleme, die Fährte der Motteneier aufzunehmen. Vergleichbar damit, wenn man Musik hören möchte und im Hintergrund eine laute Baustelle ist. Probleme gibt es auch wenn Kunden Mottenfallen zu nahe an die Schlupfwespen legen. Die Mottenfallen sind in der Regel auf Pheromonbasis und deren Geruch soll die männlichen Motten anlocken – ähnelt aber dem der Motteneier … die Folge ist dann viele Schlupfwespen in der Falle. Aus diesem Grund empfehlen wir die Mottenfallen mindestens zwei bis drei Meter entfernt aufzustellen.
Oft wird der Fehler gemacht, zu wenig Kärtchen zu bestellen. Die Schlupfwespen auf einer Karte schaffen es, sich etwa auf einem Quadratmeter auszubreiten und in diesem Gebiet nach Motteneiern zu suchen. Als Faustregel kann man sagen, pro Quadratmeter Teppichboden benötigt man ein Kärtchen. Bei Regalen, Schränken und Kommoden rechnet man pro Ablagefach, Schublade oder laufendem Meter Regalboden mit einem Kärtchen. Zum Beispiel für ein zwei Meter langes Regal mit fünf Regalböden benötigt man zehn Kärtchen. Bei Schränken mit Kleidung muss man unter Umständen etwas großzügiger kalkulieren, hier hängt es eher von der Menge der Kleidungsstücke ab. Für zwei dicke Norweger-Pullover oder alternativ für vier dünne Wollpullover sollte man mit einem Kärtchen rechnen.

Wie lange dauert es, bis wir den Mottenbefall mit Hilfe der Schlupfwespen im Griff haben?

Bei Kleidermotten dauert die Behandlung mit Schlupfwespen 12 bis 14 Wochen. Alle 14 Tage senden wir dem Kunden neue Kärtchen mit Schlupfwespeneiern zu. Auf den Kärtchen sind Eier in verschiedenen Reifegraden, um zu gewährleisten, dass über einen Zeitraum von drei Wochen kontinuierlich neue Schlupfwespen ausschlüpfen. Jetzt werden sich sicherlich viele fragen, warum wir alle zwei Wochen neue Schlupfwespen versenden, wenn diese drei Wochen lang schlüpfen? Dies hat einfache Gründe. 14 Wochen sind eine lange Zeit und viele überblicken bei der Bestellung nicht, wann sie z.B. im Urlaub sind. Der verlängerte Schlupf ist sozusagen unser Puffer, um dem Kunden die Möglichkeit zu geben eine Lieferung bei Bedarf auch eine Woche zu schieben. Manchmal gehen Sendungen auch auf dem Postweg verloren, durch den Puffer haben wir die Möglichkeit Ersatz zu senden. Für die Behandlung ist es sehr wichtig, kontinuierlich Schlupfwespen an den befallenen Stellen zu haben.
Aber kurz noch einmal zur Dauer – diese hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen wurden die richtigen Stellen entdeckt, wurden alle Stellen entdeckt usw. Im Idealfall entdeckt man Mottenbefall im Schrank, behandelt diesen und ist die Motten erstmal los. Viele haben leider einen eher diffusen Befall, meist existiert der Befall schon länger und die Mottennester werden nicht gefunden. In solchen Fällen empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Zu Beginn konzentriert man sich auf die größten Verdachtsorte und legt dort Schlupfwespen aus. Parallel stellt man Klebefallen auf und monitort wöchentlich, wie viele neue Motten gefangen werden. Zur Hälfte der Behandlung, also in Woche sechs bis sieben sollten keine neue Motten mehr gefangen werden. Sind dennoch immer wieder neue Motten in den Fallen, muss man sich weiter auf die Suche begeben.
Die Gesamtdauer, bis man die Motten wieder los hat hängt etwas von der Trefferquote und wie lange der Befall schon da ist ab. 

Fotos: Perla Natura – Klebefallen links gegen Kleidermotten
und rechts gegen Lebensmittelmotten.

Haben wir die Motten einmal mithilfe der Schlupfwespen besiegt, benötigen wir dann noch irgendeine Vorsorge? Wozu sind eigentlich dann diese Klebefallen gut? Und sollte man vorsorglich alle paar Monate Schlupfwespen in den Kleiderschrank schicken?

Wenn die Motten weg sind, sollte man erstmal vier bis fünf Wochen warten, ob sie wirklich weg sind. Im Anschluss sollten zur besseren Kontrolle Mottenfallen aufgestellt werden, um bei erneutem Befall früh gewarnt zu sein. Um den Motten den Spass am Kleiderschrank zu vermiesen haben wir ein Spray (Möbelpflege) auf Lavendelölbasis, mit dem der Schrank eingerieben wird. Bei Holzschränken ist es direkt eine Pflege für den Schrank. So bleiben die Motten dem Schrank fern und die Kleidung riecht nicht nach Mottenschutz.
Alternativ haben wir auch Kunden, die ungern Düfte einsetzen wollen und in regelmäßigen Abständen zur normalen Behandlung zweimal im Jahr vorsorglich Schlupfwespen einsetzen – in ungefähr der halben Kartenmenge, wie zuvor.

Fotos: Perla Natura – Der Schutz gegen Textilmotten – die Möbelpflege wird auf die Holzoberflächen im Kleiderschrank aufgetragen und hält Kleidermotten davon ab, die Schränke überhaupt erst aufzusuchen. Der Textilschutz kann direkt vor dem Einlagern auf die Kleidung gesprüht werden.

Habt ihr noch den ultimativen Tip zur “Übersommerung” von Winterstricksachen?

