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Über Marisa

Die ersten Maschen schlug ich mit meiner Oma Lotti mit etwa fünf Jahren an. Hier auf meinem Blog teile ich nun viele Jahr später Inspirationen, Anleitungen, Tips und Tricks rund um meine große Leidenschaft fürs Stricken, Wolle & Co.

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein und einige Gedanken zu Euren Fragen gestern Abend auf Instagram, als ich etwas Hilfe brauchte, um meinen Schreib-Flow in Gang zu setzen. Mittlerweile ist es für mich eigentlich auch zum Ritual geworden, mich während des Schreibens des Samstasgkaffees mit sanfter Piano-Musik aus der Feel Good Piano Playlist bei Spotify berieseln zu lassen. Echter Trigger für mich, um ins Schreiben zu kommen. Kennt Ihr das? Wenn einen bestimmte Melodien in den immer gleichen Gemütszustand versetzen? Bestimmt. Was mir auch sehr hilft, in meinen Samstagskaffee-Flow zu kommen, ist ihn in meinem liebsten Kaffeehaus zu schreiben, was ich allerdings nicht allzuoft tue, weil mir das stundenlange Arbeiten am Laptop im Café dann trotz mehr als ausreichendem Entschädigungskonsum dann irgendwie auch mal unangenehm wird. Heute sitze ich in meinem Lieblingssessel zu Hause und genieße die abendliche Stille, in der man auch prima stricken könnte… Aber Kopfstricken ist auch super, legen wir also mal los, wir haben wieder ein paar schöne Dinge für Euch im Netz gefunden:

1) Maschenfeines Netzgeflüster

Fotos: © goodwitchknits

Total begeistert war ich von Jillians Cardigan “Earthen” nach einer Anleitung von Amy Christoffers, den haben wir auf Instagram entdeckt. Sie hat die Jacke aus FibreCo Luma gestrickt, passt also prima zu den steigenden Temperaturen oder eben einfach zum Frühling, in dem die Jacke möglicherweise fertig werden könnte, würde man sie jetzt anschlagen. Luma ist ein wunderschönes, sommerliches Garn aus Schurwolle, Baumwolle, Leinen und Seide, mein Favorit ist die Farbe Aizome.

Die Anleitung des Cardigans hat Amy Christophers für das PomPom Magazin im letzten Sommer geschrieben. Ihr findet sie einzeln hier bei Ravelry und könnt aber auch noch immer alle Modelle aus dem PomPom Magazin 29 Sommer 2019 hier sehen.

Jillian, die Ihr oben auf den Fotos seht, erzählt auf ihrem YouTube-Kanal sehr unterhaltsam mehr über den Cadigan und vor allem darüber, wie sie es geschafft hat, von 20 “work-in-progress”-Projekten auf 8 zu kommen. Also erst einmal ist mir eine enorme Last von den Schultern gefallen, denn SO viele unfertige Projekte habe ich ja dann nicht auf den Nadeln. Da kann ich mich ja noch entspannt zurück lehnen. Haha!!! Und ganz ehrlich, nach ihrem YouTube-Podcast könnte ich Earthen a-u-f-d-e-r-s-t-e-l-l-e anschlagen… Sie zeigt in ihrem Video auch diesen Cardigan von Helga Isager, der eigentlich so überhaupt gar nicht mein Stil ist, aber wenn ich ihn bei Jillian auf den Nadeln sehe…..

Wenn Ihr auch einige unfertige Projekte rumliegen habt und Euer Gewissen noch etwas befriedigen möchtet, schaut Ihr Euch auch noch dieses Video von Jillian an, in dem sie viiiiiiele unfertige Teile zeigt. Herrlich befreiend.

Fotos: links © camillabeate73 und rechts © myfavouritethings-knitwear.com

Die genaue Leserin merkt: Den hier hatten wir letzte Woche schon!!! Aber ohne das schöne Instagram Foto von Camilla links, die dieses ganz schlimme Haben-wollen-Gefühl erzeugt – deswegen haben wir es nochmal eingebaut, hehe, gemein, ich weiß. Es ist der Sweater No. 8 (die Anleitung findet Ihr hier auf der Webseite) und Camilla hat ihn auf dem Foto oben links aus SANDNES Silk Mohair gestrickt. Ich find ihn so einfach mega.

Samstagskaffee Netzgeflüster 2020
Fotos: © Gregoria Fibers

Richtig schön ist auch der Tove Sweater von Gregoria Fibers, zu dem Ihr die Anleitung hier bei Ravelry findet. Den könntet Ihr super aus Rowan Kidsilk Haze oder SANDNES Tynn Silk Mohair stricken.

Fotos: © Abby Johnson-Ruscansky

Anne aka Trin-Annelie hat gerade ihre Winterwork-Kollektion veröffentlicht und darunter findet Ihr auch den Pullover Rowe. Die Anleitung zu Rowe gibt es hier bei Ravelry und den könnte man super aus Rowan Cotton Cashmere, eine wundervolle Mischung aus 85% Baumwolle mit 15% Kaschmir, das es in allen Wunschfarben gibt.

Fotos: © Julie Hoover

Ich liebe, liebe, liebe den Instagram Account von Julie Hoover, ich glaube ich habe schon einmal in einem der Samstagskaffees von ihrem Haus geschwärmt. Also davon was man auf Instagram so sieht, das ist nicht so viel und es ist immer herrlich aufgeräumt… schaut mal hier, hier und hier. Julie hat eine Kollektion mit Shibui Knits veröffentlicht. Leider, leider gibt es die meisten Qualitäten von Shibui augenblicklich immer nur in sehr überschaubaren Mengen verfügbar beim deutschen Großhändler. Und wenn die Farben aus sind, muss man immer schrecklich lang warten, so dass ich mich einfach noch nicht dazu durchringen konnte, die Garne aufzunehmen, da wir Alternativen haben, die einfach besser verfügbar sind.

Der Pullover Blume auf den Bildern oben kommt in zwei Varianten daher – mit und ohne Arm. Ihr findet die Anleitung hier bei Ravelry und könntet ihn super aus ITO Washi und Shio oder ITO Washi und Urugami oder mit Flausch LAMANA Modena und Premia stricken. Die anderen schönen Modelle findet Ihr hier bei Julie.

Foto: © Neringa Ruke

Wir haben auf Instagram mal wieder einen ganz neuen Account entdeckt, nämlich den von Neringa Ruke aus Litauen und sie macht wirklich sehr coole Designs. Oben auf den beiden Bildern trägt sie den Fishbone Chunky Sweater, den Ihr prima aus CaMaRose Snefnug stricken könnten. Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry.

Foto: © Neringa Ruke

Cool finde ich auch ihren Cherry Blossom Cardigan, den Ihr entweder 3-fädig aus Rowan Kidsilk Haze oder (ebenfalls 3-fädig) aus SANDNES Tynn Silk Mohair stricken könntet. Die Anleitung dazu findet Ihr hier bei Ravelry.

Foto: © Neringa Ruke

Und dann gibt es noch ihren Boxy V-neck Pullover, zu dem Ihr die Anleitung hier findet. Auch den könntet Ihr super aus CaMaRose Snefnug stricken.

2) Neu und aktuell im Maschenfein Shop

Wir haben ein paar neue Kits im Shop. Als erstes wichtig, wichtig (!) die Luna-Tuch-Variante im Alternativgarn:

Foto: © Maschenfein

Luna war mein Spontanprojekt vor Weihnachten, gestrickt aus dem super schönen Garn “Sulanto Fine”. Weil aber das Original-Strick-Kit doch einen sehr stolzen Preis hat, hatten wir direkt noch eine Alternative in petto (hier geht es zum Alternativ-Kit). Dagmar hat dieses Tuch aus Tynn Line und Tynn Silk Mohair schon im Test gestrickt und es mir für das Shooting ausgeliehen, damit ich Euch auch die schöne Alternative hier zeigen kann. Das Tuch Luna beginnt an der einen Spitze und wird von dort aus mit Zunahmen auf beiden Seiten und Abnahmen entlang der durch das Tuch laufenden Linie bis zur tiefsten Stelle gestrickt. Ab hier bleiben die Zunahmen auf der einen Seite aus, wodurch die zweite Tuchhälfte geformt wird. Das Original Luna-Kit findet Ihr hier und diese oben gezeigte Alternative hier.

Foto: © Blue Sky Fibers

Weil Ihr immer wieder gern nach schönen Modellen für Herren fragt, freue ich mich besonders über diesen wirklich schönen Schal namens “Roscoe”, gestrickt aus dem grandiosen Eco-Cashmere von Blue Sky Fibers. Wir haben das Wollpaket zum Schal “Roscoe” hier im Shop und garantieren große Trage- (und Strick-)Freude! Es gibt von diesem Garn keine riesige Farbpalette, braucht man aber auch gar nicht. Die dargestellte Farbe ist “Silver Bell”, die wir auch ausreichend vorrätig haben.

Foto: © Blue Sky Fibers

Aus dem selben Garn, also Eco-Cashmere, wird auch diese Mütze namens “Hanley Falls Hat” gestrickt. Ebenfalls eine Anleitung von Blue Sky Fibers und wir haben das passende Wollpaket hier im Shop.

3) Auf den Ohren

Frisch auf den Ohren hatte ich zum zweiten Mal die Folge “Wie trifft man die richtigen Entscheidungen, Alexandra Reinwarth” vom Endlich Om Podcast. Weil sie mich schon beim ersten Mal sehr tief berührt hat. So tief, dass ich sie nicht zu Ende hören konnte. Und weil ich mich seitdem manchmal frage, an welchem Tag im Jahr meine Hinterbliebenen später einmal besonders an mich denken werden…

4) Was Ihr so fragt auf Instagram…

… “heute wurde der Louisiana Sweater von Petite Knit auf Deutsch veröffentlicht, habt Ihr das Wollpaket schon parat?” Das Wollpaket haben wir (noch) nicht geschafft, aber Ihr findet die Mengenangaben auf der Anleitungsseite (klick) und das Garn Børstet Alpakka hier bei uns in allen Wunschfarben.

…. “gibt es mal wieder ein update über neues Zubehör?” Urgs, das schaffe ich heute nicht mehr, gähn. Aber gute Idee, ich nehme es mir vor für ganz bald!

… “nehmt ihr das neue Pascuali Garn Balayage in euer Sortiment auf?” Ha, wir sind schneller als der Blitz: Wir haben es schon online!! Hier geht es zum Garn “Balayage” und allen schönen Farben und der genauen Beschreibung des Garns!

… “wie man die viele Strickzeit mit Bewegung ausgleicht bzw. wie ihr im Team das macht.” Gar nicht. Haha! Aber Spaß beiseite, wir haben noch kleine Kinder und sind daher ohnehin permanent in Bewegung. Da ist das Stricken der entspannte Ausgleich.

… “mach mal einen historischen Maschenfein (Engelenchen) Rückblick.” Unglaublich wie lange Ihr hier schon lest zum Teil! Was wollt Ihr denn da genau wissen?

4) Maschenfein Strickrunde auf Instagram

Ihr seid jedenfalls auch wie immer fleißig am Stricken. Allen voran noch immer der nicht abreißende Margaretas-Mama-Flow.

Fotos: links © diy_by_steppi und rechts © schneiderlemkek

Links gerade angeschlagen und rechts bei Kathrin schon fertig und getragen mit Kontrast-Quasten, mega!!! Die Anleitung zu Margaretas Mama gibt es natürlich auch einzeln und hier findet Ihr das Kit Margaretas Mama

Fotos: © links claudia.koe und © rechts sigrun.koenig

Und täglich grüß auf Instagram mindestens ein Osaka, gestrickt aus dem wundervollsten Mohair-Garn ITO Sensai. Links Osaka von Claudia, die bei der letzten Farbe angelangt ist (hast du es gut :)) und rechts von Sigrun, die gerade begonnen hat und sich noch auf viiiiiele Osaka-Meter freuen darf.

Fotos: © links diy_by_steppi und © rechts maschenbilder

Und wir feiern noch ein paar fertige Projekte! Links der Sunday Sweater von PetiteKnit gestrickt aus meiner allerliebsten Sunday-Sweater-Kombi SANDNES Duo und Tynn Silk Mohair, wie ich ihn auch trage. Hier findet Ihr das Kit bei Maschenfein.

Und rechts Barbaras Boyfriends Cardigan von ChrisBerlin aus Lamana Bergamo, zu dem Ihr das Kit hier bei Maschenfein findet.

Habt ein tolles Wochenende!

Auf den Nadeln {Januar}

Da sind wir wieder mit unserer Auf-den-Nadeln-Serie! Etwas spät, ich musste erst einmal rein kommen in dieses Jahr und Ihr habt schon so zahlreich nachgefragt, dass ich mich richtig freue, hier wieder loszulegen und zu zeigen, was bei mir so auf den Nadeln liegt. Das ist nämlich so einiges!

Foto: © Maschenfein – ganz unten die September Jakke, in der Mitte der Over the edge Schal und oben auf das Pico-Fino-Tuch

Ich habe drei “aktive” Projekte auf den Nadeln. Das Pico-Fino-Tuch nach dem Design von Sandra, gestrickt aus Alpaca Fino ganz oben. Ich liebe Alpaca Fino sehr, weil es sich wirklich weg strickt wie Butter. Ich habe knapp die Hälfte des Garns verstrickt und dabei festgestellt, dass ich mir dringend einen neuen Wickler wünsche. Ich hatte mal einen sehr schönen, der mittlerweile den Geist aufgegeben hat. Jetzt wickle ich mit dem sehr, sehr effektiven (aber nicht so richtig hübschen) Knit-Pro-Wickler, der mir auch wirklich treue Dienste leistet und immer gute Knäuel wickelt. Er hat ausserdem ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch weil ich wirklich verdammt viel wickle, ist ja quasi mit mein Beruf, habe ich mir nun einen sehr, sehr schönen Wickler gegönnt. Den zeige ich Euch bald, sobald er hier angekommen ist. Für den “normalen” Verbrauch ist der einfache Knit-Pro-Wickler aber wirklich große Klasse, auch wenn er nicht wirklich hübsch ist.

Foto: © Maschenfein – Pico Fino Tuch

Ach, apropos praktisch, aber nicht hübsch: Unverzichtbar sind für mich im täglichen Gebrauch auch diese Nadelschutzhüllen von Knit Pro geworden. Ohje… Knit Pro kommt hier gerade in Sachen “Schönheit” nicht so gut weg, merke ich… Naja, man steckt jedenfalls die Nadeln in diese schwarzen Kappen auf den Aluröhren und sie sind einwandfrei vor jedem herumturnenden Kind oder Ehepartner oder einfach in der Tasche oder der Sofaritze geschützt. Bricht nix mehr, versprochen! Große Empfehlung.

Foto: © Maschenfein – Over the edge Schal

Das zweite aktive Projekt auf meinen Nadeln ist der Over the edge Schal nach einer Anleitung von ChrisBerlin. Ich bin jetzt schon sehr verliebt und freue mich wie Bolle auf die Fransen. Mein Schal kriegt a-u-f-j-e-d-e-n-f-a-l-l Fransen! Die sind der Knaller, ehrlich. Das Garn Snefnug mag ich sehr, sehr, sehr und obwohl Stjernestøv, das Glitzergarn, welches die verschiedenen Patentabschnitte unterteilt einen Poly-Anteil hat (Glitzer eben), wollte ich es unbedingt dabei haben, als ich den Schal im Original bei Chris gesehen habe. Denn es gibt dem Schal das ganz gewisse Etwas.

Foto: © Maschenfein – September Jakke

Das dritte Projekt, das übrigens auch flutscht wie Butter, ist die September Jakke nach einer Anleitung von Petite Knit. Gestrickt wird sie dreifädig mit zwei Fäden Tynn Silk Mohair und einem Faden Sunday. Das Dunkelblau ist einfach wunderschön und ich kann es kaum erwarten die Jacke zusammen mit dem obigen Schal zu tragen. Die zwei Teile passen perfekt zusammen.

Und was habt Ihr so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickst Du so im Januar? Was ist aus Deinen letzten Projekten geworden? Verrätst Du es hier? Wir freuen uns drauf! Kommentiere einfach hier unter diesem Post oder verlinke Dich in der Linksammlung. Auf Instagram benutzen wir den Hashtag #aufdennadeln

Verlinken kannst Du Dich den ganzen Monat lang! Achtung: Du musst in Deinem Post einen Backlink zu diesem Beitrag oder Blog setzen, sonst funktioniert das mit dem Link-Tool nicht. Ein Backlink ist nichts anderes, als ein Link zu diesem Blog :)!

Du schaust zum ersten Mal hier vorbei? Jeden Monat sammeln wir Strick-Projekte, die in den jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt werden. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findest Du in der Rubrik Auf den Nadeln.

You are invited to the Inlinkz link party!

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Advent, Advent – Woche 4 {Alpaka}

Advent, Advent, die vierte Kerze brennt! Und endlich haben die Schulferien begonnen. Wir wünschen Euch einen besinnlichen und gemütlichen vierten Advent. Unsere Adventsreise neigt sich mit unserer vierten Station bald dem Ende. Das letzte Thema lautet: “Alpaka”.

© Wollfasern Foto aus dem Buch “Stricken – Masche für Masche”

Alpakas liefern genau wie auch Lamas sehr, sehr feine und weiche Wolle. Die Fasern dieser Tiere sind einzeln betrachtet sehr lang, leicht und fein. Insbesondere auch im Vergleich zu den Fasern der Schafwolle haben die Fasern der Alpakas viel weniger Schuppen. Besonders sensible StrickerInnen merken dies daran, dass sie Alpakawolle vielleicht besser auf der Haut tragen können. Auch filzen Strickstücke aus Alpakawolle aufgrund des geringeren Anteils Schuppen weniger schnell.

Ein Nachteil ist jedoch, dass die Fasern sehr viel unelastischer sind, wodurch Strickstücke aus reinem Alpaka schneller und stärker ausleiern können.

Wir haben sehr, sehr viele und sehr unterschiedliche Alpaka-Garne im Shop. Reine Alpaka-Garne sind zum Beispiel das Babyalpaca 10/2 von BC Garn, die Garne Mini Alpakka und Alpakka von Sandnes Garn, unser absoluter Klassiker Alpaca Fino von Pascuali und natürlich auch das edle Alpaca-Royal von Pascuali, welches aus Fasern besonders junger Tiere besteht.

Wir haben einige Alpaka-Garne, denen zusätzlich Woll-Fasern beigemischt sind (was für etwas mehr Elastizität und damit Stabilität sorgt) wie zum Beispiel Moordale und Fine Lace von Rowan, oder Carpe Diem von Lang und Bergamo von Lamana.

Sehr toll finde ich die drei Garne Køs von Sandnes, Techno von Blue Sky Fibers und Snefnug von CaMaRose, die in ihrer Konstruktion sehr ähnlich sind. Alle drei enthalten einen großen Anteil Alpaka-Fasern, welche mit einigen Wollfasern in ein Netz gepustet werden, was Strickstücke daraus sehr leicht und gleichzeitig aber schön warm macht. Dieses besteht bei Kos aus Nylon, bei Techno aus Seide und bei Snefnug aus Baumwolle. Probiert se mal aus und testet die Unterschiede.

Viel Spaß!

Advent, Advent – Woche 3 – {Merino}

Advent, Advent, die dritte Kerze brennt! Wir wünschen Euch einen gemütlichen und besinnlichen dritten Adventsabend. Hier im Blog geht es weiter mit unserer Adventsfaserreise und was wäre eine Reise durch die schönsten und wichtigsten Fasern für den Winter ohne einen Besuch beim Merino-Schaf? Richtig. Unser Thema der dritten Woche lautet “Merino” und wir haben eine tolle Auswahl passender Strick-Kits für Euch in dieser Woche um 10% reduziert.

© EMF Verlag für das Buch “Stricken – Masche für Masche” – Verschiedene Fasern von Schafarten

Umgangssprachlich werden immer wieder gern sämtliche Garne unter dem Begriff “Wolle” zusammen gefasst. “Oh das ist aber schöne Wolle” werden wir gern gefragt, egal, ob wir mit einer feinen Seite, einer Baumwolle, Leinen, Alpaka oder eben wirklich Schafwolle stricken. Dabei ist das in etwa gleich zu setzen mit der Frage “was häkelst du denn da”… wenn wir gerade gemütlich unsere Runde für das nächste Tuch auf den Stricknadeln drehen. Kennt Ihr, oder?

