Archiv für den Monat: Februar 2019

Maschenfein {meets} Lotilda

Ihren Stil erkennt man im Instagram-Feed immer wieder auf den ersten Blick. Sie strickt Mohair auf dicken Nadeln, überwiegend Cardigans. Sie fährt oft Fahrstuhl und sie schreibt ihre Anleitungen für uns auf! Ich freue mich riesig über einen neuen, laaaangen, spannenden Beitrag in der Serie „Maschenfein meets“ mit Tanja aka LOTILDA. Tanja erzählt wie sie zum Stricken kam, was sie sonst so macht, warum sie gern auf dicken Nadeln strickt und wann Ihr sie live bei einem ihrer nächsten Workshops treffen könnt.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen!

Herzlich Willkommen, Tanja, wie schön, dass Du da bist!

Wann und wie bist Du zum Stricken gekommen und wann hast Du Deine Leidenschaft zum mehrfädigen Stricken mit dicken Nadeln entdeckt? Also: hast Du gleich angefangen mit diesen schönen dicken, kuscheligen Mohair-Cardigans, oder gab es auch ein Strickleben davor?

Erstmal vielen lieben Dank für die Einladung zu diesem Interview. Ich verfolge den Maschenfein-Blog bereits seit Beginn meiner „Strickzeit“.

Bereits in den 80ern im Teenageralter habe ich mit meiner Freundin diese typischen kastigen Pullunder und Pullis gestrickt. Damals waren auch die Pullunder mit dem Schachbrettmuster total cool. Gelernt habe ich es von meiner Oma und meiner Uroma „Urio“, die beide sehr viel zu Hause als Zeitvertreib gestrickt und gestickt haben. Damals hatte ich auch schon erste Kontakte mit der Nähmaschine und mit 20 habe ich mir mein erstes „einfaches“ Kleidchen genäht.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Dann kam ganz laaange nichts, bis meine 2. Tochter geboren wurde und ich mehr Zeit zu Hause verbracht habe. Durch Zufall bin ich damals beim Discounter über eine Nähmaschine gestolpert und ab da war es um mich geschehen.
Schon immer habe ich mehr Wert auf die Qualität meiner Kleidung gelegt und mir lieber ein tolles Designerstück zusammengespart. Immer öfter habe ich allerdings auch gar nicht das gefunden, was ich wirklich wollte. Minimalistische Kleidung in guter Qualität, tolle Stoffe und Muster mit schlichten Schnitten.
Das ist jetzt viel Text über das Nähen, aber ich denke, das sind die gleichen Beweggründe, warum und wie ich zum Stricken kam.
Ein entscheidener Schritt in Richtung Strickliebe war allerdings ein Burn-Out und eine recht zeitnahe Mutter-Kind-Kur, wo ich natürlich keine Nähmaschine einpacken konnte und ich mir zwei einfache Strickmodelle für die 3-wöchige Kur ausgesucht hatte.

Danach ging es langsam, aber stetig immer mehr in Richtung Stricken und das Nähen wurde vernachlässigt. Mit meiner kleinen Kleidergröße (32/34) hatte ich allerdings von Anfang an immer Probleme, da viele Strickanleitungen erst bei Größe 36 anfangen und ich auch immer den Eindruck hatte, dass diese 36 noch dazu viel zu groß ausfielen.

Letztendlich war es dann die Entdeckung des Bernadette Cardigans, der es mir angetan hatte und ich anfing meine ersten eigenen Berechnungen für ein eigenes Modell zu erstellen. Ich dachte „Hey, das kann doch nicht so schwierig sein!“ Und da ich sowieso eher mathematisch veranlagt bin, autodidaktisch lerne und Problem- bzw. Lösungsorientiert denke und arbeite, ging es Schritt für Schritt immer weiter mit neuen Stricktechniken, die ich von Jacke zu Jacke dazulernte.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Die Kombination von dicken Nadeln und Mohair hat dabei mehrere Gründe. Zum einen fehlt mir oft die Zeit zum Stricken, im Alltag unter der Woche stricke ich oftmals nur ein paar wenige Reihen, zum Andern bin ich doch ein sehr ungeduldiger Mensch und möchte schnell Erfolge sehen. Die Optik von großen Maschen, den Gegensatz zu einem schlichten Outfit mit glatten Stoffen, einer einfachen Jeans und T-Shirt in Kombination mit flauschigem Garn mag ich sehr.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Du schreibst einen eigenen Blog, auf dem Du auch schon sehr viel Wissen über Deine Modelle geteilt hast. Auch den Prozess Deiner eigenen Berechnungen, den Du gerade beschrieben hast, hast Du dort sehr ausführlich geteilt. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Wie schon oben erwähnt, habe ich zunächst einige Jahre nur genäht. Ganz für mich alleine und war ganz weit weg vom Zeigen und erst recht vom Bloggen. Ich wurde noch nicht einmal darauf angesprochen, weil man es den Sachen offensichtlich gar nicht so ansieht, dass sie selbst gemacht sind.

Da ich aber natürlich auch im Internet nach neuen Inspirationen Ausschau gehalten habe, bin ich über zwei fantastische DIY-Bloggerinnen gestolpert, deren Stil mir ausgesprochen gut gefallen hat. Je öfter ich mir deren Blogs und die Bilder anschaute, desto größer wurde mein Wunsch auch „sowas“ machen zu wollen.

Dass ich letztlich dann darüber geschrieben habe, wie und warum ich das eine oder andere Modell entwerfe war eher intuitiv. Worüber sollte ich sonst schreiben?

Noch regelmäßiger bist Du auf Instagram unterwegs. Ist diese Art von Mikro-Blogging Dein Lieblings-Kanal?