Am wichtigsten nicht stopfen. Übervolle Kleiderschränke sind prädestiniert für Mottenbefall. Regelmäßiges Ausmisten ist auf jeden Fall der erste Schritt zu einer gute Vorsorge. Wer Haustiere wie Katzen oder Hunde hat, sollte lieber einmal öfter den Staubsauger schwingen, denn Tierhaarknäule unter Schränken sind auch eine super Nahrungsquelle für Motten.
Wer die Wintersachen wegpacken möchte oder allgemein Kleidung einlagern will, weil diese z.B. nicht mehr getragen wird, kann unseren Textilschutz auf Neemölbasis verwenden. Neemöl vertreibt alle Insekten und hat noch den weiteren Vorteil, dass Mottenlarven ihren Appetit verlieren. Der Schutz sollte alle 6 Monate aufgefrischt werden. Es ist nicht für Kleidung geeignet, die man regelmäßig trägt. Viele unserer Kunden verwenden den Textilschutz auch für Teppiche.

Zusammenfassung

Perla Natura bietet biologische Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen zur Mottenbekämpfung, Vor- und Nachsorge an. Unser Sortiment umfasst folgende Bereiche:

  1. Befallsanalyse und Monitoring – Mit unseren Klebefallen für Kleider- und Lebensmittelmotten kann man gut beobachten, ob es Befall gibt und wie sich dieser im Verlauf der Behandlung mit Schlupfwespen verändert. Klebefallen können den Mottenbefall zwar etwas reduzieren aber nicht wirklich bekämpfen. Die Klebefalle sollte man ausserdem regelmäßig auswechseln. Wenn diese voll ist, spätestens jedoch nach 12 Wochen, ist es an der Zeit, zu wechseln.
  2. Bekämpfung – Zur Bekämpfung der Kleider- und Lebensmittelmotten bieten wir Schlupfwespen an. Der Versand erfolgt alle 14 Tage. Bei Kleidermotten sind es sechs Lieferungen und bei Lebensmittelmotten vier Lieferungen.
  3. Vor- und Nachsorge – Für die Vor- und Nachsorgen bieten wir zwei unterschiedliche Sprühflaschen an. Zum einen die Möbelpflege auf Lavendelölbasis, mit dieser wird z.B. der Schrank eingerieben (außen und innen). Der Lavendelduft hält Motten fern. Und zum anderen den Textilschutz, dieser ist auf Neemölbasis und wird verwendet, wenn Kleidung eingelagert werden oder zum Schutz von Teppichböden. Auch die Klassiker wie Lavendelblüten und Zedernholzspäne habe wir im Sortiment.

Ganz herzlichen Dank, liebes Perla-Natura-Team für die ausführlichen Erklärungen!

Und für Euch, liebe Maschenfein-Leserinnen gibt es mit dem Rabatt-Code “Maschenfein10” im Online Shop von Perla Natura 10% Rabatt auf Euren Warenkorb bis zum 30. September 2019. Für ein mottenfreies Strickleben!

SAMSTAGSKAFFEE & NETZGEFLÜSTER {WAS WIR JETZT GERN STRICKEN WÜRDEN UND ANDERE GEDANKEN}

Einen wunderschönen guten Morgen zum letzten Samstagskaffee vor der Sommerkaffeepause mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und ganz viel Neuigkeiten rund um Maschenfein. Um ein wenig Kraft zu tanken (Ihr habt gemerkt, auch letzte Woche musste der Samstagskaffee ausfallen), werde ich den wöchentlichen Blogpost in den Sommerferien pausieren. So drei, vier oder fünf Wochen lang, dann geht es auch hier im Blog wieder mit voller Kraft und vielen neuen Samstagskäffchen weiter.

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen unseres niegelnagelneuen Sommerprojektes, über das ich Euch hier schon ausführlich berichtet haben. Unser #maschenfeinsommerkit, das es in vier Farbkombinationen als Sonderedition gibt, oder aber als Alternativ-Kit im wundervollen Cumbria-Baumwollgarn (ohne Zubehör) oder auch einfach als Anleitung. Das Tuch “Winnie” versüsst uns den Sommer und ich kann es kaum abwarten, es selbst am Meer anzustricken. Macht Ihr mit?

Viele, viele Kits sind schon auf dem Weg zu Euch (oder sogar schon angekommen, maschenfeiner Blitzversand), mitstricken könnte Ihr aber natürlich den ganzen Sommer lang und auch danach. Unsere Sonderedition gibt es so lange der Vorrat reicht, die Anleitung bleibt aber natürlich wie immer erhalten.

Es gibt weitere wundervolle Neuigkeiten im Shop. Wir haben ganz neu den amerikanischen Hersteller Quince & Co. im Shop, den ich schon seit wirklich vielen, vielen Jahren liebe. Den Anfang machen die zwei Sommergarne Sparrow und Willett.

Foto: © Quince & Co.

Sparrow ist ein feines Bio-Leinen in ganz wundervollen Farben. Der Ursprung der Faser wächst in Belgien, gesponnen wird es in Italien. Während des Strickens greift es sich fest wie man Leinen kennt, doch nach dem Waschen und während des Tragens wird es herrlich weich, leicht und luftig. Wir haben auch schon die ersten zwei Wollpakete mit Sparrow im Shop.

Aber es gibt noch so so so viel mehr tolle Teile, die Ihr aus Sparrow stricken könnt.

Foto: © Pam Allen

Zum Beispiel dieses Jäckchen “Petunia” von Pam Allen. Die Strickanleitung findet Ihr hier auf Ravelry (auf Englisch). Die Winterversion dieses Jäckchens habe ich vor vielen, vielen Jahren gestrickt. Es ist einfach von oben nach unten konstruiert und gar nicht schwer.

Foto: © Carrie Bostick Hoge

Oder aber dieses leichte Sommertop “Saco Stripes”, auch eine Anleitung von Pam Allen (hier auf Ravelry).

Das zweite Garn von Quince, hier im Maschenfein Shop heisst Willet.

Foto: © Quince & Co.

Willet ist das leichte, herrlich sommerliche Baumwollgarn von Quince & Co. aus nachhaltigem Anbau („Cleaner Cotton“). Die besonders nachhaltige Herstellung des Garns wir im englischsprachigen Artikel auf der Seite von Quince & Co. eindrucksvoll beschrieben. Wir haben schon zwei schöne Wollpakete im Shop.