“Wolle” – weiter und enger gefasst

Der Begriff “Wolle” beschreibt dabei eigentlich streng genommen lediglich eine (wenn auch große) Unterkategorie unserer Garne. Nämlich eben genau die, deren zugrundeliegenden Fasern aus dem Fell von Schafen gewonnen werden. Im weiteren Sinne umfast er aber auch Haare aus dem Fell anderer Säugetiere wie zum Beispiel die Ziegen, über die wir in den vergangenen zwei Wochen hier schon ein wenig berichtet haben.

Schafe zählen allerdings zu den wichtigsten Wolllieferenten. Wusstet Ihr aber, dass es weit über 200 unterschiedliche Schafrassen gibt, deren Felle sich natürlich den jeweiligen Lebensräumen angepasst haben? Genauso unterschiedlich wie die klimatischen Bedingungen es sind, in denen die verschiedenen Schafe leben, so unterschiedlich sind auch ihre Felle und so voneinander abweichend sind natürlich auch später die Garne, die durch unsere Finger gleiten.

Merino

Die allerfeinste Wolle vom Schaf ist die vom Merinoschaf. Doch auch hier unterscheiden sich die Fasern je nach Klimazone. Es gibt australische Merinoschafe, südamerikanische Merinoschafe und auch deutsche Merinoschafe, deren Fell aber aufgrund unseres eher rauen Klimas natürlich deutlich weniger fein ist. So überrascht es also nicht, dass sich Garne deutscher Merinoschafe häufig gar nicht sonderlich weich und geschmeidig anfühlen.

Ach noch etwas: wie bei allen tierischen Fasern hängt die Feinheit nicht nur vom Klima des Lebensraumes, sondern natürlich auch vom Alter der Tiere ab. Junge Tiere haben sehr viel feineres Fell. Häufig lest Ihr daher auf den Banderolen der Hersteller Zusätze wie “superfine”, “fine” oder “lambswool”.

Ein großes Thema, welches uns bei der Verwendung von Merino-Garnen beschäftigen muss, ist “Mulesing”. Als Mulesing wird das grauenvolle, schmerzhafte Entfernen der Haut rund um den Schwanz der Merino-Schafe bezeichnet, welches den Befall von Fliegenmaden verhindern soll. Es wird sehr häufig in der Haltung von Merino-Schafen in Australien praktiziert, wohingegen es in Ländern wir Südafrika, Neuseeland und auch Deutschland explizit verboten ist. Aus diesem Grund ist es immer wieder sinnvoll, bei Herstellern nach der Herkunft der Merino-Fasern zu fragen und explizit auf Garne zu verzichten, deren Ursprung Australien ist. Mehr zu diesem Thema, welches natürlich lang nicht nur Handstrickgarne berührt, lest Ihr auf der Seite des Tierschutzbundes.

Merino-Garne bei Maschenfein und unsere ausgewählten Kits für diese Woche

Wir haben Stand heute 32 Merino-Garne im Shop. Darunter natürlich viele reine Merino-Garne, aber auch viele gemischte Garne und die Auswahl und Unterschiedlichkeit ist wirklich enorm. Alle Garne, die wenig bis ganz viel Merino-Fasern enthalten findet Ihr hier auf einen Blick.

Wir wünschen Euch einen guten Endspurt für die letzte ganze Woche vor Weihnachten!

Hinweis: Dieser Text ist in Anlehnung an mein Grundlagenbuch “Stricken – Masche für Masche” entstanden. Dort widmet ich ein ganzes Kapitel dem Thema Fasern.

Adventssamstagskaffee & Netzgeflüster No. 2

Einen wunderschönen gute Morgen zum zweiten von drei Samstagskaffees im Advent. Ich habe so viel zu erzählen und zu zeigen, dass ich kaum weiß wo ich beginnen soll. Wir haben wirklich wundervolle Aktionen laufen und treffen so richtig viele verschiedene Geschmäcker und Bedürfnisse. Und wir haben viele schöne neue Dinge, ich blicke heute voller Elan auf die letzten Wochen des Jahres und mit großer Vorfreude auf das kommende Jahr.

Maschenfein Weihnachtstuch

Anfang der Woche sind wir mit unserem Überraschungstuch, dem maschenfeinen Weihnachtstuch “Margaretas Mama” online gegangen. Wir waren wirklich aufgeregt, weil wir in den Tagen vor dem Launch einige technische Hürden für die Zusammenstellung des Strick-Kits zu bewältigen hatten. Aber es lief beinahe alles glatt. Der Server hielt stand, die Technik funktionierte (nicht perfekt, aber immerhin so einigermaßen) und wir konnten dank Turbo-Nachlieferung von LAMANA auch alle Bestellungen bis zum Wochenende bearbeiten. Und da ich weiß, dass auf dieser Seite zwar natürlich viele Instagrammer unterwegs sind, aber eben auch viele, viele LeserInnen, die weder auf Instagram noch in unserer Facebook Gruppe so aktiv unterwegs sind, kommen hier alle Details zu unserer Weihnachtsaktion noch einmal zusammen gefasst (die für Euch wichtigste Info: Wir liefern bis Weihnachten und auch zwischen den Feiertagen :)):

© Maschenfein | Zwei Tücher “Margaretas Mama” übereinander

Margaretas Mama ist ein zweifarbiges Tuch, gestrickt aus LAMANA Milano, mit optionalen Quasten aus Piura (oder einem anderen Garn-Rest). Es ist unheimlich effektvoll, ABER denkbar einfach zu stricken. Denn das Muster entsteht ausschliesslich durch Hebemaschen. Das heißt einer rechten Masche folgt einfach eine Masche, welche lediglich abgehoben wird. Die Farben werden alle zwei Reihen abgewechselt und das ist die ganze Zauberei hinter diesem Tuch. Es heißt “Margaretas Mama”, weil es dann von vielen lang herbei gesehnte große Pendant zu diesem Kindertuch ist. Margareta eben!

© Maschenfein | “Margaretas Mama” links in der Variante Curry und Altrosa und rechts in Bordeaux und Marmor

Für unser Weihnachtstuch haben wir uns eine besondere Aktion ausgedacht: die Maschenfein Weihnachtsbox. Das Strick-Kit enthält das Garn in Euren Wunschfarben sowie unser Maschenfein Label, das wir eigens für “Margaretas Mama” haben produzieren lassen und nun aber auch einzeln für alle anderen Strickstücke im Shop anbieten. Als kleinen, besonderen Hingucker. Ausserdem enthält die Box zwei kleine Kärtchen mit Tutorials zu zwei Techniken in der Anleitung – dem dreiseitigen Maschenanschlag und den Quasten. Die Tutorials stammen aus unserem Strick-Lexikon (das übrigens auch ein echt guter Weihnachtswunsch wäre :)). Zusätzlich enthält jede Box die LAMANA Farbbroschüre und kommt ausserdem in unserem schönen Maschenfein Versandkarton daher, den wir auch extra für diese Aktion haben bedrucken lassen. Optional können noch die passende Nadel, ein Maschenfeiner Beutel und Pin, ein schönes Waschmittel und natürlich das ganze Strick-Lexikon dazu gepackt werden.

© Maschenfein – Weihnachtsbox für das Strick-Kit zu “Margaretas Mama”

Die ersten Boxen sind bereits angekommen und wir freuen uns riesig über Eure Begeisterung! Zeigt uns Eure Boxen auf Instagram mit dem Hashtag #maschenfeinweihnachtsbox, damit wir sie auch finden! Die Weihnachtsbox könnt Ihr Euch prima zu Weihnachten wünschen, verschenken oder Euch damit selbst beschenken.

Zweite Adventswoche – Kaschmir mit Rabatten auf ausgewählte Kits

Diese Woche stand bei Maschenfein neben dem Weihnachtstuch ganz unter dem Kaschmirstern. In unserem Blogpost vom letzten Sonntag haben wir Euch ein wenig mehr über die Kaschmirziege und über die verschiedenen schönen Kaschmirgarne, die zum Teil unterschiedlicher kaum sein können, trotz der gemeinsamen Faser, erzählt und dann eine sorgfältig ausgesuchte Auswahl Strick-Kits für Euch um 10% reduziert. Bis Sonntag Abend (dritter Advent) könnt Ihr dort noch kräftig zuschlagen, das lohnt sich zum Teil sehr. Zum Beispiel…

Fotos: © Blue Sky Fibre

… haben wir den Princeton Capelet – Poncho reduziert, der aus Eco Cashmere von Blue Sky Fibre gestrickt wird. Ich finde ihn wunderwunderwunderschön. Wunderbar schlicht, edel weich und zudem ein recht einfaches Projekt, welches sich prima auch nebenbei stricken lässt. Der fertige Poncho lässt sich als Schlauchschal oder eben Poncho tragen und ist damit auch schön vielseitig. Einfach ein tolles Teil! Von Eco Cashmere haben wir stets eher kleinere Mengen auf Lager, da wir nie ganz sicher sind, welche Farben hier besonders gefragt sind, bestellen aber laufend nach.

Fotos: © Katrin Schneider und ITO Yarn

Amrum von Katrin Schneider ist ein ziemlicher Klassiker des vergangenen Jahres geworden und ebenfalls Teil unserer Kaschmir-Rabatt-Woche. Gestrickt wird Amrum aus Karei von ITO von oben nach unten (wie sonst) und das Muster hat Suchtpotential “nur noch eine Reihe”…. Die Anleitung gibt es bei Ravelry.

Fotos: © ROWAN

Cotton Cashmere von Rowan ist eines der etwas neueren Garne im Shop (ein feines Baumwoll-Kaschmir-Geschmisch) und der Pullover Sandy von Kim Hargreaves wird daraus gearbeitet – auch er ist Teil unserer Adventswoche.

Fotos: © Fotos: © EMF/Corinna Brix und Pascuali

Aus meinem ersten Buch “Tücher stricken” haben wir das Tuch Soluna für unsere Aktion heraus gesucht. Gestrickt aus Sole von Pascuali, ebenfalls ein Kaschmir-Baumwoll-Gemisch.

Fotos: © Maschenfein und Lang Yarns

Eine meiner aktuellen Lieblingsmützen für jeden Tag ist die Blättermütze, gestrickt aus Cashmere Big von Lang Yarn. Auch dieses Kit ist Teil unserer Adventsaktion und die Mütze ist echt verdamt rasch gestrickt!

FOTOS & Kooperation: © ANKESTRiCK und Pascuali

Und schließlich hier noch der Hinweis auf den Long Shadows von ANKESTRICK, der nämlich ebenfalls Teil unserer Rabattaktion ist, da lohnt es sich schon sehr, denn wir haben das Kit aus Cashmere 6/28 von Pascuali im Shop. Ein Kaschmir-Long-Shadows wird garantiert zum Lieblingsteil, ich hab auch einen!

Falls Ihr es noch nicht gesehen habt und Lust auf Weiterlesen habt: Vorgestern habe ich einen laaaangen Wünsche-Post geschrieben, mit vielen schönen Ideen an Zubehör & Co. zum Wünschen und Verschenken. Viel Spaß beim Stöbern!

Wir wünschen Euch ein wundervolles Wochenede!

Weihnachtswünsche / Geschenkideen für StrickerInnen

“Hast Du noch einen Weihnachtswunsch, Kind?” fragt mein Papa jedes Jahr kurz vor Weihnachten. Und ich immer so: “Puh… ich hab alles! Bin wunschlos glücklich. Echt jetzt.” Dabei fallen mir zwischendurch ständig Dinge ein, die ich mir wünschen könnte. Dinge, die fehlen und die man sich irgendwie selbst doch nicht kauft. Nicht überlebenswichtig. Aber praktisch. Oder schön. Neue Handtücher stehen zum Beispiel dieses Jahr auf meiner Wunschliste, die ich in diesem Jahr in weiser Voraussicht (die Frage kommt nämlich garantiert) schriftlich führe.

Wer Hobbys hat, kann Wunschlisten immer prima füllen. Bei mir fällt das etwas flach, mein Hobby ist mein Beruf geworden. Und damit sitz ich an der Quelle und muss quasi dringend immer alles ausprobieren was wir hier so ins Lager legen. Und natürlich wandert das dann auch fast immer in meinem privaten Besitz, haha! Da hat es mein Papa also schwer.

Aber Ihr! Ihr könnt Eure Wunschlisten prima füllen und habt dann immer ein Antwort parat. Denn es gibt so unglaublich viel schönes Zubehör. Nö, braucht man nicht alles… deshalb kauft man es vielleicht auch nicht alles direkt selbst, sondern hebt es sich für die Weihnachtswunschliste auf!

Ich bin mal ein wenig stöbern gegangen in unserem Lager und durch unsere Seiten und habe für Euch die schönsten Dinge zusammen gesucht. Wunschlisten könnt Ihr hier bei Maschenfein übrigens auch sehr einfach anlegen und diese dann sogar teilen. Wie das geht, hatte ich letztes Jahr in diesem Post schonmal ausführlich beschrieben. Ach und falls es nicht klappt, meldet Euch bitte unbedingt, denn nur so können wir Fehler beheben. Ach und die allerwichtigste Info vorab: Wir versenden natürlich bis Weihnachten und auch munter über die Feiertage!

Hier kommt also das schönste, maschenfeinste Zubehör für uns StrickerInnen:

von links nach rechts: Flight of Stitch Markers von Cocoknits, die weissen Maschenmarkierer im Glas von Twig & Horn, Dreiecksmaschenmarkierer in schwarz/weiß von Cocoknits und

Maschenmarkierer. Die kann man definitiv immer brauchen und die verschwinden auch ständig auf unerklärliche Weise. In Sofaritzen, im Flugzeug, im Lastenrad, meine Güte wo ich schon überall gesucht habe. Klar kann man auch einfach eine kleine Schlaufe aus Garn nutzen und über die Nadel legen. Geht definitiv!

Aber so hübsche, kleine Markierer, wie zum Beispiel die recht neuen Markierer von Cocoknits “Flight of Stich Marker”, die Euch wirklich auf alle Eventualitäten vorbereiten, sind schon echt nett und ein perfektes Weihnachtsgeschenk. In fünf kleinen Kraftpapierrollen werden von verschiedenen Sorten Markierer in bunten Regenbogenfarben geliefert. Offene Markierer, die man direkt an Maschen heran hängen kann. Zum Beispiel um eine Mitte zu markieren. Oder den Beginn eines Abschnitts. Oder auch den Anfang einer Hin-Reihe. Und dann noch 4 verschiedene geschlossene Markerier für kleine bis sehr große Nadeln.

Sehr, sehr hübsch ist das kleine, feine Gläschen von Twig&Horn mit den weissen Markieren. Es enthält kleinere und größere geschlossene Markierer, sowie diese klassischen Teile, die sich wie Sicherheitsnadeln öffnen lassen. Kleiner Tip am Rande: Die Garne von Pascuali haben oft diese Sicherheitsnadeln an den Kärtchen hängen (statt der Banderolen hängen Kärtchen an den Strängen). Nicht wegschmeissen!! Sind auch super Maschenmarkierer!

In einer kleinen Metallbox kommen die dreieckigen Maschenmarkierer für schwarz-weiß-Fans von Cocoknits daher. Auch für verschiedene Nadelstärken.

Richtig praktisch für den Schreibtisch sind diese schönen Aufbewahrungsschalen rechts im Bild oben, die auch bei mir am Rechner stehen. Da schmeiße ich einfach alle Markierer und Stitch Stoppers rein, die doch in Sofaritzen, Handtaschen und Co. auftauchen. Definitiv ein Must-Have, das ich nicht mehr missen möchte. So hab ich die Markierer nämlich immer griffbereit.

Verschiedene Pins von K2Tog im Shop

Der absolute Trend (nicht nur in der StrickerInnen-Welt) sind Pins. Und sie sind mein kleines Laster geworden, kaum eine Tasche bei mir kommt ohne Pin aus. Sogar meine feine Ledertasche von Minuk habe ich innen mit einem hübschen Pin verschönert. Muss einfach sein! Pins haben wir mittlerweile in einer herrlich großen Auswahl zu bieten. Sogar einen Maschenfeinen Pin findet Ihr bei uns. Den gab es im Sommer-Kit dazu und einen weiteren Schwung haben wir für Euch in den Shop aufgenommen. Das Woll-Herz ganz links gibt’s auch in schwarz, und besonders ins Herz geschlossen habe ich das Schaf mit Lämmchen in Gold. Das Schaf im Pulli ganz rechts gibt es laufend in neuen Farben, wenn man also sammeln möchte, sollte man stets schnell zuschlagen, die Pulli-Farben wechseln recht häufig. Aktuell gibt es die weihnachtliche Edition in Rot.

Von links nach rechts: Twig & Horn Aufbewahrungstasche für Nadelsysteme, Zubehör-Rolle von Cocoknits, All Purpose Carrying Case von Twig & Horn, Täschchen von Twig & Horn.

Täschchen. Noch so ein Laster. Täschchen (und Taschen, die folgen im nächsten Bild) kann StrickerIn einfach nicht genug haben und die braucht man natürlich auch unbedingt in verschiedenen Ausführungen, um die Pins anzubringen. Eh klar. Zubehörtäschchen beherbergen Nadeln, Maschenmarkierer, Nadelseile, Nadelspiele, Scheren, Wollnadeln, Rollmaßbänder, Häkelnadeln, was man eben so dabei haben muss. Immer. Könnte ja sein, dass man mal etwas braucht. Nicht wahr? Ihr versteht sicher was ich meine… Links im Bild die super beliebten Nadelsystemtaschen von Twig & Horn, so ziemlich die hübschesten Nadeltaschen, die ich so kenne. Es gibt sie in Canvas-Variante und in Wollfilz-Variante. Darin können Nadelspitzen in allen Stärken, Nadelseile und sonstiges Zubehör prima aufbewahrt werden.

Die Zubehör-Rolle von Cocoknits (im zweiten Bild) hat vier Fächer, die sich zu einer praktischen Rolle zusammenlegen lassen. Die Abteilungen lassen sich einzeln herausnehmen und gerade wer viel verschiedenen Kleinkram rumtragen möchte, wird hier Ordnung schaffen können.

Im dritten Bild seht ihr das All-Purpose-Carrying-Case von Twig&Horn. Das ist so ein Teil, von dem ich erst dachte: brauch ich nicht. Bis ich es für eine Kundin für den Shop bestellte und direkt eines behalten musste. Ich bewahre darin alle Nadelspiele und kurzen Rundnadeln sowie meine Sockenwunder und Crasy Trios zum Ärmelstricken auf. Ich liebe es. Es ist hübsch, mega übersichtlich und ich habe alles an einem Ort. Größte Wunschempfehlung.

Ganz rechts ganz klassisch ein kleines Täschchen für kleine Mitnahmeprojekte. Lässt sich super aufhübschen mit den Pins von oben.

Von links nach rechts: Großer Projektbeutel von MIEN, Projekt-Handttasche von Twig & Horn, Projekttasche von Minsk, Illustrierter Beutel von Twig & Horn

Größere Projekte erfordern allerdings etwas größere Projekttaschen. Wie zum Beispiel links unsere Mien-Projekttaschen aus Handarbeit hier in Berlin. Sehr einfache, schöne und große Taschen.

Wer etwas mehr Unterteilung möchte, oder eben gleich Projekt- und Handtasche in einem ist mit den Twig&Horn Taschen gut beraten. Auch diese Taschen gibt es in Canvas-Variante sowie in Waxed-Canvas-Version. Das Innenleben ist mega vielseitig. Es gib zwei große Fächer, welche von einem mittleren, mit einem Reissverschluss verschliessbaren Fach unterteilt werden. Und noch viele kleinere Seitentaschen zur Aufbewahrung und Sortierung von Dies und Das. Darüber bieten vier Aussentaschen Platz. Große Wunschempfehlung für all diejenigen, die nach der Alles-in-einem-Tasche suchen.

Klein, fein und vielseitig ist die Minuk-Projekt-Tasche, die es in vielen schönen Farben gibt. Von dieser hab ich gleich mehrere zu Hause. Und ich nutze sie nicht nur als Projekttaschen, sie eignen sich nämlich auch prima für den Alltag.

Super hübsch sind die schlichten Beutel von Twig & Horn mit der gedruckten Illustration. Zu denen gibt es auch die passenden kleinen Zubehörtäschchen.

Von links nach rechts: Nadelsysteme von ITO, Chiaogoo, Lykke und Addi.

Wenn Ihr nun zu den noch etwas unerfahreneren StrickerInnen gehört und noch kein Nadelsystem besitzt: Wünscht Euch ein Nadelsystem! Ehrlich. Es lohnt sich sowas von. Nadelsysteme enthalten Nadelspitzen und Seile, damit stets die richtige Nadelstärke und Seillänge griffbereit ist. So vermeidet Ihr ein Chaos aus Drölfzigtausend einzelnen Rundnadeln in zig verschiedenen Längen und gleichen Stärken. Es soll StrickerInnen geben, die gleich mehrere Nadelsysteme besitzen. Hüstel. Das ist aber auch durchaus gerechtfertigt, DENN Nadelsysteme gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, die unterschiedlichste Bedürfnisse aufgreifen. Garn ist nicht gleich Garn. Und Nadelmaterial ist eben auch nicht gleich Nadelmaterial.