Ja, seitdem ich vor 1 ½ Jahren erneut aus gesundheitlichen Gründen einige Zeit aussetzen musste, habe ich viel nachgedacht, wie es mit Lotilda weitergehen soll. Ich habe mich durch das Bloggen sehr unter Druck gesetzt. Dachte, ich muss regelmäßig etwas „bieten“.
Da ich mich nach der Auszeit nur noch auf das Schreiben von Anleitungen konzentriert habe, aber ich dennoch manchmal das Bedürfnis habe ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern oder einfach über Dinge zu schreiben, die mich beschäftigen, nutze ich Instagram dafür. Ich mag an Instagram das direkte Feedback, das man innerhalb kürzester Zeit bekommt. Man hat das Gefühl es geschieht ein wenig „Live“.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Ich bekomme auch sehr viel Resonanz über meine Homepage und ich sehe diese in Kombination mit Pinterest eher als langfristige, bleibende „Investition“ an. Instagram ist ein wenig wie die Tageszeitung. Ein Beitrag von gestern kann morgen schon wieder alt sein und in der Versenkung verschwinden. Aktualität und ständige Präsenz sind dort ein großes Thema. Das macht wiederum auch sehr viel Druck und ich versuche dort mittlerweile bewußt die Balance zwischen Online und Offline zu halten. Wenn ich die Zeit und entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung habe, dann poste ich relativ oft, die Welt dreht sich aber auch weiter, wenn einige Tage oder sogar Wochen nichts passiert.

Du schreibst mittlerweile auch Anleitungen, die Du auf Ravelry verkaufst (wir haben sogar die passenden Wollpakete hier im Shop). Hast Du Pläne, Deine Arbeit als Strickdesignerin professionell auszubauen? (Man kann glaub ich auch gestrickte Teile bei Dir kaufen?)

Jein! Die Idee Anleitungen zu schreiben, entstand in erster Linie aus dem Blog, wo ich ja bereits schon meine ersten Gehversuche als „Strickdesignerin“ (ich bezeichne mich selbst ungern so!) kostenlos veröffentlicht hatte. Mit der Zeit wurden auch die Anleitungen immer umfangreicher, bzw. ist mein eigener Anspruch an eine Anleitung sehr hoch. Hinzu kommen Grafiken, die erstellt werden müssen, das Umrechnen in andere Größen, Teststricks etc. So eine Anleitung ist unglaublich viel Arbeit.

Viele Anleitungen sind nun online und im zweiten Schritt möchte ich einige Jacken verkaufen. Nicht über das Internet, sondern zunächst auf kleinen, individuellen Designmessen. Ich möchte und kann gar keine Massenproduktion liefern, aber die kreative Arbeit bei einer neuen Jacke oder Pulli macht mir soviel Spaß, Farben und meine Lieblingsgarne unterschiedlich zu kombinieren beschäftigt mich oft viele Tage und Nächte. Professionell also ja, aber im Kleinen.

Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Für einen Laien sehen sich Deine Modelle alle sehr ähnlich. Hast Du Lust, ein wenig mehr Details über die einzelnen Modelle zu erzählen? Worin unterscheiden sie sich und was ist jeweils Deine Inspiration für ein weiteres neues Modell? 

Alle Modelle haben gemeinsam, dass sie einen schlichten Schnitt haben, zum Teil etwas Oversize sind, da ich keine enge Kleidung mag, und mit dicken Nadeln (8 bis 10 mm) gestrickt werden. Ich bezeichne mich nicht als Strickdesignerin im eigentlichen Sinne, sondern im Prinzip habe ich 2 bis 3 Grundschnitte und mich treibt ständig die Neugierde um, wie man, mit welcher Technik ein Modell noch stricken kann. Ich lerne autodidaktisch und visuell. Oft waren es irgendwelche Inspirationen aus dem Internet, wo ich dachte: „Och, das sieht toll aus, das muss ich auch noch probieren!“ Und dann tüftle ich mit Papier und Stift und Taschenrechner rum. Daher hat es in der Vergangenheit auch sehr lange gedauert, bis ich die Modelle der letzten 2 Jahre als Anleitung veröffentlicht habe.
Ich „produziere“ keine Anleitungen am laufenden Band, auch wenn das in den letzten Monaten so aussah. Erst wenn ich 100%ig überzeugt bin, dann würde ich daraus auch eine Anleitung erstellen.
Der Unterschied liegt in der Technik und in der Passform, von oben werden sie alle gestrickt und alle sind verschlusslos, da ich keine Knöpfe mag.

Der Cardigan “ Greta“ – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Greta (oben) – eine klassische, legere, offene Raglan Strickjacke mit nachträglich angestrickter Ausschnittblende.

„Tilda“ und „Karla“ – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Tilda (rechts) – eher figurnah geschnitten, in Anlehnung an eine klassische „Bomberjacke“ (die mit den abgerundeten Halsbündchen!) und als Raglan gestrickt.

Karla (links) – als ich noch genäht habe mochte ich diese Zipfeljacken sehr gerne, ein wenig abgeschwächt und nicht so ausladend von der breiten Blende ist die Karla auch als Raglan entstanden

Der Cardigan „Frida“ – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Frida (oben) und Lotta (unten links) – beide haben den gleichen Grundschnitt und sind durch die Liebe zu den Bernadette Jacken entstanden. Sie werden durch Maschenaufnahme aus den Strickteilen gestrickt und der wesentliche Unterschied liegt im Garn und bei der Halsausschnittform:

Frida (oben) – hat ein eher dichtes Maschenbild und den zur Zeit modernen hinteren V-Neck.

„Lotta“ und „Marta“ – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Lotta (links) – Lotta ist sehr viel luftiger im Maschenbild durch das reine Mohair-Seidengarn und hier habe ich das erste Mal diese hübsche direkt mit angestrickte Halsblende verwendet.