Und auch für dieses Garn gibt es noch viele, viele schöne weitere Ideen.

Foto: © Kirsten Joel

Da wäre zum Beispiel dieses Sommertop namens “Captain” von Kirsten Joel. Die Anleitung zum Top findet Ihr hier auf Ravelry.

© Laura Nelkin

Ebenfalls aus Willet könntet Ihr dieses Sommerjäckchen stricken, die Anleitung gibt es bei Ravelry für Neugeborene bis einjährige Kinder.

Und dann haben wir niegelnagelneu und schon lang ersehnt die ersten Garne von Blue Sky Fibers vorrätig.

Organic Cotton ist so richtig herrlich weich, ein reines Baumwollgarn aus 100 % zertifizierter Bio-Baumwolle. Es eignet sich hervorragend für Baby- und Kinderkleidung aber auch den eigenen Lieblingspulli oder ein schönes Accessoire.

Fotos: © Purl Soho

Ach, übrigens! Eine unserer sommerlichen Klassiker-Kombinationen ist ITO Shio und Urugami. Dazu passend haben wir das Lovely Lightweight Tee von Purl Soho gefunden. Zweifädig zu stricken aus diesen beiden Garnen, herrlich! Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry,

Für unsere Rundschau auf Instagram schicke ich Euch heute rüber zum Hashtag #maschenfeinstrickrunde und natürlich brandaktuell zum #maschenfeinsommerkit.

Habt ein tolles Wochenende! Wir sehen uns auf Instagram, bestimmt zwischendurch auch mal hier und ganz sicher in wenigen Wochen nach unserer Kaffeepause hier im Blog mit frischen Inspirationen! Derweil stöbert gern immer wieder durch unsere Strick-Kits und Garne, wir werden in den kommenden Wochen jede Menge aktualisieren.

Maschenfein Sommer Kit {Sonder Edition}

Stricken im Sommer? Geht gar nicht? Oder unbedingt! Wir freuen uns riesig auf unsere Sommerferien und was könnte es schöneres geben, als den Sommer über mit einem richtig schönen Projekt zu verbringen, das einen später im Herbst und Winter an genau diesen schönen Sommer zurück erinnern wird? Genau. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien vielerorts haben wir uns daher etwas Feines für die Ferien, oder einfach den Sommer, ausgedacht: Das #maschenfeinsommerkit, das uns und Euch die Sommerferien versüssen soll. An diesem Kit tüfteln wir seit dem Jahresbeginn und waren wirklich aufgeregt, es heute früh endlich online zu stellen. Eure Resonanz war so unglaublich, auf Instagram hatten wir das Kit schon angekündigt und der Server lag heute stundenlang lahm. Mittlerweile läuft alles wieder rund und morgen machen sich bereits so richtig, richtig viele Pakete zu Euch auf den Weg! Das wird ein Spaß, ein Sommerferienlanger Knit Along zum #maschenfeinsommerkit.

Wer hier schon ein Weilchen folgt, der weiß, wir haben stets neue Ideen. Puh… viele Ideenexplosionen! Nach unseren Anleitungswochen im Herbst und Winter und dem Muttertags Mystery Knit Along gibt es nun wieder etwas ganz Neues aus der Maschenfein Ideenküche: eine ganz spezielle Sonderedition, das #maschenfeinsommerkit. Ein Strick-Kit, dass es sonst so nicht im Shop gibt. Mit speziellem Garn in verschiedenen Farbkombinationen und mit einer limitierten Auflage maschenfeiner Pins und Projektbeutel, die es wirklich nur in diesem Sommerkit gibt. Natürlich zueinander passend. Einfach maschenfein.

Unsere Sonder Edition enthält ein Garn, welches wir sonst nicht im Shop führen, das mir aber schon vor einigen Jahren auf Reisen in Südafrika über den Weg lief und seither nicht mehr aus dem Kopf ging. Es ist ein traumhaftes, handgefärbtes Merino-Garn “Merino Twist” aus Kapstadt, Südafrika. Es passt perfekt zu Winnie. Winnie ist das Tuch, das uns (und Euch) den Sommer versüssen soll und es sieht so aus:

Winnie ist ein super großes, symmetrisches Tuch, das in drei Teilen gestrickt wird. Zu Beginn wird das mittlere, einfarbige Dreieck gearbeitet, das von der langen Seite aus mit Abnahmen zur Spitze gestrickt wird. Weiter geht es mit der linken Tuchseite, für die aus der Kante des Mitteldreiecks Maschen aufgenommen werden. Kraus rechts und mit verkürzten Reihen entsteht der zweifarbige zweite Teil des Tuches. Symmetrisch dazu wird das rechte Dreieck gearbeitet, bevor ein I-Cord-Rand das Tuch abrundet. Das Design ist richtig, richtig ausgeklügelt und macht einfach mega Spaß zu stricken.

Heraus kommt ein großes, tolles Tuch. Ob es anfängertauglich ist? Für das Tuch solltest Du rechte und linke Maschen beherrschen, rechts- und linksgeneigte Abnahmen stricken und Maschen aus einer Kante aufnehmen können. Auch ambitionierte Anfänger mit gesicherten Grundkenntnissen können Winnie stricken. Traut Euch!

Im maschenfeinen Sommer-Paket haben wir alles für Euch zusammen gepackt, was Ihr für Euer Sommerprojekt “Winnie” benötigt:

  • 5 Knäuel Cowgirlblues „Merino Twist“ (100 % Merino) in der Hauptfarbe der gewählten Farbkombination
  • 3 Knäuel Cowgirlblues „Merino Twist“ (100 % Merino) in der Kontrastfarbe der gewählten Farbkombination
  • Anleitung zum maschenfeinen Sommertuch WINNIE – in gedruckter Form als schöne Broschüre
  • 1 Maschenfein-Pin – exklusiv und limitiert nur in diesem Sommerpaket erhältlich
  • 1 Maschenfein-Projektbeutel – exklusiv und limitiert nur in diesem Sommerpaket erhältlich

Das “Winnie”-Sommer-Kit findet Ihr hier im Shop!