Steht Ihr am Beginn Eurer Strickkarriere oder eben auch so vor der Anschaffung eines Nadelsystem empfehle ich das Chiaogoo Nadelsystem aus Bambus. Für mich ist dieses Set mittlerweile der Klassiker, der wirklich schon sehr glücklich macht (beim Stricken). Und von dort aus geht es dann weiter. Wir haben eine wirklich große Auswahl an Stricknadelsystemen von Chiaogoo, Lykke, ITO und Addi da und wer einfach unheimlich viel strickt und sich gern noch weitere System anschaffen möchte, wird sicher fündig. Schreibt uns aber gern auch an und fragt nach!

Von links nach rechts: Garnschale (in ähnlicher Form im Shop), Rollmaßband, Garnschere, Armband

Es gibt unendlich viel weiteres Zubehör. Garnschalen zum Beispiel. Die auf dem Bild ist leider ausverkauft, bitte verzeiht, dass ich das Bild nicht mehr austausche, ich hatte es im Vorfeld schon vorbereitet und sitze gerade im gemütlichen Café-Exil, während ich Euch diesen Beitrag schreibe. Jaja, diese Blogger… Aber so oder so bemerke ich: Wir müssen uns im neuen Jahr dringend auf die Suche nach schönen Garnschalen machen, denn wir haben zu wenige im Shop. Habt Ihr welche im Blick, die gut in den Maschenfein Shop passen? Schreibt und gern!

Maßbänder sind auch immer wichtig und besonders hübsch und edel (und daher auch der perfekte Weihnachtswunsch) ist dieses Rollmaßband aus Leder von Cohana. Schöne Garnscheren sind auch ein sehr beliebtes Wunschobjekt und jede Strickerin kann dieses Armband gebrauchen, sie waren lange Zeit ausverkauft, die Regale sind aber wieder gut gefüllt. Denn garantiert strickt man genau dann Abschnitt xy, in dem man nach soundsovielen Zentimetern zunehmen soll, wenn man eben KEIN Rollmaßband dabei hat. Gelobt sei dann das Maßbandarmband…

Von links nach rechts: Spannmatten von Cockpits, Sockenspanner von Twig&Horn, Kammnadeln von Knitting Pro, Waschmittel von Kaell

Den letzten Wunschliste-Abschnitt widme ich dem Thema Waschen und Spannen. Das Waschen und Spannen von Strickstücken ist für manch eine Strickerin ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist es denkbar einfach und gleichzeitig wirklich essentiell für ein gelungenes Ergebnis. Nach dem Waschen und (mehr oder weniger starken) Spannen kann ein Strickstück erst so richtig Wirkung entfalten. Wie das genau funktioniert habe ich in diesem Post im Blog genau beschrieben. Passendes Zubehör eignet sich hervorragend für die Wunschliste. Spannmatten (links im Bild) werden zusammen gepuzzelt und dienen als Unterlage zum Trocknen und Festpinnen des Projektes.

Sockenspanner in schön! Ja, gibt es, nämlich diese von Twig&Horn, hergestellt aus hochwertiger MDF-Platte. Mit diesen Sockenspannern bleiben handgestrickte Socken nach jeder Wäsche perfekt in Form. Formschöne Ausschnitte sorgen für Belüftung beim Trocknen. Jedes Set wird mit zwei Blockern geliefert, schließlich kommt eine Socke selten allein… wobei, wenn ich so darüber nachdenke würde ich vermutlich (würde ich Socken stricken) zu denjenigen StrickerInnen mit viiiiiielen Einzelsocken gehören. Urgs.

T-Nadeln und Kammnadeln benötigt Ihr, um Strickstücke auf den Matten zu fixieren.

Und schließlich ist schönes, gut duftendes Waschmittel das A und O nicht nur zur Fertigstellung des Projektes, sondern auch zur späteren Pflege. Wir haben verschiedene Hersteller im Angebot, mit unterschiedlichsten Duftrichtungen: Twig & Horn, Kaell und Eucalan. Probiert aus, was Euch am meisten behagt!

Maschenfeine Gutscheine

In zwölf Tagen weihnachtet es und Ihr habt Schwierigkeiten, Euch zu entscheiden? Wisst einfach nicht was wünschen oder schenken? Genau für diesen Fall gibt es unseren Maschenfeinen Gutschein. Den Betrag Eures Gutscheins wählt Ihr einfach ganz frei und individuell und macht eine Strickerin oder einen Stricker damit sicher glücklich.

Psssttt…. das schöne Beitragsbild ist eines meiner Lieblingsweihnachtsbilder für Maschenfein. Martina hat es gemacht!

Advent, Advent – Woche 2 – {Kaschmir}

Advent, Advent, die zweite Kerze brennt! Wir wünschen Euch einen schönen und gemütlichen zweiten Adventsabend. Ich möchte unsere Adventszeit sehr bewusst entschleunigen – noch gelingt es mir eher schlecht als recht, ein Event jagt in der Familie hier das nächste. Ich erinnere mich an die Weihnachtswochen meiner Kindheit, in denen es sich immer wie Kaaaauuugummi zog, bis Heiligabend endlich wirklich vor der Tür stand. Ich wünsche mir dieses Gefühl zurück. Und auch hier bei Maschenfein würde ich so gern Ruhe ausstrahlen, wenn es mir schon zu Hause nicht recht gelingen mag. Vergangene Woche konntet Ihr in unserer Faser-Reise im Advent etwas über Mohair erfahren. Denn wir haben viele, viele Mohair-Garne im Sortiment und es macht richtig Spaß, sich mal die Unterschiede bewusst zu machen.

© EMF Verlag für das Buch “Stricken – Masche für Masche” – Verschiedene Fasern von Schafarten (weil ich gerade keine Haare von Ziegen zur Hand hatte)

Unsere zweite Adventswoche widmet sich den Kaschmirfasern und ich muss Euch heute gestehen, dass ich nicht für jede Woche das passende Faser-Foto parat habe. Daher gibt es hier immer wieder dieses schöne Bild verschiedener Wollfasern aus meinem Grundlagenbuch als Platzhalter zu sehen. Ich mag das Kapitel über die Materialkunde so sehr.

Neben Schafen liefern uns auch die Ziegen schönste Fasern, die zu unterschiedlichsten Fäden versponnen, am Ende der Kette als Garne in unsere Regale und schließlich Eure Projekttaschen wandern, bevor Ihr sie auf der Haut tragt. In der vergangenen Woche stand die Angora-Ziege hier im Fokus, aus deren Fell unsere Mohair-Garne entstehen. Eine ebenso bekannte Ziege ist die Kaschmir-Ziege, die in Ostindien, China oder auch im Himalaya zu Hause ist. Das durchaus grobe und raue Oberfell schützt ein darunter liegendes, äusserst feines Unterfell. Pro Jahr kann pro Kaschmirziege etwa 100g feinster Kaschmirfasern gewonnen werden.

Aufgrund dieser Tatsache hat Kaschmir seinen je nach Ziegenart und -alter durchaus beachtlichen Preis und daher finden wir es häufig nur zu geringeren Anteilen in Garnen, vermischt mit anderen Fasern. Oft Schafwolle, dann gern feines Merino. Aber auch schon ein kleiner Anteil Kaschmir kann ein Garn gleich sehr viel weicher machen. Einen Überblick über alle Kaschmir-Garne in unserem Sortiment in reiner oder gemischter Form findet Ihr hier.

Ich finde wir haben eine wirklich spannende Palette Kaschmir-Garne im Shop. Schon die ganz reinen, hundertprozentigen Kaschmirgarne sind unglaublich unterschiedlich. Eco-Cashmere von Blue Sky Fibers zum Beispiel ist eine Mischung aus recycelten und neu gewonnenen Kaschmirfasern und sehr “luftig” gesponnen. Karei von ITO ist ebenfalls ein reines Kaschmirgarn, aber denkbar anders verarbeitet. Und es sind kleine, farbige Tweednoppen eingearbeitet, die im Strickbild zudem einen ganz eigenen Effekt erzeugen. Cashmere Big von Lang ist unser dickstes, reines Kaschmirgarn und ich liebe, liebe, liebe meine Mütze aus diesem Garn. Sehr geläufige Kaschmirgarne sind Lace, Premium und Classic und von Lang und natürlich die Cashmere Lace und 6/28 von Pascuali, die aus derselben Spinnerei stammen wie Cardiff Cashmere, das einige von Euch sicher schon einmal auf den Nadeln hatten.

Spannende Mischungen bei uns sind Kaschmir mit Baumwolle (wie bei Cotton Cashmere von Rowan und Sole von Pascuali). Und natürlich gibt es auch exquisite Mischungen mit Seide wie Ihr sie bei Sultano in fein oder dicker (beide von Rowan), aber auch bei Atlantis von Pascuali oder Road to China von The Fibre Company findet.

Das schönste Merino-Kaschmir-Garn (aus unserem Sortiment) ist Milano von Lamana. Und die jüngere Schwester Modena.

Es gibt auch gebürstete Kaschmirgarne, welche auf den ersten Blick (ohne die Fühlprobe) nach Mohair aussehen. Ein solches Garn ist Cashmere Haze von Rowan – eine edle Ausweichmöglichkeit für diejenigen unter Euch, die Mohair tasächlich nicht vertragen.

Allen Kaschmirgarnen gemein ist, dass sie schön warm halten. Je nach Anteil der Kaschmirfasern und je nach Spinnverfahren mehr oder weniger. Und allesamt sind sie feine, edle Schätze!

Habt eine schöne zweite Adventswoche!

Adventssamstagskaffee & Netzgeflüster No. 1

Einen wunderschönen guten Morgen zum ersten Adventssamstagskaffee, der Spezialedition unseres Samstagskaffees mit ein ganz klein wenig Netzgeflüster und ganz vielen Inspirationen rund um unsere Adventsfaser-Reise.

In diesem Advent haben wir uns wieder etwas ganz neues einfallen lassen, denn wir spinnen gern “Geschichten” um unsere Adventsaktionen, sie sollen etwas besonderes sein, damit sie uns (und Euch noch mehr) Spaß machen. In diesem Jahr machen wir eine vierwöchige Faser-Reise, beleuchten also vier Fasern (als Grundlage unserer Lieblingsgarne) ein wenig mehr. Erzählen Euch etwas zu den jeweiligen Fasern oder Tieren und rund um die passenden Garne bei uns im Sortiment. Und wir haben eine Auswahl von Strick-Kits, die zur jeweiligen Faser-Woche passen, für Euch reduziert.

In der ersten Woche, die am 1. Advent startete, lag der Fokus auf “Mohair”. Bis Sonntag Abend (denn einige von Euch bekommen unseren Samstagskaffee per Mail am Sonntag ins Postfach gesendet) haben wir 10% Rabatt auf viele schöne Mohair-Kits eingestellt, die Ihr hier alle im Überblick auf einer Seite durchstöbern könnt. Hier im Blog haben wir Euch schon mehr über die Angora-Ziege und Mohair als Grundlage für Garne erzählt.

Am Sonntag, den 2. Advent, geht es schon in die zweite Runde mit unserer nächsten Faser-Station und weiteren Rabatten. Seid gespannt worum es dann gehen wird.

Es ist kein Geheimnis, dass ich Mohair sehr mag, vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass diese Faser hier in unserer Adventsreise gleich die erste Woche ergattert hat. Ich mag es nicht zuletzt deshalb so sehr, weil es häufig gebürstet und damit etwas “fusselig” ist. Ich bin großer Fan gebürstete Garne. Am Anfang meiner Strick-Karriere bin ich mit einem günstigeren Mohair-Garn eines großen Herstellers allerdings sehr auf die Nase gefallen, die Tücher, die ich daraus gestrickt habe, mochte ich später (nachdem ich nämlich hochwertigere Garne gleicher Zusammensetzung kennen gelernt hatte) nicht mehr tragen. Insofern komme ich, wenn ich Kundinnen am Telefon habe, die nach dem Unterschied der Mohair-Garne im Shop fragen, sehr häufig lange ins Reden und Erzählen. Ich kann gar nicht genug betonen, dass es sich wirklich, wirklich lohnt, verschiedene Mohair-Garne auszuprobieren, auch wenn man vielleicht beim erstbesten Garn dachte: “kratzt, Mohair mag ich nicht”. Glaubt mir, es GIBT Mohair-Garne, die selbst empfindlichste Strickerinnen gern tragen. Wir haben die besten davon hier bei uns versammelt.

Fotos: © ROWAN

Das Kidsilk Haze von Rowan ist ein klassisches Mohair-Seide-Garn auf das viele Strickerinnen schwören (in Sachen Weichheit). Wir haben es noch gar nicht so lang im Shop und sind sehr stolz, nun die gesamte Farbpalette anbieten zu können. Der Pulli, den wir hier für Euch als Kit reduziert haben, ist aus dem Sand-Magazin von Kim Hargreaves mit 12 sehr klassischen und eleganten Strickteilen.

Fotos und Kooperation: © Katrin Schneider und ITO Yarn

Ebenso fein und edel ist das Garn Sensai von ITO. Auch eine Mohair-Seide-Mischung, in einem etwas anderen Verhältnis (nämlich 60% anstatt 70% Mohair). Der Big in Japan nach einer Anleitung von Katrin Schneider wird zweifädig aus Sensai und ITO Kinu gestrickt. Letzteres ist ein reines Seidengarn. Auch auf dieses Kit bekommt Ihr in unserer 1. Adventswoche, also bis Sonntag Abend am 2. Advent, 10% Rabatt.

Fotos: © LAMANA

Sehr, sehr gleich wie Sensai ist auch das Garn Premia von LAMANA. Ich bin so ein Nerd, ich habe sogar mal eine Probe aus beiden Garnen unter dem Mikroskop verglichen und wirklich keinen Unterschied erkennen können. Aber natürlich hat jeder Hersteller eine andere Aufmachung und vor allen Dingen eine andere Farbpalette zu bieten, insofern bin ich sehr, sehr froh, beide Garne hier im Sortiment anbieten zu können. Die abgebildete Stola findet Ihr jetzt als Strick-Kit reduziert im Shop (mit gratis Magazin), sie stammt aus der ganz aktuellen LAMANA-Kollektion.

Fotos: © Lang Yarns

Richtig toll und viel zu lang nicht mehr auf den Nadeln finde ich das Garn Lusso von LANG, das haben wir wirklich schon ewig im Sortiment. Es enthält neben den Mohair-Fasern auch noch Merino, Seide und Kamel(!)fasern. Und die Jacke hab ich Euch mit auf die Rabatt-Seite gepackt, weil ich sie schon immer so toll fand und seit Jahren schon stricken will. Sie ist gefühlt ur-alt, aber immer noch soooo schön. Findet Ihr nicht? Müsste man mal…. oder?

Fotos: © Rowan

Dass wir das Garn Sultano Fine von Rowan sehr lieben, wisst Ihr schon. Es enthält neben dem fast obligatorischen Seidenanteil nicht nur Mohair, sondern auch noch Kaschmir, hachz. Und das fühlt man sofort. Man sieht es förmlich auf den Bildern, finde ich. Wir haben Euch das Kit für den Maria-Cardigan auf unsere Advents-Rabatt-Seite gepackt. Den finden wir nämlich super toll!

Am 2. Advent führen wir Euch zur zweiten Station unserer Faser-Reise. Seid gespannt!

Und pssssttt….. Montag, Montag wird’s was geben! Für alle Maschenfeinen Tücher-Fans lüften wir am Montag das Geheimnis um unser Maschenfeines Weihnachtstuch. Ich kann Euch sagen, es ist der Knaller!!! Versprochen! Hier ein kleiner Einblick:

Advent, Advent – Woche 1 – {Mohair}

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… wir wünschen Euch einen wundervollen ersten Advent, einen gemütlichen Sonntag und einen geruhsamen Beginn der Adventszeit und freuen uns sehr, für Euch heute das Geheimnis unserer diesjährigen Adventsaktion lüften zu können.

In diesem Jahr möchten wir Euch durch die Adventszeit mit einer kleinen Faser-Reise begleiten. Maschenproben und das Verstricken verschiedenster Materialien ist ein klein wenig unser Steckenpferd geworden. Wir haben so viele verschiedene Garne im Shop, wir haben bestimmte Vorlieben, weichen aber auch immer mal gern davon ab, um Neues auszuprobieren.

Viele StrickerInnen fallen gerade zu Beginn ihrer Strickleidenschaft auch mal auf die Nase. Ob ein bestimmtes Garn aber zu einem Projekt passt, hängt (neben der Stärke des Garns) auch maßgeblich vom zugrundeliegenden Fasermaterial ab. Aufwendige Muster kommen bei unpassendem Garn gar nicht mehr richtig zur Geltung. Probiert Euch durch, findet heraus, was Ihr gern auf der Haut tragt. Was Euch beim Stricken Freude macht und was in Eure Garderobe passt.

© EMF Verlag Buch “Stricken Masche für Masche”

Mit unseren vier Faserwochen stellen wir vier gängige Fasern in den Vordergrund , erzählen ein wenig darüber und haben für jede Woche ganz verschiedene Projekt heraus gesucht, die wir Euch speziell vorstellen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und in jeder Woche gibt es auf diese ausgesuchten Projekte 10 % Rabatt. Vielleicht wünscht Ihr sie Euch zu Weihnachten. Vielleicht habt Ihr direkt jemanden im Kopf, den Ihr noch schnell zu Weihnachten bestricken könnt. Oder Ihr nehmt ein oder mehrere Projekte mit in den Winterurlaub oder ins neue Jahr.

Wir unterscheiden grundsätzlich natürliche von künstlichen Fasern und haben hier bei uns bei Maschenfein einen sehr großen Schwerpunkt auf die natürlichen Fasern gesetzt. Es gibt ganz vereinzelt Garne mit einem künstlichen Anteil, was dann einen sehr guten Grund hat. Natürliche Fasern umfassen Proteinfasern (also Haare von Tieren) und Zellulosefasern (also Fasern aus pflanzlichem Material). Letztere sind gerade für den Sommer häufig in Gebrauch. Und da wir ja nun den kältesten Monaten des Jahres entgegen sehen, kann ich schon einmal verraten, dass wir uns in unseren Adventswochen auf tierische Fasern fokussieren werden.

Mohair

Viele von Euch werden beim Gedanken an Mohair fusseliges, also gebürstetes Garn vor Augen haben und tatsächlich findet sich bei fast jedem größeren Hersteller mindestens ein gebürstetes Mohair-Garn im Sortiment. Da Mohair allein für sich verarbeitet sehr glatt und wenig formstabil ist, wird meist mindestens Seide und/oder Wolle vom Schaf beigemischt.

Aus dem Fell der Angora-Ziegen werden Mohair-Fasern gewonnen. Angora-Garne haben (wie man auf Anhieb denken mag) allerdings nichts mit dieser Ziege zu tun, sondern stammen vom kleichnamigen Angora-Kaninchen. Das Fell, also die Wolle der Angoraziege ist lang und lockig. Je jünger die Ziege, desto feiner ihr Haar. Die feinsten Haare, welche also von sehr jungen Tieren stammen, verdienen später den Namen “Kid Mohair” und sind in ihrer Weichheit mit Kaschmir zu vergleichen.

Ob Mohairgarn kratzt, hängt maßgeblich vom Herstellungsprozess und dem Anteil der anderen Fasern ab. Es lohnt sich sehr, nach einem missglückten Strickversuch mit Mohair doch noch einmal ein anderes Mohair-Garn zu probieren. Preisunterschiede sind hier massiv, aber auch sehr gerechtfertigt. Zwar machen teure Mohair-Garne nicht zwingend glücklich, aber (!) ganz sicher glücklicher als sehr günstige Varianten. Wenn nämlich bei der Herstellung irgendwo in der Kette gespart wird, merken sensible StrickerInnen das durchaus später auf der Haut.

Eigenschaften von Mohair

  • Mohair ist wärmer und fester als Wolle vom Schaf.
  • Mohairfasern sind schwach gekräuselt und haben wenige, dafür aber größere und flachere “Schuppen”. Die Garne filzen abhängig von beigemischten Fasern nicht oder weniger stark.
  • Mohair fusselt häufig.
  • Mohair allein ist unelastisch und forminstabil, benötigt daher zusätzliche andere Fasern für mehr Formstabilität bei den Strickerzeugnissen.