Marta (rechts) – Marta war meine bisher „schnellstes“ Modell:Technik gesehen, umgesetzt, für toll befunden und zu einer Anleitung umgesetzt. Die Form ist klassisch, trotzdem sehr lässig, feminin, aber auch cool … Sie wird ebenfalls von oben, aber durch Zunahme in der Schulterpasse gestrickt.

Was ist denn Dein liebstes Modell bisher? Hast Du einen Liebling?

… mein Lieblingsmodell zur Zeit ist die Marta, da sie wirklich so einfach zu stricken ist. Ich trage meine Jacken meist mit Gürtel und sie sieht perfekt zu Jeans, Kleidern und Röcken aus. Nicht jede Jacke eignet sich nämlich auch für jedes Outfit.

Der Cardigan „Marta“ – Fotos: © Tanja Koenigs LOTILDA

Erzähl uns ein wenig über die Garne, die Du gern verstrickst. Wonach wählst Du sie aus und gibt es einen Liebling darunter? Oder etwas, was Du bisher gar nicht richtig mochtest?

Mohair, Mohair, Mohair ;o) Wie ich schon oben erwähnt habe, stricke ich gerne mit großen Nadeln und liebe dicke Maschen. Ich mag die flauschige Haptik und Optik sehr. Hinzu kommt das Gewicht, nachdem ich mal eine wunderschöne Jacke gestrickt hatte, diese aber in der kleinsten Größe bereits 650 g wog, versuche ich auch darauf zu achten.
Mohair ist also mein liebstes Garn und ich habe mich von relativ günstigen Garnen zur Mohair Luxe, Trend und Lusso von Lang Yarns vorgetastet und bin dort auch letztlich hängen geblieben, da mich die Qualität und die Farbauswahl überzeugt. Mit diesen 3 Garnen habe ich viele Kombinationsmöglichkeiten und kann mich kreativ austoben. Die Mohairgarne Premia von Lamana und Sensai von ITO mag ich auch sehr gerne, aber sie sind mir einfach für die Art meiner Jacken zu dünn. Um das gleiche Ergebnis zu erhalten müsste ich sie um ein vielfaches mehr verstricken und der erhöhte Seidenanteil würde trotzdem nicht den „Stand“ bringen.

Mit was für Nadeln strickst Du eigentlich? Und gibt es sonst irgendein Lieblingswerkzeug/-accessoire in Deiner Stricktasche?

Mittlerweile bin ich bei Chiaogoo gelandet, weil mich die Qualität absolut überzeugt hat. Das Schraubsystem mit kurzen 10 cm langen Nadelspitzen in den großen Größen 9 und 10 mm in Bambus und Edelstahl ist außerdem perfekt für meine Jackenärmel. Durch das Schraubsystem kann ich sogar links eine kleinere Nadelstärke wählen, so dass das Stricken in Runden angenehmer wird, da die Maschen besser von der Nadel gleiten (bin Feststrickerin). Ein weiterer Vorteil ist, dass ich je nach Ärmelbreite rechts auch eine 13 cm lange Nadelspitze verwenden kann, die liegt wesentlich besser in der Hand als eine kurze.
Ansonsten ist mein Strickinterieur eher unspektakulär, mehrere umfunktionierte Projekttaschen oder Etuis und ein kleines Döschen aus Nähzeiten mit dem Krimskrams, den man so braucht: Eine (unbenutzte!) Nagelschere, Loom Gummis als Maschenmarkierer, Maßband etc. Ich bin da eher pragmatisch veranlagt!

Du hast zwei Kinder, einen Hund und Ihr führt ein Hotel. Erzählst Du uns wie Dein Alltag so aussieht? Wo und wie bringst Du Deine Leidenschaft zum Stricken unter? Und wie schaffst Du es auch noch, so tolle Anleitungen zu schreiben?

Chaotisch!!! In meiner Arbeit bin ich perfektionistisch veranlagt. Das was ich „abliefere“ muss einwandfrei sein, aber um mich herum kann es da dann schon mal sehr wüst aussehen. Manchmal nervt das schon, da ich ja eher minimalistisch veranlagt bin und ich liebe aufgeräumte, wegverstaute Sachen.

Genauso chaotisch ist auch mein Alltag und im Grunde vermischen sich täglich alle Arbeitsbereiche (nach Prioritäten sortiert!): Familie, Hotel (ein kleines Boutiquehotel mit 23 Zimmern), Lotilda, Haushalt. Richtig trennen kann ich das gar nicht und sofern ich ab und zu Struktur in das Chaos bringe, geht es mir auch gut dabei. Hinzu kommt das Leben mit einem besonderen Kind, das entschleunigt das Leben nochmal auf eine andere Art und Weise.

Gestrickt wird meistens mehr am Wochenende und in den Ferien, auf langen Autofahrten und seltener in der Woche abends. Aber das Stricken an sich begleitet mich Tag für Tag, überall liegt Wolle, Strickproben, Farbkarten und Jacken rum. Manchmal schaue ich mir Strickproben tagelang an, mache Zeichnungen, stricke weitere Farbproben. Bis ich mich mal endlich für eine neue Farb-Woll-Kombi entschieden habe dauert es schon mal ein wenig. Manchmal bleibt es auch nur eine Idee und es kommen wieder andere Dinge dazwischen bzw. ich greife dies später wieder auf oder verwerfe es sogar. Ganz schön viel Aufsehen für Modelle, die später dann so „einfach“ ausschauen – die Liebe liegt im Detail.

Für die Umsetzung meiner Strickanleitungen musste ich mir sogar mehrere Wochen im letzten Jahr „frei“ nehmen, sonst hätte ich das nie geschafft. Mir war das aber auch wichtig! Ansonsten habe ich die Hoffnung, dass mir zukünftige Anleitungen leichter fallen und sich nicht mehr soviel auf einmal anstaut.