Wer Winnie stricken möchte, aber noch sooooo viel Garn im Stash hat, findet die PDF-Anleitung natürlich auch im Shop!

Und wer lieber auf Tierhaare verzichten möchte, oder wem schlichtweg das wunderherrliche, aber auch sehr hochwertige und daher preisintensive Cowgirlblues-Garn zu kostspielig ist, der findet als Alternative ein Winnie-Strick-Kit aus Cumbria im Shop (ohne Pin und Beutel, ein ganz herkömmliches Strick-Kit).

Und wer noch überlegen möchte: Seid ganz beruhigt! Wir haben für den ganzen Sommer vorgesorgt und ausreichend Kits auf Lager! Nachordern werden wir allerdings nicht. Pins und Beutel bleiben die erste Maschenfein Edition 2019….. weitere folgen bestimmt!

Woll-Wissen {Handgemachtes richtig pflegen und aufbewahren}

Zu Gast hier im Blog ist heute wieder Jasmin. Sie teilt mit uns in ihrer kleinen Blog-Serie hier auf Maschenfein ihr Woll-Wissen zu ausgewählten Themen. Viel Spaß beim Lesen und wenn Ihr Lust habt, kommentiert, ergänzt oder stellt auch gern Fragen. Viel Spaß beim Lesen und hallo Jasmin!

Selbstgestrickte oder –gehäkelte Kleidungsstücke sind ganz besonders wertvoll. Nicht nur aufgrund der verwendeten Fasern, auch wegen der Zeit, die ihr beim Herstellen in diese Stücke investiert. Daher solltet ihr nicht nur bei der Auswahl eures Materials und der Verarbeitung besonders sorgfältig vorgehen, sondern auch wenn es um die Pflege eurer handgemachten Schätze geht. 

Wie ihr eure liebevoll gearbeiteten Handarbeiten pflegt und vor Motten schützt, verrate ich euch in diesem Artikel.

Waschhinweise – Was verraten sie euch?

Kauft ihr neue Garne, dann lohnt sich immer ein Blick auf die Banderole. Dort erfahrt ihr nicht nur, wie groß die Maschenprobe ausfällt oder für welche Nadelstärken das Garn geeignet ist, auch Wasch- und Pflegehinweise sind abgedruckt. Die wichtigsten habe ich euch mal zusammengestellt- eine detaillierte Liste findet ihr aber auf meinem Blog.

Es lohnt sich diese Hinweise aufzubewahren, damit ihr später noch wisst, wie das Stück gewaschen werden soll. Ich habe mir die Symbole heruntergeladen und mache mir mithilfe von Bügelfolie und einem weißen Stoffband immer Hinweisetiketten selbst. Diese nähe ich dann auf mein fertiges Projekt auf. So habe ich alle Infos immer vor Augen, wenn ich sie brauche.

Reine Wolle ist antibakteriell und nimmt auch Gerüche nicht so stark an, bzw. sie haften nicht so lange im Gewebe. Diese natürlichen Eigenschaften sorgen dafür, dass ihr handgemachte Kleidung nicht ganz so häufig waschen müsst, wie ihr es bei Kleidung mit einem hohen Anteil an anderen Fasern oder Kunstfasern tun müsstet. Habt ihr euch beim Verarbeiten für Garne aus tierischen Fasern entschieden, reicht es oft, die Sachen bei Verschmutzungen zu waschen. Um Gerüche los zu werden genügt es oft die Stücke einige Stunden (manchmal auch Tage) gut auszulüften.

Was bedeutet Superwash?

  • Beim Superwash („Hercosett-Verfahren“) werden die natürlichen Fasern mit einer Kunstharzschicht ummantelt. Dadurch wird die Wolle besser vor dem Verfilzen geschützt. Besonders häufig findet ihr Sockenwolle oder Garne speziell für Babyzubehör mit dieser Filzfrei-Ausstattung. Diese Garne lassen sich später relativ problemlos in der Waschmaschine mitwaschen. Das Verfahren ist allerdings sehr aufwändig und bringt einige Schwierigkeiten mit sich. Zum einen verlieren die Fasern teilweise ihre natürlichen Eigenschaften, zum anderen wäscht sich die Beschichtung über die Zeit aus den Fasern. Die Sachen verfilzen dann dennoch und das Abwasser ist mit Kunstharzpartikeln belastet.

Handwäsche oder nicht?

Hier scheiden sich die Geister. Viele Hersteller geben auf ihren Banderolen an, ob ihr Garn maschinenwaschbar ist oder nicht. Ich habe auch schon erfahren, dass es Garne gibt, die bei Maschinenwäsche nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen werden, wie bei Handwäsche. Trotzdem bevorzuge ich immer die Wäsche von Hand. Aber auch hier gibt es einige Dinge zu beachten.

Das Wort „Handwäsche“ lässt bei manchen innerlich das Bild einer Frau mit Waschbrett aufsteigen, die unter maximalen, körperlichen Einsatz ihre Wäsche über das Brett schubbert. Lasst euch davon aber bitte nicht beeinflussen- wenn ihr das tut, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass eure handgemachten Sachen diese Prozedur nicht überleben. Handwäsche sollte eine schonende Alternative zur Waschmaschine sein.

Wassertemperatur

Auch wenn ihr euch für die Handwäsche entscheidet, müsst ihr auf die Wassertemperatur ein besonderes Augenmerk legen. Gerade dieser Punkt wird bei der Handwäsche oft unterschätzt oder nicht richtig berücksichtigt. Während ihr bei der Reinigung in der Waschmaschine die Temperatur exakt einstellen könnt, ist das beim Wasser aus dem Hahn etwas schwieriger. Am besten schafft ihr euch ein kleines Thermometer an, mit dem ihr auf Nummer sicher gehen könnt. 