Mohair-Garne bei Maschenfein

Wir haben zahlreiche, sehr verschiedene Mohair-Garne im Shop. Welche mit verschiedenen großen Seidenanteilen, welche, die zusätzlich ein wenig Schafwolle enthalten, gebürstete und weniger gebürstete Garne und sogar welche mit exquisiten Beigaben von Kaschmir- oder Kamelfasern.

Viel Spaß beim Stöbern!

Hinweis: Dieser Text ist in Anlehnung an mein Grundlagenbuch “Stricken – Masche für Masche” entstanden. Dort widmet ich ein ganzes Kapitel dem Thema Fasern.

Pico Fino {das neue Herbst-Tuch}

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Ja und selbst die beinahe hochsommerlichen Temperaturen gestern und heute in Berlin täuschen nicht darüber hinweg. Das Laub raschelt unter den Füssen und morgens wie abends ist es feucht kühl. Es ist schönstes Strickwetter und damit meine ich nicht nur das Klappern der Nadeln, sondern auch das Tragen schöner Kuscheltücher, selbstgestrickter Pullover und Strickjacken. Unser neues Maschenfeines Design “Pico Fino” kommt da gerade recht. Sandra hat sich etwas wunderschönes ausgedacht und auch, wenn ich es Euch bereits im Samstagskaffee gezeigt habe, so hat “Pico Fino” doch noch einen ganz eigenen Post verdient.

© Ines Grabner für Maschenfein

Als Sandra sich zu Beginn ihrer Entwurfsphase für den Herbst Farben von Pascualis Alpaca Fino zurechtlegte, war ich ehrlich gesagt schon ziemlich gespannt was daraus wohl werden würde. Ich konnte mir die Kombination nicht direkt vorstellen. Jetzt halte ich das Tuch selbst in den Händen und es ist wirklich und wahrhaftig um mich geschehen, obwohl ich selbst schon ein “Pico Fino” in zweifarbiger Variante (zeige ich Euch unten) besitze, das ich im Augenblick fast täglich trage. Es muss unbedingt noch eine dreifarbige Variante her.

© Ines Grabner für Maschenfein

Und zwar für mich unbedingt genau in diesen Originalfarben Naturweiß, Ocker und Schieferblau. Wobei ich mir das dunkle Blau (Marine oder Kobalt, eigentlich egal welches dunkle Blau) mit dem Curry (das bei Pascuali Sonnengelb heißt) auf Naturweiß ja auch gut vorstellen könnte. Oder auch Schwarz (bzw. Anthrazit) und Silbergrau auf Natur. Oder Lila mit Curry auf Natur! Oder….

© Maschenfein

Die Farbpalette von Alpaca Fino ist nicht riesig, aber die Farben, die es gibt sind wunderschön satt. Wer lieber weniger Farben trägen, kann auch sehr einfach eine zweifarbige Variante von “Pico Fino” tragen, wie meine hier in Altroa und Pinknude. Im Strick-Kit ist ganz genau erklärt wie Ihr wo welche Farben auswählen könnt.

© Ines Grabner für Maschenfein

Egal ob zwei- oder dreifarbig, das Tuch ist insgesamt sichelförmig und aus der Mitte der langen Seite heraus aufgebaut. Durch die seitlichen Zunahmen entsteht ein dekorativer Lochmusterrand. Abwechselnd schieben sich von beiden Seiten kontrastfarbige Spitzen in das Tuch, die mit Hilfe von verkürzten Reihen gearbeitet werden und ich schwöööööre: verkürzte Reihen sind ganz einfach! Ihr findet alles was Ihr dazu wissen müsst in meinem Grundlagenbuch, oder in unserem Stricklexikon oder ganz einfach hier im guten alten Netz gratis auf Youtube sogar in Bewegtbild (es gibt mehrere Varianten). Ha!

Das Tuch ist riesig groß mit einer Länge von 225cm. Man kann es entweder als Stola tragen wie ich es hier auf den Bildern tue, oder doppelt um den Hals wickeln. So trag ich es im Alltag.

© Maschenfein

Natürlich gibt es wie immer auch die Einzelanleitung bei uns, ohne Garn! Für all diejenigen, die das Garn entweder ganz ersetzen wollen, oder Alpaca Fino in ausreichender Menge im Stash haben. Soll ja vorkommen, dass man mal ein wenig Garn zu Hause rumliegen hat *hüstel*. Für alle anderen haben wir das Strick-Kit hier geschnürt.

Mein Garn liegt jetzt parat, ich stricke mir ein weiteres “Pico Fino” und zwar in Sandras Orignalfarben. Seid Ihr dabei? Welche Variante gefällt Euch am Besten?

Ach so: Den Pulli, den ich auf den Bildern oben trage findet Ihr im aktuellen Lamana-Magazin. Das Strick-Kit zu diesem Pullover #26/09 haben wir natürlich auch schon parat und da mir dieser Pulli nicht gehört (sondern LAMANA höchstselbst), muss ich den schrecklicherweise auch irgendwann noch schnell stricken….

Kleidermotten – was tun? {Werbung, unbeauftragt und unbezahlt}

Vor etwa einem Jahr, kurz nach unserem Umzug, bei dem ich gefühlt jeden einzelnen Gegenstand, jedes Kleidungsstück, jede Socke mindestens einmal in der Hand hatte, erlebte ich das Schreckensszenario einer jeden Strickerin: Textilmotten – Ein Mottenloch in meinem Diary Cardigan. Es blieb nicht dabei. Geschockt holte ich all meine Stricksachen aus dem Schrank, entfaltete sie und fand Larven. In Strickstücken. In selbstgestrickten Strickstücken. Ich wollte weinen. Ich rief Sophia an, meine Expertin in Sachen Mottenbekämpfung. “Schlupfwespen!” rief sie mir entgegen, “besorg Dir Schlupfwespen”! Pack alles was befallen und noch zu retten ist in den Tiefkühler. Das wird schon.

Immer wieder hatte ich in unserer Maschenfein Community von befallenen Stashs gelesen, nie hatte mich das Thema Motten selbst betroffen, ich war nachlässig. Ich glaubte mich sicher. Würde schon nichts passieren.

Eine Woche später verteilte ich ich kleine Kärtchen in meinen Schränken. Kleine Kärtchen mit kleinen, wandernden schwarzen Pünktchen. Heute stelle ich Euch Perla Natura vor, ein auf Textil- und Lebensmittelmotten spezialisiertes Unternehmen. Die wissen Bescheid. Wie man vorsorgt, pflegt, handelt und nachsorgt, wenn es doch mal zu spät ist. Dort bekommt Ihr genau was Ihr braucht. Auch Schlupfwespen, wenn es doch mal zu spät ist.

Ich wünsche Euch sehr viel Spaß beim Lesen, mir hat der Text und auch das ausführliche Telefonat, welches ich mit Daniel wegen unseres Lebensmittelmottenbefalls in der Küche führen konnte, sehr die Augen geöffnet. Ich werde nun sicher besser darauf achten, die Motten gleich ganz fern zu halten – und vielleicht ab und an mal ein paar Schlupfwespen durch die Schränke jagen.

Und ein Goodie haben wir für Euch auch: Mit dem Code “Maschenfein10” erhaltet Ihr bei Perla Natura 10% Rabatt auf Euren Warenkorb bis zum 30. September 2019.

Liebes Perla Natura Team, wir freuen uns riesig, Euch heute bei uns im Blog begrüßen zu können. Maschenfein ist einer der größten deutschsprachigen Online Shops für Wolle, Strick- und Häkelzubehör. Viele, viele Frauen (und auch Männer) stricken und vernetzen sich in unserer Maschenfein Community auf Facebook oder Instagram und natürlich kommt immer wieder das Thema Mottenbekämpfung auf. Meist, wenn es eben zu spät ist und eine unserer MitstrickerInnen Mottenlöcher in den mühsam selbst gestrickten Lieblingsteilen entdeckt hat. “Schlupfwespen” ist ein Begriff, der dann immer wieder auftaucht…  

Erzählt doch mal ein wenig über Euch, wer hat Perla Natura gegründet und wie kam es dazu? Wie seid Ihr zum Thema Mottenbekämpfung gekommen?

Angefangen hatte es 2012 mit dem Kauf eines Kratzbaums für unsere beiden Kater. Wie sich später rausgestellt hat, war dies der Patient Null und von ihm aus hat sich dann der Befall mit Motten zuerst im Schlafzimmer und dann im Wohnzimmer ausgebreitet. Am Anfang erschlägt man die Motten und kauft sich eine Mottenfalle, um den Befall zu bekämpfen. Legt Lavendel oder Zedenholz in den Schrank, friert die Wollsachen ein und geht davon aus, dass diese Maßnahmen das Problem lösen werden. Mit der Zeit wurde uns dann klar, dieses Problem wird sich so leider nicht in den Griff bekommen lassen. Gifte wollten wir im Schlafzimmer nicht ausbringen. Also haben wir dann weiter recherchiert und uns mit dem Einsatz von Nützlingen zur Bekämpfung von Schädlingen beschäftigt – einer Methode, die in der Landwirtschaft zu dieser Zeit schon weit verbreitet war. 2013 wurde dann Perla Natura geboren. Im Januar 2014 ging unser Online-Shop live und seit dem versorgen wir unsere Kunden mit Schlupfwespen. Zu Anfang war die Akzeptanz, sich lebende Insekten in den Schrank zu legen nicht sehr hoch aber in den vergangenen fünf Jahren hat sich das Umweltbewußtsein und die Skepsis vor Giften – zum Glück – weiterentwickelt.

Fotos: Perla Natura – Die Produkte werden in liebevoller Handarbeit
abgefüllt, beklebt und versendet.

Wie kommen Motten überhaupt in unseren Schrank?

Ganz unterschiedlich. Natürlich können Motten durch das geöffnete Fenster in die Wohnung oder das Haus fliegen. Je nachdem, wo man wohnt, kommt dies mehr oder weniger vor. Meistens werden die Motten direkt mit eingekauft oder eingeschleppt. Motteneier können bis zu zwei Jahre “herumliegen”, bevor die ersten Mottenlarven schlüpfen. Dies ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Aus diesem Grund ist der Kleiderschrank im Frühjahr plötzlich voller Motten und man wundert sich, wo diese herkommen. Die Motteneier wurden entweder im Herbst gelegt oder im Winter eingeschleppt.
In der Küche ist es sehr ähnlich. Hier werden die Motten mit trockenen Lebensmitteln eingekauft. Je naturbelassener die Lebensmittel sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit. 

Angenommen wir haben einen starken Befall, ein Mottenloch und entdecken vielleicht sogar Larven in unseren Stricksachen. Wie gehen wir vor? Was machen wir mit befallenen Kleidungsstücken?

Am wichtigsten, ruhig bleiben und nicht panisch alles aus dem Schrank ziehen. Es ist immer nicht nur die Kleidung, sondern auch der Schrank, die Kommode oder das Regal befallen. Motten sind ziemlich clever und legen ihre Eier so ab, dass diese nicht sofort entdeckt werden, also auch gerne in die Schrankritzen. Bei sichtbarem Befall mit Larven und oder Gespinsten empfehlen wir ein paar Mülltüten auf dem Boden vor dem Schrank auszubreiten und die Kleidung Stück für Stück zu sichten und alle Larven und Gespinste zu entfernen. Kleidung die bereits kaputt ist (also nicht mehr genäht werden kann) sofort entsorgen. Den Schrank im Anschluss aussaugen und nur mit warmem Wasser säubern. Dann die Müllbeutel, den Staubsaugerbeutel und die kaputte Kleidung sofort raus bringen und in die Tonne werfen. Im Anschluss die Kleidung wieder einräumen und im Idealfall zügig mit der Schlupfwespenbehandlung beginnen. 

Es klingt ein wenig befremdlich, sich ein Kärtchen voll kleiner Tierchen in den Schrank zu legen. Ist es nicht irgendwie “eklig” so kleine Krabbeltierchen zwischen unsere Kleidung (oder gar in die Küche im Fall von Lebensmitteln) zu lassen?

Die meisten werden vom Begriff „Wespen“ abgeschreckt. Schnell entsteht die Angst, gestochen zu werden bzw. das Wespen überall herumfliegen. Diese Ängste sind vollkommen unbegründet. Den Namenszusatz “Wespe” haben die Schlupfwespen, da sie sich parasitär vermehren und ihre Eier in die Eier der Motten legen. Außerdem sind sie bei einer Größe von etwa 0,3mm, also einem Drittel-Millimeter, nicht mehr als winzige schwarze Pünktchen, die herumwuseln aber nicht fliegen können. Sobald Kunden die Schlupfwespen live gesehen haben, sind die Ängste wie weggeblasen. Die geschlüpften Schlupfwespen leben etwa fünf Tage. In diesem Zeitraum nehmen sie dann keine Nahrung mehr zu sich. Das einzige Augenmerk liegt darin, Motteneier zu finden und sich zu vermehren. Sind am Ende keine Motteneier mehr da, sind auch die Schlupfwespen verschwunden. Niemand muss Angst haben im nächsten Schritt die Schlupfwespen bekämpfen zu müssen. 😉

Fotos: Perla Natura – Kärtchen mit Schlupfwespen links
gegen Kleidermotten und rechts gegen Lebensmittelmotten.

Wie genau finden denn die Schlupfwespen den Ursprung unseres Mottenbefalls? Können wir sicher sein, mit einer ausreichenden Ladung Schlupfwespen dem Befall wirklich Einhalt zu gebieten?

Die Schlupfwespen finden die Motteneier auf Basis ihrer sehr feinen olfaktorischen Fähigkeiten, d.h. sie haben eine empfindliche Sensorik für Düfte. Vereinfacht gesagt sie “riechen” die Motteneier – obwohl sie natürlich keine Nasen haben. Aus diesem Grund kann es immer wieder zu Problemen kommen, wenn Kunden vor der Schlupfwespenbehandlung starke Gerüche ausbringen in Form von Sprays oder Waschmitteln. Oft wird auch der Tipp gegeben, den Schrank mit Essig auszuwaschen – es hilft nicht wirklich und vor der Schlupfwespenbehandlung muss der Schrank zwei bis vier Wochen auslüften. Sind die Gerüche zu stark, haben die Schlupfwespen Probleme, die Fährte der Motteneier aufzunehmen. Vergleichbar damit, wenn man Musik hören möchte und im Hintergrund eine laute Baustelle ist. Probleme gibt es auch wenn Kunden Mottenfallen zu nahe an die Schlupfwespen legen. Die Mottenfallen sind in der Regel auf Pheromonbasis und deren Geruch soll die männlichen Motten anlocken – ähnelt aber dem der Motteneier … die Folge ist dann viele Schlupfwespen in der Falle. Aus diesem Grund empfehlen wir die Mottenfallen mindestens zwei bis drei Meter entfernt aufzustellen.
Oft wird der Fehler gemacht, zu wenig Kärtchen zu bestellen. Die Schlupfwespen auf einer Karte schaffen es, sich etwa auf einem Quadratmeter auszubreiten und in diesem Gebiet nach Motteneiern zu suchen. Als Faustregel kann man sagen, pro Quadratmeter Teppichboden benötigt man ein Kärtchen. Bei Regalen, Schränken und Kommoden rechnet man pro Ablagefach, Schublade oder laufendem Meter Regalboden mit einem Kärtchen. Zum Beispiel für ein zwei Meter langes Regal mit fünf Regalböden benötigt man zehn Kärtchen. Bei Schränken mit Kleidung muss man unter Umständen etwas großzügiger kalkulieren, hier hängt es eher von der Menge der Kleidungsstücke ab. Für zwei dicke Norweger-Pullover oder alternativ für vier dünne Wollpullover sollte man mit einem Kärtchen rechnen.

Wie lange dauert es, bis wir den Mottenbefall mit Hilfe der Schlupfwespen im Griff haben?

Bei Kleidermotten dauert die Behandlung mit Schlupfwespen 12 bis 14 Wochen. Alle 14 Tage senden wir dem Kunden neue Kärtchen mit Schlupfwespeneiern zu. Auf den Kärtchen sind Eier in verschiedenen Reifegraden, um zu gewährleisten, dass über einen Zeitraum von drei Wochen kontinuierlich neue Schlupfwespen ausschlüpfen. Jetzt werden sich sicherlich viele fragen, warum wir alle zwei Wochen neue Schlupfwespen versenden, wenn diese drei Wochen lang schlüpfen? Dies hat einfache Gründe. 14 Wochen sind eine lange Zeit und viele überblicken bei der Bestellung nicht, wann sie z.B. im Urlaub sind. Der verlängerte Schlupf ist sozusagen unser Puffer, um dem Kunden die Möglichkeit zu geben eine Lieferung bei Bedarf auch eine Woche zu schieben. Manchmal gehen Sendungen auch auf dem Postweg verloren, durch den Puffer haben wir die Möglichkeit Ersatz zu senden. Für die Behandlung ist es sehr wichtig, kontinuierlich Schlupfwespen an den befallenen Stellen zu haben.
Aber kurz noch einmal zur Dauer – diese hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen wurden die richtigen Stellen entdeckt, wurden alle Stellen entdeckt usw. Im Idealfall entdeckt man Mottenbefall im Schrank, behandelt diesen und ist die Motten erstmal los. Viele haben leider einen eher diffusen Befall, meist existiert der Befall schon länger und die Mottennester werden nicht gefunden. In solchen Fällen empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Zu Beginn konzentriert man sich auf die größten Verdachtsorte und legt dort Schlupfwespen aus. Parallel stellt man Klebefallen auf und monitort wöchentlich, wie viele neue Motten gefangen werden. Zur Hälfte der Behandlung, also in Woche sechs bis sieben sollten keine neue Motten mehr gefangen werden. Sind dennoch immer wieder neue Motten in den Fallen, muss man sich weiter auf die Suche begeben.
Die Gesamtdauer, bis man die Motten wieder los hat hängt etwas von der Trefferquote und wie lange der Befall schon da ist ab. 

Fotos: Perla Natura – Klebefallen links gegen Kleidermotten
und rechts gegen Lebensmittelmotten.

Haben wir die Motten einmal mithilfe der Schlupfwespen besiegt, benötigen wir dann noch irgendeine Vorsorge? Wozu sind eigentlich dann diese Klebefallen gut? Und sollte man vorsorglich alle paar Monate Schlupfwespen in den Kleiderschrank schicken?

Wenn die Motten weg sind, sollte man erstmal vier bis fünf Wochen warten, ob sie wirklich weg sind. Im Anschluss sollten zur besseren Kontrolle Mottenfallen aufgestellt werden, um bei erneutem Befall früh gewarnt zu sein. Um den Motten den Spass am Kleiderschrank zu vermiesen haben wir ein Spray (Möbelpflege) auf Lavendelölbasis, mit dem der Schrank eingerieben wird. Bei Holzschränken ist es direkt eine Pflege für den Schrank. So bleiben die Motten dem Schrank fern und die Kleidung riecht nicht nach Mottenschutz.
Alternativ haben wir auch Kunden, die ungern Düfte einsetzen wollen und in regelmäßigen Abständen zur normalen Behandlung zweimal im Jahr vorsorglich Schlupfwespen einsetzen – in ungefähr der halben Kartenmenge, wie zuvor.

Fotos: Perla Natura – Der Schutz gegen Textilmotten – die Möbelpflege wird auf die Holzoberflächen im Kleiderschrank aufgetragen und hält Kleidermotten davon ab, die Schränke überhaupt erst aufzusuchen. Der Textilschutz kann direkt vor dem Einlagern auf die Kleidung gesprüht werden.

Habt ihr noch den ultimativen Tip zur “Übersommerung” von Winterstricksachen?

Am wichtigsten nicht stopfen. Übervolle Kleiderschränke sind prädestiniert für Mottenbefall. Regelmäßiges Ausmisten ist auf jeden Fall der erste Schritt zu einer gute Vorsorge. Wer Haustiere wie Katzen oder Hunde hat, sollte lieber einmal öfter den Staubsauger schwingen, denn Tierhaarknäule unter Schränken sind auch eine super Nahrungsquelle für Motten.
Wer die Wintersachen wegpacken möchte oder allgemein Kleidung einlagern will, weil diese z.B. nicht mehr getragen wird, kann unseren Textilschutz auf Neemölbasis verwenden. Neemöl vertreibt alle Insekten und hat noch den weiteren Vorteil, dass Mottenlarven ihren Appetit verlieren. Der Schutz sollte alle 6 Monate aufgefrischt werden. Es ist nicht für Kleidung geeignet, die man regelmäßig trägt. Viele unserer Kunden verwenden den Textilschutz auch für Teppiche.