Was sind Deine Pläne für Lotilda?

Erstmal Jacken stricken und mich langsam auf die Designmesse im Herbst vorbereiten. Labels, Verpackung, Kärtchen und alles was da so zu gehört. Ich bin selbst gespannt … 

Dann möchte ich meine Homepage neu gestalten, schlanker machen und meinen aktuellen Bedürfnissen anpassen. Da Lotilda aber – wie schon erwähnt – nicht mein Hauptjob ist, entsteht alles im Schneckentempo nebenbei und zwischendrin, ohne großes Trara.

Anleitungen werden in den nächsten Wochen erstmal keine gemacht, sondern ich schaue einfach, welche Modelle jetzt künftig neu entstehen und eventuell dann auch für eine neue Anleitung in Frage kommen. Das Thema Sweater beschäftigt mich immer mal wieder und in diese Richtung könnte ich mir noch das ein oder andere Modell vorstellen. Ansonsten versuche ich es alles entspannt und vor allem unabhängig auf mich zukommen zu lassen, mir keine äußeren Druck aufzuerlegen, um Dinge zu tun, nur weil man das eben so macht.

In erster Linie möchte ich kreativ sein und mir vielleicht endlich bald auch meine lang ersehnte Nähmaschine zulegen …

Es gibt neuerdings auch Workshop von und mit Dir. Magst Du ein wenig mehr darüber erzählen? Wo finden wir Dich und wann findet der nächste Workshop statt?

Den Gedanken mal einen Workshop für eine meiner Jacken zu geben, hatte ich schon länger, aber mich hat die Suche nach einem geeigneten Lokal oder Laden immer abgeschreckt und irgendwie war dann auch nie die Zeit dafür über. Eine liebe Bekannte, die einen kleinen Laden mit Werkstatt für Filz- und Bastelkurse/Workshops in Bonn betreibt hat mich dann aber dazu ermutigt und so habe ich nun die ersten Kurse dort gegeben. Bereits zu Blogzeiten oder auch in den Anleitungen liegt mir immer besonders am Herzen, dass ich verständliche und nachvollziehbare Dinge zeigen und vermitteln kann. Dass mir als eher introvertiertem Menschen diese Workshops soviel Spaß bereiten, hätte ich selbst nicht gedacht.

Da aber immer wieder auch die Fragen kommen, ob das Garn oder Zubehör auch im Workshop gekauft werden können und ich diesen Service nicht liefern kann und möchte, liegt es nahe den Veranstaltungsort auf ein Strickgeschäft zu verlegen. Glücklicherweise habe ich gerade eine sehr sympathische Bekanntschaft hier in Bonn gemacht und die nächsten Kurse möchte ich dann dort organisieren. Termine stehen noch keine fest, aber am 9.3.19 gibt es noch einen LOTTA/GRETA Kurs mit freien Plätzen bei Frau Kramer (Infos gibt es hier).

Da über das Internet ab und zu mal Nachfragen kommen, ob ich mal nach Berlin, Hamburg oder München komme, wäre das für mich auch eine ganz spannende Angelegenheit. In die Richtung habe ich aber noch nicht weiter nachgedacht und es wird sich – wie alles andere bisher auch – entwickeln. Vielleicht sogar hier in Berlin bei Dir??? (Anmerkung von Frau Maschenfein: jaaaa!!! Und einen Ort habe ich auch schon im Blick).

Danke, Tanja, für so viel Herzblut und Informationen zu Lotilda und Deinem ganzen Strick-Werdegang. Vielleicht sehen wir uns bald in Berlin! Und wer noch nicht längst alle Lotilda-Kanäle erstöbert hat, findet sie hier nochmal gesammelt:

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zu unserem Samstagskaffee nach einer Woche Käffchenfrei. Es war einfach so chaotisch letzte Woche, denn aufgrund von Fieber und Ohrenweh musste ich unseren Rückflung aus der märchenhaften Schneewelt kurzfristig in eine laaaaaange Bahnfahrt eintauschen. Und da in Berlin schließlich die Winterferien endeten waren das kleinste Fräulein und ich nicht gerade allein in der Bahn unterwegs. Abenteuer pur, Käffchen hier im Blog musste leider aussetzen.

Dafür geht es diese Woche frisch und munter mit vielen schönen Inspirationen und Ideen zum Stricken weiter. Der Kopf strickt immer.

Neuer Service im Shop

Vorab aber ganz schnell die neuste Neuigkeit für Euch in Sachen Service im Shop (hach, ich bin so stolz auf all die kleinen Verbesserungen): Ihr könnt Euch nun bei ausverkauften Produkten ganz bequem auf eine Email-Liste eintragen, um sofort informiert zu werden, wenn Euer Wunschprodukt hier bei uns wieder rein kommt! Ist das nicht großartig!? Überhaupt, schaut Euch gern immer mal wieder um im Shop, wir finden laufend Kleinigkeiten, die wir verbessern. Und wenn Euch etwas auffällt,  Euch etwas fehlt, oder Ihr Euch etwas wünscht, dann meldet Euch unbedingt!

Das neue Laine Magazin – Issue 7

Als erstes gibt es heute für Euch einen kleinen Einblick in das neuste Laine Magazin, dass seit gestern im Handel und natürlich auch bei uns erhältlich ist: Laine Magazine ISSUE 7. Ihr findet in diesem Magazin wieder traumhafte Bilder, selbst die Anzeigen fügen sich wunderschön in das Gesamtbild des Magazins ein. Ausserdem gibt es ein Portrait von Veera Välimäki (von der habe ich übrigens vor Jaaaaahren mal einen schönen Kinder-Pulli gestrickt, der hier viele Jahre getragen wurde, bis er einer Schere zum Opfer fiel). Es gibt einen langen Text über The Fibre Company, deren Garne hier auch ein wenig vertreten sind. Und wir haben fleissig im Hintergrund gearbeitet, die schönen Anleitungen im neuen Heft gesichtet und dazu unsere Garnvielfalt durchstöbert. Ihr findet als Ergebnis nun alle passtenden Wollpakete zum neusten Laine Magazin hier auf einen Blick.