Auch solltet ihr beachten, dass Wollfasern zu starke Temperaturschwankungen nicht mögen. Die Gefahr des Einlaufens ist größer, wenn ihr Wollfasern in zu heißes Wasser gebt, bzw. sie nach einem heißen Bad kalt abschreckt.

Waschmittel

Es gibt inzwischen unglaublich viele Mittel zum Waschen von Kleidung- für weiße Wäsche, für Sportbekleidung, oder um besondere Fleckenarten wie Blut zu entfernen. Bei Wolle lohnt es sich allerdings, in spezielle Mittel zu investieren. Diese Wollwaschmittel haben einen besonderen pH-Wert und greifen die natürliche Schutzschicht der Fasern nicht so stark an. Hier im Maschenfein Shop findet Ihr die Woolsoap von Twig & Horn sowie Eucalan, beides sehr sanfte Wollwaschmittel in verschiedenen Duftrichtungen. Auf proteinlösende, bleichende oder extra weichmachende Mittel solltet Ihr verzichten, da die Zusätze hier die Fasern im schlimmsten Fall stark beschädigen können, was das Garn spröde, hart oder matt werden lässt.

Bewegung

Wollfasern haben eine raue Oberfläche. Werden sie ineinander gedrückt, verkeilen sie sich und die Wolle verfilzt. Um diese Gefahr zu vermindern solltet ihr bei der Handwäsche auf zu kräftiges walken und kneten verzichten. Ich persönlich drücke die Fasern häufig nur unter Wasser und wende die Stücke vorsichtig, damit sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt. Die Gefahr des Filzens erhöht sich auch, wenn die falsche Wassertemperatur oder das falsche Waschmittel gewählt werden.

Das Wollprogramm der Waschmaschine

Wenn ihr euch nach dem Studium der Garnbanderole entscheiden solltet, dass ihr auf die Waschmaschine vertraut, dann solltet ihr euch am besten im Benutzerhandbuch schlau machen, was ihr an eurem Gerät alles einstellen könnt.

Beim Wollwaschprogram handelt es sich um einen besonders schonenden Waschgang. Die Trommel dreht sich nicht so schnell und nicht so häufig. Die Wassermenge in der Trommel ist höher, damit die Fasern so wenig wie möglich aneinander reiben können. Auch ist das maximale Gewicht der Zuladung begrenzt.

Auch beim Wollprogramm solltet ihr auf ein spezielles Waschmittel zurückgreifen.

Feuchte Wolle richtig trocknen

Nachdem ihr eure handgemachten Kleidungsstücke gewaschen habt, stellt sich oft die Frage, wie sie am besten getrocknet werden. Alle Fasern legen enorm an Gewicht zu, wenn sie feucht sind. Um ein Verziehen von Mustern zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Sachen liegend zu trocknen. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema “Waschen und Spannen von Strickstücken” gibt es hier bei Maschenfein auch zu lesen.

Um die Bildung von Beulen zu vermeiden (was manchmal passiert, wenn ihr einen normalen Kleiderständer habt), legt ihr am besten ein Handtuch zwischen Trockengestell und Kleidungsstück. Sollte das Trocknen lange dauern, ist es wichtig das Handtuch  zwischendurch zu tauschen und das Stück zu wenden.

Tabu ist beim Trocknen von Wollstücken der Trockner. Die warme Luft und die Bewegungen der Trockentrommel sorgen dafür, dass die Fasern verfilzen.

Ich weiß, es ist sehr verführerisch die Trocknungszeit zu verkürzen und das handgemachte Stück auf der Heizung zu trocknen, aber manche Fasern werden davon trocken und spröde. Wollt ihr die Heizung als Hilfsmittel nehmen, stellt euer Trockengestell in die Nähe einer Heizung, vermeidet aber, dass es zu warm wird.

Bei Tüchern könnt ihr manchmal den Faktor Gewicht durch Feuchtigkeit für euch nutzen. Statt eure Stücke aufzuspannen, kann es manchmal reichen, sie feucht auszuhängen. Das ist aber nicht für alle Muster gleich gut geeignet. Daher empfehle ich das nur, wenn ihr schon Erfahrungen beim Spannen von Stücken sammeln konntet.

Aufbewahrung von Wollsachen

Neben der Wäsche von Handstrick-Kleidung gilt es auch bei ihrer Lagerung ein bisschen was zu berücksichtigen, wenn ihr lange Freude mit euren Werken haben möchtet.

Bevor ihr eure Werke im Schrank oder der Kommode unterbringt, solltet ihr auf Nummer sicher gehen, dass sie durchgetrocknet sind. Zwar enthält Wolle immer eine gewisse Menge an Feuchtigkeit, allerdings sollte sich das Gewebe nicht klamm oder feucht anfühlen. Solltet ihr die Stücke zuvor nicht gewaschen haben, ist es gut, wenn ihr sie vor dem Einlagern nochmals auslüftet und durch leichtes Ausklopfen von Staub und Hautschüppchen befreit.

Liegend oder Hängend aufbewahren?

Nicht nur feuchte Fasern haben ein enormes Gewicht. Auch im trockenen Zustand können sich eure Kleidungsstücke verziehen. Damit sie nicht ausleiern, empfiehlt es sich, Strick- und Häkelstücke immer liegend aufzubewahren. 