Zusammenfassung

Perla Natura bietet biologische Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen zur Mottenbekämpfung, Vor- und Nachsorge an. Unser Sortiment umfasst folgende Bereiche:

  1. Befallsanalyse und Monitoring – Mit unseren Klebefallen für Kleider- und Lebensmittelmotten kann man gut beobachten, ob es Befall gibt und wie sich dieser im Verlauf der Behandlung mit Schlupfwespen verändert. Klebefallen können den Mottenbefall zwar etwas reduzieren aber nicht wirklich bekämpfen. Die Klebefalle sollte man ausserdem regelmäßig auswechseln. Wenn diese voll ist, spätestens jedoch nach 12 Wochen, ist es an der Zeit, zu wechseln.
  2. Bekämpfung – Zur Bekämpfung der Kleider- und Lebensmittelmotten bieten wir Schlupfwespen an. Der Versand erfolgt alle 14 Tage. Bei Kleidermotten sind es sechs Lieferungen und bei Lebensmittelmotten vier Lieferungen.
  3. Vor- und Nachsorge – Für die Vor- und Nachsorgen bieten wir zwei unterschiedliche Sprühflaschen an. Zum einen die Möbelpflege auf Lavendelölbasis, mit dieser wird z.B. der Schrank eingerieben (außen und innen). Der Lavendelduft hält Motten fern. Und zum anderen den Textilschutz, dieser ist auf Neemölbasis und wird verwendet, wenn Kleidung eingelagert werden oder zum Schutz von Teppichböden. Auch die Klassiker wie Lavendelblüten und Zedernholzspäne habe wir im Sortiment.

Ganz herzlichen Dank, liebes Perla-Natura-Team für die ausführlichen Erklärungen!

Und für Euch, liebe Maschenfein-Leserinnen gibt es mit dem Rabatt-Code “Maschenfein10” im Online Shop von Perla Natura 10% Rabatt auf Euren Warenkorb bis zum 30. September 2019. Für ein mottenfreies Strickleben!

SAMSTAGSKAFFEE & NETZGEFLÜSTER {WAS WIR JETZT GERN STRICKEN WÜRDEN UND ANDERE GEDANKEN}

Einen wunderschönen guten Morgen zum letzten Samstagskaffee vor der Sommerkaffeepause mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und ganz viel Neuigkeiten rund um Maschenfein. Um ein wenig Kraft zu tanken (Ihr habt gemerkt, auch letzte Woche musste der Samstagskaffee ausfallen), werde ich den wöchentlichen Blogpost in den Sommerferien pausieren. So drei, vier oder fünf Wochen lang, dann geht es auch hier im Blog wieder mit voller Kraft und vielen neuen Samstagskäffchen weiter.

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen unseres niegelnagelneuen Sommerprojektes, über das ich Euch hier schon ausführlich berichtet haben. Unser #maschenfeinsommerkit, das es in vier Farbkombinationen als Sonderedition gibt, oder aber als Alternativ-Kit im wundervollen Cumbria-Baumwollgarn (ohne Zubehör) oder auch einfach als Anleitung. Das Tuch “Winnie” versüsst uns den Sommer und ich kann es kaum abwarten, es selbst am Meer anzustricken. Macht Ihr mit?

Viele, viele Kits sind schon auf dem Weg zu Euch (oder sogar schon angekommen, maschenfeiner Blitzversand), mitstricken könnte Ihr aber natürlich den ganzen Sommer lang und auch danach. Unsere Sonderedition gibt es so lange der Vorrat reicht, die Anleitung bleibt aber natürlich wie immer erhalten.

Es gibt weitere wundervolle Neuigkeiten im Shop. Wir haben ganz neu den amerikanischen Hersteller Quince & Co. im Shop, den ich schon seit wirklich vielen, vielen Jahren liebe. Den Anfang machen die zwei Sommergarne Sparrow und Willett.

Foto: © Quince & Co.

Sparrow ist ein feines Bio-Leinen in ganz wundervollen Farben. Der Ursprung der Faser wächst in Belgien, gesponnen wird es in Italien. Während des Strickens greift es sich fest wie man Leinen kennt, doch nach dem Waschen und während des Tragens wird es herrlich weich, leicht und luftig. Wir haben auch schon die ersten zwei Wollpakete mit Sparrow im Shop.

Aber es gibt noch so so so viel mehr tolle Teile, die Ihr aus Sparrow stricken könnt.

Foto: © Pam Allen

Zum Beispiel dieses Jäckchen “Petunia” von Pam Allen. Die Strickanleitung findet Ihr hier auf Ravelry (auf Englisch). Die Winterversion dieses Jäckchens habe ich vor vielen, vielen Jahren gestrickt. Es ist einfach von oben nach unten konstruiert und gar nicht schwer.

Foto: © Carrie Bostick Hoge

Oder aber dieses leichte Sommertop “Saco Stripes”, auch eine Anleitung von Pam Allen (hier auf Ravelry).

Das zweite Garn von Quince, hier im Maschenfein Shop heisst Willet.

Foto: © Quince & Co.

Willet ist das leichte, herrlich sommerliche Baumwollgarn von Quince & Co. aus nachhaltigem Anbau („Cleaner Cotton“). Die besonders nachhaltige Herstellung des Garns wir im englischsprachigen Artikel auf der Seite von Quince & Co. eindrucksvoll beschrieben. Wir haben schon zwei schöne Wollpakete im Shop.

Und auch für dieses Garn gibt es noch viele, viele schöne weitere Ideen.

Foto: © Kirsten Joel

Da wäre zum Beispiel dieses Sommertop namens “Captain” von Kirsten Joel. Die Anleitung zum Top findet Ihr hier auf Ravelry.

© Laura Nelkin

Ebenfalls aus Willet könntet Ihr dieses Sommerjäckchen stricken, die Anleitung gibt es bei Ravelry für Neugeborene bis einjährige Kinder.

Und dann haben wir niegelnagelneu und schon lang ersehnt die ersten Garne von Blue Sky Fibers vorrätig.

Organic Cotton ist so richtig herrlich weich, ein reines Baumwollgarn aus 100 % zertifizierter Bio-Baumwolle. Es eignet sich hervorragend für Baby- und Kinderkleidung aber auch den eigenen Lieblingspulli oder ein schönes Accessoire.

Fotos: © Purl Soho

Ach, übrigens! Eine unserer sommerlichen Klassiker-Kombinationen ist ITO Shio und Urugami. Dazu passend haben wir das Lovely Lightweight Tee von Purl Soho gefunden. Zweifädig zu stricken aus diesen beiden Garnen, herrlich! Die Anleitung gibt es hier bei Ravelry,

Für unsere Rundschau auf Instagram schicke ich Euch heute rüber zum Hashtag #maschenfeinstrickrunde und natürlich brandaktuell zum #maschenfeinsommerkit.

Habt ein tolles Wochenende! Wir sehen uns auf Instagram, bestimmt zwischendurch auch mal hier und ganz sicher in wenigen Wochen nach unserer Kaffeepause hier im Blog mit frischen Inspirationen! Derweil stöbert gern immer wieder durch unsere Strick-Kits und Garne, wir werden in den kommenden Wochen jede Menge aktualisieren.

Maschenfein Sommer Kit {Sonder Edition}

Stricken im Sommer? Geht gar nicht? Oder unbedingt! Wir freuen uns riesig auf unsere Sommerferien und was könnte es schöneres geben, als den Sommer über mit einem richtig schönen Projekt zu verbringen, das einen später im Herbst und Winter an genau diesen schönen Sommer zurück erinnern wird? Genau. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien vielerorts haben wir uns daher etwas Feines für die Ferien, oder einfach den Sommer, ausgedacht: Das #maschenfeinsommerkit, das uns und Euch die Sommerferien versüssen soll. An diesem Kit tüfteln wir seit dem Jahresbeginn und waren wirklich aufgeregt, es heute früh endlich online zu stellen. Eure Resonanz war so unglaublich, auf Instagram hatten wir das Kit schon angekündigt und der Server lag heute stundenlang lahm. Mittlerweile läuft alles wieder rund und morgen machen sich bereits so richtig, richtig viele Pakete zu Euch auf den Weg! Das wird ein Spaß, ein Sommerferienlanger Knit Along zum #maschenfeinsommerkit.

Wer hier schon ein Weilchen folgt, der weiß, wir haben stets neue Ideen. Puh… viele Ideenexplosionen! Nach unseren Anleitungswochen im Herbst und Winter und dem Muttertags Mystery Knit Along gibt es nun wieder etwas ganz Neues aus der Maschenfein Ideenküche: eine ganz spezielle Sonderedition, das #maschenfeinsommerkit. Ein Strick-Kit, dass es sonst so nicht im Shop gibt. Mit speziellem Garn in verschiedenen Farbkombinationen und mit einer limitierten Auflage maschenfeiner Pins und Projektbeutel, die es wirklich nur in diesem Sommerkit gibt. Natürlich zueinander passend. Einfach maschenfein.

Unsere Sonder Edition enthält ein Garn, welches wir sonst nicht im Shop führen, das mir aber schon vor einigen Jahren auf Reisen in Südafrika über den Weg lief und seither nicht mehr aus dem Kopf ging. Es ist ein traumhaftes, handgefärbtes Merino-Garn “Merino Twist” aus Kapstadt, Südafrika. Es passt perfekt zu Winnie. Winnie ist das Tuch, das uns (und Euch) den Sommer versüssen soll und es sieht so aus:

Winnie ist ein super großes, symmetrisches Tuch, das in drei Teilen gestrickt wird. Zu Beginn wird das mittlere, einfarbige Dreieck gearbeitet, das von der langen Seite aus mit Abnahmen zur Spitze gestrickt wird. Weiter geht es mit der linken Tuchseite, für die aus der Kante des Mitteldreiecks Maschen aufgenommen werden. Kraus rechts und mit verkürzten Reihen entsteht der zweifarbige zweite Teil des Tuches. Symmetrisch dazu wird das rechte Dreieck gearbeitet, bevor ein I-Cord-Rand das Tuch abrundet. Das Design ist richtig, richtig ausgeklügelt und macht einfach mega Spaß zu stricken.

Heraus kommt ein großes, tolles Tuch. Ob es anfängertauglich ist? Für das Tuch solltest Du rechte und linke Maschen beherrschen, rechts- und linksgeneigte Abnahmen stricken und Maschen aus einer Kante aufnehmen können. Auch ambitionierte Anfänger mit gesicherten Grundkenntnissen können Winnie stricken. Traut Euch!

Im maschenfeinen Sommer-Paket haben wir alles für Euch zusammen gepackt, was Ihr für Euer Sommerprojekt “Winnie” benötigt:

  • 5 Knäuel Cowgirlblues „Merino Twist“ (100 % Merino) in der Hauptfarbe der gewählten Farbkombination
  • 3 Knäuel Cowgirlblues „Merino Twist“ (100 % Merino) in der Kontrastfarbe der gewählten Farbkombination
  • Anleitung zum maschenfeinen Sommertuch WINNIE – in gedruckter Form als schöne Broschüre
  • 1 Maschenfein-Pin – exklusiv und limitiert nur in diesem Sommerpaket erhältlich
  • 1 Maschenfein-Projektbeutel – exklusiv und limitiert nur in diesem Sommerpaket erhältlich

Das “Winnie”-Sommer-Kit findet Ihr hier im Shop!


Wer Winnie stricken möchte, aber noch sooooo viel Garn im Stash hat, findet die PDF-Anleitung natürlich auch im Shop!

Und wer lieber auf Tierhaare verzichten möchte, oder wem schlichtweg das wunderherrliche, aber auch sehr hochwertige und daher preisintensive Cowgirlblues-Garn zu kostspielig ist, der findet als Alternative ein Winnie-Strick-Kit aus Cumbria im Shop (ohne Pin und Beutel, ein ganz herkömmliches Strick-Kit).

Und wer noch überlegen möchte: Seid ganz beruhigt! Wir haben für den ganzen Sommer vorgesorgt und ausreichend Kits auf Lager! Nachordern werden wir allerdings nicht. Pins und Beutel bleiben die erste Maschenfein Edition 2019….. weitere folgen bestimmt!

Woll-Wissen {Handgemachtes richtig pflegen und aufbewahren}

Zu Gast hier im Blog ist heute wieder Jasmin. Sie teilt mit uns in ihrer kleinen Blog-Serie hier auf Maschenfein ihr Woll-Wissen zu ausgewählten Themen. Viel Spaß beim Lesen und wenn Ihr Lust habt, kommentiert, ergänzt oder stellt auch gern Fragen. Viel Spaß beim Lesen und hallo Jasmin!

Selbstgestrickte oder –gehäkelte Kleidungsstücke sind ganz besonders wertvoll. Nicht nur aufgrund der verwendeten Fasern, auch wegen der Zeit, die ihr beim Herstellen in diese Stücke investiert. Daher solltet ihr nicht nur bei der Auswahl eures Materials und der Verarbeitung besonders sorgfältig vorgehen, sondern auch wenn es um die Pflege eurer handgemachten Schätze geht. 

Wie ihr eure liebevoll gearbeiteten Handarbeiten pflegt und vor Motten schützt, verrate ich euch in diesem Artikel.

Waschhinweise – Was verraten sie euch?

Kauft ihr neue Garne, dann lohnt sich immer ein Blick auf die Banderole. Dort erfahrt ihr nicht nur, wie groß die Maschenprobe ausfällt oder für welche Nadelstärken das Garn geeignet ist, auch Wasch- und Pflegehinweise sind abgedruckt. Die wichtigsten habe ich euch mal zusammengestellt- eine detaillierte Liste findet ihr aber auf meinem Blog.

Es lohnt sich diese Hinweise aufzubewahren, damit ihr später noch wisst, wie das Stück gewaschen werden soll. Ich habe mir die Symbole heruntergeladen und mache mir mithilfe von Bügelfolie und einem weißen Stoffband immer Hinweisetiketten selbst. Diese nähe ich dann auf mein fertiges Projekt auf. So habe ich alle Infos immer vor Augen, wenn ich sie brauche.

Reine Wolle ist antibakteriell und nimmt auch Gerüche nicht so stark an, bzw. sie haften nicht so lange im Gewebe. Diese natürlichen Eigenschaften sorgen dafür, dass ihr handgemachte Kleidung nicht ganz so häufig waschen müsst, wie ihr es bei Kleidung mit einem hohen Anteil an anderen Fasern oder Kunstfasern tun müsstet. Habt ihr euch beim Verarbeiten für Garne aus tierischen Fasern entschieden, reicht es oft, die Sachen bei Verschmutzungen zu waschen. Um Gerüche los zu werden genügt es oft die Stücke einige Stunden (manchmal auch Tage) gut auszulüften.

Was bedeutet Superwash?

  • Beim Superwash („Hercosett-Verfahren“) werden die natürlichen Fasern mit einer Kunstharzschicht ummantelt. Dadurch wird die Wolle besser vor dem Verfilzen geschützt. Besonders häufig findet ihr Sockenwolle oder Garne speziell für Babyzubehör mit dieser Filzfrei-Ausstattung. Diese Garne lassen sich später relativ problemlos in der Waschmaschine mitwaschen. Das Verfahren ist allerdings sehr aufwändig und bringt einige Schwierigkeiten mit sich. Zum einen verlieren die Fasern teilweise ihre natürlichen Eigenschaften, zum anderen wäscht sich die Beschichtung über die Zeit aus den Fasern. Die Sachen verfilzen dann dennoch und das Abwasser ist mit Kunstharzpartikeln belastet.

Handwäsche oder nicht?

Hier scheiden sich die Geister. Viele Hersteller geben auf ihren Banderolen an, ob ihr Garn maschinenwaschbar ist oder nicht. Ich habe auch schon erfahren, dass es Garne gibt, die bei Maschinenwäsche nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen werden, wie bei Handwäsche. Trotzdem bevorzuge ich immer die Wäsche von Hand. Aber auch hier gibt es einige Dinge zu beachten.

Das Wort „Handwäsche“ lässt bei manchen innerlich das Bild einer Frau mit Waschbrett aufsteigen, die unter maximalen, körperlichen Einsatz ihre Wäsche über das Brett schubbert. Lasst euch davon aber bitte nicht beeinflussen- wenn ihr das tut, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass eure handgemachten Sachen diese Prozedur nicht überleben. Handwäsche sollte eine schonende Alternative zur Waschmaschine sein.

Wassertemperatur

Auch wenn ihr euch für die Handwäsche entscheidet, müsst ihr auf die Wassertemperatur ein besonderes Augenmerk legen. Gerade dieser Punkt wird bei der Handwäsche oft unterschätzt oder nicht richtig berücksichtigt. Während ihr bei der Reinigung in der Waschmaschine die Temperatur exakt einstellen könnt, ist das beim Wasser aus dem Hahn etwas schwieriger. Am besten schafft ihr euch ein kleines Thermometer an, mit dem ihr auf Nummer sicher gehen könnt. 

Auch solltet ihr beachten, dass Wollfasern zu starke Temperaturschwankungen nicht mögen. Die Gefahr des Einlaufens ist größer, wenn ihr Wollfasern in zu heißes Wasser gebt, bzw. sie nach einem heißen Bad kalt abschreckt.

Waschmittel

Es gibt inzwischen unglaublich viele Mittel zum Waschen von Kleidung- für weiße Wäsche, für Sportbekleidung, oder um besondere Fleckenarten wie Blut zu entfernen. Bei Wolle lohnt es sich allerdings, in spezielle Mittel zu investieren. Diese Wollwaschmittel haben einen besonderen pH-Wert und greifen die natürliche Schutzschicht der Fasern nicht so stark an. Hier im Maschenfein Shop findet Ihr die Woolsoap von Twig & Horn sowie Eucalan, beides sehr sanfte Wollwaschmittel in verschiedenen Duftrichtungen. Auf proteinlösende, bleichende oder extra weichmachende Mittel solltet Ihr verzichten, da die Zusätze hier die Fasern im schlimmsten Fall stark beschädigen können, was das Garn spröde, hart oder matt werden lässt.

Bewegung

Wollfasern haben eine raue Oberfläche. Werden sie ineinander gedrückt, verkeilen sie sich und die Wolle verfilzt. Um diese Gefahr zu vermindern solltet ihr bei der Handwäsche auf zu kräftiges walken und kneten verzichten. Ich persönlich drücke die Fasern häufig nur unter Wasser und wende die Stücke vorsichtig, damit sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt. Die Gefahr des Filzens erhöht sich auch, wenn die falsche Wassertemperatur oder das falsche Waschmittel gewählt werden.

Das Wollprogramm der Waschmaschine

Wenn ihr euch nach dem Studium der Garnbanderole entscheiden solltet, dass ihr auf die Waschmaschine vertraut, dann solltet ihr euch am besten im Benutzerhandbuch schlau machen, was ihr an eurem Gerät alles einstellen könnt.

Beim Wollwaschprogram handelt es sich um einen besonders schonenden Waschgang. Die Trommel dreht sich nicht so schnell und nicht so häufig. Die Wassermenge in der Trommel ist höher, damit die Fasern so wenig wie möglich aneinander reiben können. Auch ist das maximale Gewicht der Zuladung begrenzt.

Auch beim Wollprogramm solltet ihr auf ein spezielles Waschmittel zurückgreifen.

Feuchte Wolle richtig trocknen

Nachdem ihr eure handgemachten Kleidungsstücke gewaschen habt, stellt sich oft die Frage, wie sie am besten getrocknet werden. Alle Fasern legen enorm an Gewicht zu, wenn sie feucht sind. Um ein Verziehen von Mustern zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Sachen liegend zu trocknen. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema “Waschen und Spannen von Strickstücken” gibt es hier bei Maschenfein auch zu lesen.

Um die Bildung von Beulen zu vermeiden (was manchmal passiert, wenn ihr einen normalen Kleiderständer habt), legt ihr am besten ein Handtuch zwischen Trockengestell und Kleidungsstück. Sollte das Trocknen lange dauern, ist es wichtig das Handtuch  zwischendurch zu tauschen und das Stück zu wenden.

Tabu ist beim Trocknen von Wollstücken der Trockner. Die warme Luft und die Bewegungen der Trockentrommel sorgen dafür, dass die Fasern verfilzen.

Ich weiß, es ist sehr verführerisch die Trocknungszeit zu verkürzen und das handgemachte Stück auf der Heizung zu trocknen, aber manche Fasern werden davon trocken und spröde. Wollt ihr die Heizung als Hilfsmittel nehmen, stellt euer Trockengestell in die Nähe einer Heizung, vermeidet aber, dass es zu warm wird.