Fotos: © Laine Magazine

Das Titelmodell ist der Apricite Pulli von der kanadischen Strickdesignerin Kiyomi Burgin, ein kuscheliges Modell mit ganz, ganz feinen Muster-Details. Er wird in Teilen von unten nach oben gestrickt. Für unser Wollpaket haben wir unseren Klassiker Pascuali Alpaca Fino im Boot.

Fotos: © Laine Magazine

Der Nerea Pulli von Laerke Bisshop-Larsen wird seitwärts in zwei Hälften gestrickt. Begonnen wird also an einem der Ärmelbündchen begonnen und dann zum Körper hin gearbeitet. Wir haben das Garn Cashmere Tweed von Rowan in dem Wollpaket für Euch in allen Farben verfügbar. Und ich kann Euch wärmstens empfehlen, das mal (egal ob für diesen Pulli oder für was anderes) auszuprobieren, ich mag das sehr.

Fotos: © Laine Magazine

Einer meiner Favoriten im neuen Laine Magazin ist der Eryza Cardigan, den Ihr super aus Pascuali Alpaca Fino stricken könntet. Ich mag das Muster der Blende sehr und finde den Schnitt wunderschön. Der Cardigan wird nahtlos gestrickt, es wird oben in der Mitte der Blende begonnen.

Noch mehr Garne im Shop

Ach, apropos Rowan Garne: Wir haben NEUE Garne im Shop! Und zwar haben wir unser Sortiment an Rowan Garnen klammheimlich um vier Qualitäten erweitert, für die wir alle Farben da haben.

Fotos: © Rowan

Cotton Cashmere wollte ich unbedingt schon jetzt für wärmere Temperaturen parat haben. Es ist eine sommerliche, feine Mischung aus 85% Baumwolle und 15% Kaschmir, erhältlich in 18 schönen Farbtönen. Durch den Kaschmiranteil wird das Gestrick kuschelig weich und es macht ein wunderbar klares Maschenbild. Der Sommer kann kommen, hier klopft er ja schon kräftig an, haha!

Brushed Fleece hatte ich schon zu Beginn, als wir Rowan im Shop aufgenommen habe, hier auf meinem Schreibtisch liegen, musste mich dann aber zunächst noch einschränken (manchmal muss man schrecklich geduldig sein). Jetzt haben wir es in allen Farben für Euch im Shop. Brushed Fleece ist eine superweiche Mischung aus 65% extrafeiner Merinowolle, 30% Babyalpaka und 5% Polyamid. Gestrickt wird es auf 6er Nadeln, also perfekt für kuschelig-leicht, wärmende Winterprojekte.

Valley Tweed ist ein traditionelles Woll-Tweed-Garn aus 100 % Wolle. Es wird in Huddersfield, Yorkshire, der Heimat von Rowan, gesponnen und gefärbt und ich fand, das gehört einfach zu einem Rowan-Sortiment unbedingt dazu.

Felted Tweed Aran ist eine tolle Mischung aus 50% Merinowolle, 25% Alpaka und 25% Viskose mit einen schönen Tweedeffekt, perfekt für Winterprojekte in Fair Isle, Streifen und andere Farbarbeiten.

Hier findet Ihr alle Garne auf einen Blick. Wir haben noch viele Strick-Kits aus tollen Rowan-Magazinen in Arbeit, die Ihr nach und nach bei den Strick-Kits entdecken könnt. Denkt daran, dass Ihr dort in der Kategorie dann ganz unten auch nach dem gewünschten Garn filtern könnt.

Jacken und Pullover aus der Strickwelt

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © Hiromi Nagasawa

Weiter zu schönen Inspirationen aus dem Netz: Der Pullover Column von Hiromi Nagasawa wäre etwas für Pascuali Babyalpaca Los Andes. Die Anleitung findet Ihr bei Ravelry, der Schnitt (insbesondere der Halsausschnitt) ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Mir persönlich stehen solche Kragen beispielsweise nicht. Schön ist er trotzdem!

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © Filcolana

Ein totaler „Eyecatcher“ aufgrund der schönen Farbkombination ist Stengade von Ditte Lerche. Dieses Jäckchen könnt Ihr prima in LAMANA Como stricken, da gibt es auch die passenden Farben für mutige Kontraste. Die Anleitung findet Ihr bei Ravelry.

Wer kein Jäckchen braucht, für den ist vielleicht das passende Shirt etwas. Der nächste Sommer kommt bestimmt: Elmegade von Ditte Lerche

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © Filcolana

Das könnt Ihr super auch aus Sandnes Alpakka Silke stricken. Auch diese Anleitung gibt es bei Ravelry.

Für die Herren

Wir sind bewusst immer auch auf der Suche nach schönen Designs für Herren. Egal ob diese nun selbst stricken, oder sich bestricken lassen.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © Interweave / Harper Point

Der Horehound Henley von Emily Ringelman ist uns da über den Weg gelaufen. Passende zu Pascuali Alpaca Fino, die Anleitung gibt es bei Ravelry.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © Interweave / Harper Point

Wem der Horehound Henley zu schlicht ist, und wer Zöpfe mag, ist vielleicht mit dem Sunchokes Pullover von Moira Engel bedient. Den könnt Ihr prima aus FibreCo Cumbria stricken und auch diese Anleitung gibt es bei Ravelry.