Handgemachtes vor Motten schützen

Es gibt wohl ein Wort, dass jedem Wollliebhaber den Angstschweiß auf die Stirn treibt: „Motten“. Diese Falter sind kein Hygieneproblem und ganz vermeiden kann man diese nervigen Untermieter zu keinem Zeitpunkt. Häufig beginnt alles mit einem verirrten Weibchen, das sich im Kleiderschrank oder dem Wollstash einnistet. Kleidermotten lieben Proteine – Wollfasern sind da ebenso gut wie an der Kleidung haftende Hautschüppchen. Trotzdem könnt ihr ein paar Maßnahmen ergreifen um euren Kleiderschrank nicht zur Traum Kinderstube werden zu lassen:

Duftkissen, Zedernholz und Mottenpapier

Motten mögen keine intensiven Gerüche. Daher solltet ihr euren Schrank mit ausreichend Duftträgern bestücken. Das gute alte Lavendelsäckchen oder einige Stücke Zedernholz helfen hier weiter. Wenn es intensiver sein soll, dann könnt ihr auch auf Mottenpapier zurückgreifen. Beachtet aber bitte, dass diese Produkte Insektizide enthalten, die ihr eigentlich nicht um euch haben wollt. Greift daher im besten Fall erst auf solche Mittel zurück, wenn ihr mit natürlichen Alternativen nicht weiterkommt.

Gute Belüftung

Wenn ihr eure Kleidung, ob handgemacht oder nicht, schützen wollt, solltet ihr euch angewöhnen eure Sachen regelmäßig zu lüften und auszuklopfen. So entdeckt ihr frühzeitig ob eure Sachen als Brutstätte auserkoren wurden und macht es für die Insekten unattraktiv dort ihre Eier abzulegen- wer mag schon unruhige, zugige Fleckchen?

Falls ihr noch mehr Tipps sucht, was ihr gegen Motten tun könnt, dann lest euch dazu auch meinen Beitrag auf mein gehäkeltes Herz durch.

Das waren also meine Tipps und Infos rund ums Thema Pflege und Aufbewahrung von selbstgemachten Sachen.


Mein Name ist Jasmin und wenn ich mich nicht gerade in einem Wolladen vergraben habe, dann schreibe ich über meine Häkelleidenschaft.
Ursprünglich stamme ich aus Neu-Ulm, der Stadt, neben der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt und bin folglich mit dem schönsten Panorama der Welt vor der Nase aufgewachsen. Im echten Leben habe ich Erziehungswissenschaften studiert und arbeite als Jugendsozialarbeiterin.  In meiner Freizeit gehört dem Fotografieren und dem Häkeln mein Herz.

Woll-Wissen {Was macht denn da die Kunstfaser drin?}

“Ich schreibe einen Strick-Blog” – hä, what?? Ich glaube auch nach vielen Jahren Maschenfein, wird wohl der ein oder andere noch ein wenig stark schmunzeln, wenn ich das erzähle. Klar, erzähle ich auch von meinem tollsten Woll-Shop der Welt, doch auch den Sinn hinter einem reinen Woll-Shop können Nicht-Stricker wohl nie verstehen. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Dass hinter diesem vermeintlich verstaubten Hobby ein riesiger Schatz an interessanten Fragen und Herausforderungen steckt. Dass Stricken (und Häkeln) sehr viel mit Mathematik zu tun haben und dass allein die Welt der Fasern eine unendlich Große ist, die zu erkunden immer und immer wieder spannend ist, erschließt sich einem nicht sofort so ganz.

Ihr wisst wie ich das meine, oder?

Als ich vor einiger Zeit über den Blog von Jasmin stieß merkte ich schnell: Da schreibt jemand gern. Da schreibt jemand über Wolle gern! Oh, dieser jemand könnte auch hier für Euch ab und an schreiben. Das wäre großartig. Ich schrieb Jasmin an, wir telefonierten und sie fand die Idee genauso toll. Wir überlegten worüber sie schreiben könnte, Materialkunde ist unser beider Ding und da aktuell bei fast allen Herstellern der Trend zur Beimischung künstlicher Fasern zu beobachten ist, starten wir heute mit dem allseits polarisierenden Thema “Kunstfasern”. Was sind Kunstfasern und was genau haben sie eigentlich in unseren Garnen verloren? Wann sind Kunstfasern “ok”? Unter welchen Umständen nehmen wir sie in Kauf und wieso beobachten wir aktuell diesen Trend zu stärkeren Kunstfaser-Anteilen in unseren Handstrickgarnen?

Genau. Herzlich willkommen, Jasmin! Ich übergebe Dir das Wort und darum geht es heute:

Kunstfaser in Handstrickgarnen – warum wird Kunststoff zu Wolle hinzugefügt?

Ein Blick auf die Garnbanderole verrät euch neben der Lauflänge und dem Gewicht auch, woraus euer Garn genau besteht. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, was Kunststofffasern in eurem Strickgarn zu suchen haben?

Foto: © Mein gehäkeltes Herz

Im heutigen Artikel versuche ich euch einmal einen kleinen Einblick zu geben, welche Rolle Kunstfasern wie Polyamid oder Polyacryl im Handstrickbereich spielen und warum sie überhaupt Verwendung finden. 

Was sind Kunstfasern überhaupt

Spricht man von Kunstfasern, sind Fasern oder Textilien gemeint, die durch einen chemischen Verarbeitungsprozess aus Erdöl, Erdgas oder Kohle hergestellt werden. Neben diesen klassischen künstlichen Fasern gibt es auch noch so genannte “Regeneratsfasern”. Diese werden auch durch chemische Prozesse gewonnen, ihr Grundstoff ist jedoch pflanzlicher Herkunft. Zu dieser Gruppe gehört beispielsweise Viskose, Lyocell oder Modal. Um diese zellulose-basierten Fasern soll es aber in diesem Artikel nicht gehen, sondern um Polyamid, Polyacryl, Polyester und Elasthan. Auf Banderolen von Garnen lassen sich häufig diese vier Fasertypen finden. Sie haben verschiedene Eigenschaften und werden daher auch für unterschiedliche Zwecke eingesetzt.

Auf Banderolen lassen sich häufig vier verschiedene künstliche Fasertypen finden: Polyamid, Polyacryl, Polyester und Elasthan.

Allen Kunstfasertypen ist jedoch im Vergleich zu natürlichen Fasern eine schlechtere Wärme- und Feuchtigkeitsleitfähigkeit eigen. Unter Kleidung aus diesen Fasern staut sich Körperwärme besser und der Träger schwitzt leichter. Dadurch nehmen die Stücke auch schneller unangenehme Gerüche an.