Bei Tüchern könnt ihr manchmal den Faktor Gewicht durch Feuchtigkeit für euch nutzen. Statt eure Stücke aufzuspannen, kann es manchmal reichen, sie feucht auszuhängen. Das ist aber nicht für alle Muster gleich gut geeignet. Daher empfehle ich das nur, wenn ihr schon Erfahrungen beim Spannen von Stücken sammeln konntet.

Aufbewahrung von Wollsachen

Neben der Wäsche von Handstrick-Kleidung gilt es auch bei ihrer Lagerung ein bisschen was zu berücksichtigen, wenn ihr lange Freude mit euren Werken haben möchtet.

Bevor ihr eure Werke im Schrank oder der Kommode unterbringt, solltet ihr auf Nummer sicher gehen, dass sie durchgetrocknet sind. Zwar enthält Wolle immer eine gewisse Menge an Feuchtigkeit, allerdings sollte sich das Gewebe nicht klamm oder feucht anfühlen. Solltet ihr die Stücke zuvor nicht gewaschen haben, ist es gut, wenn ihr sie vor dem Einlagern nochmals auslüftet und durch leichtes Ausklopfen von Staub und Hautschüppchen befreit.

Liegend oder Hängend aufbewahren?

Nicht nur feuchte Fasern haben ein enormes Gewicht. Auch im trockenen Zustand können sich eure Kleidungsstücke verziehen. Damit sie nicht ausleiern, empfiehlt es sich, Strick- und Häkelstücke immer liegend aufzubewahren. 

Handgemachtes vor Motten schützen

Es gibt wohl ein Wort, dass jedem Wollliebhaber den Angstschweiß auf die Stirn treibt: „Motten“. Diese Falter sind kein Hygieneproblem und ganz vermeiden kann man diese nervigen Untermieter zu keinem Zeitpunkt. Häufig beginnt alles mit einem verirrten Weibchen, das sich im Kleiderschrank oder dem Wollstash einnistet. Kleidermotten lieben Proteine – Wollfasern sind da ebenso gut wie an der Kleidung haftende Hautschüppchen. Trotzdem könnt ihr ein paar Maßnahmen ergreifen um euren Kleiderschrank nicht zur Traum Kinderstube werden zu lassen:

Duftkissen, Zedernholz und Mottenpapier

Motten mögen keine intensiven Gerüche. Daher solltet ihr euren Schrank mit ausreichend Duftträgern bestücken. Das gute alte Lavendelsäckchen oder einige Stücke Zedernholz helfen hier weiter. Wenn es intensiver sein soll, dann könnt ihr auch auf Mottenpapier zurückgreifen. Beachtet aber bitte, dass diese Produkte Insektizide enthalten, die ihr eigentlich nicht um euch haben wollt. Greift daher im besten Fall erst auf solche Mittel zurück, wenn ihr mit natürlichen Alternativen nicht weiterkommt.

Gute Belüftung

Wenn ihr eure Kleidung, ob handgemacht oder nicht, schützen wollt, solltet ihr euch angewöhnen eure Sachen regelmäßig zu lüften und auszuklopfen. So entdeckt ihr frühzeitig ob eure Sachen als Brutstätte auserkoren wurden und macht es für die Insekten unattraktiv dort ihre Eier abzulegen- wer mag schon unruhige, zugige Fleckchen?

Falls ihr noch mehr Tipps sucht, was ihr gegen Motten tun könnt, dann lest euch dazu auch meinen Beitrag auf mein gehäkeltes Herz durch.

Das waren also meine Tipps und Infos rund ums Thema Pflege und Aufbewahrung von selbstgemachten Sachen.


Mein Name ist Jasmin und wenn ich mich nicht gerade in einem Wolladen vergraben habe, dann schreibe ich über meine Häkelleidenschaft.
Ursprünglich stamme ich aus Neu-Ulm, der Stadt, neben der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt und bin folglich mit dem schönsten Panorama der Welt vor der Nase aufgewachsen. Im echten Leben habe ich Erziehungswissenschaften studiert und arbeite als Jugendsozialarbeiterin.  In meiner Freizeit gehört dem Fotografieren und dem Häkeln mein Herz.

Woll-Wissen {Was macht denn da die Kunstfaser drin?}

“Ich schreibe einen Strick-Blog” – hä, what?? Ich glaube auch nach vielen Jahren Maschenfein, wird wohl der ein oder andere noch ein wenig stark schmunzeln, wenn ich das erzähle. Klar, erzähle ich auch von meinem tollsten Woll-Shop der Welt, doch auch den Sinn hinter einem reinen Woll-Shop können Nicht-Stricker wohl nie verstehen. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Dass hinter diesem vermeintlich verstaubten Hobby ein riesiger Schatz an interessanten Fragen und Herausforderungen steckt. Dass Stricken (und Häkeln) sehr viel mit Mathematik zu tun haben und dass allein die Welt der Fasern eine unendlich Große ist, die zu erkunden immer und immer wieder spannend ist, erschließt sich einem nicht sofort so ganz.

Ihr wisst wie ich das meine, oder?

Als ich vor einiger Zeit über den Blog von Jasmin stieß merkte ich schnell: Da schreibt jemand gern. Da schreibt jemand über Wolle gern! Oh, dieser jemand könnte auch hier für Euch ab und an schreiben. Das wäre großartig. Ich schrieb Jasmin an, wir telefonierten und sie fand die Idee genauso toll. Wir überlegten worüber sie schreiben könnte, Materialkunde ist unser beider Ding und da aktuell bei fast allen Herstellern der Trend zur Beimischung künstlicher Fasern zu beobachten ist, starten wir heute mit dem allseits polarisierenden Thema “Kunstfasern”. Was sind Kunstfasern und was genau haben sie eigentlich in unseren Garnen verloren? Wann sind Kunstfasern “ok”? Unter welchen Umständen nehmen wir sie in Kauf und wieso beobachten wir aktuell diesen Trend zu stärkeren Kunstfaser-Anteilen in unseren Handstrickgarnen?

Genau. Herzlich willkommen, Jasmin! Ich übergebe Dir das Wort und darum geht es heute:

Kunstfaser in Handstrickgarnen – warum wird Kunststoff zu Wolle hinzugefügt?

Ein Blick auf die Garnbanderole verrät euch neben der Lauflänge und dem Gewicht auch, woraus euer Garn genau besteht. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, was Kunststofffasern in eurem Strickgarn zu suchen haben?

Foto: © Mein gehäkeltes Herz

Im heutigen Artikel versuche ich euch einmal einen kleinen Einblick zu geben, welche Rolle Kunstfasern wie Polyamid oder Polyacryl im Handstrickbereich spielen und warum sie überhaupt Verwendung finden. 

Was sind Kunstfasern überhaupt

Spricht man von Kunstfasern, sind Fasern oder Textilien gemeint, die durch einen chemischen Verarbeitungsprozess aus Erdöl, Erdgas oder Kohle hergestellt werden. Neben diesen klassischen künstlichen Fasern gibt es auch noch so genannte “Regeneratsfasern”. Diese werden auch durch chemische Prozesse gewonnen, ihr Grundstoff ist jedoch pflanzlicher Herkunft. Zu dieser Gruppe gehört beispielsweise Viskose, Lyocell oder Modal. Um diese zellulose-basierten Fasern soll es aber in diesem Artikel nicht gehen, sondern um Polyamid, Polyacryl, Polyester und Elasthan. Auf Banderolen von Garnen lassen sich häufig diese vier Fasertypen finden. Sie haben verschiedene Eigenschaften und werden daher auch für unterschiedliche Zwecke eingesetzt.

Auf Banderolen lassen sich häufig vier verschiedene künstliche Fasertypen finden: Polyamid, Polyacryl, Polyester und Elasthan.

Allen Kunstfasertypen ist jedoch im Vergleich zu natürlichen Fasern eine schlechtere Wärme- und Feuchtigkeitsleitfähigkeit eigen. Unter Kleidung aus diesen Fasern staut sich Körperwärme besser und der Träger schwitzt leichter. Dadurch nehmen die Stücke auch schneller unangenehme Gerüche an.

Polyamid

Polyamid ist auch bekannt unter den Begriffen Perlon oder Nylon. Polyamid wird Garnen wie Sockenwolle beigemengt um die Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit zu erhöhen. 

Polyacryl

Polyacryl (oder Dralon) wurde in den 1940er Jahren erfunden und ist eine Faser, die sehr häufig in der Bekleidungsindustrie Anwendung findet. Besonders interessant für den Handstrickbereich sind seine wollähnlichen Eigenschaften. Garne aus diesem Material zeichnen sich in ihrer Haptik durch einen weichen Griff aus und wirken wärmend. Daher fühlen sich Gewebe aus reinem Polyacryl ähnlich wie Wollgewebe an, haben aber ein deutlich leichteres Gewicht. Zudem sind diese künstlichen Fasern sehr unempfindlich, nehmen kaum Wasser auf (weshalb sie schnell trocknen) und sind allgemein sehr pflegeleicht. 

Polyester 

Polyester ist  eine Faser, deren positive Eigenschaften sich in einer hohen Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit äußern. Polyester nimmt nur wenig Feuchtigkeit auf und wird daher auch für Sportkleidung genutzt.

Bei Garnen findet sich Polyester als glitzerndes Beilaufgarn aber auch als Beimengung oder gar alleiniger Fasertyp. Polyestergarne sind haptisch deutlich von tierischen Fasern zu unterscheiden. Durch die hohe Formstabilität des Materials können Strick- oder Häkelstücke als unangenehm und kratzend wahrgenommen werden. 

Elasthan

Elasthan ist eine hoch dehnbare Faser, die vergleichbare Eigenschaften wie Gummi aufweist. Aufgrund dieser Ausgangseigenschaften wird Elasthan lediglich als Beimengung für andere Fasern genutzt. Besonders oft findet es sich beispielsweise in Sockenwolle um dort ein gewisses Maß an Flexibilität zu erreichen.

Welche Rolle spielen Kunstfasern in Handstrickgarnen

Kunstfasern werden anderen Fasertypen aus bestimmten Gründen beigemengt, oder sie ersetzen den Einsatz von Naturfasern vollständig. Im Folgenden findet ihr ein paar Einblicke, warum sich künstliche Fasern einer solchen Beliebtheit erfreuen.

Optische Effekte und besondere Eigenschaften

Garne mit eingezwirnten Goldfäden oder anderem Flitter sind ohne Frage sehr schick, allerdings sind diese glänzenden und schimmernden Beilauffänden aus Kunstsoff, der auch auf der Banderole aufgeführt werden muss.

Doch nicht nur um Garne optisch etwas aufzuhübschen wird auf Kunstfasern zurückgegriffen. Häufig bieten Kunstfasern Eigenschaften, die die reine Naturfaser nicht aufweist. So sollen Garne beispielsweise widerstandsfähiger gemacht oder am verfilzen gehindert werden.

Häufig bieten Kunstfasern Eigenschaften, die reine Naturfaser nicht aufweist, sie können Garne beispielsweise widerstandsfähiger machen.

Da einige Kunstfasern wollähnliche Eigenschaften aufweisen, werden sie auch häufig als alleinige Materialien für Handstrickgarne eingesetzt. Zudem gibt es schöne Effektgarne, wie beispielsweise Teddy- und Fake-Fur-Garne oder Schwammgarne, die aus reinen Kunstfasern bestehen und die es auf die gleiche Weise mit natürlichen Fasern nicht geben würde.

Die Superwash-Ausstattung

Wollfasern neigen aufgrund ihrer Oberfläche dazu zu filzen. Das Ergebnis ist das berühmt berüchtigte Einlaufen nach dem Waschen. Um das zu verhindern, werden Wollfasern, besonders für Babykleidung oder Socken, mit einer Schicht aus Kunststoff ummantelt. Dieser Vorgang wird auch Hercosett-Verfahren genannt. Garne die dieser Behandlung unterzogen wurden, bekommen oft das Label Superwash oder Filzfrei. 

Preisgestaltung

Fasern tierischer Herkunft sind keine günstige Angelegenheit. Immerhin müssen die Tiere vorab gepflegt, gefüttert und geschoren oder gekämmt werden. All diese Arbeitsschritte kosten Geld und Ressourcen, die sich später auf den Preis des Rohmaterials auswirken. Neben klassischer Schafswolle sind in den letzten Jahren auch zunehmend mehr Premium Fasern wie Yak, Kamel, Kaschmir in den Fokus der Garnhersteller und Strickliebhaber gerückt. Für reine Yak-Wolle sind Preise zwischen 15 und 20€ pro 50g nichts ungewöhnlich. Längst kann sich aber nicht jeder Kunde diese Preise leisten. 

Es herrscht eine große Nachfrage nach Naturfasern am Markt, wodurch die Preise stark gestiegen sind. Hersteller gehen dazu über Naturfasern mit künstlichen Teilen “zu strecken”, um die Preise für Konsumenten möglichst zu halten.

Zudem ist gerade eine große Nachfrage nach Naturfasern am Markt, was den Preis für die Rohprodukte nochmals steigert. Aus diesen Gründen gehen die Hersteller dazu über Naturfasern mit künstlichen Teilen zu strecken. So wollen sie den Kunden die Eigenschaften der Naturfasern bieten, den Preis jedoch in einem Rahmen halten, der nicht zu sehr im Luxussektor angesiedelt ist.

Bei Garnen die aus 100% Kunstfasern bestehen, spielt die Frage nach dem Preis ebenfalls eine wichtige Rolle. Diese Garne sind in der Regel deutlich günstiger als Garne aus oder mit Naturfasern.

Sonstige Gründe für den Einsatz von künstlichen Fasern

Neben den oben aufgeführten Gründen gibt es natürlich noch einige weitere Gründe, warum Kunstfasern so beliebt sind. Sie eignen sich in der Regel gut für Menschen, die auf Tierhaar allergisch reagieren, oder vegan leben wollen, aber dennoch auch das Echtwoll-Feeling, das Polyacryl bietet, nicht missen wollen. Auch Einsteiger können von den Eigenschaften von Kunstfasern anfangs profitieren: Das Material ist widerstandsfähig und lässt sich leicht ribbeln, ohne dass die Fasern zu großen Schaden nehmen. 

Allergiker oder Veganer können vom Angebot künstlicher Fasern profitieren. Aber auch für Anfänger können Vorteile von Garnen mit Kunstfasern geniessen.

Qualität von Natur-/Kunstfasergemischen

Grundsätzlich haftet Kunstfasern ein eher problematisches Image an. Gerade in einer Zeit, in der ZeroWaste und die Reduktion von Kunststoffen im Alltag immer wichtiger wird, gerät Garn mit einem hohen Anteil chemischer Fasern immer mehr in einen kritischen Blickwinkel. Wenn man sich mit Kunstfasern auseinandersetzen möchte, muss man jedoch beide Seiten betrachten.

Kunstfasern haben ein zunehmend problematisches Image in unserer Zeit von “ZeroWaste”, in der wir uns aktiv um die Reduktion von Kunststoffen im Alltag kümmern sollten (Stichwort Micro-Plastik).

Einerseits haben Kunstfasern viele negative Eigenschaften, wie die schlechtere Wärmeleitfähigkeit und die Tatsache, dass diese auch beim Waschen Micro-Plastik ans Wasser abgeben können. Zudem sind gerade 100%ige künstliche Fasern nicht immer angenehm zu tragen. Dennoch gibt es auch viele Eigenschaften auf der Pro- Seite.

Kunstfasern können Garne in einem gewissen Rahmen aufwerten. Kaum jemand würde ein Effektgarn mit Glanzfaden als billig oder qualitativ minderwertig bezeichnen. Auch erfreuen sich Garne mit Superwash-Ausstattung großer Beliebtheit, da sie auch weiche und empfindliche Fasern widerstandsfähiger machen und leichter waschbar sind. Und auch der Mix von hochwertigen Natur- und chemisch erzeugten Fasern hat kaum etwas mit minderwertiger Qualität zu tun- sondern hängt häufig schlicht mit dem Preis zusammen, den der Endverbraucher später zahlen kann und muss.

Schlussendlich ist es eine sehr persönliche Frage, ob man auf künstliche Fasern verzichten möchte und auch, ob man es aus finanzieller Sicht kann.

Wie steht ihr zum Thema Kunstfasern- vermeidet ihr sie oder überwiegen für euch die Argumente, die für sie sprechen?


Falls Ihr euch nochmals näher in das Thema Pro und Contra von Kunstfasergarnen einlesen möchtet, dann schaut doch auf meinem Blog Mein gehäkeltes Herz beim Beitrag Vor- und Nachteile von Kunstfasern vorbei. Dort habe ich noch ein paar andere Aspekte dieses Themas aufgegriffen und beleuchtet.



Mein Name ist Jasmin und wenn ich mich nicht gerade in einem Wolladen vergraben habe, dann schreibe ich über meine Häkelleidenschaft.
Ursprünglich stamme ich aus Neu-Ulm, der Stadt, neben der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt und bin folglich mit dem schönsten Panorama der Welt vor der Nase aufgewachsen. Im echten Leben habe ich Erziehungswissenschaften studiert und arbeite als Jugendsozialarbeiterin.  In meiner Freizeit gehört dem Fotografieren und dem Häkeln mein Herz.

Myster Knit Along {Teil 3 – letzter Teil}

Endspurt! Weiter geht es mit dem Muttertags Mystery Knit Along. All diejenigen, die unser Muttertagstuch “Elara” auf den Nadeln haben, werden nun in wenigen Minuten den dritten und damit letzten Teil (bzw. eben die komplette Anleitung) im Postfach haben. Wer noch einsteigen möchte, kann dies natürlich jederzeit noch tun, das Kit zum #muttertagsmysteryKAL findet Ihr im Shop, genau wie die einzelne Anleitung und beides bleibt natürlich auch weiterhin drin.

Im dritten Teil dürft Ihr nun endlich Eure Kontrastfarbe hinzunehmen. Sandra hat sich auch für diesen Teil etwas besonderes ausgedacht, damit es ja nicht langweilig wird: Zwischen den Randmaschen am Reihenanfang und -ende wird kraus rechts gestrickt. Dabei wird jeweils nach zwei R die Farbe gewechselt und die Reihen werden verkürzt. Der letzte Teil flutscht damit ganz, ganz flott von den Nadeln und dem schönen Muttertagsgeschenk steht nichts mehr im Weg!

Seid Ihr dann fertig mit Eurem Tuch, wird es mit einem I-Cord abgekettet und anschließend gewaschen und gespannt. Zum Thema “Spannen” von Strickstücken habe ich Euch hier sehr ausführlich aufgeschrieben worauf Ihr achten solltet.

An dieser Stelle danken wir ganz, ganz herzlich unseren fleißigen Teststrickerinnen Martina, Lina und Louisa für das sorgfältige Probestricken der Anleitung! Sie hatten übrigens alle (genau wie Sandra selbst) noch Garn der Hauptfarbe übrig, was uns sehr sicher macht, dass die Menge in der Anleitung grundsätzlich stimmt, wenn die Maschenprobe passt. Es kann aber natürlich immer und immer wieder passieren, dass manche viel zu viel übrig haben oder nachbestellen müssen. Das bleibt bei einem so individuellen Hobby nicht aus.

Und hier noch ein paar Bilder Eurer Tücher:

Fotos: v.l.n.r.
1. © frau_elisaw / © resaknits / © frau.ente
2. © betticreates / © bettina.dkntr / © sigridlamprecht
3. © stricken_ist_mein_yoga / © astridchen_hh / ©troll440

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Endspurt und freuen uns auf Eure Bilder!

Samstagskaffee & Netzgeflüster {h+h Messe 2019}

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee, heute mit einer Spezialausgabe aus Köln. Hier findet an diesem Wochenende die h+h Messe statt, die weltgrößte Fachmesse für Handarbeit und Hobby, auf der über 400 Aussteller aus zahlreichen Nationen ihre Neuheiten und Trends präsentieren. Ich war schon heute mit dem kleinsten Trendscout vor dem Bauch auf der Messe unterwegs und habe viel zu viel schöne neue Dinge entdeckt, gemeinsam mit Kerstin und Sandra. Manchmal haben wir auch daran gedacht, ein paar Bilder zu machen.

Blue Sky Fibers

Unsere erste Station war gleich zu Beginn der Messe der Stand von Blue Sky Fibers, an dem uns Julia das gesamte Sortiment und die schönen Farbpaletten in Natura zeigte. Ich freue mich schon sehr auf die erste Lieferung, ganz besonders auf das Garn “Organic Cotton”, das Bea kreischend am anderen Ende des Internets bejubelte. Schliesslich strickt sie keine tierischen Fasern. Organic Cotton ist also ein weiteres maschenfeines Garn, das auch StrickerInnen wie sie glücklich macht. Mich aber auch. Hach.