Geschenkidee

Wir haben diese Woche auch noch eine süße Geschenkidee für Euch entdeckt: The Oak Folk Doll Set V (doll body and clothes) von Agasalhos e Bugalhos.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © Agasalhos e Bugalhos

Das Anleitungs-Set besteht aus Puppe inkl Klamotten und Ihr könnt dafür jegliche Garnreste mit eine Maschenprobe von 24-25 verwenden. Die Anleitung gibt es heir bei Ravelry.

Neues aus der Maschenfein Strickrunde

Auf Instagram ist eine Menge los, ein paar Projekte haben wir wieder für Euch zusammen gestellt.

Fotos: links ©aniknits und recht © bolerohund

Mützen sind natürlich nach wie vor viel in Arbeit. Links die Winterhauch-Mütze beidseitig gezeigt. Sie wird mit provisorischem Anschlag begonnen. Nach dem doppelt gearbeiteten Bündchen werden die Maschen des provisorischen Anschlags und die Arbeitsmaschen zusammen auf die Nadeln genommen und das Muster in Doubleface-Technik gestrickt. Die einzelnen Musterstreifen enden auf unterschiedlicher Höhe, bis nur noch wenige übrig sind. Ein Design von Sandra für unsere kürzlich stattgefundene Mützenwoche. Die Anleitung gibt es natürlich auch einfach separat im Shop: Winterhauch-Mütze (PDF).

Rechts im Bild die Winterluft Mütze, gestrickt aus Alpaca Fino in der Rot-Rosa-Variante. Find ich auch super cool! Die Anleitung gibt es auch einzeln: Winterluft Mütze (PDF)

Fotos: links © vertapenix und © wollkenfrollein

Dann gibt es natürlich auch die ein und die andere Winterstille Mütze, auch mein Favorit untder den Mützen der Mützenwoche (hier geht es zur PDF-Anleitung).

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: links © claudia_knits und rechts © lavandula_1

Und natürlich sind auch noch jede Menge Winter Lines im Umlauf. Wobei ich noch nicht ganz so weit bin. Die Zugfahrt wär ja die perfekte Gelegenheit gewesen, nur Zugfahren mit Baby auf dem Schoss ist dann halt doch wieder nicht ganz so ideal zum Stricken, seufz.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: links © karos.knits und rechts © emlule28

Manch einer von Euch hat vielleicht auch schon unser neustes geheimes Geheimprojekt unter dem Stichwort „geheminis“ entdeckt.

Lamana Bergamo für ein Design mit den schönsten Schönheiten aus dem Shop, der Stickschere im Storchendesign von Madeira, der MINUK Project Bag und dem Rollmaßband Leder.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: links © vollverstrickt und rechts © betticreates

Ansonsten hat Bea die Cashmere Tweed auf den Nadeln für Cowboys and Angels – das neue Tuch von Isabell Kraemer aus dem letzten Samstagskaffee.

Und rechts ist LAMANA Como auf den Nadeln für Lines of Shapes von Suvi Simola.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: © emlule28

Es sind auch immer wieder Armstulpen auf den Nadeln. Grau und Curry…. so eine schöne Kombination! Mindestens so schön wie rosa-curry…. Hier geht es zumStrick-Kit Handstulpen Syksy.

Maschenfein SamstagskaffeeFotos: Cohana

Unfd zuguter letzt noch ein Hinweis an alle, die leer ausgegangen waren: Die Minischere von Cohana ist wieder in ausreichender Menge auf Lager!

Habt ein tolles Wochenende.

Samstagskaffee & Netzgeflüster {Was wir jetzt gern stricken würden und andere Gedanken}

Einen wunderschönen guten Morgen zum heutigen Samstagskaffee mit ein wenig Dies und Das aus der Strickwelt und rund um Maschenfein. Hätte unser Tag weitere 72 weitere Strickstunden, so hätten wir auch an diesem Wochenende wieder verdammt noch viel mehr auf den Nadeln.

Glaubt mir, es geht uns wie Euch. Wirklich beinahe täglich entsteht in unserem kleinen internen Maschenfein-Chat eine Art Euphorie, wenn wir neue Teile entdecken. Nach anfänglichem Austausch über Farben, Garne und Nadelstärken wird uns klar: wir werden nicht alles stricken können, schon gar nicht, wenn wir mit so viel Herzblut so viel Zeit in unsere Arbeit in bei Maschenfein stecken, gleichzeitig kleine und größere Kinder begleiten und auch noch selbst Strickanleitungen schreiben wollen (huch, zählt ja auch zur Arbeit, fühlt sich alles so fließend an).

Macht aber nichts. Die große Herausforderung von uns leidenschaftlichen StrickerInnen, die wir hier in der Maschenfein Strickrunde so zahlreich versammelt sind, liegt einfach darin, viel zu entdecken, Prioritäten zu setzen und zu stricken was uns so unter die Nadeln kommt. Dabei sollen Inspirationen nicht in Stress ausarten, sondern uns bereichern und uns helfen am Ende des Tages wirklich das zu stricken, was in unseren Kleiderschrank passt. Übrigens ist dazu auch die Farbauswahl der größte Knackpunkt. Überlegt Euch bei jedem Projekt, welches Ihr anschlagt, ob Ihr auch mindestens zwei Kleidungsstücke im Schrank habt, die sich dazu kombinieren lassen. Curry-rosa mag im Instagram-Feed der einen wunderschön aussehen, aber einfach nicht in den Kleiderschrank der anderen passen. Das fünfzehnte Teil in Blau muss dann aber vielleicht auch nicht mehr sein. (Huch! Jetzt fühl ich mich selbst ertappt.)