Polyamid

Polyamid ist auch bekannt unter den Begriffen Perlon oder Nylon. Polyamid wird Garnen wie Sockenwolle beigemengt um die Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit zu erhöhen. 

Polyacryl

Polyacryl (oder Dralon) wurde in den 1940er Jahren erfunden und ist eine Faser, die sehr häufig in der Bekleidungsindustrie Anwendung findet. Besonders interessant für den Handstrickbereich sind seine wollähnlichen Eigenschaften. Garne aus diesem Material zeichnen sich in ihrer Haptik durch einen weichen Griff aus und wirken wärmend. Daher fühlen sich Gewebe aus reinem Polyacryl ähnlich wie Wollgewebe an, haben aber ein deutlich leichteres Gewicht. Zudem sind diese künstlichen Fasern sehr unempfindlich, nehmen kaum Wasser auf (weshalb sie schnell trocknen) und sind allgemein sehr pflegeleicht. 

Polyester 

Polyester ist  eine Faser, deren positive Eigenschaften sich in einer hohen Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit äußern. Polyester nimmt nur wenig Feuchtigkeit auf und wird daher auch für Sportkleidung genutzt.

Bei Garnen findet sich Polyester als glitzerndes Beilaufgarn aber auch als Beimengung oder gar alleiniger Fasertyp. Polyestergarne sind haptisch deutlich von tierischen Fasern zu unterscheiden. Durch die hohe Formstabilität des Materials können Strick- oder Häkelstücke als unangenehm und kratzend wahrgenommen werden. 

Elasthan

Elasthan ist eine hoch dehnbare Faser, die vergleichbare Eigenschaften wie Gummi aufweist. Aufgrund dieser Ausgangseigenschaften wird Elasthan lediglich als Beimengung für andere Fasern genutzt. Besonders oft findet es sich beispielsweise in Sockenwolle um dort ein gewisses Maß an Flexibilität zu erreichen.

Welche Rolle spielen Kunstfasern in Handstrickgarnen

Kunstfasern werden anderen Fasertypen aus bestimmten Gründen beigemengt, oder sie ersetzen den Einsatz von Naturfasern vollständig. Im Folgenden findet ihr ein paar Einblicke, warum sich künstliche Fasern einer solchen Beliebtheit erfreuen.

Optische Effekte und besondere Eigenschaften

Garne mit eingezwirnten Goldfäden oder anderem Flitter sind ohne Frage sehr schick, allerdings sind diese glänzenden und schimmernden Beilauffänden aus Kunstsoff, der auch auf der Banderole aufgeführt werden muss.

Doch nicht nur um Garne optisch etwas aufzuhübschen wird auf Kunstfasern zurückgegriffen. Häufig bieten Kunstfasern Eigenschaften, die die reine Naturfaser nicht aufweist. So sollen Garne beispielsweise widerstandsfähiger gemacht oder am verfilzen gehindert werden.

Häufig bieten Kunstfasern Eigenschaften, die reine Naturfaser nicht aufweist, sie können Garne beispielsweise widerstandsfähiger machen.

Da einige Kunstfasern wollähnliche Eigenschaften aufweisen, werden sie auch häufig als alleinige Materialien für Handstrickgarne eingesetzt. Zudem gibt es schöne Effektgarne, wie beispielsweise Teddy- und Fake-Fur-Garne oder Schwammgarne, die aus reinen Kunstfasern bestehen und die es auf die gleiche Weise mit natürlichen Fasern nicht geben würde.

Die Superwash-Ausstattung

Wollfasern neigen aufgrund ihrer Oberfläche dazu zu filzen. Das Ergebnis ist das berühmt berüchtigte Einlaufen nach dem Waschen. Um das zu verhindern, werden Wollfasern, besonders für Babykleidung oder Socken, mit einer Schicht aus Kunststoff ummantelt. Dieser Vorgang wird auch Hercosett-Verfahren genannt. Garne die dieser Behandlung unterzogen wurden, bekommen oft das Label Superwash oder Filzfrei. 

Preisgestaltung

Fasern tierischer Herkunft sind keine günstige Angelegenheit. Immerhin müssen die Tiere vorab gepflegt, gefüttert und geschoren oder gekämmt werden. All diese Arbeitsschritte kosten Geld und Ressourcen, die sich später auf den Preis des Rohmaterials auswirken. Neben klassischer Schafswolle sind in den letzten Jahren auch zunehmend mehr Premium Fasern wie Yak, Kamel, Kaschmir in den Fokus der Garnhersteller und Strickliebhaber gerückt. Für reine Yak-Wolle sind Preise zwischen 15 und 20€ pro 50g nichts ungewöhnlich. Längst kann sich aber nicht jeder Kunde diese Preise leisten. 

Es herrscht eine große Nachfrage nach Naturfasern am Markt, wodurch die Preise stark gestiegen sind. Hersteller gehen dazu über Naturfasern mit künstlichen Teilen “zu strecken”, um die Preise für Konsumenten möglichst zu halten.

Zudem ist gerade eine große Nachfrage nach Naturfasern am Markt, was den Preis für die Rohprodukte nochmals steigert. Aus diesen Gründen gehen die Hersteller dazu über Naturfasern mit künstlichen Teilen zu strecken. So wollen sie den Kunden die Eigenschaften der Naturfasern bieten, den Preis jedoch in einem Rahmen halten, der nicht zu sehr im Luxussektor angesiedelt ist.

Bei Garnen die aus 100% Kunstfasern bestehen, spielt die Frage nach dem Preis ebenfalls eine wichtige Rolle. Diese Garne sind in der Regel deutlich günstiger als Garne aus oder mit Naturfasern.