Ein weiteres Garn von Blue Sky Fibers, auf das ich mich schon freue ist das “Techno”, eine edle Alternative zu Kos von Sandnes, bei dem manche von Euch die Nylon-Konstruktion störte. “Techno” ist die rein natürlich Alternative zu Kos. Es ist ebenso leicht, besteht aber aus reinen Naturfasern. Die Konstruktion baut bei diesem Garn auf einem Seidenschlauch auf, was das Garn allerdings zugegebenermaßen auch kostspieliger macht. Es wird spätestens zum Herbst in den Shop einziehen.

LAMANA

Der Stand von LAMANA hat jedes Jahr einen wirklich starken Wiedererkennungswert und begeistert mich schon immer von weitem. Es hängen dort auch bereits einige großartige Modelle des Herbstmagazins zum Fühlen und Vorfreuen. Sogar für Herren ist etwas dabei.

Es gibt in diesem Jahr keine neue Qualität, stattdessen setzt LAMANA auf die Erweiterung der Farbpaletten (insbesondere Como Tweed bekommt ein paar wirklich tolle neue Farben, darauf dürft Ihr Euch in Kürze schon freuen) und führt die neue Linie Piura handgefärbt ein.

Rowan

Wirklich Schnappatmung hatte ich mehrfach am Stand von Rowan. Dort gibt es zum einen wunderschöne neue Garne. Also so richtig schön! Und zum anderen zwei wirkliche Unbedingt-haben-wollen-Teile. Das rechte Teil hier im Bild m-u-s-s ich im Herbst stricken. Merkt es Euch schon einmal vor und reserviert ein wenig Zeit. Der ist so großartig, der Mantel. Glaubt es mir einfach.

ITO Yarn

Und da ich gerade Atmungstechnisch dann schon so in Übung war, ging es mit der Schnappatmung am Stand von ITO weiter. Dort wird es im Herbst ein neues Garn namens “Kuroten” geben, von dem wir gleich ein wenig einpacken durften, um es erstens zu testen und zweitens direkt zu einem Minifeinen Design zu verstricken – also Sandra. Nicht, dass sie in einen Strickleerlauf gerät. Und um das zu verhindern, lud sie sich auch gleich noch ein Projekt auf, zusammen mit ITO. Die Damen der Test-Runde dürfen schon einmal die Nadeln herausholen, es lohnt sich, versprochen!


Es wird ausserdem im Herbst weitere SHIMO-Farben geben. Kerstin saß bei diesem Treffen verdächtig still in der Ecke. Ich vermute da werden uns in den nächsten Monaten mindestens ein oder zwei Designs aus ITO-Garnen auf ihrem Kanal begegnen.

Pascuali

Großartig ist bei Pascuali wie auch im vergangenen Jahr die “Anstrick-Station”. Kleine, feine Schalen mit allen verfügbaren Garn-Qualitäten laden zum an- und weiter stricken von Maschenproben ein.

Es gibt bei Pascuali in diesem Jahr keine neuen Qualitäten, aber eine Erweiterung der Farbsortimente und sehr, sehr tolle Farbkarten auch für Endkunden, die die Farbwahl bei den Strickprojekten erleichtern werden. Die soll es dann auch hier bei uns geben – natürlich!

Ausblick

Morgen werden wir weiter über die Messe schlendern, die Neuheiten bei Chiaogoo erfahren (da kommen neue Nadeln, die genau unseren Nerv treffen), Schönes von Cocoknits begutachten und noch die ein und andere Idee weiter verfolgen, die so im Kopf herum spukt. Ausserdem werde ich sicherlich viele ausgedehnte Kaffeepausen mit dem Fräulein machen. Am Stand von Schachenmayr. Denn die haben mit ihrem Café-Mobil definitiv den besten Pausenplatz auf der Messe geschaffen.

Habt ein schönes Wochenende!

Maschenfein {meets} Lotilda

Ihren Stil erkennt man im Instagram-Feed immer wieder auf den ersten Blick. Sie strickt Mohair auf dicken Nadeln, überwiegend Cardigans. Sie fährt oft Fahrstuhl und sie schreibt ihre Anleitungen für uns auf! Ich freue mich riesig über einen neuen, laaaangen, spannenden Beitrag in der Serie “Maschenfein meets” mit Tanja aka LOTILDA. Tanja erzählt wie sie zum Stricken kam, was sie sonst so macht, warum sie gern auf dicken Nadeln strickt und wann Ihr sie live bei einem ihrer nächsten Workshops treffen könnt.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen!

Herzlich Willkommen, Tanja, wie schön, dass Du da bist!

Wann und wie bist Du zum Stricken gekommen und wann hast Du Deine Leidenschaft zum mehrfädigen Stricken mit dicken Nadeln entdeckt? Also: hast Du gleich angefangen mit diesen schönen dicken, kuscheligen Mohair-Cardigans, oder gab es auch ein Strickleben davor?

Erstmal vielen lieben Dank für die Einladung zu diesem Interview. Ich verfolge den Maschenfein-Blog bereits seit Beginn meiner „Strickzeit“.

Bereits in den 80ern im Teenageralter habe ich mit meiner Freundin diese typischen kastigen Pullunder und Pullis gestrickt. Damals waren auch die Pullunder mit dem Schachbrettmuster total cool. Gelernt habe ich es von meiner Oma und meiner Uroma „Urio“, die beide sehr viel zu Hause als Zeitvertreib gestrickt und gestickt haben. Damals hatte ich auch schon erste Kontakte mit der Nähmaschine und mit 20 habe ich mir mein erstes „einfaches“ Kleidchen genäht.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Dann kam ganz laaange nichts, bis meine 2. Tochter geboren wurde und ich mehr Zeit zu Hause verbracht habe. Durch Zufall bin ich damals beim Discounter über eine Nähmaschine gestolpert und ab da war es um mich geschehen.
Schon immer habe ich mehr Wert auf die Qualität meiner Kleidung gelegt und mir lieber ein tolles Designerstück zusammengespart. Immer öfter habe ich allerdings auch gar nicht das gefunden, was ich wirklich wollte. Minimalistische Kleidung in guter Qualität, tolle Stoffe und Muster mit schlichten Schnitten.
Das ist jetzt viel Text über das Nähen, aber ich denke, das sind die gleichen Beweggründe, warum und wie ich zum Stricken kam.
Ein entscheidener Schritt in Richtung Strickliebe war allerdings ein Burn-Out und eine recht zeitnahe Mutter-Kind-Kur, wo ich natürlich keine Nähmaschine einpacken konnte und ich mir zwei einfache Strickmodelle für die 3-wöchige Kur ausgesucht hatte.

Danach ging es langsam, aber stetig immer mehr in Richtung Stricken und das Nähen wurde vernachlässigt. Mit meiner kleinen Kleidergröße (32/34) hatte ich allerdings von Anfang an immer Probleme, da viele Strickanleitungen erst bei Größe 36 anfangen und ich auch immer den Eindruck hatte, dass diese 36 noch dazu viel zu groß ausfielen.

Letztendlich war es dann die Entdeckung des Bernadette Cardigans, der es mir angetan hatte und ich anfing meine ersten eigenen Berechnungen für ein eigenes Modell zu erstellen. Ich dachte „Hey, das kann doch nicht so schwierig sein!“ Und da ich sowieso eher mathematisch veranlagt bin, autodidaktisch lerne und Problem- bzw. Lösungsorientiert denke und arbeite, ging es Schritt für Schritt immer weiter mit neuen Stricktechniken, die ich von Jacke zu Jacke dazulernte.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Die Kombination von dicken Nadeln und Mohair hat dabei mehrere Gründe. Zum einen fehlt mir oft die Zeit zum Stricken, im Alltag unter der Woche stricke ich oftmals nur ein paar wenige Reihen, zum Andern bin ich doch ein sehr ungeduldiger Mensch und möchte schnell Erfolge sehen. Die Optik von großen Maschen, den Gegensatz zu einem schlichten Outfit mit glatten Stoffen, einer einfachen Jeans und T-Shirt in Kombination mit flauschigem Garn mag ich sehr.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Du schreibst einen eigenen Blog, auf dem Du auch schon sehr viel Wissen über Deine Modelle geteilt hast. Auch den Prozess Deiner eigenen Berechnungen, den Du gerade beschrieben hast, hast Du dort sehr ausführlich geteilt. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Wie schon oben erwähnt, habe ich zunächst einige Jahre nur genäht. Ganz für mich alleine und war ganz weit weg vom Zeigen und erst recht vom Bloggen. Ich wurde noch nicht einmal darauf angesprochen, weil man es den Sachen offensichtlich gar nicht so ansieht, dass sie selbst gemacht sind.

Da ich aber natürlich auch im Internet nach neuen Inspirationen Ausschau gehalten habe, bin ich über zwei fantastische DIY-Bloggerinnen gestolpert, deren Stil mir ausgesprochen gut gefallen hat. Je öfter ich mir deren Blogs und die Bilder anschaute, desto größer wurde mein Wunsch auch „sowas“ machen zu wollen.

Dass ich letztlich dann darüber geschrieben habe, wie und warum ich das eine oder andere Modell entwerfe war eher intuitiv. Worüber sollte ich sonst schreiben?

Noch regelmäßiger bist Du auf Instagram unterwegs. Ist diese Art von Mikro-Blogging Dein Lieblings-Kanal?

Ja, seitdem ich vor 1 ½ Jahren erneut aus gesundheitlichen Gründen einige Zeit aussetzen musste, habe ich viel nachgedacht, wie es mit Lotilda weitergehen soll. Ich habe mich durch das Bloggen sehr unter Druck gesetzt. Dachte, ich muss regelmäßig etwas „bieten“.
Da ich mich nach der Auszeit nur noch auf das Schreiben von Anleitungen konzentriert habe, aber ich dennoch manchmal das Bedürfnis habe ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern oder einfach über Dinge zu schreiben, die mich beschäftigen, nutze ich Instagram dafür. Ich mag an Instagram das direkte Feedback, das man innerhalb kürzester Zeit bekommt. Man hat das Gefühl es geschieht ein wenig „Live“.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Ich bekomme auch sehr viel Resonanz über meine Homepage und ich sehe diese in Kombination mit Pinterest eher als langfristige, bleibende „Investition“ an. Instagram ist ein wenig wie die Tageszeitung. Ein Beitrag von gestern kann morgen schon wieder alt sein und in der Versenkung verschwinden. Aktualität und ständige Präsenz sind dort ein großes Thema. Das macht wiederum auch sehr viel Druck und ich versuche dort mittlerweile bewußt die Balance zwischen Online und Offline zu halten. Wenn ich die Zeit und entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung habe, dann poste ich relativ oft, die Welt dreht sich aber auch weiter, wenn einige Tage oder sogar Wochen nichts passiert.

Du schreibst mittlerweile auch Anleitungen, die Du auf Ravelry verkaufst (wir haben sogar die passenden Wollpakete hier im Shop). Hast Du Pläne, Deine Arbeit als Strickdesignerin professionell auszubauen? (Man kann glaub ich auch gestrickte Teile bei Dir kaufen?)

Jein! Die Idee Anleitungen zu schreiben, entstand in erster Linie aus dem Blog, wo ich ja bereits schon meine ersten Gehversuche als „Strickdesignerin“ (ich bezeichne mich selbst ungern so!) kostenlos veröffentlicht hatte. Mit der Zeit wurden auch die Anleitungen immer umfangreicher, bzw. ist mein eigener Anspruch an eine Anleitung sehr hoch. Hinzu kommen Grafiken, die erstellt werden müssen, das Umrechnen in andere Größen, Teststricks etc. So eine Anleitung ist unglaublich viel Arbeit.

Viele Anleitungen sind nun online und im zweiten Schritt möchte ich einige Jacken verkaufen. Nicht über das Internet, sondern zunächst auf kleinen, individuellen Designmessen. Ich möchte und kann gar keine Massenproduktion liefern, aber die kreative Arbeit bei einer neuen Jacke oder Pulli macht mir soviel Spaß, Farben und meine Lieblingsgarne unterschiedlich zu kombinieren beschäftigt mich oft viele Tage und Nächte. Professionell also ja, aber im Kleinen.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Für einen Laien sehen sich Deine Modelle alle sehr ähnlich. Hast Du Lust, ein wenig mehr Details über die einzelnen Modelle zu erzählen? Worin unterscheiden sie sich und was ist jeweils Deine Inspiration für ein weiteres neues Modell? 

Alle Modelle haben gemeinsam, dass sie einen schlichten Schnitt haben, zum Teil etwas Oversize sind, da ich keine enge Kleidung mag, und mit dicken Nadeln (8 bis 10 mm) gestrickt werden. Ich bezeichne mich nicht als Strickdesignerin im eigentlichen Sinne, sondern im Prinzip habe ich 2 bis 3 Grundschnitte und mich treibt ständig die Neugierde um, wie man, mit welcher Technik ein Modell noch stricken kann. Ich lerne autodidaktisch und visuell. Oft waren es irgendwelche Inspirationen aus dem Internet, wo ich dachte: „Och, das sieht toll aus, das muss ich auch noch probieren!“ Und dann tüftle ich mit Papier und Stift und Taschenrechner rum. Daher hat es in der Vergangenheit auch sehr lange gedauert, bis ich die Modelle der letzten 2 Jahre als Anleitung veröffentlicht habe.
Ich „produziere“ keine Anleitungen am laufenden Band, auch wenn das in den letzten Monaten so aussah. Erst wenn ich 100%ig überzeugt bin, dann würde ich daraus auch eine Anleitung erstellen.
Der Unterschied liegt in der Technik und in der Passform, von oben werden sie alle gestrickt und alle sind verschlusslos, da ich keine Knöpfe mag.

Der Cardigan ” Greta” – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Greta (oben) – eine klassische, legere, offene Raglan Strickjacke mit nachträglich angestrickter Ausschnittblende.

“Tilda” und “Karla” – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Tilda (rechts) – eher figurnah geschnitten, in Anlehnung an eine klassische „Bomberjacke“ (die mit den abgerundeten Halsbündchen!) und als Raglan gestrickt.

Karla (links) – als ich noch genäht habe mochte ich diese Zipfeljacken sehr gerne, ein wenig abgeschwächt und nicht so ausladend von der breiten Blende ist die Karla auch als Raglan entstanden

Der Cardigan “Frida” – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Frida (oben) und Lotta (unten links) – beide haben den gleichen Grundschnitt und sind durch die Liebe zu den Bernadette Jacken entstanden. Sie werden durch Maschenaufnahme aus den Strickteilen gestrickt und der wesentliche Unterschied liegt im Garn und bei der Halsausschnittform:

Frida (oben) – hat ein eher dichtes Maschenbild und den zur Zeit modernen hinteren V-Neck.

“Lotta” und “Marta” – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Lotta (links) – Lotta ist sehr viel luftiger im Maschenbild durch das reine Mohair-Seidengarn und hier habe ich das erste Mal diese hübsche direkt mit angestrickte Halsblende verwendet.

Marta (rechts) – Marta war meine bisher „schnellstes“ Modell:Technik gesehen, umgesetzt, für toll befunden und zu einer Anleitung umgesetzt. Die Form ist klassisch, trotzdem sehr lässig, feminin, aber auch cool … Sie wird ebenfalls von oben, aber durch Zunahme in der Schulterpasse gestrickt.

Was ist denn Dein liebstes Modell bisher? Hast Du einen Liebling?

… mein Lieblingsmodell zur Zeit ist die Marta, da sie wirklich so einfach zu stricken ist. Ich trage meine Jacken meist mit Gürtel und sie sieht perfekt zu Jeans, Kleidern und Röcken aus. Nicht jede Jacke eignet sich nämlich auch für jedes Outfit.

Der Cardigan “Marta” – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Erzähl uns ein wenig über die Garne, die Du gern verstrickst. Wonach wählst Du sie aus und gibt es einen Liebling darunter? Oder etwas, was Du bisher gar nicht richtig mochtest?

Mohair, Mohair, Mohair ;o) Wie ich schon oben erwähnt habe, stricke ich gerne mit großen Nadeln und liebe dicke Maschen. Ich mag die flauschige Haptik und Optik sehr. Hinzu kommt das Gewicht, nachdem ich mal eine wunderschöne Jacke gestrickt hatte, diese aber in der kleinsten Größe bereits 650 g wog, versuche ich auch darauf zu achten.
Mohair ist also mein liebstes Garn und ich habe mich von relativ günstigen Garnen zur Mohair Luxe, Trend und Lusso von Lang Yarns vorgetastet und bin dort auch letztlich hängen geblieben, da mich die Qualität und die Farbauswahl überzeugt. Mit diesen 3 Garnen habe ich viele Kombinationsmöglichkeiten und kann mich kreativ austoben. Die Mohairgarne Premia von Lamana und Sensai von ITO mag ich auch sehr gerne, aber sie sind mir einfach für die Art meiner Jacken zu dünn. Um das gleiche Ergebnis zu erhalten müsste ich sie um ein vielfaches mehr verstricken und der erhöhte Seidenanteil würde trotzdem nicht den „Stand“ bringen.

Mit was für Nadeln strickst Du eigentlich? Und gibt es sonst irgendein Lieblingswerkzeug/-accessoire in Deiner Stricktasche?

Mittlerweile bin ich bei Chiaogoo gelandet, weil mich die Qualität absolut überzeugt hat. Das Schraubsystem mit kurzen 10 cm langen Nadelspitzen in den großen Größen 9 und 10 mm in Bambus und Edelstahl ist außerdem perfekt für meine Jackenärmel. Durch das Schraubsystem kann ich sogar links eine kleinere Nadelstärke wählen, so dass das Stricken in Runden angenehmer wird, da die Maschen besser von der Nadel gleiten (bin Feststrickerin). Ein weiterer Vorteil ist, dass ich je nach Ärmelbreite rechts auch eine 13 cm lange Nadelspitze verwenden kann, die liegt wesentlich besser in der Hand als eine kurze.
Ansonsten ist mein Strickinterieur eher unspektakulär, mehrere umfunktionierte Projekttaschen oder Etuis und ein kleines Döschen aus Nähzeiten mit dem Krimskrams, den man so braucht: Eine (unbenutzte!) Nagelschere, Loom Gummis als Maschenmarkierer, Maßband etc. Ich bin da eher pragmatisch veranlagt!

Du hast zwei Kinder, einen Hund und Ihr führt ein Hotel. Erzählst Du uns wie Dein Alltag so aussieht? Wo und wie bringst Du Deine Leidenschaft zum Stricken unter? Und wie schaffst Du es auch noch, so tolle Anleitungen zu schreiben?

Chaotisch!!! In meiner Arbeit bin ich perfektionistisch veranlagt. Das was ich „abliefere“ muss einwandfrei sein, aber um mich herum kann es da dann schon mal sehr wüst aussehen. Manchmal nervt das schon, da ich ja eher minimalistisch veranlagt bin und ich liebe aufgeräumte, wegverstaute Sachen.

Genauso chaotisch ist auch mein Alltag und im Grunde vermischen sich täglich alle Arbeitsbereiche (nach Prioritäten sortiert!): Familie, Hotel (ein kleines Boutiquehotel mit 23 Zimmern), Lotilda, Haushalt. Richtig trennen kann ich das gar nicht und sofern ich ab und zu Struktur in das Chaos bringe, geht es mir auch gut dabei. Hinzu kommt das Leben mit einem besonderen Kind, das entschleunigt das Leben nochmal auf eine andere Art und Weise.

Gestrickt wird meistens mehr am Wochenende und in den Ferien, auf langen Autofahrten und seltener in der Woche abends. Aber das Stricken an sich begleitet mich Tag für Tag, überall liegt Wolle, Strickproben, Farbkarten und Jacken rum. Manchmal schaue ich mir Strickproben tagelang an, mache Zeichnungen, stricke weitere Farbproben. Bis ich mich mal endlich für eine neue Farb-Woll-Kombi entschieden habe dauert es schon mal ein wenig. Manchmal bleibt es auch nur eine Idee und es kommen wieder andere Dinge dazwischen bzw. ich greife dies später wieder auf oder verwerfe es sogar. Ganz schön viel Aufsehen für Modelle, die später dann so „einfach“ ausschauen – die Liebe liegt im Detail.

Für die Umsetzung meiner Strickanleitungen musste ich mir sogar mehrere Wochen im letzten Jahr „frei“ nehmen, sonst hätte ich das nie geschafft. Mir war das aber auch wichtig! Ansonsten habe ich die Hoffnung, dass mir zukünftige Anleitungen leichter fallen und sich nicht mehr soviel auf einmal anstaut.