Aber genug philosophiert, schaut was wir schönes entdeckt haben! Unser wöchentlicher Samstagskaffee hilft uns selbst, uns zu entladen und mittlerweile ist er eine Art Fundus geworden, auf den wir gern auch zurück schauen. Wenn Ihr also mal Langeweile habt und in Stöberlaune seid, dann blättert mal zurück in unsere schon so große Sammlung schöner Samstagskaffees. Das gute ist ja schließlich: Inspirationen werden nicht schlecht!

Große Pullover-Liebe 

Achtung Schnapp-Atmung…

… seid Ihr noch da? Ja. Ich weiß… ganz schlimm. Sicher erinnert Ihr Euch an den Big in Japan von Katrin Schneider aus dem letzten Sommer, gestrickt aus Washi und Kinu von ITO. Hier rechts im Bild. Ein wunderschönes Sommerprojekt. Und weil wir ja bekanntlich im Winter genauso gern stricken wie im Sommer, gibt es nun auch die wintertaugliche Variante mit langen Ärmeln, hier links im Bild. Der Big in Japan zweifädig gestrickt aus Kinu und Sensai von ITO. Ich bin schwer verliebt, denn ich bin großer, großer ITO-Fan und genauso großer Mohair-Flausch-Fan. Allein das Foto lässt mich dahin schmelzen. Ich könnte mir aber für den Frühling/Sommer auch die Washi-Kinu-Variante mit langen Ärmeln prima vorstellen. Beide Wollpakete findet Ihr jedenfalls hier bei uns im Shop.

Fotos: © Camilla Karlsen

Sehr „in“ sind gerade auch besonders schlichte Teile. Wenig oder kein Muster, eher ein Spiel mit Farben. Ein solches super schlichtes Teil ist der Agnygenseren von Camilla Karlsen, die Anleitung findet Ihr auf Ravelry, zu stricken aus Sandnes Alpakka Silke und Sandnes Silk Mohair, da gbit es so viele Farben zum Kombinieren.

Fotos: © PetiteKnit

Sehr, sehr ähnlich schlicht ist der Saturday Night Sweater von PetiteKnit, zu dem wir direkt ein Wollpaket, in den Shop gestellt haben. Wir sind schrecklich große PetiteKnit Fans und haben in einem gestrigen weiteren Schnappatmungs-Telefonat schon diesen hier kopfgestrickt und zwar in der luxuriösen Variante aus Como und Premia von Lamana (später kam dann der Big in Japan von oben dazu, doppelte Schnappatmung gestern). Wenn Euch diese Kombination interessiert, schreibt uns gern, wir helfen wie immer bei Mengen und Farben. Ich hatte dann schrecklicherweise auch noch diesen hier im Kopf und jetzt weiß ich ja auch nicht mehr weiter.

Fotos: © Marie Amelie Designs

Und wer auf der Suche nach einer schönen Anleitung für unser herrliches  Cashmere Tweed von Rowan ist, findet hier übrigens eine tolle Anleitung Cupress von Marie Amelie Designs.

Tücher können wir nicht genug haben

Da wir bekanntermaßen Tuch-Junkies sind, kommen wir auch an den schönen Tuch-Designs im Netz gerade schwer vorbei. Da hätten wir z.B. Barn Door von Samantha Wade

Fotos: © Samantha Wade

Sehr verspielt im Muster  und mit feinen Bommeln. Man könnte es aus FibreCo Cumbria Fingering stricken, das habe ich vor langer Zeit in den Shop aufgenommen, weil ich die Kombination aus Wolle und Mohair so toll finde! Hier geht es zu Anleitung zum Barn Door Tuch.

Fotos: © Lina Knits

Die größere Schwester von Cumbria Fingering, nämlich FibreCo Cumbria kann prima für den Snow Lantern von Pauliina Karru verstrickt werden. Die Anleitung gibt es auf Ravelry.

Fotos: © Isabell Kraemer

Und dann noch etwas für unser schönes Cashmere Tweed von Rowan: Der Cowboys and Angels von Isabell Kraemer. Den fänd ich ja z.B. in der Farbe „Ruby“ mega! Die Anleitung zum Cowboys and Angels gibt es auf Ravelry.

Auf den Ohren

Ich habe in den letzten Tagen dieses Hörbuch begonnen und bin zwiegespalten. So gut und richtig ich es finde, sich die Endlichkeit des eigenen Lebens ab und an vor Augen zu führen und sicherlich ist es für den ein oder anderen auch wirklich hilfreich, so schmerzliche Experimente zu machen wie die eigene Todesanzeige zu schreiben. So sehr sehe ich aber auch die Gefahr, mich in Wehmut zu verlieren.

Ich denke schon viel zu häufig darüber nach wie kurz unsere Zeit hier ist. Ich habe ein Kind „verloren“ und weiß wie schnell das passieren kann. Würde ich noch intensiver als ohnehin schon über unsere Endlichkeit nachdenken, so würde vieles schnell seinen Sinn verlieren, auch wenn es mich in diesem Moment einfach glücklich und zufrieden macht. Es ist eine Gratwanderung. Das wirklich Wichtige rückt in den Vordergrund ja, aber so ganz ausser Acht lassen sollte man die alltäglichen Dinge eben auch nicht und das Leben leicht nehmen.

Eure Projekte auf Instagram

Auf Instagram sind wir täglich und ständig unterwegs und finden auch Eure Projekte dort ganz viel.

Fotos: links © othellorose und rechts © loesie_mg

Petra strickt gerade den Bjarka Seelenwärmer in Grau und Türkis aus unserem Buch „Hygge Wohlfühlkleidung stricken„. Sandnes Kos ist ein traumhaft leichtes Garn. Wir werden gern nach einer Alternative aus rein natürlichen Fasern gefragt, doch das Strickstück verliert schon sehr an Charakter, wenn man dieses Garn austauscht. Daher ist das hier nicht so einfach, auch wenn wir gern weiter suchen. Kos ist konstruiert als ein feines Nylon-Netz, in welches die Alpaka- und Wollfasern „hineingepustet“ sind. Das macht es eben so schön leicht und fluffig. So besonders. Für meinen Seelenwärmer wirklich perfekt und die „Insider“ kennen meinen Kos-Cardigan, den ich auch sehr, sehr, sehr liebe.