Sonstige Gründe für den Einsatz von künstlichen Fasern

Neben den oben aufgeführten Gründen gibt es natürlich noch einige weitere Gründe, warum Kunstfasern so beliebt sind. Sie eignen sich in der Regel gut für Menschen, die auf Tierhaar allergisch reagieren, oder vegan leben wollen, aber dennoch auch das Echtwoll-Feeling, das Polyacryl bietet, nicht missen wollen. Auch Einsteiger können von den Eigenschaften von Kunstfasern anfangs profitieren: Das Material ist widerstandsfähig und lässt sich leicht ribbeln, ohne dass die Fasern zu großen Schaden nehmen. 

Allergiker oder Veganer können vom Angebot künstlicher Fasern profitieren. Aber auch für Anfänger können Vorteile von Garnen mit Kunstfasern geniessen.

Qualität von Natur-/Kunstfasergemischen

Grundsätzlich haftet Kunstfasern ein eher problematisches Image an. Gerade in einer Zeit, in der ZeroWaste und die Reduktion von Kunststoffen im Alltag immer wichtiger wird, gerät Garn mit einem hohen Anteil chemischer Fasern immer mehr in einen kritischen Blickwinkel. Wenn man sich mit Kunstfasern auseinandersetzen möchte, muss man jedoch beide Seiten betrachten.

Kunstfasern haben ein zunehmend problematisches Image in unserer Zeit von “ZeroWaste”, in der wir uns aktiv um die Reduktion von Kunststoffen im Alltag kümmern sollten (Stichwort Micro-Plastik).

Einerseits haben Kunstfasern viele negative Eigenschaften, wie die schlechtere Wärmeleitfähigkeit und die Tatsache, dass diese auch beim Waschen Micro-Plastik ans Wasser abgeben können. Zudem sind gerade 100%ige künstliche Fasern nicht immer angenehm zu tragen. Dennoch gibt es auch viele Eigenschaften auf der Pro- Seite.

Kunstfasern können Garne in einem gewissen Rahmen aufwerten. Kaum jemand würde ein Effektgarn mit Glanzfaden als billig oder qualitativ minderwertig bezeichnen. Auch erfreuen sich Garne mit Superwash-Ausstattung großer Beliebtheit, da sie auch weiche und empfindliche Fasern widerstandsfähiger machen und leichter waschbar sind. Und auch der Mix von hochwertigen Natur- und chemisch erzeugten Fasern hat kaum etwas mit minderwertiger Qualität zu tun- sondern hängt häufig schlicht mit dem Preis zusammen, den der Endverbraucher später zahlen kann und muss.

Schlussendlich ist es eine sehr persönliche Frage, ob man auf künstliche Fasern verzichten möchte und auch, ob man es aus finanzieller Sicht kann.

Wie steht ihr zum Thema Kunstfasern- vermeidet ihr sie oder überwiegen für euch die Argumente, die für sie sprechen?


Falls Ihr euch nochmals näher in das Thema Pro und Contra von Kunstfasergarnen einlesen möchtet, dann schaut doch auf meinem Blog Mein gehäkeltes Herz beim Beitrag Vor- und Nachteile von Kunstfasern vorbei. Dort habe ich noch ein paar andere Aspekte dieses Themas aufgegriffen und beleuchtet.



Mein Name ist Jasmin und wenn ich mich nicht gerade in einem Wolladen vergraben habe, dann schreibe ich über meine Häkelleidenschaft.
Ursprünglich stamme ich aus Neu-Ulm, der Stadt, neben der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt und bin folglich mit dem schönsten Panorama der Welt vor der Nase aufgewachsen. Im echten Leben habe ich Erziehungswissenschaften studiert und arbeite als Jugendsozialarbeiterin.  In meiner Freizeit gehört dem Fotografieren und dem Häkeln mein Herz.

Myster Knit Along {Teil 3 – letzter Teil}

Endspurt! Weiter geht es mit dem Muttertags Mystery Knit Along. All diejenigen, die unser Muttertagstuch “Elara” auf den Nadeln haben, werden nun in wenigen Minuten den dritten und damit letzten Teil (bzw. eben die komplette Anleitung) im Postfach haben. Wer noch einsteigen möchte, kann dies natürlich jederzeit noch tun, das Kit zum #muttertagsmysteryKAL findet Ihr im Shop, genau wie die einzelne Anleitung und beides bleibt natürlich auch weiterhin drin.

Im dritten Teil dürft Ihr nun endlich Eure Kontrastfarbe hinzunehmen. Sandra hat sich auch für diesen Teil etwas besonderes ausgedacht, damit es ja nicht langweilig wird: Zwischen den Randmaschen am Reihenanfang und -ende wird kraus rechts gestrickt. Dabei wird jeweils nach zwei R die Farbe gewechselt und die Reihen werden verkürzt. Der letzte Teil flutscht damit ganz, ganz flott von den Nadeln und dem schönen Muttertagsgeschenk steht nichts mehr im Weg!

Seid Ihr dann fertig mit Eurem Tuch, wird es mit einem I-Cord abgekettet und anschließend gewaschen und gespannt. Zum Thema “Spannen” von Strickstücken habe ich Euch hier sehr ausführlich aufgeschrieben worauf Ihr achten solltet.

An dieser Stelle danken wir ganz, ganz herzlich unseren fleißigen Teststrickerinnen Martina, Lina und Louisa für das sorgfältige Probestricken der Anleitung! Sie hatten übrigens alle (genau wie Sandra selbst) noch Garn der Hauptfarbe übrig, was uns sehr sicher macht, dass die Menge in der Anleitung grundsätzlich stimmt, wenn die Maschenprobe passt. Es kann aber natürlich immer und immer wieder passieren, dass manche viel zu viel übrig haben oder nachbestellen müssen. Das bleibt bei einem so individuellen Hobby nicht aus.

Und hier noch ein paar Bilder Eurer Tücher:

Fotos: v.l.n.r.
1. © frau_elisaw / © resaknits / © frau.ente
2. © betticreates / © bettina.dkntr / © sigridlamprecht
3. © stricken_ist_mein_yoga / © astridchen_hh / ©troll440

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Endspurt und freuen uns auf Eure Bilder!