Was sind Deine Pläne für Lotilda?

Erstmal Jacken stricken und mich langsam auf die Designmesse im Herbst vorbereiten. Labels, Verpackung, Kärtchen und alles was da so zu gehört. Ich bin selbst gespannt … 

Dann möchte ich meine Homepage neu gestalten, schlanker machen und meinen aktuellen Bedürfnissen anpassen. Da Lotilda aber – wie schon erwähnt – nicht mein Hauptjob ist, entsteht alles im Schneckentempo nebenbei und zwischendrin, ohne großes Trara.

Anleitungen werden in den nächsten Wochen erstmal keine gemacht, sondern ich schaue einfach, welche Modelle jetzt künftig neu entstehen und eventuell dann auch für eine neue Anleitung in Frage kommen. Das Thema Sweater beschäftigt mich immer mal wieder und in diese Richtung könnte ich mir noch das ein oder andere Modell vorstellen. Ansonsten versuche ich es alles entspannt und vor allem unabhängig auf mich zukommen zu lassen, mir keine äußeren Druck aufzuerlegen, um Dinge zu tun, nur weil man das eben so macht.

In erster Linie möchte ich kreativ sein und mir vielleicht endlich bald auch meine lang ersehnte Nähmaschine zulegen …

Es gibt neuerdings auch Workshop von und mit Dir. Magst Du ein wenig mehr darüber erzählen? Wo finden wir Dich und wann findet der nächste Workshop statt?

Den Gedanken mal einen Workshop für eine meiner Jacken zu geben, hatte ich schon länger, aber mich hat die Suche nach einem geeigneten Lokal oder Laden immer abgeschreckt und irgendwie war dann auch nie die Zeit dafür über. Eine liebe Bekannte, die einen kleinen Laden mit Werkstatt für Filz- und Bastelkurse/Workshops in Bonn betreibt hat mich dann aber dazu ermutigt und so habe ich nun die ersten Kurse dort gegeben. Bereits zu Blogzeiten oder auch in den Anleitungen liegt mir immer besonders am Herzen, dass ich verständliche und nachvollziehbare Dinge zeigen und vermitteln kann. Dass mir als eher introvertiertem Menschen diese Workshops soviel Spaß bereiten, hätte ich selbst nicht gedacht.

Da aber immer wieder auch die Fragen kommen, ob das Garn oder Zubehör auch im Workshop gekauft werden können und ich diesen Service nicht liefern kann und möchte, liegt es nahe den Veranstaltungsort auf ein Strickgeschäft zu verlegen. Glücklicherweise habe ich gerade eine sehr sympathische Bekanntschaft hier in Bonn gemacht und die nächsten Kurse möchte ich dann dort organisieren. Termine stehen noch keine fest, aber am 9.3.19 gibt es noch einen LOTTA/GRETA Kurs mit freien Plätzen bei Frau Kramer (Infos gibt es hier).

Da über das Internet ab und zu mal Nachfragen kommen, ob ich mal nach Berlin, Hamburg oder München komme, wäre das für mich auch eine ganz spannende Angelegenheit. In die Richtung habe ich aber noch nicht weiter nachgedacht und es wird sich – wie alles andere bisher auch – entwickeln. Vielleicht sogar hier in Berlin bei Dir??? (Anmerkung von Frau Maschenfein: jaaaa!!! Und einen Ort habe ich auch schon im Blick).

Danke, Tanja, für so viel Herzblut und Informationen zu Lotilda und Deinem ganzen Strick-Werdegang. Vielleicht sehen wir uns bald in Berlin! Und wer noch nicht längst alle Lotilda-Kanäle erstöbert hat, findet sie hier nochmal gesammelt:

Auf den Nadeln {Februar}

Im Februar stricke ich weniger #geheiminis und dafür hoffentlich gaaaanz viel an meinem Winter Lines Cardigan! Und mit dabei hab ich mein Projektkörbchen für den Schreibtisch von Cohana, das Ihr jetzt auch neu hier im Shop findet.

Ich mag das Stricken am Winter Lines von Katrin Schneider sehr! Das Halbpatent macht es so kurzweilig, weil Hin- und Rück-Reihe sich leicht unterscheiden, gleichzeitig aber rhythmisch einfach so herrlich meditativ wirken. Und viiiiiel mehr Spaß machen als reine rechte oder linke Reihen.

Ich bin mittlerweile auch schon ein wenig weiter als auf dem Bild. Das Bild habe ich nämlich eigentlich für das hübsche Körbchen im Shop gemacht.

Über unseren Winter Lines Knit Along habe ich hier mehr im Blog geschrieben und einige der Projekte gezeigt.

Und was habt Ihr gerade so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickt Ihr so im Februar? Was ist aus Euren letzten Projekten geworden? Verratet Ihr’s hier? Ich freu mich drauf! Kommentiert einfach hier unter diesem Post oder verlinkt Euch in der Linksammlung. Auf Instagram benutze ich den Hashtag #aufdennadelnfebruar (und ganz bewusst findet Ihr dort auch Projekte aus den letzten Jahren desselben Monats). Macht doch dort auch mit! 

Verlinken könnt Ihr Euch den ganzen Monat lang! Achtung: Ihr müsst in Euren Post einen Backlink zu diesem Beitrag oder Blog setzen, sonst funktioniert das mit dem Link-Tool nicht. Ein Backlink ist nichts anderes, als ein Link zu diesem Blog :)!

Für alle, die zum ersten Mal hier vorbei schauen: Jeden Monat sammle ich Eure Strick-Projekte, indem Ihr Eure jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findet Ihr in der Rubrik Auf den Nadeln.

 

Inlinkz Link Party

Auf den Nadeln {Januar}

In alter Frische gibt es natürlich auch in diesem Jahr wie gewohnt unsere heiß geliebte Maschenfein-Serie “Auf den Nadeln”. Sie geht nun schon ins fünfte (!) Jahr, könnt Ihr das glauben? Jeden Monat zeigen wir Euch ein oder zwei oder drei Projekte auf unseren Nadeln und freuen uns über Eure Verlinkungen unter diesem Post.

Ich habe auch rund um Weihnachten herum relativ viel gestrickt. Also “viel” ist ja immer relativ, aber da ich im Augenblick wirklich unheimlich wenig freie “Sofa-Zeit” habe, bin ich schon recht stolz auf das, was so von den Nadeln gehüpft ist. Allerdings ist vieles davon noch geheim. Wie auch das hübsche rosafarbene Rakuda-Projekt da links im Bild. Umso mehr freue ich mich, endlich auch mal wieder etwas völlig ungeheimes auf den Nadeln zu haben. Rechts im Bild seht Ihr nämlich die Anfänge meines Winterlines von Kathrin Schneider. Unser Knit Along ist in vollen Zügen und voll eingeschlagen, so viele Winterlines sind schon auf den Nadeln und die meisten von Euch schon ein ganzes Stück weiter als ich. In der kommenden Woche zeigen wir Euch viele schöne Fortschritte in unserer Insta-Runde. Wollt Ihr dabei sein, dann verwendet bitte unbedingt den Hashtag #winterlinesmaschenfeinKAL, damit wir Euch auch finden!

Und was habt Ihr gerade so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickt Ihr so im Januar? Was ist aus Euren letzten Projekten geworden? Verratet Ihr’s hier? Ich freu mich drauf! Kommentiert einfach hier unter diesem Post oder verlinkt Euch in der Linksammlung. Auf Instagram benutze ich den Hashtag #aufdennadelnjanuar(und ganz bewusst findet Ihr dort auch Projekte aus den letzten Jahren desselben Monats). Macht doch dort auch mit! 

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Auf den Nadeln {November}

Hallo November, los geht’s spätestens jetzt mit der Planung für selbst gestrickte Weihnachtsgeschenke. Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber für mich kommt Weihnachten dann doch immer wieder sehr überraschend und am Ende bleibt Zeit für kleinere Projektlein zum Verschenken. Das ist ja aber auch schön! Ich bin gespannt was wir in diesem Monat so auf den Nadeln sehen werden, ich bin mir sicher, es werden viele Geschenke dabei sein. Das Geheimnis, das bei uns im Oktober auf den Nadeln lag,  lüften wir übrigens ab Montag. Seid gespannt!

Ich hatte gerade noch das Jäckchen hier in Curry auf den Nadeln. Das Bild ist aber schon drei Tage alt und mittlerweile liegt das Jäckchen auf den Matten. Gestrickt aus zwei Strängen Road to China Light für das kleine Babyfräulein, nach dieser Anleitung. Ein super schnelles Projekt, das gleichzeitig viel Spaß macht, weil das Garn auf den Nadeln der absolute Traum ist.

Und was habt Ihr gerade so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickt Ihr so im November? Was ist aus Euren letzten Projekten geworden? Verratet Ihr’s hier? Ich freu mich drauf! Kommentiert einfach hier unter diesem Post oder verlinkt Euch in der Linksammlung. Auf Instagram benutze ich den Hashtag #aufdennadelnnovember (und ganz bewusst findet Ihr dort auch Projekte aus den letzten Jahren desselben Monats). Macht doch dort auch mit! 

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Auf den Nadeln {Oktober}

Besser spät als nie gibt es natürlich auch jetzt im Oktober noch unseren “Auf den Nadeln” Post, seid Ihr wieder mit dabei? Im September waren so viele schöne Projekte dabei, wenn Ihr Lust habt, hüpft auch dort noch mal rüber.

Obwohl in Berlin und Bayern der Hochsommer zurück gekehrt ist, haben wir ordentlich viel Geheimes auf den Nadeln. Ganz bald seht Ihr mehr davon, wir können es kaum abwarten! Einen klitzekleinen Teaser seht Ihr hier. Links ITO Rakuda und rechts LAMANA Premia gepaart mit Modena. Mehr verrate ich noch nicht. Und was habt Ihr gerade so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickt Ihr so im Oktober? Was ist aus Euren letzten Projekten geworden? Verratet Ihr’s hier? Ich freu mich drauf! Kommentiert einfach hier unter diesem Post oder verlinkt Euch in der Linksammlung. Auf Instagram benutze ich den Hashtag #aufdennadelnoktober (und ganz bewusst findet Ihr dort auch Projekte aus den letzten Jahren desselben Monats). Macht doch dort auch mit! 

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Für alle, die zum ersten Mal hier vorbei schauen: Jeden Monat sammle ich Eure Strick-Projekte, indem Ihr Eure jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findet Ihr in der Rubrik Auf den Nadeln.

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Samstagskaffee & Netzgeflüster No. 174

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee mit vielen schönen Ideen aus der Strickwelt und rund um Maschenfein. Gleich mit einem ersten Beitrag, der an vergangene Maschenfein-Euphorie erinnert: der Loppa-Cardigan von Pinneguri.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos links © klatschmohn und rechts © mariesdrops

Diejenigen, die hier schon eine Weile lesen, haben vielleicht entweder schon selbst einen Loppa gestrickt, oder aber die vielen schönen Farbvariationen verfolgt die vor…. mmhhh, ja wann genau war das eigentlich? Wir sind jedenfalls wieder über den Loppa-Cardigan nach der Anleitung von Pinneguri gestolpert und ich würde mal behaupten, er ist einer der berühmtesten Faire-Isle-Cardigans im Netz.

Ich selbst habe meinen Loppa-Cardigan jedenfalls im Sommer 2015 gestrickt. Das Thema “Steeken” hatte ich dann damals im Blog noch genauer aufgearbeitet. Herrlich… wenn ich mir die Bilder so anschaue, stehe ich gedanklich in Dänemark in auf der Terrasse unseres wunderschönen Ferienhauses. Der Urlaub selbst war zwar zugegebenermaßen weniger gelungen, was allerdings weder am Loppa noch am Ferienhaus lag.

Irgendwann…. es muss 2016 gewesen sein, gab es in der Maschenfein-Community einen Loppa-aus-Como-Hype und viele, viele schöne Farbvarianten entstanden damals. Die Anleitung findet Ihr auf Ravelry (auch auf Deutsch!) und LAMANA Como gibt es nach wie vor in der gesamten bunten Farbpalette im Shop.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos links © Judith und rechts © kahvihirmu

Wer sich nicht gleich an die große Jacke wagt, oder ohnehin mal ein Fair-Isle-Kinderprojekt geplant hat: es gibt auch die Version Baby Loppa von Pinneguri! Die Anleitung gibt es ebenfalls auf Ravelry (diese aber nur auf Englisch und Norwegisch). LAMANA Como passt auch hier.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos © PetiteKnit

Wer es lieber einfach mag, ist vielleicht genauso verliebt in den Cumulus Pullover von PetiteKnit wie wir. Gesehen bei Instagram auch in ITO Sensai doppelfädig! Ein traumhaftes Wölkchen.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos © Julie Hoover

Ich bin ein riesengroßer Fan von Julie Hoover, das sagt ich glaube ich schon einmal. Nicht nur ihre wahnsinnig schönen Bilder, die auch öfter einen Blick auf ein traumhaftes zu Hause bieten, beeindrucken mich, sondern auch ihre unaufgeregten, aber edlen Designs. Schön ist der neue Cardigan namens “Parker” (Anleitung auf Ravelry), den Ihr in Cumbria Fingering von der Fibre Company stricken könntet. Oder sehr edel und leicht in Cachemire+ von Bergère de France.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos © Julia Marsh

Ein Blick über den Tellerrand in Interior-Stricken gefällig? Das Schafkissen von Julia Marsh (Anleitung bei Ravelry) finden wir total cool. Könnte man aus Wool Addicts Fire und Lang Yak Tweed stricken.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos links © Sandra C und rechts © Carriegoon

Ich gebe zu, die aktuellen Temperaturen erinnern eher an Sommerferien als an Mützenwetter. Aber ich bin zuversichtlich, dass letzteres uns auch demnächst noch beglücken wird. Und vielleicht habt Ihr dann Lust auf eine verzopfte Zopfmuster-Mütze wie den Mountain Trail Head von Sandra C. Die Anleitung gibt es auf Ravelry, stricken könntet Ihr die Mütze in LAMANA Cusco und einen passenden Bommel findet Ihr auch im Shop (natürlich vegetarisch).

Aada Handschuh Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos links @ Miika Ihanainen und rechts © Jonskuponsku

Und wenn wir dann endlich Mützen stricken können, dürfen, müssen auch Handschuhe her. Zum Beispiel Aada von Anna Johanna (klick zur Anleitung), für die Ihr gleich das schöne neue Lamana Merida ausprobieren könntet.

Fotos links © ullismaschenliebe und rechts © wollverknallt

Auch in unserer #maschenfeinstrickrunde auf Instagram ist wieder viel schönes los. Ulrike (links) strickt den Patentpullover Svava aus unserem Hygge Buch. Und Karin aka Wollverknallt (cooler Name übrigens) strickt meinen Curry-Cardigan aus dem Grundlagenbuch. Ich liebe, liebe, liebe diese Farbe einfach nach wie vor. Curry gepaart mit Rosa… hach.

Samstagskaffee Netzgeflüster 174Fotos links © kathrinzyrus und rechts © strickhase

Besonders fleißig war Kathrin (links). Sie hat das Doubleface-Tuch Nell aus meinem zweiten Buch Noch mehr Tücher stricken gestrickt. Und Strickhase hat bereits ein Projekt aus dem neuen LAMANA Magazin auf den Nadeln. Nämlich diesen Schal. Alle Strick-Kits zum neuen Magazin findet Ihr hier gebündelt auf einen Blick. Und das Heft gibt es auch wieder einzeln zu kaufen.

Fotos links © lavandula_1 und rechts © marion6684

Zwei hab ich noch für Euch: Links die Mütze mit Zöpfen aus dem Grundlagenbuch von Birgit und recht der wunderbare Feikje-Cardigan von Marion (in Grau mag ich ihn ja auch sehr!) aus unserem Hygge Buch.

Und nun wünsche ich Euch ein herrliches Wochenende und würde mich (wenn Ihr bis hier ganz unten gekommen seid) riesig über einen kleinen Kommentar freuen, in dem Ihr erzählt was Ihr am Wochenende so strickt und was Euch heute hier besonders gefallen hat!

Samstagskaffee & Netzgeflüster No. 170

Einen wunderschönen guten Morgen zum Samstagskaffee, mit ein paar schönen Ideen aus der Strickwelt, es gibt schon wieder so viel Schönes zu entdecken. Da viele von Euch an uns denken, ein ganz kleines Mini-Privat-Feedback: Uns geht es gut, wir sind für einige Tage zu Hause, haben aber noch eine große Hürde zu überwinden, bevor der Alltag zurückkehren kann. Viel genauer möchte ich im Augenblick nicht werden, wir tanken gerade ein wenig auf und ich freue mich wirklich sehr über Eure guten Wünsche.

Lori Versaci Samstagskaffee 170 MaschenfeinFotos: ©VERSACIKNITS

Auf Instagram bin ich neulich Nacht an diesem schönen Pulli hängen geblieben, zu dem Cashsoft Baby, Mini Alpakka oder Alpakka Silke toll passen würden. Ich mag diese Ärmelkonstruktion sehr, hadere nur mit der Kürze des Pullovers, weil ich im Augenblick liebe Oversize, oder Hüftverstecker trage. Ich habe dann geschaut was Lori Versaci hinter diesem Design ansonsten noch so macht und finde diese breite Stola wunderschön. Zum Beispiel aus Bergamo. Das Muster entseht aus einer sehr einfachen Sequenz aus dem Buch Sequence Knitting, in dem lauter so süchtig machende Musterfolgen zu finden sind. Dieses Buch habe ich Euch (Achtung:) vor zwei (!!!) Jahren schon einmal genauer hier im Blog vorgestellt. Ich kann es nicht fassen, dass das wirklich schon so lange her ist. Meine Güte wie die Zeit vergeht…

Katrin Schneider Amrum Samstagskaffee 170 MaschenfeinFotos: @Katrin Schneider

Mit diesem Pullover ist Katrin Schneider wieder ein ganz, ganz großer Wurf gelungen, finde ich. Die Fotos dazu tun ihr übriges und man kommt beinahe nicht um Amrum herum. Das passende Wollpaket findet Ihr im Shop, der Pullover wird aus dem wundervollen neuen Kaschmir-Garn Karei von ITO gestrickt.

Rime Ankestrick Samstagskaffee 170 MaschenfeinFotos: ©ANKESTRiCK

Das zweite neue Garn von ITO heisst Shimo, eine besondere Kombination aus recycelter Seide und Lammwolle. Eine passende Anleitung hat Anke gerade heraus gebracht, den Pullover Rime und natürlich haben wir das passende Wollpaket für Euch zurecht gepackt, so dass die Größen- und Mengenauswahl ganz leicht fällt.

Fotos: links © LANGYARNS und rechts © SandnesGarn

Auch wenn das Wetter sich (zumindest hier in Berlin) noch ein wenig gegen kältere Temperaturen wehrt: es ist bald wieder Mützenwetter! Es gibt hier im Shop mittlerweile eine schöne Auswahl an Mützen. Sehr neu dabei ist Savage Saffron aus der Wool Addicts Kollektion, gestrickt aus Fire geht sie irre schnell von den 9mm Nadeln.

Ein echter Klassiker ist die Mütze 1717-13 aus Sandnes Alpakka Silke. Also echt, so eine Mütze in glatt rechts mit Rollrand muss man doch einfach im Schrank haben oder? Ich habe so eine in gekaufter Version, die sollte ich diesen Winter mal ersetzen.

Fotos: links © Paula-m und rechts © Paulastrickt

Auch von Susanne aka Paulastrickt oder Paula-m haben wir noch schöne Strick-Kits im Shop, die jetzt wieder spannend werden. Die Mütze Sarah und (wer lieber Stirnbänder trägt) zum Beispiel auch das Stirnband Ola. Ihr erinnert Euch? Susanne hat im vergangenen Winter ihr Buch Stirnbänder stricken heraus gebracht!


Fotos: links © my_funny_valentine und rechts © Dagmar_0908

In der Maschenfein Strickrunde ist auch sonst noch allerhand los. Miriam hat Janukkes Tuch “Small and Smaller” in Rakuda auf den Nadeln und  Dagmar hat den “Yume” Pullover von Isabell Krämer zweifädig aus Shio und Gima gestrickt.


Fotos: links © litte_dandelion und rechts © instasophiami

Bei Tanja (links) entsteht ein Oline Cardigan von den Nadeln und Sophia strickt fleißig Bjarka. So toll, Eure Modelle nach unserem neusten Buch in unterschiedlichsten Farbvarianten jetzt entstehen sehen!

Habt ein schönes, maschenreiches Wochenende!