Louisa strickt  den Sunday Sweater, den ich auch unbedingt noch haben will. Auch aus Kos, der wird großartig. Mittlerweile gibt es auch schon erste Bilder vom Sunday Cardigan (ich hatte ihn oben schon erwähnt). Den könnt Ihr auch prima aus Kos stricken! Eine sehr luxuriöse Variante ist es, ihn in doppelt Como und doppelt Premia von LAMANA zu stricken. Schreibt uns gern, wenn Ihr mehr dazu wissen möchtet, das Wollpaket hatten wir schnell in die schöne Kos-Variante geändert, weil es in der luxuriösen Variante einfach zugegebenermaßen sehr preisintensiv ist.

Fotos: links © wunder.stefanie und rechts © strickbar

Team Blau verursacht wieder Schnappatmung bei mir. Die würden ja beide auch sooooo gut in meinen Kleiderschrank passen. Beide Tücher in Doubleface gestrickt, aus meinem zweiten Tücher-Buch „Noch mehr Tücher stricken“. Links das Tuch Nell und rechts das Tuch Lore.

Fotos: links ©zerhusenanja und rechts © karos.knits

Wir haben so viel hübsches neues Zubehör im Shop. Die Minischeren zum Beispiel, die schon wieder fast alle weg, aber keine Sorge (!) auch schon wieder ordentlich nachbestellt sind. Die darf man sicher auch mit ins Flugzeug nehmen. Eine schöne Ergänzung also zur Stickschere im Storchendesign von Madeira.

Karo hat da gerade etwas geheimes für uns auf den Nadeln, gestrickt aus Lamana Bergamo. Ja, es sind schon viele Geheimlichkeiten im Netz unterwegs. Im Februar passiert da mehr.

  Fotos: links © deditte und rechts © felifloh

Und natürlich gibt es auch viele Mützen nach unserer Mützenwoche hier zu sehen. Links die Doubleface-Mütze Winterhauch (Wollpaket), zu der Ihr natürlich (Resteverwertung!) auch die Anleitung einzeln im Shop findet: Winterhauch-Mütze (PDF).

Und rechts die luftig leichte Mütze Winterstille (Wollpaket) aus Sandnes Kos. Da findet Ihr die Anleitung einzeln hier: Winterstille-Mütze (PDF).

Neuigkeiten bei Maschenfein

Wir haben großartige Neuigkeiten für Euch, wenn Ihr gern in unseren Strick-Kits und Wollpaketen stöbert, ist Euch vielleicht schon das ein oder andere Mal aufgefallen, dass es schwierig ist, die Farben zu erkennen. Neu ist jetzt die große Farbansicht!!

Schaut hier mal anhand des Winter Lines Cardigans. Klickt in der Produktbeschreibung einfach auf „größere Farbansicht anzeigen“ und links im Bild erscheinen die Farben herrlich groß zum Stöbern. Großartig auch für Strick-Kits, in denen mehrere Farben ausgewählt werden müssen.

Habt ein tolles Wochenende! Wir fliegen heute in den Schnee, vielleicht melde ich mich aus unserem Winter Wonderland, währen Bea und Sandra hier bei Maschenfein fleißig die Stellung halten!

Auf den Nadeln {Februar}

Im Februar stricke ich weniger #geheiminis und dafür hoffentlich gaaaanz viel an meinem Winter Lines Cardigan! Und mit dabei hab ich mein Projektkörbchen für den Schreibtisch von Cohana, das Ihr jetzt auch neu hier im Shop findet.

Ich mag das Stricken am Winter Lines von Katrin Schneider sehr! Das Halbpatent macht es so kurzweilig, weil Hin- und Rück-Reihe sich leicht unterscheiden, gleichzeitig aber rhythmisch einfach so herrlich meditativ wirken. Und viiiiiel mehr Spaß machen als reine rechte oder linke Reihen.

Ich bin mittlerweile auch schon ein wenig weiter als auf dem Bild. Das Bild habe ich nämlich eigentlich für das hübsche Körbchen im Shop gemacht.

Über unseren Winter Lines Knit Along habe ich hier mehr im Blog geschrieben und einige der Projekte gezeigt.

Und was habt Ihr gerade so auf den Nadeln?

“Auf den Nadeln” ist eine Serie von Maschenfein. Was strickt Ihr so im Februar? Was ist aus Euren letzten Projekten geworden? Verratet Ihr’s hier? Ich freu mich drauf! Kommentiert einfach hier unter diesem Post oder verlinkt Euch in der Linksammlung. Auf Instagram benutze ich den Hashtag #aufdennadelnfebruar (und ganz bewusst findet Ihr dort auch Projekte aus den letzten Jahren desselben Monats). Macht doch dort auch mit! 

Verlinken könnt Ihr Euch den ganzen Monat lang! Achtung: Ihr müsst in Euren Post einen Backlink zu diesem Beitrag oder Blog setzen, sonst funktioniert das mit dem Link-Tool nicht. Ein Backlink ist nichts anderes, als ein Link zu diesem Blog :)!

Für alle, die zum ersten Mal hier vorbei schauen: Jeden Monat sammle ich Eure Strick-Projekte, indem Ihr Eure jeweiligen Blog-Posts zu “Auf den Nadeln” hier verlinkt. Alle vergangenen Sammlungen zum Stöbern findet Ihr in der Rubrik Auf den Nadeln.

 

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